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  • Foren-Beitrag von Chris (edubily) im Thema

    San ist eine der Populationen mit niedrigstem Fleischkonsum, trotzdem ist der Tieranteil noch weit weg von "vegetarisch" oder gar "vegan".

    Ich glaube, es wird immer wieder ein bisschen unterschätzt, wie ergiebig so ein Tier ist und in welchen Gruppierungen der Mensch lebte. Ein Elefant wiegt 6 Tonnen, ein Bison 600 kg, ein Pferd kann auch mal 1000 kg wiegen, ein Hirsch 150 kg, Elch sogar > 500 kg – selbst kleinere Tiere packen es auf 20 bis 50 kg.

    Heißt: Selbst wenn nur in 9 von 10 Fällen Tiere erlegt wurden ... bei rund 50 Stammesmitgliedern, könnte ein Mammut (bis zu 15 Tonnen schwer!) die Sippe rein theoretisch über Monate hinweg mit Fleisch versorgen (aus Haltbarkeitsgründen wohl eher weniger der Fall). Selbst wenn es nur ein mittel-schweres oder gar leichtes Tier pro Woche (!) gewesen war, reicht das locker um theoretisch die Kilogramm-Marke (pro Tag!) zu erreichen. So wie bei den Hadza:



    Eine Human-Evolution wäre ohne Fleisch nicht möglich gewesen und sämtliche Eigenschaften des Menschen (Teamfähigkeit, sogar Moral) gibt es vermutlich nur, weil Fleisch die Triebfeder dafür war.

    Wie in Beispielen angeführt: Es muss keine kilogrammreiche Fleischkost sein. Aber selbst wenn die Ernährung mit Fleisch und Innereien nur "ergänzt" wurde – das reicht. Ergänzung dürfte sich dann trotzdem zwischen 100 bis 300 g pro Tag erstrecken.

    Wohlgemerkt: Man kann Tiere auch sammeln, vor allem Muscheln usw. – das muss auch in diese Rechnung mit einfließen. Es geht ja nicht immer nur um Fleisch von Landtieren.

  • Muss es Rinderleber sein?Datum17.05.2018 10:01
    Foren-Beitrag von Chris (edubily) im Thema

    Ich selber bevorzuge Kalbsleber

  • OlivenblattextraktDatum14.05.2018 12:54
    Foren-Beitrag von Chris (edubily) im Thema

    Zitat
    Wie bedenklich ist denn die Einnahme wenn man schon einen niedrigen Blutdruck hat?



    Ausprobieren! Kann man so pauschal nicht sagen.

  • Coimbra Protokoll AutoimmunkrankheitenDatum13.05.2018 12:04
    Foren-Beitrag von Chris (edubily) im Thema

    Zitat
    Was ich mich auch öfter schon gefragt habe: bei soviel Vitamin D, wie sieht es da mit beschleunigter Arterienverkalkung aus? Ich habe den Eindruck, dass dieses Thema bei der Schwere der behandelten Krankheiten nicht im Fokus steht, aber es könnte langfristig schaden. Und ich habe auch noch nirgends gelesen, mit welcher Dosis Coimbra seine Versuche mit Vitamin K2 gemacht hat.



    Eben. Das muss deshalb so streng überwacht werden alles, weil hier am Limit gearbeitet wird. Und beschleunigte Arterienverkalkung ist sicher ein Aspekt, der bei Langzeitbehandlung auftritt. Aber wie gesagt: Sowas darf eine Therapie. Eine Therapie darf an die Grenzen gehen und Nebenwirkungen erzeugen, wenn dafür "die größte oder lebensgefährliche Baustelle" beseitigt wird. Aber das kommt in vielen Köpfchen nicht an. Da steht immer noch geschrieben: "Vitamin D ist gut, deshalb sind Superhochdosen nicht gefährlich."

  • Coimbra Protokoll AutoimmunkrankheitenDatum12.05.2018 23:36
    Foren-Beitrag von Chris (edubily) im Thema

    Das Coimbra-Protokoll dient der Therapie. Das geht nur unter ärztlicher Überwachung. Das, was wir schreiben, gilt für Normalmenschen. Für Therapie gelten andere Regeln ... immer ...

  • Foren-Beitrag von Chris (edubily) im Thema

    Das sind doch schon mal ganz saubere Blutwerte!

  • Foren-Beitrag von Chris (edubily) im Thema

    Zitat
    Angeblich sollen tierische Lebensmittel nur Vitamin B12 enthalten, weil sie es ins Futter zugesetzt bekommen.



