Foren Suche

  • Foren-Beitrag von Chris (edubily) im Thema

    Zitat
    Welchen Parameter brauche ich denn dann für die Aktivität?



    Die Aktivität :P

    Zitat
    https://www.mitosynergy.com/de/information/copper/



    Gutes Marketing. Das bioverfügbarste Kupfer findet sich in der Leber von Tieren.

  • Foren-Beitrag von Chris (edubily) im Thema

    Cu/Zn-SOD ... der absolute Gehalt wurde hier gemessen, nicht die Aktivität. Letzteres ist aber entscheidend, wenn es um SOD als Indikator für den Zink- bzw. Kupferstatus geht.

  • Foren-Beitrag von Chris (edubily) im Thema

    Hey Freunde, entweder die Unterhaltung hier wird wieder etwas sachlicher und themenbezogen oder ich muss den Thread schließen!

  • Foren-Beitrag von Chris (edubily) im Thema

    Zitat
    Prolonged and excessive aerobic exercise efforts such as marathons, ultra-marathons, full-distance triathlons, and very long-distance bicycle rides are inconsistent with our genetic heritage.



    (Organic Fitness: Physical activity consistent with our Hunter-Gatherer Heritage – James H. o’Keefe, mD; robert Vogel, mD; carl J. Lavie, mD; Loren cordain, PhD)

  • Foren-Beitrag von Chris (edubily) im Thema

    Das ist schon unglaublich. Man kann das alles auch wunderbar auf ganze Szenen hier in Deutschland übertragen.

    Besonders gut auch die Anmerkung am Schluss:

    Zitat
    ** Philip Tetlock, PhD describes ideologues beautifully in his book Superforecasting. He refers to them as “hedgehogs” and pragmatists as “foxes”. Hedgehogs are persuasive because in their eyes, the world is simple and they are utterly convinced they know how it works. But they are abysmally bad at making predictions because the world isn’t as simple as they think. Most television pundits are hedgehogs and their predictions are about as good as flipping a coin. Foxes, on the other hand, understand that the world is complex and try to factor this complexity into their worldview. They learn from their mistakes. As a result, they are better at making predictions. But they get less attention because they’re less confident and their view of the world is harder to explain.


  • Foren-Beitrag von Chris (edubily) im Thema

    Hallo Marco,

    leider können wir hierzu aus rechtlichen Gründen keine Angaben machen. Tut uns leid!

    Liebe Grüße

  • Foren-Beitrag von Chris (edubily) im Thema

    Verstehe sowieso nicht, wieso man immer mit so "Antioxidantien" kommt – der Körper verfügt über so ein mächtiges, eigenes Anti-Ox-System ... das kann er nach Belieben und wie ers braucht anpassen. Und zwei Foren weiter kann jeder miterleben, wie sich Leute 10 g Vitamin C reinpfeifen. So etwas werde ich nie verstehen!

  • Eier - Oxidiertes CholesterinDatum09.06.2018 23:34
    Foren-Beitrag von Chris (edubily) im Thema

    Zitat
    2) Spielt Oxidiertes Cholesterin in der Nahrung überhaupt eine Rolle, oder wird das einfach ausgeschieden?



    Wenn irgendein Cholesterin in irgendeiner Weise eine Rolle spielt, dann ist es oxidiertes Cholesterin aus der Nahrung.

    Z. B.:

    Zitat
    Cholesterol is a molecule with a double bond in its structure and is therefore susceptible to oxidation leading to the formation of oxysterols. These oxidation products are found in many commonly-consumed foods and are formed during their manufacture and/or processing. Concern about oxysterols consumption arises from the potential cytotoxic, mutagenic, atherogenic, and possibly carcinogenic effects of some oxysterols. Eggs and egg-derived products are the main dietary sources of oxysterols. Thermally-processed milk and milk-derived products are another source of oxysterols in our diet. Foods fried in vegetable/animal oil, such as meats and French-fried potatoes, are major sources of oxysterols in the Western diet.



