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  • Neu5GCDatum17.09.2018 11:59
    Foren-Beitrag von Dominik im Thema

    Danke für die tolle Übersicht!

    Gibt es, neben einer potenziellen Schadstoffen/Schwermetallbelastung, eigentlich noch andere negative Aspekte von Fisch?

    Der Slogan mag zwar abgedroschen klingen, aber irgendwie scheint es mir so, als sei (fetter) Fisch das "bessere Fleisch".

    Und zwar in vielerlei Hinsicht: EPA/DHA, Jod, Selen, ein bisschen Vitamin D (zumindest deutlich mehr, als in anderen Lebensmitteln)

    Ich verlinke in diesem Zusammenhang gerne auch einmal den Fisch-Artikel von hans: https://hcfricke.com/2017/04/12/und-was-ist-mit-fisch/

  • Neu5GCDatum17.09.2018 11:00
    Foren-Beitrag von Dominik im Thema

    Ich glaube, der folgende Abschnitt fasst ganz gut zusammen, in welchen Lebensmitteln recht viel Neu5Gc enthalten ist:

    Zitat
    In the study, the researchers first assessed the Neu5Gc content in 62 commonly eaten foods, including dairy products, red meats, poultry, seafood, fruits, and vegetables. Whereas red meats had the highest amount of Neu5Gc, poultry, seafood (except caviar), fruits, and vegetables had none. Beef had the highest levels of all the categories of red meat. Cow’s milk had very little Neu5Gc but cheeses from cow’s milk or goat’s milk had levels comparable to red meats.


    Quelle: http://blog.aicr.org/2015/01/14/study-gi...gar-and-cancer/

    Also:
    • Rotes Fleisch (an der Spitze: Rindfleisch) und Käse (aus Kuh- oder Ziegenmilch) haben die höchsten Mengen an Neu5Gc.
    • Geflügel, Fisch/Meeresfrüchte, Kuhmilch, Obst und Gemüse haben wenig bis gar kein Neu5Gc.

  • Foren-Beitrag von Dominik im Thema

    Bezüglich der Hormonwerte, die außerhalb des Referenzbereiches liegen, hat die Labormedizinerin mir empfohlen, diese in 3 Monaten einfach noch einmal prüfen zu lassen:

    • IGF-1: 446,5 ng/ml (90 - 262)
    • Pregnenolon: 15,2 nmol/l (< 10,9)
    • Progesteron: <0,2 ng/ml (0,2 - 1,4)

    Ansonsten habe ich aus dem 19-seitigen Befund einfach mal alle Werte herausgeschrieben, die bei mir entweder unter oder über dem Referenzbereich liegen:

    Zitat
    RDW (Anisozytose): 11,9% (12,0 - 13,6)
    Leukozyten: 3,59 /nl (3,9 - 10,9)
    Basophile Granulozyten: 1,1% (0,1 - 1,0)
    Holotranscobalamin: >256,0 pmol/l (25,1 - 165,0)
    Nicotinamid: 65,2 µg/l (8 - 52)
    Vitamin B6: 353 µg/l (8,7 - 27,2)
    Vitamin B12: 1606 pg/ml (197 - 771)
    Vitamin C: 3,3 mg/l (5 - 15)
    Panthothensäure: 193 µg/l (25 - 80)
    Pregnenolon: 15,2 nmol/l (< 10,9)
    IGF-1: 446,5 ng/ml (90 - 262)
    Progesteron: <0,2 ng/ml (0,2 - 1,4)



    Bei Vitamin C liegt ein Messfehler vor (das war bei den vorherigen Untersuchungen immer über Referenz, vermutlich wegen der Supplementierung) und die B-Vitamine (inkl. Holotranscobalamin als aktives B12) sind natürlich erhöht, weil ich für einige Monate täglich 2 Kapseln von den Two-Per-Day eingenommen habe, ehe ich sie vor wenigen Wochen auf 1 Kapsel pro Tag reduziert habe. Und selbst damit liegen die Two-Per-Day bei den B-Vitaminen immer noch mehrere 100-1000% über dem Referenzwert.

