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  • Kombination verschiedener NEMsDatumGestern 20:22
    Foren-Beitrag von Dominik im Thema

    Weitere Frage: Spricht etwas dagegen, die folgenden Supplements einfach morgens (nüchtern - ohne Mahlzeit dazu) einzunehmen?

    - 200 mg Magnesium (als Magnesiumcitrat)
    - 150 mg Jod (aus Kelp)
    - 20 mg Eisen (als Eisenbisglycinat)
    - 15 mg Zink (als Zinkcitrat)
    - 2 mg Kupfer (als Kupferchelat)

    Wenn man keine Probleme mit Übelkeit o.Ä. hat (manche reagieren bei Eisen und Co. ja empfindlich) dann dürfte das doch in Ordnung sein und keine Nachteile in Bezug auf die Bioverfügbarkeit/Resorption der o.g. Mineralstoffe haben, oder?

  • Kombination verschiedener NEMsDatum20.03.2019 08:41

    Hallo zusammen,

    bekannt ist mir, dass man bei der Kombination gewisser Mineralstoffe aufpassen sollte, weil es Transporter mit begrenzter Aufnahmefähigkeit gibt. So etwa bei Calcium, Magnesium, Zink und Eisen.

    "Zinc’s intestinal uptake is hindered by other minerals, including calcium, magnesium, and iron, since they all use the same transporter. If the transporter’s uptake limit (800mg) is exceeding between these four minerals, absorption rates will fall. Taking less than 800mg of these four minerals at the same time is fine."
    Quelle: https://examine.com/supplements/zinc/

    Daher würde ich gerne mal in die Runde fragen, wie ich meine Nahrungsergänzungsmittel am besten kombiniere.

    Bislang sieht es wie folgt aus.

    Zum Mittagessen:
    (typisches Mittagessen bei mir: buntes Gemüse wie Paprika, dazu Roggenvollkornschrotbrot und etwas Kräuterquark)
    - 200 mg Magnesium (als Magnesiumcitrat)
    - 150 mg Jod (aus Kelp)
    - 20 mg Eisen (als Eisenbisglycinat)
    - 15 mg Zink (als Zinkcitrat)
    - 2 mg Kupfer (als Kupferchelat)

    Zum Abendessen:
    (ein typisches Abendessen bei mir: grünes Blattgemüse wie z.B. Spinat, als Fettquelle z.B. Matjeshering und als Eiweißquelle Milchprodukte wie z.B. Körniger Frischkäse oder Kuhmilch)
    - 1,3 mg Vitamin A (aus Fischleberöl) (4285 IE)
    - 20.1 mg Vitamin E (as D-alpha Tocopherolsuccinat)
    - 200 mcg Selen (als Se-Methyl L-Selenocystein, SelenoPure®, L-Selenomethionin, Natriumselenit)
    - 500 mcg Vitamin K1
    - 100 mcg Vitamin K2 (als Menachinon-7)
    - 75 mcg Vitamin D3 (als Cholecalciferol) (3000 IE)

    => Sollte ich einzelne Nahrungsergänzungsmittel anders platzieren, weil deren Kombination ggf. nicht optimal ist? Oder passt das so?

    Bei Fragen einfach fragen.

    Viele Grüße
    Dominik

  • SüßstoffDatum10.03.2019 09:40
    Foren-Beitrag von Dominik im Thema

    Ich empfehle:

    https://examine.com/nutrition/do-artific...-spike-insulin/

    https://examine.com/nutrition/artificial...se-substitutes/

    https://examine.com/nutrition/is-it-time...ial-sweeteners/

    Persönlich nutze ich Süßstoff täglich, in Form von Sucralose, weil dies z.B. in den FlavDrops von Myprotein enthalten ist. Und die nutze ich zur kalorienfreien Süßung meiner Haferflocken.