    Zum oxLDL ne Anekdote: Schreibt mir jemand neulich ne Mail ... zu hohes oxLDL, ewig lange schon, kriegt es nicht runter, Professoren kommen auch nicht drauf. Er supplementiert u. a. 100 mg Zink usw. Sag ich: bitte alle Metalle absetzen ... In diesen Konzentrationen machen Metalle oxStress im Blut. Paar Wochen später: oxLDL geviertelt. Manchmal kann man alles richtig machen – und dann ist es genau dieses "übertrieben richtig" falsch und wird selber zum Verursacher von Problemen.

  • Foren-Beitrag von Chris (edubily) im Thema

    Statistik zu verstehen, kann schon tricky sein. Das ist richtig.

    Zitat

    80% (fiktiv) hilft Medikament Y bei Symptom X.
    Wie relevant ist diese Aussage für den Betroffenen?
    Ich meine: NULL, denn er muss es sowieso ausprobieren?



    Das erinnert mich an: Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit im Lotto zu gewinnen? 50 % – entweder man gewinnt, oder man gewinnt nicht

  • Foren-Beitrag von Chris (edubily) im Thema

    Ich warte jeden Tag darauf, dass Kruse "Verarscht!" raushaut und endlich zugibt, dass das alles ein nettes Sozio-Projekt war – Thema: Wie sich mit viel Geschwurbel, das sich gut anhört, Leute verarschen lässt.

    Das, was der Mann bringt, sind wirre Hieroglyphen. Jedes Mal, als ich versucht habe, ihn zu "verstehen" (seine Argumentation in jedem Detail), wich er aus. Seine Argumentationsstruktur ist grauenhaft, viel zu große Sprünge, selbst für Menschen vom Fach überhaupt nicht nachvollziehbar. Genau deshalb denken Laien, "entweder ein Genie oder ein Wahnsinniger".

    Kruse meinte mal Resveratrol sei ein Protein. Kruse schrieb auch einmal über irgendeine Studie, die etwas in einem ganz anderen Bereich erforscht hat. Er hat das für seine Argumentation genutzt. Lustigerweise hat der Hauptautor der Studie unter dem Facebook-Eintrag gepostet, wie falsch Kruses Deutung und Interpretation sei und dass er das mit keiner Silbe so gemeint habe.

    Und so einer will die Weltformel gefunden haben.

    Deshalb gilt: Wenn etwas zu durchgeknallt klingt, ist es in der Regel auch zu durchgeknallt.

  • Foren-Beitrag von Chris (edubily) im Thema

    San ist eine der Populationen mit niedrigstem Fleischkonsum, trotzdem ist der Tieranteil noch weit weg von "vegetarisch" oder gar "vegan".

    Ich glaube, es wird immer wieder ein bisschen unterschätzt, wie ergiebig so ein Tier ist und in welchen Gruppierungen der Mensch lebte. Ein Elefant wiegt 6 Tonnen, ein Bison 600 kg, ein Pferd kann auch mal 1000 kg wiegen, ein Hirsch 150 kg, Elch sogar > 500 kg – selbst kleinere Tiere packen es auf 20 bis 50 kg.

    Heißt: Selbst wenn nur in 9 von 10 Fällen Tiere erlegt wurden ... bei rund 50 Stammesmitgliedern, könnte ein Mammut (bis zu 15 Tonnen schwer!) die Sippe rein theoretisch über Monate hinweg mit Fleisch versorgen (aus Haltbarkeitsgründen wohl eher weniger der Fall). Selbst wenn es nur ein mittel-schweres oder gar leichtes Tier pro Woche (!) gewesen war, reicht das locker um theoretisch die Kilogramm-Marke (pro Tag!) zu erreichen. So wie bei den Hadza:



    Eine Human-Evolution wäre ohne Fleisch nicht möglich gewesen und sämtliche Eigenschaften des Menschen (Teamfähigkeit, sogar Moral) gibt es vermutlich nur, weil Fleisch die Triebfeder dafür war.

