Biologische Wertigkeit von Nahrungsproteinen

#1 von Alex88 , 15.05.2015 17:42

Hallo zusammen,

die biologische Wertigkeit von Nahrungsproteinen ist also steigerbar.

Siehe Buch oder auch hier Durch geschickte Kombination können Nahrungsmittel mit einer relativ geringen biologischen Wertigkeit zu einer biologisch hochwertigen Mahlzeit werden, da sich die Aminosäurezusammensetzungen der jeweiligen Proteine zueinander ergänzen und es somit zu einer Aufwertung kommt. Viele traditionelle Speisenzusammenstellungen führen zu einer Ergänzungswirkung (siehe Kombinationsbeispiele). Tierisches Protein ist meist besser verwertbar als pflanzliches Protein, da dessen Aminosäurenzusammensetzung derjenigen des körpereigenen Proteins ähnlicher ist. (http://de.wikipedia.org/wiki/Biologische_Wertigkeit)

Beispiel, habe ich also z. B. Gelatine (unvollständiges Aminosäurenprofil, schlecht verwertbar), wie im Buch von Chris vorgeschlagen und Jogurt (vollständiges Aminosäurenprofil), wie berechne ich die Wertigkeit? Führt die Kombination der beiden Lebensmittel zu einer verbesserten Aufnahme/Verwertbarkeit der Gelatine im Körper? Oder kann diese sich auch verschlechtern bzw. keinen Einfluss aufeinander nehmen?


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RE: Biologische Wertigkeit von Nahrungsproteinen

#2 von Chris (edubily) , 15.05.2015 19:03

Die biologische Wertigkeit ist meiner Meinung nach ein eindimensionales Konzept. Denn nur weil Aminosäuren nicht essentiell sind, heißt es nicht, dass sie unnötig oder unbrauchbar sind. So wird aus Gelatine eine minderwertige Protein-Quelle, wo wir doch heute sehr viel über die Wirkung von Glycin wissen. Mal völlig davon abgesehen, dass EAA abgezwackt werden, um Glycin zu bauen - das ist nur ein Beispiel.


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RE: Biologische Wertigkeit von Nahrungsproteinen

#3 von Alex88 , 15.05.2015 19:18

Super, vielen Dank für deine Antwort!

Dann steht dem "Mischen" ja nichts mehr im Wege ;)


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RE: Biologische Wertigkeit von Nahrungsproteinen

#4 von allu , 15.05.2015 21:11

Bei Bioverfügbarkeit muss man doch vorsichtig sein. Die theoretischen Werte die in Produkten drin sind , sind reine Spekulation. Schon nach der Ernte beginnt der Oxidationsprozess der Vitamine etc..... Je länger die Kette desto weniger wird drin sein und dann sieht die theoretische Bioverfügbarkeit schon wieder anders aus, weil die Ausgangskonzentration nicht passt. Die Westliche Ernährungsform reicht hinten und vorne nicht aus um alles abzudecken. Geht auf die Straßen der Städte und ihre seht was ich meine. :) Ohne ne guten Wasserhaushalt im Körper sieht es noch schlechte aus. Die meisten Dehydrieren ,, zu wenig Wasser. Wasser ist der Schlüssel zu ne Menge Gesundheit.


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