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  • Erfahrungsbericht Rheumatoide ArthritisDatum15.06.2018 14:50
    Foren-Beitrag von hans im Thema

    Zitat von Don90 im Beitrag #13
    Ich werde euch am laufenden halten. Für Tipps bin ich sehr dankbar.


    Hallo Don,

    hört sich für mich sehr nach dem an, was Gundry in Plant Paradox schreibt. GGf. magst Du mal meine Buchzusammenfassung lesen.

    Für Hülsenfrüchte bietet sich dann der versuch an diese mit einem Dampfdruckkochtopf zu kochen, ggf. sogar vorher noch anzukeimen. In Bezug auf Nachschattengewächse: Vermeiden bzw. Haut vorher entfernen (bzw. schälen) und immer durchkochen - ggf. auch mit dem Dampfdruckkochtopf!

    LG
    Hans

  • Kartoffeln oder Reis oder Nudeln?Datum14.06.2018 12:03
    Foren-Beitrag von hans im Thema

    Zitat von ChristineH im Beitrag #16
    Wir brauchen deshalb Regeln und müssen statt dem Bauchgefühl die Vernunft einschalten.
    Ich rede mir nix schön.



    Volle Zustimmung! Ein Problem (meiner Ansicht nach) ist denn auch die universelle Verfügbarkeit von (billigem) Nahrungsmittel-Mist. Vor 50 oder 100 Jahren war dieses noch nicht so krass. Heute ist einfach der Zugriff auf Sachen die dem Menschen nicht gut tun sehr, sehr einfach. Zudem muss das gesündeste noch selber zubereitet werden - und überall locken Imbiss und Fertigprodukte....

    LG
    Hans

  • Foren-Beitrag von hans im Thema

    Zitat von apmulapmu im Beitrag #2
    Da ich unterwegs bin, beantworte ich nur mal schnell die Frage mit dem Lecithin von DM . Das passt so, das Produkt wird/wurde auch von vielen hier aus dem Forum verwendet.


    Hallo apmulapmu,

    was ist Dein Stand in Bezug auf die Oxidation von Lecitin? Ich zitiere:

    Zitat
    So wie ich es verstehe sind die Phospolipide (zu denen das Phosphadilcholin gehört) auch PUFA’s (Polyunsaturierte Fettsäuren), welche gerne oxidieren (Siehe auch meinen Post zu Fischölkapseln). Zu Lecitin habe ich von einem Hersteller folgendes gefunden [22]:

    Zitat
    “The vital nutritional benefits of lecithins arise from their compositions based on unsaturated fatty acids. The integrity of these nutritional components requires gentle processing technologies andregulated storage conditions which prevent oxidation. Absent these precautions, unsaturated double-bonds can stimulate an auto-oxidation process.”



    Bei Wikipedia steht:

    Zitat
    “Lecithine sollten dicht verschlossen, vor Licht geschützt und nicht über 15 °C gelagert werden. Da es zu Oxidation mit molekularem Sauerstoff neigt (Autooxidation), können zur Stabilisierung Antioxidantien zugegeben werden.”


  • Ernährungsberatung sinnvoll?Datum13.06.2018 12:11
    Foren-Beitrag von hans im Thema

    Zitat von jfi im Beitrag #6
    Aber dass eine ausreichende Salzzufuhr essentiell ist muss halt auch bei der WHO erst noch ankommen...


    Ausreichend ja. Und die 5g reichen meiner Einschätzung nach auch aus. Denn selbst im tendentiösen 'The Salt Fix' (das Kalium faktisch außen vor lässt) steht das man mit 'Low-Carb' bzw 'High-Fat' deutlich mehr Salz auspinkelt. Der Autor geht eben nicht tiefer auf die ernährungsbezogenen Umfelder ein: Na/Ka Balance, Fettaufnahme, Kaffee, Zucker.. also die ganzen Stressoren für den Salzhaushalt und den Körper / Nieren generell. Bei den ganzen Salz-Studien fehlt dann auch der Kontext - insb. das mit dem Fett. Auch das Ausschitzen von Salz.. das geht massiv zurück, wenn der Körper auf kaum extra-zufuhr eingependelt ist!