    Wie in Beispielen angeführt: Es muss keine kilogrammreiche Fleischkost sein. Aber selbst wenn die Ernährung mit Fleisch und Innereien nur "ergänzt" wurde – das reicht. Ergänzung dürfte sich dann trotzdem zwischen 100 bis 300 g pro Tag erstrecken.

    Wohlgemerkt: Man kann Tiere auch sammeln, vor allem Muscheln usw. – das muss auch in diese Rechnung mit einfließen. Es geht ja nicht immer nur um Fleisch von Landtieren.

  • Muss es Rinderleber sein?Datum17.05.2018 10:01
    Foren-Beitrag von Chris (edubily) im Thema

    Ich selber bevorzuge Kalbsleber

  • OlivenblattextraktDatum14.05.2018 12:54
    Foren-Beitrag von Chris (edubily) im Thema

    Zitat
    Wie bedenklich ist denn die Einnahme wenn man schon einen niedrigen Blutdruck hat?



    Ausprobieren! Kann man so pauschal nicht sagen.

  • Coimbra Protokoll AutoimmunkrankheitenDatum13.05.2018 12:04
    Foren-Beitrag von Chris (edubily) im Thema

    Zitat
    Was ich mich auch öfter schon gefragt habe: bei soviel Vitamin D, wie sieht es da mit beschleunigter Arterienverkalkung aus? Ich habe den Eindruck, dass dieses Thema bei der Schwere der behandelten Krankheiten nicht im Fokus steht, aber es könnte langfristig schaden. Und ich habe auch noch nirgends gelesen, mit welcher Dosis Coimbra seine Versuche mit Vitamin K2 gemacht hat.



    Eben. Das muss deshalb so streng überwacht werden alles, weil hier am Limit gearbeitet wird. Und beschleunigte Arterienverkalkung ist sicher ein Aspekt, der bei Langzeitbehandlung auftritt. Aber wie gesagt: Sowas darf eine Therapie. Eine Therapie darf an die Grenzen gehen und Nebenwirkungen erzeugen, wenn dafür "die größte oder lebensgefährliche Baustelle" beseitigt wird. Aber das kommt in vielen Köpfchen nicht an. Da steht immer noch geschrieben: "Vitamin D ist gut, deshalb sind Superhochdosen nicht gefährlich."

  • Coimbra Protokoll AutoimmunkrankheitenDatum12.05.2018 23:36
    Foren-Beitrag von Chris (edubily) im Thema

    Das Coimbra-Protokoll dient der Therapie. Das geht nur unter ärztlicher Überwachung. Das, was wir schreiben, gilt für Normalmenschen. Für Therapie gelten andere Regeln ... immer ...

  • Foren-Beitrag von Chris (edubily) im Thema

    Das sind doch schon mal ganz saubere Blutwerte!

  • Foren-Beitrag von Chris (edubily) im Thema

    Zitat
    Angeblich sollen tierische Lebensmittel nur Vitamin B12 enthalten, weil sie es ins Futter zugesetzt bekommen.



    Was stimmt mit diesen Menschen eigentlich nicht?

  • Trennung von Fett und KohlenhydratenDatum19.04.2018 13:12
    Foren-Beitrag von Chris (edubily) im Thema

    Nein, weil die bessere KH-Verwertung ja gerade dazu führt, dass der Blutzucker-Spiegel nicht zu stark ansteigt und man selbst in KH-betonten, aber gesunden Mahlzeiten (heißt: kaum raffinierte Produkte) eine Matrix hat, die den Blutzucker-Anstieg abbremst.

  • VorstellungDatum18.04.2018 16:01
    Foren-Beitrag von Chris (edubily) im Thema

    Bitte eigenen Thread dafür aufmachen -- das hier dient zur Vorstellung!

  • Trennung von Fett und KohlenhydratenDatum16.04.2018 10:22
    Foren-Beitrag von Chris (edubily) im Thema

    Zitat
    Aber ich würde das mit der Trennung von Fett und Kohlenhydraten schon gerne besser verstehen, nur finde ich dazu keine umfassenden und widerspruchsfreien Informationen. Wenn mir da jemand Tipps geben würde, wäre das schon super.