  • ADHS, ggf. Testo-Mangel, AITDatum08.03.2019 08:22
    Foren-Beitrag von Dominik im Thema

    Zitat von naklar! im Beitrag #23
    Es geht um " wenn du nicht direkt beim Labor bist "

    Im Falle " freies Testo beim Hausarzt " ist Messen nicht gleich Wissen :-)

    Danke, dann habe ich es verstanden. Ich hatte es fälschlicherweise zuerst so verstanden, dass du grundsätzlich von einer Bestimmung des freien T. abraten würdest. Da hätte ich die Begründung dann spannend gefunden.

    Aber wenn es dir lediglich um den Faktor "Blutentnahme direkt im Labor versus Blutentnahme beim Hausarzt" geht, dann ist das für mich ein anderes Thema. Passt, danke!

  • ADHS, ggf. Testo-Mangel, AITDatum07.03.2019 16:37
    Foren-Beitrag von Dominik im Thema

    Zitat von naklar! im Beitrag #21
    Würde von der Bestimmung des freien T. abraten, wenn du nicht direkt Labor bist.

    Warum abraten? Messen ist Wissen, oder etwa nicht?

  • ADHS, ggf. Testo-Mangel, AITDatum07.03.2019 12:46
    Foren-Beitrag von Dominik im Thema

    Zitat von wmuees im Beitrag #17
    Zum Thema "hohes SHBG":

    http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21129941
    http://www.anabolicmen.com/10-ways-lower...e-testosterone/

    Und dann probier mal Tongkat Ali. Das senkt auch das SHBG. Google wirft ne Menge Treffer auf.


    Ich probiere das mit dem Bor mal aus. Siehe: Bor - Wunderstoff oder Bullshit? (17)

    Machst du mit beim Experiment, Jacko?

    n = 2 (wir beide) hätte mehr Aussagekraft, als n = 1 (also ich alleine)

    Musst du natürlich nicht. Aber vielleicht willst du Bor ja selbst auch noch ausprobieren, weil du es noch nicht getan hast.

    Hoffnung auf positive Veränderungen des SHBG bzw. freien Testosterons mache ich mir aber nicht. Sonst ist man hinterher enttäuscht.

    Per PM kann ich dir zeigen, wo man 1 Dose mit 100 Kapseln für rund 5€ bestellen kann. Ist eine minimal günstigere Alternative, als direkt bei Life Extension Europe zu bestellen.

  • Bor - Wunderstoff oder Bullshit? Datum07.03.2019 12:41
    Foren-Beitrag von Dominik im Thema

    Ich habe mir heute 5 Dosen des Life Extension Boron bestellt. Pro Dose sind 100 Kapseln enthalten, jede Kapsel enthält 3 mg Bor.

    Davon werde ich 4 Kapseln täglich nehmen, also 12 mg Bor.
    Die damit einhergehenden 100 mg Vitamin B2 (25 mg pro Kapsel enthalten) sind zwar unnötig, aber werden wohl keinen Schaden anrichten.

    Start ist heute.

    Im Juli (also in rund 4 Monaten) steht bei mir die nächste halbjährliche Blutuntersuchung an.

    Da lasse ich neben diversen allgemeinen Gesundheitsparametern (gr. Blutbild, Blutzucker, Blutfette, Leberwerte, Nierenwerte, Schilddrüsenwerte, ein paar Mineralstoffe etc.) auch immer mein Gesamttestosteron, mein SHBG und mein freies Testosteron bestimmen. In den letzten Blutuntersuchungen war mein SHBG immer recht hoch (siehe: [Blutergebnisse] SHBG erhöht, FAI erniedrigt) und dementsprechend mein FAI und mein freies Testosteron ziemlich niedrig.

    Ich werde dann hier berichten, ob sich die Bor-Supplementation auf die Werte im Juli (spannend wäre eine Veränderung beim freien Testosteron oder beim SHBG) ausgewirkt hat.