    Habe mich 3 Jahre fast ohne komplett zusätzliches Salz ernährt. hsCRP 0,11, Na Werte im mittleren Bereich, Cortisol o.k., etc. pp. - jedoch <20% Fett (Kalorisch). Und die WHO empfiehlt ja auch nur max. 25% in US & DE sind jedoch fast 40% die Norm.... dazu viel Zucker, Kaffee, zu wenig Kalium, etc. pp.

    LG
    Hans

  • Ernährungsberatung sinnvoll?Datum13.06.2018 11:30
    Foren-Beitrag von hans im Thema

    Zitat von phil im Beitrag #3
    Im Prinzip müssen die sich wirklich sehr an die Vorgaben der DGE halten, aber auch hier ist nicht alles Murks und prinzipiell kann man das ein oder andere lernen.


    Wenn der Durchschnittsdeutsche dem Empfehlungen der DGE folgen würde, dann wäre schon viel gewonnen... am besten jedoch die Empfehlungen der WHO: http://www.wpro.who.int/mediacentre/fact...ealthy_diet/en/

    - fruits, vegetables, legumes (e.g. lentils, beans), nuts and whole grains (e.g. unprocessed maize, millet, oats, wheat, brown rice);
    - at least 400 g (5 portions) of fruit and vegetables a day (2). Potatoes, sweet potatoes, cassava and other starchy roots are not classified as fruits or vegetables;
    - less than 10% of total energy from free sugars (2, 5) equivalent to 5 g (or around 12 level teaspoons), but possibly less than 5% of total energy for additional health benefits (6). Most free sugars are added to foods by the manufacturer, cook or consumer, and can also be found in sugars naturally present in honey, syrups, fruit juices and fruit concentrates;
    - less than 30% of total energy from fat (1, 2, 3). Unsaturated fats (e.g. found in fish, avocado, nuts, sunflower, canola and olive oils) are preferable to saturated fats (e.g. found in fatty meat, butter, palm and coconut oil, cream, cheese, ghee and lard) (3). Industrial trans fats (found in processed food, fast food, snack food, fried food, frozen pizza, pies, cookies, margarines and spreads) are not part of a healthy diet;
    - less than 5 g of salt (equivalent to approximately one teaspoon) per day (7) and use iodized salt.

    Nur macht das kaum einer - insb,. in Bezug auf (die Reduktion von) Zucker und Fett. Wenn man dann noch das Braten, Backen (>150C) und frittieren sein lässt und viel Roh und anderes gedämpft & gedünstet isst (<120C) - dann wird alles besser. Zumindest ist das auch mein Schluss aus der Schnittmenge der verschiedenen Ernährungsideologien....

    LG
    Hans

  • Foren-Beitrag von hans im Thema

    Gelöscht.

  • Eier - Oxidiertes CholesterinDatum11.06.2018 12:00
    Foren-Beitrag von hans im Thema

    Zitat von Markus im Beitrag #9
    https://www.strunz.com/de/news/das-rind-und-das-gedaechtnis.html


    Jupps, passt auch zu dem was Dr. Barnard in seinem Buch 'Powerfoods for the Brain' schreibt... inkl. zu viele (Halb-) Metalle die oxidative Prozesse fördern.. also Zink, Kupfer, Eisen & Co. Auch da gibts, wie Chris auch letztens schrieb, ein zuviel. Und in meinem Umfeld - bei vielen älteren Menschen denke ich das ist es was passiert - weil ich kenne auch Fitte ältere... nur wenn ich mal so auf die Ernährung, die Zubereitung, die Bewegung und die Sonne die Sie noch abbekommen schaue... dann kommt bei mir immer das kleine 1 * 1 zusammen.

    LG
    Hans

  • Eier - Oxidiertes CholesterinDatum11.06.2018 11:05
    Foren-Beitrag von hans im Thema

    Zitat von jfi im Beitrag #7
    Alle paar Wochen wird ne neue Sau durchs Dorf getrieben und jez soll ich mir plötzlich mein Rührei verbieten weil da bissel Cholesterin oxidieren soll???


    Was Du für Dich aus bestimmten Informationen machst ist die eine Sache - die Legitimität der Informationen die andere.