  • Das "BESTE" MultivitaminDatum16.09.2018 07:22
    Foren-Beitrag von Dominik im Thema

    Zitat von Chris (edubily) im Beitrag #175
    Wenn es bedeutet, dass ich – z. B. weil ich Fleisch nicht täglich essen will – meinen Proteinbedarf mit einem Kilo Magerquark oder 100 g Whey-Protein decke, um mal extreme Zahlen zu nennen, finde ich das fragwürdig. Weil ja hier mitschwingt, dass Milchprodukte irgendwie gesünder sind als Fleisch. Auf mich aber wirkt es befremdlich zu sagen, ich mag nicht täglich ein großes Stück Fleisch essen (weil ggf. "ungesund") – während man zeitgleich in exzessiven Mengen Milchprodukte konsumiert.

    Was vielleicht auch daran liegen könnte, dass das Thema "Fleisch" in den Medien schon sooo oft verteufelt wurde. Und vielleicht auch, weil unabhängige Seiten wie Examine.com auf potenzielle Risikofaktoren im roten Fleisch hinweisen (Neu5Gc, NOCs, usw. - siehe Suchergebnisse für "meat") aber kaum (bzw. gar nichts) von potenziellen Risiken in Milchprodukten berichten. Ist da die Forschung einfach noch nicht weit genug?

    Zitat von Chris (edubily) im Beitrag #175
    Es gibt Leute, die würden eher 1 kg Magerquark essen statt täglich Fleisch. Ich bin der Meinung, dass jedes Nahrungsmittel bei zu hohem Konsum schaden kann, weswegen ein kg Magerquark für mich nicht empfehlenswert wäre.

    Ich gehöre zu diesen Leuten, aufgrund der o.g. Punkte. Ich als gesundheitsbewusster Laie habe einfach das Gefühl, dass rotes Fleisch mehr Risiken birgt, als Milchprodukte. Etwa auch, weil rotes (unverarbeitetes!) Fleisch von der IARC als Group-2A-Karzinogen klassifiziert worden ist. (Rotes verarbeitetes Fleisch sogar Group 1, aber das empfiehlt ihr ja sowieso nicht.)

    Kann natürlich auch sein, dass einfach nur sehr einseitig über beide Lebensmittelkategorien berichtet wird. Aber wenn selbst Examine.com zu einem Fazit wie dem folgenden kommt...:

    "Examine.com is not a diet guru, we just collect and interpret evidence. But it’s pretty clear from the evidence that eating red meat every day has a decent chance of increasing cancer risk, specifically colorectal cancer. Consuming high amounts of processed red meat in particular is really playing with fire. And actually, playing with fire (in the form of grilling meat very often) is also playing with fire. So mix up your cooking methods, and try some gentle cooking techniques if you haven’t already."
    Quelle: https://examine.com/nutrition/scientists...r--or-did-they/

    ... dann fühle ich mich mit dem täglichen Verzehr von Milchprodukten einfach sicherer, als mit dem täglichen Verzehr von rotem Fleisch.

  • Foren-Beitrag von Dominik im Thema

    Zitat von marcolino im Beitrag #135
    Frag doch deinen Hausarzt, ober er deine Hormonwerte zur Beurteilung zum Dr. Lacher schickt.

    https://www.hormonzentrum-an-der-oper.de...mut-lacher.html

    Wurden hier bei Edubily schon gute Erfahrungen mit Dr. Lacher gemacht? Gibt es noch weitere empfehlenswerte Experten im Bereich der Endokrinologie?

  • Foren-Beitrag von Dominik im Thema

    Zitat von marcolino im Beitrag #133
    Seite 18.
    Die ersten fünf Werte sind alle am unteren Referenzbereich.

    Und dazu auch noch das Progesteron auf Seite 17.

    Hier wurde mir eine Progesteroncreme mit 3% Progesteron empfohlen, zum Einreiben auf die Unterarme.

    Hat da jemand Erfahrungen oder gibt es dazu schon Threads hier im Forum?

  • Das "BESTE" MultivitaminDatum15.09.2018 17:42
    Foren-Beitrag von Dominik im Thema

    300 g rotes Fleisch pro Tag erachte ich auch für etwas viel...

    Von den Empfehlungen der DGE halte ich zwar nicht wirklich etwas (dort werden 300-600 g Fleisch/Woche empfohlen) aber ich kann mir nicht vorstellen, dass man täglich mehr als 150 g Fleisch (oder mehr als 1 kg pro Woche) essen sollte.

    Leider sind mir aber auch keine Empfehlungen bekannt, wie z.B. von Examine.com, was konkrete Mengenangaben für den täglichen/wöchentlichen Fleischverzehr betrifft.

