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  • Coimbra Protokoll AutoimmunkrankheitenDatum05.01.2019 12:31
    Foren-Beitrag von EvPow im Thema

    Bzgl. Remineralisierung werde ich zu gegebener Zeit entsprechende Röntgenbilder machen lassen.

    Bzgl. Hyperkalzämie durch Knochenauflösung war meine Angst wohl doch nicht so unberechtigt - habe gerade folgendes aktuelles dazu gefunden:

    Hyperkalzämie-Patienten einer Praxis, ein Fall davon war das hier:
    "Chronisch progrediente MS, hatte unerkanntes Leichtketten-Plasmozytom welches Knochen aufgelöst hat und Hypercalciämie ausgelöst hat (Rollstuhlfahrer), war 1 Woche im Krankenhaus –> inzwischen völlige Normalisierung der Nierenwerte".

    Letztlich nützt aber alle Theorie nur bedingt, aber ich habe in Kürze ohnehin meine nächste vollständige Untersuchung.

  • Coimbra Protokoll AutoimmunkrankheitenDatum03.01.2019 12:06
    Foren-Beitrag von EvPow im Thema

    Nein, habe ich noch nicht erlebt, aber nach meinen Erfahrungen mit der Remineralisierung und der daraus resultierenden Hypokalzämie...und da ich einen Bechterew-Fall kenne, der durch Coimbra binnen 1 Jahr seine eine Wirbelverwachsung komplett losgeworden ist, und meine WS deutlich stärker verwachsen ist, könnte das durchaus relevant werden. Wäre natürlich ein Luxusproblem, aber umso besser, wenn das eher unwahrscheinlich ist.

  • Coimbra Protokoll AutoimmunkrankheitenDatum02.01.2019 11:47
    Foren-Beitrag von EvPow im Thema

    Noch eine Frage zu Calcium. Wenn sich meine Wirbelverwachsungen auflösen sollten, wird dabei letztlich Calcium freigesetzt.

    Wird das zunächst im Blut gelöst und darüber dann letztlich via Urin ausgeschieden? Habe Angst, dass ich dadurch in eine Hyperkalzämie komme.

  • Coimbra Protokoll AutoimmunkrankheitenDatum18.12.2018 19:02
    Foren-Beitrag von EvPow im Thema

    Frage zu Vitamin K2.

    Gesetzt den Fall, dass sich meine Wirbelsäule wieder entwachsen kann (also die vorliegenden Verwachsungen der einzelnen Wirbel auflösen) - wäre hierfür theoretisch gar kein Vit K2, mittelmäßig viel oder viel K2 am besten, um diesen Vorgang zu unterstützen/ beschleunigen?

  • Coimbra Protokoll AutoimmunkrankheitenDatum17.12.2018 12:20
    Foren-Beitrag von EvPow im Thema

    40.000IE sind auch aus dem Rennen, bekam gestern Entzündungen. War aber erwartet, denn da diese mit 30.000IE nach nur 3 Tagen kamen, war es quasi ausgeschlossen, dass 40.000IE reichen würden. Da es hiermit auch nur rund 1 Woche dauerte, werden auch 50.000IE dauerhaft kaum reichen. Zumal die 10.000IE, die ich gestern nachgelegt habe, die Schmerzen nicht ganz haben verschwinden lassen. Als ich seinerzeit 50.000IE auf die 30.000IE nachgelegt hatte als die Schmerzen zurückkamen, waren diese nach 2h komplett weg.

    Ich finde es faszinierend zu sehen, wie der Körper letztlich so exakt funktioniert und berechenbar ist - wenn man die wahre Ursache erst einmal gefunden hat! Läuft regelrecht wie ein Uhrwerk und ich kann sehr genaue Vorhersagen treffen. Das ist absolut genial, weil ich mich zuvor Jahrzehnte im Kreis drehte und nie verstehen konnte, wieso die Schmerzen regelrecht zufällig kamen und gingen. Bis auf deren Amplitude war ich letztlich machtlos, obwohl ich wirklich alles getestet hatte.

    Ich teste noch heute und max. morgen 50.000IE, aber eher aus Prinzip, weil die Schmerzen noch immer leicht spürbar sind. Sowohl die 30.000IE als auch die 40.000IE habe ich ausgehend von 75.000IE gestestet. Die 50.000IE nun "von unten" also nur 40.000IE, daher gebe ich dem Ganzen noch etwas Zeit. Aber selbst wenn die Schmerzen damit doch noch weggehen sollten, wäre das einfach zu nah an der Schmerzgrenze, um damit dauerhaft zu fahren.