    Es gibt ja auch Rohköstler - die haben die Problematik gar nicht... jedoch andere. Mein Ansatz für mich ist es das sinnvolle / beste aus den verschiedenen Ansätzen, dem bisschen das wir (vermeintlich) wissen zu kombinieren und für mich in meine Praxis zu integrieren. Letztendlich sind auch lieb gewonnenen Praktiken nur Gewohnheiten - und die ab und an mal zu hinterfragen und zu ändern ist gar nicht so Dumm... schreibt auch Gehirnforscher Hüther. Für mich sehe ich Gewohnheiten in Bezug zur Effizienz - also Dinge über die ich nicht (mehr) nachdenken (bzw. muss), die ich ich jedes mal entscheide - was Energie und zeit spart.

    Erwärmte und oxidierte Fette - wie generell zu viel Wärme - sind jedoch aus meiner Sicht komplett unterschätzte Themen... da kommt ja alles zusammen von Acrylamid über Glykotoxine, polyzyklische Amine bis hin zu oxidierten Fetten, oxLDL, Transfetten und hohen TOTOX-Werten.

    LG
    Hans

  • Foren-Beitrag von hans im Thema

    Hallo allerseits,

    ich habe nun mal einiges zu Deuterium recherchiert - scheint was dran zu sein.

    Ein zu hoher Gehalt an Deuterium in den Zellen ist wohl was alle/viele Krebspatienten gemeinsam haben. Woher der jedoch dann kommt ist irgendwie nicht geklärt... oder nicht richtig. Die Forscher stellen dann alle Ihr Deuterium abgereichertes Wasser (DDW) vor - und einige fabulieren einiges über Low-Carb zusammen. Dr. Brownstein würde jetzt sagen: Alle seine Krebspatienten haben einen Jodmangel, etc. pp. Grundsätzlich denke ich jedoch das DDW schon mal ein besserer Weg ist als Jod, MM*, CD*, etc. pp. - jedoch auch noch einiges ausblendet. Der Fokus auf die Mitos und die ATPase scheint mir jedoch der bessere Weg.

    Wer mag, mag hier meine (durchaus lange) Zusammenfassung und meine Gedanken dazu lesen.

    Einen wichtigen Aspekt hat die ganze Sache noch.. und dem gehe ich gerade nach... EMF, u.a. magnetisches Feld und Mikrowellen haben wohl einen heftigen Einfluss auf unseren Körper und die Zellen, ... mehr als ich je dachte. Die ganz neuen Studien dazu sind krass... und die älteren die ich noch nicht kannte auch... wenn ich dann betrachte wie die (durchschnittliche) Belastung an EMF/RF/Mobilfunk/WLAN & Co. in den letzten Jahren gestiegen ist... alles nicht gut.. das ist ja nicht Faktor 1, 10... sondern je nach Umfeld deutlich über Faktor 1000. Prof. Olle Johannson gibt sogar einen Wert an bei dem noch einig Nullen hinzugefügt werden müssen.

    LG
    Hans

  • Kuklinski - MitochondrienDatum10.06.2018 10:44
    Foren-Beitrag von hans im Thema

    Zitat von Zopiclon im Beitrag #14
    Naja, er behandelt kranke Menschen. Es geht nicht um eine Ernährungs Art, es ist eine medizinische Intervention. Dafür ist es eine sehr moderate Intervention.


    Das Problem ist für mich, das die meisten Menschen sich durch die Ernährung hinrichten. Auch mein Vater... 'moderat' zu hoher Cholesterinspiegel... aber 1-2 Stück Kuchen, Rührei, Schinken, Fleisch, Käse und Co. müssen sein. "Ich nehme doch kaum Butter auf mein Brot" - Ne, aber in den 2 Stück Kuchen (mit Zucker und Weismehl....) sind sicher 60g Butter (+ Eier) drin.. davon kannst Du Dir bestimmt 8 Scheiben Brot schmieren... die Du ja noch zusätzlich mit Käse und/oder Wurst belegst. Und über die AGE's, das oxidierte Cholesterin in den gebratenen Eiern und dem Schinken will ich gar nicht erst sprechen...

    Wenn ich wirklich alte Menschen frage was die in Ihrer Jugend gegessen haben oder ob Ihre Mutter mit viel Öl in der Küche gekocht haben... dann erfahre ich immer: Fast kein Öl in der Küche und viel weniger Fleisch und Milchprodukte - welche damals ja noch besser und weniger verarbeitet waren.. und noch was: Die Menschen werden dann kurzzeitig nachdenklich und erzählen mehr....