  • ADHS, ggf. Testo-Mangel, AITDatum06.03.2019 18:11
    Foren-Beitrag von Dominik im Thema

    Ich habe mal zwischen die Absätze geschrieben:

    Zitat von Jacko333100 im Beitrag #15

    - Ich habe jetzt seit Jahren normales Gesamt-Testo, aber hohes SHBG und damit einen niedrigen fAI (freies Testo wurde leider noch nicht bestimmt)
    -> Ich kann mich nur wiederholen: Nachholen bitte! Bei der nächsten Blutuntersuchung mal SHBG + Gesamttesto + freies Testo gemeinsam bestimmen, damit du siehst, wie der im Blut bestimmte freie Testo-Wert aussieht und wie er sich zum FAI verhält: i.d.R. ist das freie Testo ziemlich weit unten, wenn der FAI (welcher ja nur ein berechneter Index ist) auch unten ist.

    Die Aussagekraft des fAI ist wohl begrenzt - gerade bei Männern. Aber bei mir spricht eben vieles für einen Testo-Mangel + die Ergebnisse der letzten Jahre waren konstant: normales Gesamt-Testo, aber hohes SHBG und damit niedriger fAI, der an der unteren Normgrenze kratzt (s. ein paar Beiträge weiter oben).
    Außerdem korreliert SHBG lt. einigen Studien vergleichbar stark wie freies Testo oder Gesamt-Testo mit Mangelsymptomen.
    -> Siehe oben, trotzdem das freie Testo mitbestimmen. Warum wurde das in der Vergangenheit nie gemacht? Man muss es nur anfordern, dann wird der Wert auch bestimmt. Wer selber zahlt, bekommt ohnehin alle Blutwerte bestimmt, die er gerne haben möchte.

    Im vorletzten Blutbild war das Gesamt-Testo mit 7,64 ng/ml sogar recht gut, dafür war aber auch das SHBG mit 65 nmol/l so hoch wie noch nie. Die beiden scheinen also zusammenzuhängen, was meine These, die das Ergebnis meiner Recherche zum Thema SHBG ist, stützt:
    Es macht bei den meisten Methoden wenig Sinn, das Gesamt-Testo und vor allem das SHBG ändern zu wollen: das funktioniert alles höchstens kurzfristig und der Körper passt sich schnell an, sodass am Ende die gleiche Menge an freiem Testo rauskommt.
    Das sehe ich ähnlich: Es ergibt wenig Sinn, das Gesamttesto hochzupushen (etwa durch eine Testosteronersatztherapie), weil sowieso der Großteil davon durch das erhöhte SHBG gebunden wird, sodass das relevante freie Testosteron am Ende nicht davon profitiert, sondern weiterhin niedrig bleibt. Damit hat man also nichts gewonnen.

    Für mein weiteres Vorgehen hier sind diese These und das folgende sehr wichtig:
    Bzgl Testo-Mangel gibt es - TRT ausgeschlossen - kaum praktische Maßnahmen, die mit halbwegs großer Wahrscheinlichkeit eine halbwegs signifikante Besserung bringen.
    Bedeutet: die Chance ist groß, dass ich hier wochenlang recherchiere, am Ende viel Ahnung hab von zwar interessanter, aber leider nicht umsetzbarer Theorie und dann gar nichts dabei rauskommt. Ich habe jetzt schon (im Januar) ca 2 Wochen nur zu dem Thema gelesen, mit leider keinem so guten Ergebnis.
    Es bleibt mir wohl nichts übrig, als die paar Maßnahmen (die alle eher nur einen kleinen Einfluss haben werden) umzusetzen, mögliche andere Probleme zu beseitigen/reduzieren und falls ich wirklich mal einen klinischen Testo-Mangel haben werde, eine TRT in Betracht zu ziehen.
    -> Das Hauptproblem sehe ich wirklich am erhöhten SHBG. Ist bei mir ja genauso. Solange es keine wasserfesten Maßnahmen gibt, um erhöhtes SHBG nachweislich und langfristig zu senken, brauchen wir über die Erhöhung des Gesamttesto (z.B. durch TRT) nicht nachdenken, da diese Erhöhung aufgrund des SHBG am Ende sowieso "verpufft" und kaum freies Testo übrig bleibt. Bis heute haben mir alle Labormediziner das Gleiche gesagt: Es ist nicht bekannt, wie man einen erhöhten SHBG Spiegel nachweislich senken kann.