    Letztlich werde ich also doch bei mind. 60.000IE landen, ggf. sogar max. 70.000IE. Als zu viel stehen 75.000IE absolut fest, weil ich damit letztens eine 2. Hyperkalzämie bekam, obwohl ich an dem Tag eher unterdurchschnittlich viel Ca konsumiert habe - allerdings Weihnachtsmarkt bedingt weniger getrunken hatte als üblich (keinen Alkohol). Da ich selbst damit jedoch noch immer weit über der Coimbra geforderten 2,5l Trinkmenge lag (trinke typischerweise um die 3,75l täglich), ist die einzige Erklärung jener Hyperkalzämie ein Absinken des PTHs unter die Untergrenze.

    Somit habe ich meine finale tägliche Vit D Menge bereits weiter auf nun 60.000-70.000IE eingrenzen können und stehe damit kurz vor dem Ende meiner Odyssee.

  • Coimbra Protokoll AutoimmunkrankheitenDatum14.12.2018 15:41
    Foren-Beitrag von EvPow im Thema

    Ich bin jetzt den 6. Tag auf nur 40.000IE täglich und bisher alles bestens (mit 30.000IE kamen ja schon am 3. Tag die Entzündungen zurück).

    Ich werde, sofern keine Entzündungen kommen, bis zur nächsten Testrunde im Januar mit 40.000IE täglich weitermachen und bin gespannt auf das sich daraus ergebende PTH!

    Letztlich geht es für mich inzwischen nur noch darum (alle weiteren NEMs & Maßnahmen stehen bereits), zu ermitteln, ob ich 40.000, 50.000 oder 60.000IE täglich benötige und das werde ich spätestens in H1 2019 wissen. Heißt, dass ich in deutlich weniger als 1 Jahr ab Coimbra Protokoll Start alles final haben werde, die Schmerzen/ Entzündungen bin ich ja schon lange los

  • Coimbra Protokoll AutoimmunkrankheitenDatum10.12.2018 11:32
    Foren-Beitrag von EvPow im Thema

    Falls mal jemand mit Bechterew auch außergewöhnliche Probleme im Coimbra Protokoll haben sollte:

    Ich habe die letzte Zeit systematisch Dinge überprüft und kann nun sicher sagen, dass meine seinerzeitige Hypokalzämie auf meine temporäre und Bechterew induzierte Remineralisierung der Wirbelsäule zurückging. Mg hat keinen signifikanten Einfluss auf die aufgenommene/ vertragene Ca-Menge.

  • Coimbra Protokoll AutoimmunkrankheitenDatum07.12.2018 11:38
    Foren-Beitrag von EvPow im Thema

    Ich sollte noch präzisieren mit dem Hüftbeuger - der ist bei mir an manchen Tagen offenbar extrem verkürzt/ angespannt, so dass ich mir kaum die Socken anziehen kann, weil es extrem schmerzt, wenn ich mein Knie anhebe. Schätze, ich muss da eher dehnen als trainieren.

    Trampolin geht bei mir leider gar nicht, weil das mein Rücken seit >20 Jahren nicht toleriert. Vlt geht das irgendwann mal wieder, wenn die Verwachsungen der WS tatsächlich zurückgehen sollten im Laufe der Zeit.

    Jedenfalls bin ich begeistert, dass sich meine WS jetzt nach nur einem Vierteljahr wieder nahezu vollständig remineralisiert hat durch das CP. Will mir auch gar nicht vorstellen, wie das in ein paar Jahren ohne CP ausgegangen wäre...

  • Coimbra Protokoll AutoimmunkrankheitenDatum06.12.2018 13:40
    Foren-Beitrag von EvPow im Thema

    Nach mittlerweile 3 Monaten seit Start der Remineralisierung meiner Wirbelsäule (begann rund 1 Monat nach CP-Start) scheint auch diese quasi abgeschlossen zu sein, spüre trotz täglich 10min. Rüttelplatte kaum noch was!

    Habe durch die Rüttelplatten-Einheiten leider inzwischen Probleme mit dem Hüftbeuger, weil man den offenbar die ganze Zeit isometrisch anspannt während jenen 10min. Hat jemand da ähnliche Erfahrungen oder einen Tipp?

  • Coimbra Protokoll AutoimmunkrankheitenDatum03.12.2018 11:32
    Foren-Beitrag von EvPow im Thema

    Klasse mit deinem Blutdruck Wolfgang, Vit D ist extrem potent, nur die Dosis sehr individuell.