    Insofern ist da natürlich eine "Steinzeitdiät" 'besser' - wobei Kuklinski jedoch ganz oft von Sahne, Käse und Milchprodukten als Empfehlung spricht.. also für Ihn das "Steinzeit" nur bedeutet das alle KH raus fallen... nicht jedoch pasteurisierte Milchprodukte von Kühen.. die es da in der Steinzeit noch gar nicht gab - und auch nichts mit Paleo (nach Cordain) zu tun haben. Finde ich sehr undifferenziert....

    Deswegen funktionieren meiner Ansicht nach ja auch so viele komplett verschiedene Ansätze von Rohkost bis hin zu Low-Carb: Weil Sie den kompletten Mist weglassen. Schön wäre, wenn einige dieser Doktoren ein Stück weiten schauen könnten und nicht so reden würden, als ob Sie gerade den Stein der Weisen gefunden haben.. das habe ich dann schon zu oft gelesen oder gehört.... Dies ist schade... bzw. ich finde es schade... weil es meiner Ansicht nach den Blick auf größeres und einfacheres verstellt/blockiert....

    LG
    Hans

  • Eier - Oxidiertes CholesterinDatum10.06.2018 10:31
    Foren-Beitrag von hans im Thema

    Zitat von julesg88 im Beitrag #5
    -> Scheint vor allem bei verarbeiteten Eigelb-Pulvern ein Thema zu sein. Ob jetzt ein Rührei problematisch ist, konnte ich nicht finden...


    Wie schon geschrieben.. Braten generell schlechter... Kontaktflächen - mehr Temperatur. Zudem gibts ja auch noch AGE's, PAK's und heterozyklische Amine. Langsam-gekochtes Ei also....

    LG
    Hans

  • Kuklinski - MitochondrienDatum09.06.2018 16:56
    Foren-Beitrag von hans im Thema

    So gerade die Videos durch....

    Steinzeitkost, Kohlenhydrate weg, LOGI-Ernährung, Supplemente (u.a. B's in Grammdosen, etc.) und alles wieder gut. So wie er das rüber bringt hilft er jedem, fast alles ist eine Mitochondrophatie, etc. pp. Auf den Darm, Umweltfaktoren, geht er gar nicht ein. Kohlenhydrate sind Grundweg schlecht und werden nicht differenziert. Wenn er wenigsten Weißmehle, raffinierte Zucker, etc. pp. sagen würde... also etwas differenzierter... Scheint echt pathologisch in der Low-Carb Szene zu sein... also dieses undifferenzierte KH-Bashing.

    Für mich ist das was Kuklinski sagt, was er da alles an Fachbegriffen und selektiven Dingen in den Raum "schmeißt" fast wie ein De-ja-Vue in Bezug auf meine Buchkritik zu Kruses Epi-Paleo-RX. Damals war er noch nicht auf dem Mito-Trip... die Rezepte und Argumentationsweisen sind jedoch ähnlich. Etwas Zurücknahme und/oder Einschränkung habe ich bei den Videos nicht erkennen können.

    Ein gutes hat es: Ich werde mit der Zeit immer vorsichtiger.... speziell wenn das was die Wunderheiler schildern sich nicht (zumindest zum Teil) bei diesen bzw. der groben Erscheinung reflektiert. Da habe ich aus den Vorträgen von Dr. Wallace zu Mitos deutlich mehr gezogen. Naja, der hat auch einen Franklin Award für seine Forschungen bekommen und die Lectures sind echt cool.

    LG
    Hans

  • Eier - Oxidiertes CholesterinDatum09.06.2018 15:56
    Foren-Beitrag von hans im Thema

    Zitat von julesg88 im Beitrag #1
    Da ich seit längerem täglich 3-4 Eier als Rührei zum Frühstück esse (mit Gemüse und etwas Reis), mache ich mir Gedanken bzgl Oxidiertem Cholesterin.