    Also:
    - Mehr Fett: statt 1g/kg jetzt ca 1,2g/kg. V.a. tierisches Fett, 4 Eier am Tag.
    - Wieder langsam aber sicher zunehmen. Nach ein paar Leanbulk-Cut-Zyklen will ich dann bisschen mehr Muskeln bei gleichem KFA haben.
    - Um SHBG evtl minimal zu senken: Bisschen öfter essen. Mehr Fruktose.
    - Habe meinen Supplements-Stack überarbeitet, ist nun wirklich so gut wie alles drin, was auch nur minimal helfen könnte.
    - Wovon ich mir am meisten verspreche: meine mentale Gesundheit wieder auf die Reihe zu kriegen. (Mehr Muskeln aufbauen konnte ich allerdings auch als es mir sehr gut ging nicht)
    Ich will dir nicht die Hoffnung nehmen, aber wundersame Auswirkungen auf deinen erhöhten SHBG Wert werden diese Maßnahmen nicht haben. Also steck nicht zuviel Energie in vergleichsweise kleine Details, sondern konzentriere dich auf die Faktoren, die deiner Gesundheit einen größeren Benefit liefern, wie etwa der Optimierung deiner Schilddrüsenwerte sowie anderer relevanter Gesundheitsparameter (Leberwerte, Nierenwerte, Blutzucker, Blutfette, Vitamine, Mineralstoffe etc.)

    -> habe extrem viel gelesen und mir 20 Seiten Notizen gemacht, aber kann nun doch irgendwie nichts vielversprechendes tun. Es sei denn meine aktuelle Schilddrüsen-Leistung ist tatsächlich zu schlecht -> dann wäre es wohl durchaus vielversprechend, mich auf die Schilddrüse zu konzentrieren.
    Ja! Und wie oben gesagt auch andere allgemeine Gesundheitsparameter anschauen und bei Bedarf optimieren. Viele könnten ihren Selen/Zink/Magnesium/Ferritin-Spiegel noch verbessern oder irgendwelche Vitamine, wobei Vitamin D die meisten Gesundheitsbewussten ja eh auf dem Schirm haben und dieser Wert i.d.R. schon ganz gut aussieht.

    @Marie:
    -> bezüglich der Schilddrüseninterpretation hilft sie am besten weiter, da halte ich mich aufgrund ihres enormen Erfahrungsschatzes mal zurück.

  • Was habt ihr heute gegessen?Datum04.03.2019 10:50
    Foren-Beitrag von Dominik im Thema

    Zitat von Teutonicus im Beitrag #269
    5 rohe Knoblauchzehen

    Ui, gibt es regelmäßig Knoblauch bei dir?

    Allicin (reich in Knoblauch enthalten) ist zwar super für die Gesundheit aber bringt leider auch den unangenehmen Geruch mit sich.

    Übrigens völlig unabhängig von der Zubereitungsart -> wenn Allicin entsteht, setzt das den typischen Geruch frei. Ohne wenn und aber. Solche vermeintlichen "Hacks" wie Petersilie, Salbei, Pfefferminze, Kaffeebohnen, Ingwer, Milchprodukte oder gar Chlorophyll-Kapseln helfen nur bedingt, d.h. reduzieren den Geruch vielleicht etwas, beseitigen ihn aber nicht gänzlich.

    Was sind deine Tricks und was sagt die Damenwelt (siehe Willkommensthread) dazu?

  • DANKE EDUBILY !!!Datum28.02.2019 13:37
    Foren-Beitrag von Dominik im Thema

    Ich finde das Niveau der Metaphern hier ziemlich gehoben. Klasse, habe herzlich gelacht!

