Blutuntersuchungen/Blutergebnisse/Mineralstoff-Analysen

SD-Unterfunktion, Behandlung mit Euthyrox

 von phL , 15.03.2015 21:30

Hallo Leute,

ich möchte euch bitten, einen Blick über meine angehängten Blutwerte zu werfen.
Hintergrund:

Im Jahr 2007 habe ich meine damaligen L-Thyrox 75 ug abgesetzt, da ich vorhatte, mich bei einer Landesbehörde zu bewerben. Einige Jahre zuvor wurde bei mir eine SD-Unterfunktion diagnostiziert, weil ich ständig schlapp / müde / antriebslos war.
Nach Kontrolle 2007 durch die Ärzte wurde auch anhand der Blutwerte bestätigt, dass ich angeblich keiner Medikamention mehr bedarf.
Schleichend hat sich aber in den letzten Jahren mein Zustand extrem verschlechtert:
Ich bin ständig unzufrieden, friere andauernd (kalte Hände und Füße), vertrage Kohlenhydrate sehr schlecht (bekomme davon bleiernde Müdigkeit), habe kaum Antrieb, neige zu Depressionen, nehme sehr schnell zu, habe sehr schlechte Haut usw. usf.
Anfangs habe ich das auf den extremen Sportdrive geschoben, den ich nach einer Trennung erlebt habe. Habe über 2,5 Jahre massiv Kraft- und Ausdauertraining inkl. mangelnder Regeneration betrieben.
Ich weiß mittlerweile, dass das die Schilddrüse nicht positiv beeinflusst (hat), habe aber mehrere Monate Gegenmaßnahmen (hohe KH-Zufuhr etc.) ausprobiert, wurde davon aber nur fetter.
Dann begann ein Ärztemarathon, weil ich nicht wusste, was mit mir los ist. Ich hatte die SD im Verdacht, aber die Werte lagen immer unter dem alten TSH-Grenzwert von 4, sodass mir kein Arzt SD-Hormone verschreiben wollte. Dann begann ich, das Buch zu lesen und das SD-Protokoll zu befolgen. Damit ging es mir aber auch nicht besser, durch die Jodzufuhr gefühlt eher schlechter.

Nun habe ich eine Nierenärztin gefunden, die bei mir eine recht umfassende Blutanalyse (leider ohne Zink, Selen, Jod pp) durchgefühbrt hat und mir nunmehr endlich wieder Thyroxin verschrieben hat, da mein TSH mittlerweile bei 4,39 lag und sowohl ft3 als auch ft4 grenzwertig niedrig waren und mir geht es damit besser, Frieren und KH-Toleranz haben sich merklich verbessert. Habe auch heute den neuen SD-Artikel gelesen und fühlte mich komplett bestätigt mit der Diagnose. Ich bin recht schnell wieder selbständig auf meine alte Dosis von 75ug hochgegangen, ohne davon Probleme zu bekommen. Die Folgeblutuntersuchung steht entsprechend noch aus.

Meine SD ist nach einer Untersuchung im Januar echonormal mit jeweils 6ml in beiden SD-Lappen, was ich ziemlich "klein" finde. Keine Antikörper. Bei der vorletzten SD-Untersuchung lag der TSH-Wert jedoch noch bei 2,??, scheint also stark zu schwanken.
Nach Definition von den aktuellen Werten hätte ich also eine manifeste Hypothyreose.
SD-Erkrankungen sind in meiner Familie bekannt.

Nun die Frage:
Kann ich überhaupt etwas dagegen tun, um die Einnahme der SD-Hormone zu reduzieren / zu vermeiden.
Scheinbar produziert mein Körper nicht genug ft4, damit müssten die Ausgangstoffe Jod und / oder Selen ja unzureichend im Körper vorhanden sein, oder gibt es noch andere Probleme?
Ich würde gerne bei der nächsten Blutuntersuchung für die SD Vit. D, Selen, Jod, Ferritin checken lassen.

Wäre euch über Hilfe super dankbar!


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phL
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