    Ich würde die Fette / Eier so gering wie möglich erhitzen bzw. niemals braten. Mit schale Kochen (Eigelb ggf. weich / leicht Flüssig) scheint mir noch die beste Methode wenn man das Risiko mit Salmonellen vermeiden möchte. Bei Fisch macht ja Braten in Öl die Omegas kaputt und das Erhitzen von Pflanzenölen steigert die TOTOX-Werte um das 3-11 fache.... alles Dinge die ich nicht brauche.

    Wie sich das auf das oxidierte LDL auswirkt würde ich jedoch auch gerne wissen.

    LG
    Hans

  • Kuklinski - MitochondrienDatum09.06.2018 15:43
    Foren-Beitrag von hans im Thema

    Zitat von MGhell im Beitrag #10
    Seit ich weiss, dass ich APOE3/4 habe, ist LC für mich sowieso gestorben. Leute, die kein APOE4 haben -also APOE3 bzw. APOE2 Träger - können mit LC/NC spielen.


    Hatte ich noch gar nicht auf dem Schirm... Trifft wohl ca. 15% der Menschen... finde ich krass, das da kaum eine drüber redet in 'Low-Carb-Land...'.

    Zitat von MGhell im Beitrag #10
    Du wirst lachen, aber beim Betrachten der Youtube Videos von Kuklinski hab ich mir das auch gedacht: kann es sein, dass er seine eigenen Regeln nicht befolgt? ;-)


    Ja.... er sagt ja ziemlich viel im Video... jedoch immer wenn das in Tips bez. der Ernährung mündet, dann wird mir ziemlich schwummerig. Er mag ja der Mito-Vollchecker sein - von Ernährung und anderen Faktoren scheint er jedoch nicht so viel Plan bzw. detaillierten Überblick und Tiefgang zu haben.

    Zitat von MGhell im Beitrag #10
    Habe mir übrigens dieses Elektrosmog Messgerät bestellt:


    Das Cornet ist auf jeden Fall eine gute Wahl. Jedoch geht ohne Antenne spezifisch auf die Wellenlänge abgestimmt nichts 'genaues'. Das Cornet ist jedoch sicher gut um grob die Belastungen abschätzen zu können.

    LG
    Hans

    P.S.: Wann immer möglich ziehe ich meine Schuhe aus und laufe draußen barfuß - z.B. bei jeder Mahlzeit. Gehe dazu immer nach Draussen und setzte mich in die Sonne mit nackten Füßen auf den Boden. Im Garten/Natur übertreibe ich es nicht, weil da auch Zecken sind... braucht man nicht.

  • Kuklinski - MitochondrienDatum09.06.2018 09:54
    Foren-Beitrag von hans im Thema

    Zitat von MGhell im Beitrag #7
    Ich fand den allgemeinen Teil ganz gut. Es werden alle Stoffwechselwege ausführlich erläuert, mit den zugehörigen CoFaktoren,Pathologien, etc. Zumindest für meinen Anspruch mehr als ausreichend. Kuklinski propagiert unter anderem die LOGI Kost(=kohlenhydratreduziert), körperliche Bewegung und Reduzierung des Blaulichts.


    Danke für die Zusammenfassung!

    Ich habe mir jetzt mal "Mitochondria and the Future of Medicine: The Key to Understanding Disease, Chronic Illness, Aging, and Life Itself" bestellt - sieht ähnlich aus, ist günstiger und kompakter. 50€ waren mir dann doch zu viel, für etwas wo ich die groben Sachen von Kruse schon x mal gelesen habe.

    Schräg finde ich ja immer wieder, das gerade die Low-Carbler das Thema Mitos aufgreifen - in dem Zusammenhang dann auch Deuterium. Ich hab nun schon viel gelesen und recherchiert.. und immer wenn es zu der Logik Schlank durch Fett, Fettstoffwechsel ist besser, in Fett ist weniger Deuterium, etc. pp. kommt - dann wurde es wuschelig.. weil die ich immer recht schnell unplausible Sachen in der Argumentation gefunden habe - auch bei Dr. Kruse, auch bei Leitz, auch bei den Deuterium-Dr's wie Boros, auch bei Cordain, etc. pp. Außerdem werden dann selektiv alle Problematiken komplett ausgeblendet (oder gar nicht erst thematisiert) und meist KH mit Zucker gleichgesetzt und verteufelt.