    Im Ernst: Ich denke nicht, dass irgendjemand den Teutonicus angreifen wollte.

    Aber er muss natürlich damit rechnen, dass er in einer gesundheitsorientierten Community wie Edubily nicht wirklich auf Zuspruch zu der Art und Weise seines Sexuallebens stoßen wird.

  • Blutbild kosten- & zeiteffizientDatum28.02.2019 07:21
    Foren-Beitrag von Dominik im Thema

    Klar, versuchen kann man es immer. Wie die Erfolgsaussichten sind, hängt dann sicherlich vom jeweiligen Arzt ab.

  • DANKE EDUBILY !!!Datum27.02.2019 06:23
    Foren-Beitrag von Dominik im Thema

    Kein Mediziner dieser Welt würde Geschlechtsverkehr mit derart vielen verschiedenen Partnern ohne Nutzung von Kondomen empfehlen.

    Es spricht nichts dagegen, häufig Sex mit vielen verschiedenen Partnern zu haben, wenn beide Seiten dies wollen (und man nicht bereits einen festen Partner hat). Aber dann bitte mit Verantwortung auf beiden Seiten. Ein Restrisiko bleibt immer - und sei es noch so gering. Und ich will nicht wissen, wie schlecht man sich fühlen muss, wenn dann doch mal etwas passiert.

    Ich stimme dir zu, dass sich Sex ohne Kondom besser anfühlt. Das finde ich auch. Aber dann muss man eben auf die Vielzahl verschiedener Sexpartner verzichten und sich einen festen Partner suchen. Dann kann man den Sex auch gewissenhaft ohne Kondom und mit anderen Verhütungsmitteln haben, ohne sich einem Risiko auszusetzen.

  • ADHS, ggf. Testo-Mangel, AITDatum01.02.2019 17:07
    Foren-Beitrag von Dominik im Thema

    Zitat von naklar! im Beitrag #12
    ....sofern die Probe sofort zentrifugiert und tiefgekühlt wird. Also eher ein Labor aufsuchen, beim HA bekommt man dann eher berfälschte Werte.

    Das würde ich grundsätzlich jedem empfehlen, unabhängig davon, welche Blutwerte er messen lassen möchte.

    Jeder dürfte in seiner Stadt (sofern er nicht völlig ländlich lebt - dann halt in der nächstgelegenen größeren Stadt) ein medizinisches Labor haben.

    Da würde ich dann immer hinfahren, die zu bestimmenden Werte angeben, mir Blut entnehmen lassen und das Labor dann auch gleich die Analyse machen lassen.

    Dann hat man alles aus einer Hand und geht kein großes Risiko ein, dass die Werte größeren Ungenauigkeiten unterliegen. Zumindest ist es allemal besser, als vom Hausarzt Blut entnehmen zu lassen, der es dann erst noch ins Labor schicken muss.

    Habe ich selbst immer so gemacht (also direkt ins medizinische Labor) und nur gute Erfahrungen damit gemacht. Einziger Nachteil: Man muss alles selbst bezahlen, als individuelle Gesundheitsleistung (IGeL). Mir war es das aber Wert, auch wenn ich inzwischen rund 2000€ für all meine Blutuntersuchungen von 2014 - 2019 ausgegeben habe. Dafür sind meine Schilddrüsenwerte jetzt tippi toppi und die einzige Baustelle sind jetzt noch ein erniedrigtes Progesteron, ein erhöhtes SHBG und ein erniedrigstes freies Testosteron.

  • ADHS, ggf. Testo-Mangel, AITDatum01.02.2019 16:53
    Foren-Beitrag von Dominik im Thema

    Ach so, eines fällt mir noch auf: Ich würde dir auf jeden Fall empfehlen, auch mal das freie Testosteron direkt im Blut bestimmen zu lassen.

    Kostenpunkt: 20-30€

    Klar kann man auch den freien Androgenindex als grobe Orientierung heranziehen (für die Berechnung des FAI reicht ja SHBG und Testosteron) aber die direkte Messung des freien Testosterons hat natürlich auch noch mal eine andere/stärkere Aussagekraft.