    Die grundsätzliche Idee ist: Jedes mal, wenn wir nicht essen, erzeugen wir -- mit Blick auf unsere eigene Energie-Bilanz-Ideallinie -- eine negative Energie-Bilanz. Wenn wir dann etwas größer essen, eine positive. Hält sich das die Waage, haben wir unsere Energie-Bilanz-Ideallinie weder über- noch unterschritten, zumindest über einen größeren Zeitraum gedacht. Anders ausgedrückt: unser Körpergewicht (genauer: Fettmasse) bleibt gleich. Das heißt, ohne, dass wir es merken, schieben wir mal Fett in den Speicher ... holen es aber später wieder raus.

    So sieht das bei normalen Mischmahlzeiten aus.

    Jetzt mal pro Makronährstoff einzeln betrachtet:

    Würde man nur Kohlenhydrate essen, isokalorisch, hätte man zwar auch die Fettsäure-Oxidation unterdrückt (dafür KH-Oxidation hoch), aber man hätte auch einen geringeren Fett-Turn-Over im Fettgewebe. Heißt: Man würde Kalorien sozusagen am Fettgewebe vorbeilaufen lassen ... denn Kohlenhydrate landen ja bekanntlich im Muskel.

    Würde man nur Fett essen, hätte man ein hormonelles Niveau, das beides, sowohl Fettsäure-Oxidation als auch Fettsäure-Freisetzung (Lipolyse) aus dem Fettgewebe fördert. Das heißt: Hier arbeitet man ganz bewusst über den Fettstoffwechsel.

    Bezogen auf pathologische Zustände wie Insulinresistenz, spielt das für Normalmenschen kaum eine Rolle, weil die Energiebilanz eben dafür sorgt, dass wir unterm Strich "sauber" bleiben. Ist die metabolische Flexibilität aber eingeschränkt, stehen sich beide Stoffwechselwege im Weg.

    Die Idee ist, egal ob Insulinresistenz vorliegt oder nicht, das Ganze zeitlich so auseinander zu ziehen, dass man sich bewusst für einen der beiden Stoffwechselwege entscheidet ... und sagt: jetzt oxidiere ich vorrangig dieses oder jenes Substrat.

    Auf der einen Seite trainiert man dann beide Stoffwechselwege. Auf der anderen Seite könnte man davon ausgehen, dass es Repartitionierungseffekte gibt, weil Mischmahlzeiten (Insulin hoch => Triglyceride hoch => Fettspeicherung ggf. höher) anders wirken als Mahlzeiten mit getrennten Makronährstoffen. Diese Idee wurde auch von bekannteren Konzepten aufgegriffen, Martin Berkhan hat das in seinem IF verbaut. An Nichttrainingstagen gibts lower carb, higher fat, postworkout gibt's higher carb, lower fat. Denise Minger hatte das mal in einem Vortrag aufgefasst (https://www.youtube.com/watch?v=KFfK27B_qZY 20:26)

    Letztlich war die Idee: Oxidiere das, was du gerade isst oder sieh zu, dass du nicht aus Versehen das speicherst, was du gerade auch gegessen hast (bei higher carb, wäre das in einer Mischmahlzeit eben Fett) ...

    Ob das letztlich einen bedeutenden Impact hat ... weiß man nicht. Aber Menschen wollen immer Tweaks ausprobieren und ich denke, auch solche Repartitionierungsgeschichten kann man mal testen. Nichtsdestotrotz will ich anmerken, dass die Qualität der Nahrung höchste Priorität haben sollte.

    Hoffe das hilft ;-)

Inhalte des Mitglieds Chris (edubily)
Beiträge: 2552
Geschlecht: männlich
disconnected Foren-Chat Mitglieder Online 0
Xobor Einfach ein eigenes Forum erstellen