    LOGI setzt ja auf dem Glykämischen Index auf.. und der ist auch mal wieder zu pauschal und vereinfachend.. deswegen gibts ja die GL (Glykämische Last) und den Insulin-Index. Finde es immer wieder spannend, das Dr.'s in einem Gebiet die Vollchecker sind - und dann Schlüsse auf ein anderes ziehen, wo dann oft aus meiner Sicht gar nichts passt. Zumindest hat mich das ganze inzwischen sehr vorsichtig gemacht. Und wenn ich mir jetzt mal Kuklinski anschaue.. der macht nicht den Eindruck das seine Mitos total gepflegt sind... Kruse hat schon BMI von fast 30 und Kuklinski... also mich macht das nachdenklich wenn ich sowas sehe... da denke ich: Machst Du das was Du sagt selber - oder funktioniert das was Du sagst nicht so einfach wie Du erzählst?

    Licht und Bewegung (Atmung) sind in jedem Falle essentiell. Denke jedoch, das die Menschen EMF's unterschätzen... habe da gerade noch mal 5 Artikel in der Pipeline... absolut krass, wenn man sich da reinarbeitet und sieht wo das überall zum Tragen kommt, was die Forschung dazu schon rausgefunden hat, wo man die Thematik nicht vermutet, etc. pp.

    LG
    Hans

  • Foren-Beitrag von hans im Thema

    Zitat von Mo im Beitrag #1
    "Bewiesen alleine deshalb, weil Vitamin B12 für uns Menschen essentiell ist und dieses Vitamin leider Gottes nur in tierischen Produkten vorkommt"

    das schreibt Chris im aktuellen beitrag.
    was ist mit den Insekten etc., die mitgegessen werden?
    auf wieviel B12 kommen menschen, die wildes essen?


    Das weiß wohl leider kaum einer - kommt darauf an wie viel Dreck man wohl mitisst, wie viel Cobalt im Boden ist, wie viel 'pupu' auf den Blätter ist, wie viel abgewaschen wird, etc. pp. Deswegen wird in der Mast ja auch ordentlich synthetisches B12 zugesetzt... also damit das Fleisch auch noch B12 hat. Denn woher bekommen es die Kühe & Co. auf der Weide? Die düngen ja hinten raus - und essen das ganze vorne (ohne waschen) wieder rein - meinetwegen zeitversetzt ;-)

    Auf jeden fall habe ich in diesem Bezug noch keine guten Studien gelesen.. soweit ich weiss ist der genaue Mechanismus, Kreislauf und wo was gebildet und ggf. resorbiert wird nicht 100% geklärt.

    LG
    Hans

  • InBody KörperzusammensetzungsanalyseDatum05.06.2018 09:54
    Foren-Beitrag von hans im Thema

    Zitat von str8_shooter im Beitrag #1
    3% Körperfett kann ja nicht sein.


    Bei der Impendanzmessung meiner Omron-Wagen ist das auch mal so und so - je nachdem ob ich gerade was getrunken habe, auf Toilette war, etc. pp. 3% scheint mir jedoch eher ein krasser Messfehler...

    Bei meiner Omron Wage (welche auch für die klinische Verwendung geeignet ist - also kein absolutes Schätzeisen ist) schwankt es im Bereich um 4%... deswegen messe ich nur noch nüchtern, nach dem Pipi und Stuhlgang mit max, 0,5l Wasserzufuhr.

    LG
    Hans

  • Foren-Beitrag von hans im Thema

    Zitat von Brynhildr im Beitrag #3
    Doch es konnte doch nicht alles falsch sein, wieso gings mir ohne (viele) Getreideprodukte soviel besser?


    Das steht hier: Cereal Grains: Humanity’s Double-Edged Sword, Loren Cordain, Department of Exercise and Sport Science, Colorado State University, Fort Collins, Colo., USA

    Man sollte diesen Aspekt (und den von Milch - da stimme ich Cordain auch voll zu) von der ganzen Paleo-Idee (die noch viel anderes verbietet) jedoch trennen. Aber auch Getreide wurden schon sehr, sehr lange vom Menschen genutzt.. nur nicht in dem Maße wie heute und insb. nicht in dem Maße wie WEIZEN heute genutzt wird. Zudem sind historische Zubereitungstechniken verloren gegangen (Wässern, Keimen, Kochen, Fermentieren) und das Zeug wird einfach Roh gemahlen und dann verbrannt und dann gegessen (u.a. Brot-Kruse und Kekse) bzw. bei Brot mit Geh- und Backbeschleunigern, Triebmitteln & Co. Das Fermentieren hat schon seinen Sinn - um die Antinährstoffe abzubauen. Und Techniken mit geringeren Temperaturen (<=120C) die länger brauchen auch.... gerade bei Brot.... wegen Acrylamid und Oxidation der Fettsäuren im vollen Korn.