    Was stimmt mit diesen Menschen eigentlich nicht?

  • Trennung von Fett und KohlenhydratenDatum19.04.2018 13:12
    Foren-Beitrag von Chris (edubily) im Thema

    Nein, weil die bessere KH-Verwertung ja gerade dazu führt, dass der Blutzucker-Spiegel nicht zu stark ansteigt und man selbst in KH-betonten, aber gesunden Mahlzeiten (heißt: kaum raffinierte Produkte) eine Matrix hat, die den Blutzucker-Anstieg abbremst.

  • VorstellungDatum18.04.2018 16:01
    Foren-Beitrag von Chris (edubily) im Thema

    Bitte eigenen Thread dafür aufmachen -- das hier dient zur Vorstellung!

  • Trennung von Fett und KohlenhydratenDatum16.04.2018 10:22
    Foren-Beitrag von Chris (edubily) im Thema

    Zitat
    Aber ich würde das mit der Trennung von Fett und Kohlenhydraten schon gerne besser verstehen, nur finde ich dazu keine umfassenden und widerspruchsfreien Informationen. Wenn mir da jemand Tipps geben würde, wäre das schon super.



    Die grundsätzliche Idee ist: Jedes mal, wenn wir nicht essen, erzeugen wir -- mit Blick auf unsere eigene Energie-Bilanz-Ideallinie -- eine negative Energie-Bilanz. Wenn wir dann etwas größer essen, eine positive. Hält sich das die Waage, haben wir unsere Energie-Bilanz-Ideallinie weder über- noch unterschritten, zumindest über einen größeren Zeitraum gedacht. Anders ausgedrückt: unser Körpergewicht (genauer: Fettmasse) bleibt gleich. Das heißt, ohne, dass wir es merken, schieben wir mal Fett in den Speicher ... holen es aber später wieder raus.

    So sieht das bei normalen Mischmahlzeiten aus.

    Jetzt mal pro Makronährstoff einzeln betrachtet:

    Würde man nur Kohlenhydrate essen, isokalorisch, hätte man zwar auch die Fettsäure-Oxidation unterdrückt (dafür KH-Oxidation hoch), aber man hätte auch einen geringeren Fett-Turn-Over im Fettgewebe. Heißt: Man würde Kalorien sozusagen am Fettgewebe vorbeilaufen lassen ... denn Kohlenhydrate landen ja bekanntlich im Muskel.

    Würde man nur Fett essen, hätte man ein hormonelles Niveau, das beides, sowohl Fettsäure-Oxidation als auch Fettsäure-Freisetzung (Lipolyse) aus dem Fettgewebe fördert. Das heißt: Hier arbeitet man ganz bewusst über den Fettstoffwechsel.

    Bezogen auf pathologische Zustände wie Insulinresistenz, spielt das für Normalmenschen kaum eine Rolle, weil die Energiebilanz eben dafür sorgt, dass wir unterm Strich "sauber" bleiben. Ist die metabolische Flexibilität aber eingeschränkt, stehen sich beide Stoffwechselwege im Weg.

    Die Idee ist, egal ob Insulinresistenz vorliegt oder nicht, das Ganze zeitlich so auseinander zu ziehen, dass man sich bewusst für einen der beiden Stoffwechselwege entscheidet ... und sagt: jetzt oxidiere ich vorrangig dieses oder jenes Substrat.

    Auf der einen Seite trainiert man dann beide Stoffwechselwege. Auf der anderen Seite könnte man davon ausgehen, dass es Repartitionierungseffekte gibt, weil Mischmahlzeiten (Insulin hoch => Triglyceride hoch => Fettspeicherung ggf. höher) anders wirken als Mahlzeiten mit getrennten Makronährstoffen. Diese Idee wurde auch von bekannteren Konzepten aufgegriffen, Martin Berkhan hat das in seinem IF verbaut. An Nichttrainingstagen gibts lower carb, higher fat, postworkout gibt's higher carb, lower fat. Denise Minger hatte das mal in einem Vortrag aufgefasst (https://www.youtube.com/watch?v=KFfK27B_qZY 20:26)

    Letztlich war die Idee: Oxidiere das, was du gerade isst oder sieh zu, dass du nicht aus Versehen das speicherst, was du gerade auch gegessen hast (bei higher carb, wäre das in einer Mischmahlzeit eben Fett) ...