    Also 30.000IE sind zu wenig für mich, da kamen schon am Fr. die Schmerzen zurück. Habe dann direkt noch 50.000IE eingeworfen und voila. Damit habe ich meinen Bedarf jetzt schon recht weit eingegrenzt, denn zwischen 30.000-75.000IE ist überschaubar.

    Und da mit 30.000IE bereits nach 3 Tagen die Schmerzen zurückkamen, glaube ich kaum, dass ich mit 40.000IE hinkomme. Letztlich ist das ja auch die seit 2012 niedrigste von allen Coimbra-Patienten weltweit verwendete Dosis. Daher tippe ich eher auf 50-60.000IE als finale Dosis für mich, aber das lässt sich easy und recht recht schnell austesten.

    Wenn ich eins in den letzten Monaten gelernt habe: Probieren geht über Studieren.

  • Coimbra Protokoll AutoimmunkrankheitenDatum30.11.2018 17:42
    Foren-Beitrag von EvPow im Thema

    Ich spüre es ja nicht nur, sondern meine Blutergebnisse zeigen es auch. CRP nicht mehr messbar, also keinerlei Entzündungen mehr.

    Hast du denn eine Autoimmunerkrankung?

  • Coimbra Protokoll AutoimmunkrankheitenDatum30.11.2018 13:39
    Foren-Beitrag von EvPow im Thema

    OK, was würdest du sagen, wie lange ich 40.000IE nehmen sollte, bevor eine PTH-Messung sinnvoll ist?

    Mir gehts aktuell wirklich so extrem gut, muss mich regelrecht zügeln, nicht täglich beim Training total auszurasten. Hätte vor Coimbra niemals geglaubt, jemals wieder solche Luxusprobleme zu haben in diesem Leben!

  • Coimbra Protokoll AutoimmunkrankheitenDatum30.11.2018 12:48
    Foren-Beitrag von EvPow im Thema

    @ChristineH: Klingst ja gar nicht so laienhaft ;-)

    Also mal unabhängig von der gängigen Empfehlung der täglichen Einnahme, nicht nur bei Coimbra, zeigt auch die Praxis dieselbe Empfehlung - nicht nur bei mir. Sonst würden bspw. Coimbras einfach alle paar Monate ein Fläschen Vit D trinken und voila. Tatsächlich gibt es jedoch viele Berichte der zurückkehrenden Probleme kurz nach dem Absetzen oder auch nur Reduzieren der Dosis.

    Hier eine weitere wissenschaftliche Abhandlung/ Empfehlung zur täglichen Einnahme:
    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24106283

    PS: Bin jetzt den 3. Tag auf 30.000IE und es geht mir auffällig gut. Noch ist die Zeit zwar sehr kurz, aber ich bin extrem Energie geladen. Es scheint so, dass die 75.000IE eine Belastung für meinen Körper waren, habe mich damit auch nie wirklich richtig wohl gefühlt. Zwar sind die Entzündungen Geschichte, aber vom reinen Wohlfühlfaktor her ging es mir immer nur nach dem Absetzen sehr gut - so wie jetzt aktuell. Spricht also nochmals dafür, dass die 75.000IE für mich zu viel des Guten waren. Ich nehme die 30.000IE jetzt mal für mind. 1 Woche und schaue, wie ich mich fühle. Danach werde ich eine Weile 50.000IE testen und auf mein Körper-Feedback achten.

  • Coimbra Protokoll AutoimmunkrankheitenDatum29.11.2018 18:00
    Foren-Beitrag von EvPow im Thema

    Du musst unterscheiden zwischen der inaktiven Speicherform und der aktiven, die haben auch völlig unterschiedliche Halbwertszeiten (erstere sehr lang, letztere sehr kurz). Das ist auch der Grund, weshalb man Vit D täglich und nicht wöchentlich etc. konsumieren sollte.

    Das ist auch der Grund, weshalb Coimbra eben nicht nach dem klassischen Blutspiegel von Vit D geht, sondern via PTH schaut, wie viel aktives Vit D im System ankommt.

  • Coimbra Protokoll AutoimmunkrankheitenDatum29.11.2018 10:03
    Foren-Beitrag von EvPow im Thema

    Genau, nochmals vielen Dank für deine ganze Unterstützung Wolfgang! Vor K2 reagierte ich anders auf Calcium und Vit D - eben weil das den VDR positiv beeinflusst. Und wenn ich durch das K2 offenbar auch Vit D sparen kann, schadet das sicher auch nicht, denn der VDR ist ja letztlich die wahre Ursache, warum manche eben deutlich mehr Vit D benötigen (durch die SNPs = single nucleotide polymorphisms in ebendiesem Rezeptor).