    LG
    Hans

  • Foren-Beitrag von hans im Thema

    Zitat von Don90 im Beitrag #1
    Hat jemand das Buch gelesen und kann es empfehlen?


    Das Buch hat verschiedene Teile... einmal Ernährung vor/währen/nach dem Sport generell. Ziemlich viel und viel Detail, weil Cordain ja spezialisiert ist in Sports Nutrition... Dann einiges über Nutrition generell, Säure/Basen, Kalium/Natrium, etc. pp. Gut fand ich das Kapitel über die Fette - war damals mein Einstieg in das Thema Fettsäuren & Co.

    Das ganze Paleo-Gedöns ist jedoch aus anthropologischer Sicht nicht gut. Cordain hat sich da primär auf eine Quelle bezogen und die ist ziemlich 'Outdated'... die Kritik ist massiv und ich habe das schon aufgegriffen und einen Artikel dafür in der Konserve.... recherchiert weil ich es mal wissen wollte.... hatte ja letztens Kruses 'Epi-Paleo-RX' gelesen und da hats mir gegruselt.

    Von spezieller Sporternährung habe ich keinen großen Plan, jedoch ist es zumindest die Sicht von jemanden der sich damit beschäftigt.. wird man sicher nicht dümmer sich auch mal Cordains Perspektive anzuschauen. War mein Einstieg in Glykogenspeicher, die Rolle der verschiedenen Makronährstoffe, etc. pp. Cordain sagt dann auch wann XYZ gut ist, warum morgens die Glykogenspeicher aufgeladen werden sollten und weniger Ballaststoffe gegessen werden sollten, Abstände Essen -> Sport, Flüssigkeitszufuhr, etc. pp. Auch warum wasserziehende Getreide am Morgen ggf. nicht so gut sind - weswegen ich ja alles Keime oder 8-12h vorher wässere :-)

    Hoffe die paar Zeilen helfen.

    LG
    Hans

  • Kuklinski - MitochondrienDatum04.06.2018 12:11
    Foren-Beitrag von hans im Thema

    Zitat von MGhell im Beitrag #1
    Sehr interessantes Buch zum Thema Mitochondrien. 527 Seiten (438 wenn man Quellennachweise und Index abzieht)


    Danke für den Hinweis - kein billiger Schinken mit ca. 50€.

    Finde den Verlagstext etwas irritierend - haben die noch nichts von Dr. Wallace (Franklin Award) - wohl dem Mito-Forscher überhaupt - gehört?

    Zitat von MGhell im Beitrag #1
    Bei meiner letzten Blutmessung hatte ich erhöhtes oxidiertes Glutathion. Kuklinski würde hier Vit B2 substituieren (CoFaktor Glutathion Reduktase), und zwar bis zu 2x 200mg täglich, denn nur dann gelangt das B2 in die Mitos. Zum Vergleich: In einer 2PD sind 25mg B2 enthalten.


    Im Inhaltsverzeichnis liesst sich zumindest der allgemeine Teil ganz gut - wie fandest Du den?

    Wenn ich jedoch wieder solch hohen Dosen in Bezug auf NEM's lese - die dann Sachen richten sollen.. dann werde ich vorsichtig. Da habe ich einfach schon zu viele monokausale Sachen gelesen.... Zu viele Ärzte in zu vielen Büchern schablonieren alles auf Ihr Steckenpferd... Lektine, Salz, Fett, KH, Hormonsystem, Jod, etc. pp. Aktuell ist Deuterium (abgereichertes Wasser) ja wohl der kommende heiße scheiß... weil das soll die ATPase stören. Steht darübr auch was im Buch?

    LG
    Hans

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