    Ob das letztlich einen bedeutenden Impact hat ... weiß man nicht. Aber Menschen wollen immer Tweaks ausprobieren und ich denke, auch solche Repartitionierungsgeschichten kann man mal testen. Nichtsdestotrotz will ich anmerken, dass die Qualität der Nahrung höchste Priorität haben sollte.

    Hoffe das hilft ;-)

  • Foren-Beitrag von Chris (edubily) im Thema

    Problem bei Kupfer ist, dass alle klassischen Parameter nur sehr bedingt aussagekräftig sind. Bei Kupfer misst man wohl am besten die Zn/Cu-SOD-Aktivität.

  • Das "BESTE" MultivitaminDatum05.04.2018 15:07
    Foren-Beitrag von Chris (edubily) im Thema

    Also wenn man sich mal mit der Datenlage befasst, wird man feststellen, dass wir eher zu wenig als zu viel Kupfer aufnehmen. Und das Problem mit Metallen im Gehirn ist nicht per se, dass man davon zu viel isst, sondern dass die sich da aufgrund des Ausfalls von regulatorischen Systemen anhäufen und dann natürlich via Fenton/Haber-Weiss-Reaktion zB OxStress machen oder verstärken. Wohlgemerkt: Das gilt für alle Metalle! Egal ob Eisen, Kupfer, Zink, Mangan ... Letzteres scheint aber in quasi jeder Situation eher antioxidativ zu sein, auch als freies Ion. Für mich sind das alles Sekundärerscheinungen. Ich gehe davon aus, dass Primärprozesse dafür sorgen, dass sich solche Fehler einschleichen, die die Pathogenese dann begünstigen.

  • Foren-Beitrag von Chris (edubily) im Thema

    Hey ich kläre das mal ab! Sollte gehen!

  • Keto & InsulinresistenzDatum14.03.2018 17:21
    Foren-Beitrag von Chris (edubily) im Thema

    Jens hat das ja schon super erklärt. Genau so ist es.

    Bei den 200 Gr. Eiweiß ... Wenn man die während einer Diät (= z. B. 1000 kcal am Tag) zuführt, dann ist da ja ein riesiges Energieloch. Das wird kompensiert durch die Freisetzung von Fettsäuren, weswegen Diäten mit starkem Kaloriendefizit immer zu einem Anstieg von Ketonkörpern führen. Klar stimuliert Eiweiß die Insulin-Ausschüttung, aber das wird in dem Kontext vernachlässigbar, überhaupt, das Insulin-Thema sollte generell weitestgehend vergessern werden. meines Erachtens führt das immer nur zu Missverständnissen.

  • Foren-Beitrag von Chris (edubily) im Thema

    Dazu fällt mir ein: dass man immer so übertreiben muss ^^

  • Foren-Beitrag von Chris (edubily) im Thema

    Hey, du kannst mir mal eine Mail schreiben, dann können wir bisschen sprechen deswegen. chris@edubily.de LG

  • Foren-Beitrag von Chris (edubily) im Thema

    Hey Mario,

    es kommt natürlich auch ein bisschen auf die angestrebte Distanz an. Lange Einheiten kann man natürlich nicht ganz weglassen! Geht es um Langdistanzen?

    LG Chris

  • Foren-Beitrag von Chris (edubily) im Thema

    Jap, sehr interessant!

  • Edubily FischölkapselnDatum06.03.2018 10:53
    Foren-Beitrag von Chris (edubily) im Thema

    ich habe von anfang an nicht verstanden, wieso die TG-form plötzlich so gehypet wird. das thema ist für mich kein thema und ich habe keine ahnung, wieso das so aufgebauscht wurde. dem körper geht es zu weiten teilen sonst wo vorbei, woher die omegas kommen.

    darm: ester-spaltung + re-esterifikation
    blut/lymphe: chylomikron oder ähnliche transportwege + nochmal ester-spaltung
    in geweben: re-esterifikation + erneute ester-spaltung bei bedarf

    unterm strich also: egal wie die dinger verestert sind, wenn wir sie essen, im körper werden sie eh x-fach verestert und gespalten. das ganze ist ja noch viel dynamischer.

  • Edubily FischölkapselnDatum06.03.2018 09:57
    Foren-Beitrag von Chris (edubily) im Thema

    Noch mal: Ich glaube nicht, dass Triglycerid-Form generell teurer ist. Das Zeug, was du im DM kaufst, sind ja auch Triglyceride. Und viele Premium-Produkte mit hohem Omega-Anteil sind halt EE. Für mich ist das Thema nicht oder nur bedingt preistreibend.

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