  • Foren-Beitrag von Dominik im Thema

    Falls irgendjemand irgendwelche Auffälligkeiten bei den oben geposteten Befunden entdeckt, würde ich mich über Hinweise übrigens freuen!

  • Foren-Beitrag von Dominik im Thema

    Nein, ich habe mit Haarausfall glücklicherweise (noch) keine Probleme.

    Habe zwar Geheimratsecken, aber sowas ist ja wohl eher Genetik. (Mein Papa hat die auch.)

  • Foren-Beitrag von Dominik im Thema

    Hier der Endbefund meiner letzten Schilddrüsensonographie inklusive Blutentnahme (TSH, fT3, fT4) am 22.08.2018:





    Die Schilddrüsenwerte habe ich dann noch einmal 6 Wochen später (am 05.09.2018) vom gleichen Labor der o.g. umfangreichen Untersuchung prüfen lassen:

  • Foren-Beitrag von Dominik im Thema

    Hier der Endbefund meiner letzten Blutuntersuchung vom 11.07.2018:

    Seite 1/19


    Seite 2/19


    Seite 3/19


    Seite 4/19


    Seite 5/19


    Seite 6/19


    Seite 7/19


    Seite 8/19


    Seite 9/19


    Seite 10/19


    Seite 11/19


    Seite 12/19


    Seite 13/19


    Seite 14/19


    Seite 15/19


    Seite 16/19


    Seite 17/19


    Seite 18/19


    Seite 19/19

  • Foren-Beitrag von Dominik im Thema

    Danke für den Hinweis bzgl. Brennesselwurzel.

    Zitat von marcolino im Beitrag #126
    Dominik, hast du deinen Endbefund schon hochgeladen?

    Noch nicht, aber ich kümmere mich sofort darum.

  • Schilddrüsenwerte deutenDatum14.09.2018 16:48
    Foren-Beitrag von Dominik im Thema

    Zitat von Klaba im Beitrag #7
    Hey, ich machs mal einfacher und verlinke den alten Thread von mir mit ein paar Werten:

    Vitamin D Blutwert zu hoch und weitere Werte

    Also bei den dort genannten Blutwerten (Vitamin D, Magnesium, Zink, Selen, Ferritin) bist du ja nirgends im Mangel, sodass die Werte nicht für deine Müdigkeit verantwortlich sein dürften.

  • Schilddrüsenwerte deutenDatum14.09.2018 14:37
    Foren-Beitrag von Dominik im Thema

    Weitere Blutwerte, die ggf. für die Ursachenforschung behilflich sein könnten?

  • Das "BESTE" MultivitaminDatum14.09.2018 14:36
    Foren-Beitrag von Dominik im Thema

    Zitat von DocMo im Beitrag #166
    Das ist eine individuelle Einstellung.

    Ich bin ein fauler Hund und wünsch mir ein sinnvolles All-in-one. Mich nervt es ungemein Zuhause zig verschiedene Ergänzungsmittel rumstehen zu haben bzw. für eine optimale Versorgung nehmen zu müssen.

    Vollkommen richtig, dass das eine persönliche Einstellung/Meinung ist.

    Aber gab es in den letzten 10-20 Jahren überhaupt mal irgendein sinnvolles All-in-one Produkt?

    Meines Wissens nach nicht; und deshalb ist meine Hoffnung auch nicht besonders groß, dass sich daran etwas in den kommenden Jahren ändert.

    Mal sehen, was Chris und Phil herausbringen: Die arbeiten ja auch schon an einem Multivitamin-/Multimineralprodukt, wenn ich das richtig in Erinnerung habe.

  • Schilddrüsenwerte deutenDatum14.09.2018 11:02
    Foren-Beitrag von Dominik im Thema

    TSH, fT3 und fT4 sehen gut aus. Müdigkeit kann auch andere Ursachen haben, es muss nicht immer die Schilddrüse ursächlich sein.

  • Das "BESTE" MultivitaminDatum14.09.2018 11:00
    Foren-Beitrag von Dominik im Thema

    Zitat von DocMo im Beitrag #164
    Es ist zum verzweifeln. Da müsste man auch wieder zig Sachen ergänzen um alles halbwegs abzudecken.
    Auch hier zu wenig D, zu wenig bis kein richtiges A, kein K in all seinen schönen Varianten, kein Bor....ect...ect.

    Ganz ehrlich: Ich habe persönlich auch gar nicht die Erwartungshaltung, dass ein Multivitamin-/mineralprodukt ALLE Vitamine und ALLE Mineralstoffe enthält.