    Durch meine bisherige extreme Coimbra-Odyssee weiß ich nun aber bereits nach nur 4 Monaten, was meine Obergrenze ist mit den 75.000IE und dem minimalen PTH. Das ist sehr viel wert, ganz zu schweigen von den verschwundenen Entzündungen natürlich. Letztlich habe ich durch die vom Protokollarzt zu hoch angesetzte Anfangsdosis Zeit gespart und viel gelernt. Ich muss die Dinge immer selbst durchdringen, dann fällt es mir auch viel leichter, etwas durchzuziehen.

    Aktuell nehme ich 30.000IE, um etwas von der PTH-Untergrenze und der damit einhergehenden Hyperkalzämie-Gefahr wegzukommen und um andererseits keine Schmerzen zu haben. Denn Absetzen reaktiviert nach spätestens 3 Tagen meine Entzündungen, mehrfach getestet. 30.000IE sind genau die Mitte, die Coimbra bis 2012 ansetzte (20.000-40.000IE).

    Da 40.000IE bis 2012 die Coimbra-Obergrenze waren und seither die Untergrenze darstellen, dürfte ich also zwischen 40.000-70.000IE landen - bin schließlich kein Alien, da sich meine zunächst unerklärlichen Auswirkungen letztlich alle erklären ließen und auch mein PTH inzwischen sogar extrem gut reagiert. Ich schätze, mein Protokollarzt wird 50.000IE empfehlen als runde Summe, aber mal schauen. Ich bin schon auf der Rückrufliste, vlt meldet der sich noch diese Woche, spätestens Anfang kommender Woche.

  • glutenfreie NudelnDatum28.11.2018 18:35
    Foren-Beitrag von EvPow im Thema

    Ich kann von dm Spaghettis aus gelben Linsen empfehlen. Schmecken gut und haben auch einen hohen Eiweißanteil von um die 25%.

  • Coimbra Protokoll AutoimmunkrankheitenDatum28.11.2018 15:31
    Foren-Beitrag von EvPow im Thema

    Ich führe seit November täglich Protokoll in Excel und habe gerade festgestellt, dass ich im Schnitt dieser letzten 4 Wochen täglich nur 42.000IE konsumiert habe (aufgrund meiner zwischenzeitlichen Einnahmepausen)!

    Da ich nun trotzdem so nah (zum Zeitpunkt der 7% PTH hatte ich im Schnitt der 3 Wochen davor auch nur 46.000IE konsumiert, allerdings die 11 Tage vor dem Test täglich 75.000IE), bzw. gestern wohl schon unter dem unteren PTH-Limit war, müsste ich wahrscheinlich dauerhaft sogar noch weniger Vit D einnehmen denke ich. Schließlich nehme ich auch erst seit 2 Wochen K2, was die nötige Menge im Zweifelsfall auch noch weiter senkt.

    Wenn ich also mit 42.000IE, allerdings mit höherer Ausgangs-Vit-D-Basis wegen davor 3-monatiger pausenloser Einnahme von 75.000IE, schon easy unter das PTH-Ziel komme (mit bisher nur 2-wöchiger Vit K2-Einnahme), sollten 40.000IE die absolute Obergrenze für mich sein.

    Erhöhen kann man schließlich immer, sollten die Entzündungen wieder spürbar werden, hätte ich auch ein sehr gutes Feedback, dass es zu wenig wäre. Mal schauen, was mein Protokollarzt sagt, aber mehr als spekulieren kann der letztlich ja auch nicht und mit den 75.000IE als Ausgangsbasis lag er auch schon daneben.

    Wolfgang, mit wie viel IE würdest du für die nächste Zeit testen? Danke :-)

  • Coimbra Protokoll AutoimmunkrankheitenDatum28.11.2018 11:58
    Foren-Beitrag von EvPow im Thema

    Hier mal meine Quelle zum K2 und der VDR-Auswirkung - was haltet ihr davon? Dr. Retzek ist übrigens auch ausgebildeter Coimbra-Protokollarzt.