  • ADHS, ggf. Testo-Mangel, AITDatum01.02.2019 15:11
    Foren-Beitrag von Dominik im Thema

    Testosteron / Progesteron / SHBG / Cortisol
    - Gesamt-Testosteron sieht gut bei dir aus, bei mir zuletzt ja auch.
    - Progesteron ist bei dir erhöht. Sehr interessant, bei mir ist es erniedrigt. Und wir beide haben das gleiche "Problem": Hohes SHBG und somit niedriges freies Testosteron.
    - SHBG: WIe schon geschrieben, deutlich erhöht. Keine Ahnung, was man da machen kann.
    - Cortisol ist erhöht. War das bei früheren Blutentnahmen auch immer so?

    Schilddrüse:
    - Die Schilddrüsenantikörper sind in meinen Augen auch unauffällig.
    - TSH mit 3,215 mU/l nicht optimal, sollte besser unter 2,5 mU/l liegen.
    - fT3 mit 5,32 pmol/l (Norm: 3,8 - 6,3) ziemlich weit oben, passt.
    - fT4 mit 11,0 pmol/l (Norm: 10 - 23) sehr weit unten. Meines Wissens ein gutes Zeichen, dass die Umwandlung von fT4 in fT3 gut klappt. Aber frag da am besten mal Marie, die hat hier im Forum ein viel besseres Verständnis was die Interpretation von SD-Werten (und eigentlich dem ganzen Hormonsystem drumherum) betrifft. Kannst ihr ja eine liebe PM schreiben und sie bitten, in deinem Thread etwas zu deinen Werten zu schreiben. Hat sie bei mir auch gemacht. Und Vertrauliches dann halt per PM.

    Cholesterin
    - LDL mit 2,82 mg/dl leicht erhöht, was mich bei deinem niedrigen KFA verwundert. Wie viel Gramm Fett isst du täglich und von welchem Lebensmitteln beziehst du dein Fett?
    - HDL, da verstehe ich die Angaben nicht. Norm sagt "ab 45 mg/dl" und Messung sagt 1,76. Das passt nicht zusammen.

    Eisen
    - Ferritin mit 64,7 mcg/l (Norm: 23,9 - 336,20) sehr niedrig. Isst du regelmäßig Lebensmittel, die reich an Eisen sind? Idealerweise aus tierischen Quellen zwecks Bioverfügbarkeit/Umwandlung.

  • Testo-Booster :-)Datum11.01.2019 08:27
    Foren-Beitrag von Dominik im Thema

    Ehrlich gesagt hätte ich erwartet, dass eine Institution wie eine Uniklinik auch ein eigenes medizinisches Labor hat. Oder zumindest ein Partnerlabor, in dem Blutuntersuchungen durchgeführt werden. Gibt es in deinem näheren Umkreis kein medizinisches Labor, zu dem du fahren könntest?

  • Testo-Booster :-)Datum11.01.2019 07:08
    Foren-Beitrag von Dominik im Thema

    Zitat von H_D im Beitrag #301
    vorab hat man mir schon gesagt, dass rT3 dort nicht gemessen werden kann und es eh keine medizinische Relevanz hat. Andere Blutwerte wie Vitamine und Mineralien könne man als Selbstzahler auch nicht messen lassen

    Alleine dies wäre für mich schon Grund genug, zu einem anderen Labor zu gehen. Die Bestimmung von Vitaminen und Mineralien ist nun echt kein Hexenwerk, das bieten schon einige Labore an. Und im Zweifel haben alle guten Labore ein gewisses Netzwerk an Partnerlaboren, die sich um die Bestimmung der Werte kümmern, die das eigene Labor nicht messen kann.

  • SHBG senkenDatum09.01.2019 12:04
    Foren-Beitrag von Dominik im Thema

    Zitat von naklar! im Beitrag #31
    Zudem:
    Dein körper IST bereits schön(er) geworden, als er vor dem Training war. Und er wird es weiterhin, wenn auch evtl. fast unmerklich.