    Eine separate Nahrungsergänzung von Vitamin D3, Vitamin K2 MK-7, Vitamin A (nicht als Beta-Carotin, sondern als Retinol!) sowie EPA/DHA (für diejenigen, die keinen Fisch essen) halte ich für vertretbar und völlig in Ordnung.

    Mir ist auch kein einziges Multivitamin-/mineralprodukt bekannt, welches Vitamin D3, K2-MK7 und Vitamin A (als Retinol) in ausreichender Dosierung enthält. Oft muss man da noch ergänzen, gerade wenn man z.B. auf 4000 IE Vitamin D3 kommen will oder auf 100 mcg K2-MK7. Diese Mengen sind in kaum einen Multivitamin-/mineralprodukt enthalten; und wenn, dann hat das Produkt oft andere Haken.

  • Das "BESTE" MultivitaminDatum13.09.2018 20:37
    Foren-Beitrag von Dominik im Thema

    Finde auch da das "Daily Vits" insgesamt besser...

  • Das "BESTE" MultivitaminDatum13.09.2018 18:43
    Foren-Beitrag von Dominik im Thema

    @ KingWing
    Von der Zusammensetzung finde ich es nicht schlecht (vor allem in Anbetracht der kürzlich diskutierten oft viel zu übertriebenen Hochdosierung von B-Vitaminen) aber preislich wäre mir das "All-in-one" von pure encapsulations zu teuer. Ich muss 3 Kapseln pro Tag nehmen, um auf die angegebenen Dosierungen zu kommen. Eine Dose mit 120 Kapseln hält also gerade einmal 40 Tage. Und so eine Dose mit 120 Kapseln kostet dann mal eben satte 40 EUR, siehe Amazon und Co. -> Da stimmt in meinen Augen das Preis-Leistungsverhältnis nicht, sodass ich das von Nymeria gepostete (siehe: Beitrag #157) "Now Daily Vits" bisher für die vernünftigste Alternative zu den Life Extension Two-Per-Day halte. Eine Dose mit 250 Tabletten (1 pro Tag) gibt's z.B. auf Amazon für 23,99 EUR. Da kommt man mit zwei Dosen für knapp 50 EUR also über ein Jahr mit aus.

  • Neu5GCDatum10.09.2018 11:19
    Foren-Beitrag von Dominik im Thema

    Ich finde, dass auch das Thema rund um Neu5Gc wieder ein Paradebeispiel für die in meinen Augen sehr sinnvolle Botschaft von Edubily ist: Nämlich Mäßigung!

    Wer einmal wöchentlich Leber (Kalb / Schwein / Rind / Geflügel) isst und an wenigen Tagen in der Woche begrenzte Mengen Fleisch (z.B. Hüftsteak oder Rumpsteak mit Gemüse wie Brokkoli, Grünkohl, Spinat und Co.) der wird sich damit vermutlich keinem großen Risiko aussetzen. Man wird vermutlich sogar eher von den Benefits profitieren, die gemäßigter Konsum von Fleisch (und in Kombination mit reichlich Gemüse in der täglichen Ernährung) mit sich bringt.

    Insofern finde ich den immer wieder von Edubily erwähnten Slogan "Lean. Green. Marine." sehr sehr gut. Ab und zu ein wenig (mageres und idealerweise unverarbeitetes) Fleisch, dazu viel (grünes) Gemüse und (für wertvolle Dinge wie EPA, DHA, Jod, Selen etc.) auch regelmäßig Fisch.

    Über Milchprodukte lässt sich streiten, aber ich persönlich liebe Milchprodukte (wie 0,3% Milch, Magerquark und Körniger Frischkäse light) einfach zu sehr, als dass ich darauf verzichten könnte. Ist sicherlich eine Sache der Gewohnheit, aber für mich persönlich gehören Milchprodukte zu meiner Ernährung mit dazu. Klar gibt es auch Alternativen wie z.B. die pflanzlichen Drinks (Kokosdrink, Mandeldrink, Haselnussdrink etc. -> das könnte ich für meine Haferflocken wohl auch statt der 0,3% Milch nehmen) die man unter anderem von "Alpro" kennt; aber für alle Milchprodukte habe ich bis heute noch keine Alternative gefunden. Magerquark finde ich super (eine pflanzliche Alternative ist mir nicht bekannt) und körnigen Frischkäse esse ich auch sehr gerne.

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