    Kommentar von jemandem: "Sehr geehrter Herr Dr. Retzek, wäre Vitamin K nun die Lösung bei einer VDR Blockade?"
    Anwort Dr. Retzek: "ich vermute „JA“"

    Und hier noch etwas von derselben Seite dazu:
    Dr. Walter Surböck ist ein Labor-Freak und misst gerne ausschweifend Laborparameter bei seinen Patienten, hat bei mehr als 200 Patienten den 25D3 und 1,25D3-Spiegel gemessen und konnte das Konzept tatsächlich bestätigen: Er konnte zeigen, dass bei jenen Patienten, die zum VitD auch VitK2 eingenommen haben, in einem Zeitraum von 2-4 Monaten eine „Normalisierung“ des Verhältnisses von 25D3 und 1,25D3 auftritt. Er gibt 200µg VitK / 10.000 IE VitD.

    http://www.homeopathy.at/vitamin-d-rezeptor-blockade

  • Coimbra Protokoll AutoimmunkrankheitenDatum28.11.2018 10:52
    Foren-Beitrag von EvPow im Thema

    Genau davon bin ich inzwischen auch überzeugt Wolfgang. Ich habe zudem einen weit unterdurchschnittlichen Körperfettanteil, auch das spricht ja eher für eine geringer nötige Menge Vit D. Im Endeffekt bleibt mir ja ohnehin nichts anderes übrig, als es nun mit weniger Vit D zu testen. Denn Grünkohl ist explizit erlaubt und die kleine Menge, die ich gegessen habe, dürfte so oder so niemals zu einer Hyperkalzämie führen. Wenn ich nun mit bspw. 50.000IE das PTH nächsten Monat erneut testen lasse - und zwischenzeitlich keine neg. Effekte beobachte - sollte sich der Kreis meiner korrekten individuellen Vit D Dosis langsam schließen?

    PS: Meine Entzündungswerte im Blut (wurden letzte Woche erstmal getestet seit Protokoll-Beginn) sind erstmals nach Diagnose vor 15 Jahren normal/ nicht mehr erhöht! Spiegelt mein eigenes Empfinden wider, dass jegliche Entzündungen verschwunden sind. Also insgesamt alles extrem positiv und wie gewünscht/ erhofft - mit Ausnahme der gestrigen Hyperkalzämie. Aber auch die lässt sich mit dem K2 in Verbindung mit der wohl für mich zu hohen Vit D Menge sehr gut erklären. Das zuvor gestiegene PTH lag letztlich nur am seinerzeit zu geringen Ca-Konsum, also alles logisch nachvollziehbar.

  • Coimbra Protokoll AutoimmunkrankheitenDatum28.11.2018 08:30
    Foren-Beitrag von EvPow im Thema

    Update und Fragen nach nun 4 Monaten im Protokoll:

    Lt. meinen neuen Bluttests (Abnahme vor 6 Tagen) bin ich nun beim PTH von 47% auf 7% runter?! Und das, obwohl ich die letzten Wochen so wenig Calcium konsumiert habe, wie möglich. Gestern gab es selbstgemachten Grünkohl und heute Nacht wachte ich mit Hyperkalzämie auf - hatte starken Durst und mir war schwummrig. Habe direkt viel Salzwasser mit Mg getrunken und inzwischen geht es wieder gut.

    Was wirklich erstaunlich ist: Mit deutlich mehr Calcium als zuletzt hatte ich ja zuvor wochenlang Hypokalzämie mit Herzrasen - und mit genauso wenig Ca lag ich quasi im Müdigkeits-Koma; jetzt quasi das Gegenteil. Meine einzige Erklärung ist, dass ich ja seit 2 Wochen 200mcg K2 einnehme. Das ist einerseits der einzige Unterschied zu davor und andererseits habe ich schon mehrfach gelesen, dass K2 eine VDR-Blockade (Vit D Rezeptor) teilweise aufheben kann. Das würde erklären, warum ich in so kurzer Zeit (4 Wochen) von einem viel zu hohen PTH auf ein sehr niedriges komme, bei sogar deutlich reduzierter Ca-Aufnahme.

    Und wenn mein PTH immer weiter sinkt, dürfte das inzwischen, 1 Woche nach Bluttest, sogar sehr nah an der Untergrenze sein (0% der Spanne). Wenn ich dann mal etwas mehr Ca konsumiere, wie gestern mit dem Grünkohl, rutsche ich direkt unter jene Grenze und in die Hyperkalzämie. Ggf. brauche ich dafür auch kaum noch extra Ca, weil das PTH sowieso immer weiter sinkt.

    Heißt für mich im Umkehrschluss, dass ich - wie wmuees schon mal vermutete - weniger Vit D benötige als meine 75.000IE. Oder wie seht ihr das?

    PS: Wenn mir meine Blutergebnisse vorliegen (die Praxis schickt mir diese per Post, habe aber PTH schon erfragt und auch sonst war alles im grünen Bereich), werde ich natürlich auch mit meinem Protokollarzt Rücksprache halten. Aber nach all meinen Erfahrungen ist hier im Forum mehr Wissen vorhanden als bei irgendeinem Arzt.

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