    Danke dir, das möchte ich als Essenz gerne zurückgeben.

    Jeder gesunde Mensch (und seien seine genetischen Voraussetzungen noch so bescheiden) wird durch intelligenten Kraftsport seinen Körper verändern.

    Wie groß die Veränderung von "untrainiert" zu "trainiert" ist, das ist natürlich bei jedem Individuum unterschiedlich.

    Aber ich gebe dir völlig Recht: Wenn ich ab heute keine Gewichte mehr bewegen würde, dann sähe ich ein paar Jahren schnell wieder so aus, wie vor meinem Beginn mit dem Kraftsport im Jahre 2010.

    Insofern ist es ja schon ein gutes Ziel, sich zu sagen: Das, was ich mir über die Jahre erarbeitet habe, das möchte ich gerne erhalten. Davon profitiert man dann in vielerlei Hinsicht: Ästhetisch und gesundheitlich.

  • SHBG senkenDatum09.01.2019 07:23
    Foren-Beitrag von Dominik im Thema

    Schon klar, ich hingegen werde bald 28 und bin somit noch recht jung.

    Ich trainiere seit 2010 (also inzwischen fast 9 Jahre) und habe die größten Fortschritte in den ersten zwei Jahren gemacht.

    Nach den ersten zwei Jahren ist dann nicht mehr so viel passiert, d.h. das hier (in Beitrag #5 etwas runterscrollen) war schon immer mein persönliches Endstadium. Im Vergleich mit manch anderen Trainierenden würde man sagen: Da geht noch was! Ja, das mag sein, aber da ginge noch viel mehr, wenn die genetischen Voraussetzungen besser wären. Selbst in den Zeiten, in denen Testosteron noch gar bekannt war (also bis Anfang 1900) gab es genetische Freaks wie Eugene Sandow, Georg Hackenschmidt, John Grimek, Arthur Saxon und einige weitere. Diese Körper müssen also ohne Testosterongabe entstanden sein.

    Ausprobiert habe ich in den 9 Jahren sehr vieles, von 3x5 über 5x5 über den WKM-Plan, über Wendler's 5/3/1 über Lyle McDonald's Bulking Routine über Martin Berkhan's Leangains und so weiter. Aber am Ende ging es ab einem gewissen Punkt nicht mehr weiter, d.h. entweder mit niedrigem KFA und sichtbarem Sixpack ziemlich schmal aussehen oder aber etwas breiter, aber dafür mit einem KFA jenseits von Gut und Böse (20% aufwärts).

    Daher der "platte Motivationsspruch" aus meinem vorherigen Beitrag, der nicht explizit an dich, sondern an die Allgemeinheit gerichtet war. Für mich persönlich reicht daher das Gewissen, meiner Gesundheit mit dem Kraftsport etwas Gutes zu tun und Spaß an der Sache zu haben.

  • SHBG senkenDatum08.01.2019 18:44
    Foren-Beitrag von Dominik im Thema

    Zitat von H_D im Beitrag #27
    Die Rezeptorendichte ist aber in gewisser Weise auch genetisch, da manche Anfänger schon bedeutend besser vorankommen als manche Trainingserfahrene

    Auch richtig.

    Deshalb kann im Grunde genommen nur jeder Mensch versuchen, das Beste aus sich rauszuholen.

    Und daher ist der Vergleich mit anderen Trainierenden oft kontraproduktiv, weil viele (mich eingeschlossen) dann nicht mit ihren persönlichen Erfolgen zufrieden sind.

    Zumal viele der bekannten "Fitness Influencer" ohnehin nachhelfen, dies (bis auf wenige Ausnahmen) ihren Zuschauern aber nicht sagen. Könnte sein, dass dies auch juristische Gründe hat, aber trotzdem. Viele junge Trainierende glauben den Mist dann noch.

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