RE: Knorpelaufbau

#16 von MGhell , 27.03.2015 20:22

Olivenblattextrakt könnte laut dieser Studie hilfreich sein:

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21182446


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RE: Knorpelaufbau

#17 von Mr. Xu , 17.06.2015 21:44

Also Astaxanthin und Curcumin sind schon klasse Entzündungshemmer, sie reduzieren bzw. unterbrechen den destruktiven Prozess. Nur aufbauen tun sie nix. Ich würde auf jeden Fall mal Kupfer und Mangan checken lassen. (zu den sonst üblichen Verdächtigen wie Vitamin C, Zink, Glyzin und bereits genannten) Jahrelanger Manganmangel sorgt für minderwertige Knorpelstruktur, die der Belastung nicht Stand hält. Das haben wir hier im familiären Umfeld selbst rausfinden müssen..


 
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RE: Knorpelaufbau

#18 von Vlad , 06.07.2016 16:13

Hallo Simu,

Zitat von Simu im Beitrag #11
Im Nachhinein wars klar, dass es kein Tennisarm war, sondern der entzündete Sehnenanstatz der Bizsepsehne!


was wäre deine Empfehlung im nachhinein? Zum Orthopäden gehen? Oder zur Physiotherapie? Komplett schonen oder schonen und bisschen dehnen oder dehnen und mit wesentlich leichteren Gewichten trainieren?

Grüße


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RE: Knorpelaufbau

#19 von terrarianer , 09.07.2016 17:10

Habe seit Wochen so ein heftigen "Tennisarm" das ich keine Klimmzüge mehr machen konnte, oder wenn dann nur mit anderen Griff. Quasi mehr mit dem Bizeps ziehen als mit den Lats.
Habe jetzt spürbare Besserung seit ich täglich 5gr MSM zu mir nehme. Habe auch leicht wieder Klimmzüge gemacht. 2WH dann langsam wieder gesteigert. Jetzt geht es bis 15WH am Stück ohne Schmerzen.


 
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RE: Knorpelaufbau

#20 von Dennis , 13.07.2016 19:42

Moin,

Viele meine Klienten haben gute Erfahrungen mit dem Gelenksaft von Viabiona gemacht. Nebenwirkung ist das es teilweise Leaky Guts positiv

http://www.viabiona.com/de/Gelenke/Gelen...uid-480-ml.html

Wem das zu teuer ist dem kann ich ein Code geben, damit spart man bei der Erstbestellung 10 Euro.

Gruss
Dennis


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RE: Knorpelaufbau

#21 von vera8555 , 16.07.2016 15:36

Die Inhaltsstoffe kauf ich mir bei MP:

N-Acetyl-Glucosamin
Chondroitinsulfat
MSM (Methylsulfonylmethan)
Vitamin C

In Sauerkirschsaft aufgelöst müßte es die gleiche Wirkung haben.


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RE: Knorpelaufbau

#22 von Dennis , 16.07.2016 16:19

Kann sein das es funktioniert. Habe keine Erfahrungswerte. Meine Klienten möchten nicht zig Pulver mischen sondern was praktisches was funktioniert und wirkt.

Das tut es.

Wie gesagt war nur ein Tipp von mir was in der Praxis regelmäßig funktioniert....

Gruß
Dennis


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RE: Knorpelaufbau

#23 von Wirbelwind , 18.07.2016 12:48

Vorsicht vor zu hohen Dosen von Glucosamin. Wer da hoch dosiert, läuft Gefahr, seine Pankreas Zellen zu schädigen und ggf. einen Diabetes zu begünstigen:

https://www.sciencedaily.com/releases/20...01027111349.htm


"Wir sehen die Welt nicht so wie sie ist, sondern vielmehr so wie WIR sind."


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RE: Knorpelaufbau

#24 von kurtextrem , 18.07.2016 21:37

Kurzer Themen-Hijack: Ist jemandem eine Studie bekannt, bei der gezeigt wird, wie die Pankreas Zellen, die fürs Enzym herstellen da sind "kaputt" gehen, aber die für Insulin nicht? ("exokrine Pankreas Insuffizienz")


 
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RE: Knorpelaufbau

#25 von Mr. Xu , 24.08.2016 00:58

Ich möchte an dieser Stelle noch die Kieselsäure ergänzen, da hat die Mehrheit ein Defizit. Ich meine die aus Mineralwässern oder die aus Zinnkraut ausgekocht wird und nicht das Gel aus dem Reformhaus.


 
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RE: Knorpelaufbau

#26 von naklar! , 29.08.2016 15:19

Habe Meniskusprobleme und möchte diese mit folgendem ( Bulkpowders ) Packet bekämpfen:

Glucosamin & Chondroitin Tabletten 700 mg 90
Cissus Quadrangularis 90 Kapseln 800 mg

Zusätzlich nehme ich sowieso schon Astaxanthin, MSM und Kollagenhydrolysat...
...Teufelskralle hat mir meine Mutter mal geschenkt, werfe ich noch oben drauf.

Möchte das Ganze 3 Monate ausprobieren, daher die Frage(n):

Gibts eine günstigere Alternative zu Feils Ackerschachtelhalmkapseln?
Wie steht Bulkpowders qualitativ da?

Merci, Eric


" Ich will mehr Leben, Vater! "


 
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RE: Knorpelaufbau

#27 von Mr. Xu , 18.09.2016 17:52

Zitat von naklar! im Beitrag #26
Gibts eine günstigere Alternative zu Feils Ackerschachtelhalmkapseln?


Zinnkrauttee (das selbige in Teeform) oder Hirschquelle.

LG Mr. Xu


 
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RE: Knorpelaufbau

#28 von Stockinger , 25.10.2016 18:04

Wenn ich den Gelenkaufbau richtig verstehe, sind die Kontaktflächen der Gelenke mit Gelenkknorpel "beschichtet".
Dieser stellt zwar lebendes Gewebe dar wird aber nicht durchblutet. Stattdessen wird er osmotisch durch die in der Synovialflüssigkeit ("Gelenkschmiere") befindlichen Nährstoffe versorgt. Diese muss durch Bewegung im Gelenk, den Wechsel von Be- und Entlastung, umgewälzt werden.
Der Gelenkknorpel selber besteht aus einigen Knorpelzellen die von Kollagenfasern und Interzellularsubstanz umgeben ist. Hauptbestandteile der Interzellularsubstanz sind Glykoproteine (ähnlich dem Glykogen) die bis zu 70% Wasser binden und einlagern können. Dadurch wir der Knorpel (druck)fest und elastisch.
Der (Gelenk)Knorpel ist anfällig für Kalkeinlagerung (Calcium).

Kann unter diesen Voraussetzungen eine extrem kohlenhydratreduzierte Lebens- und Ernährungsweise dazu führen, dass weniger Glykoproteine in der Knorpelmatrix sind, damit der Wasseranteil sinkt und in Folge der Gelenkknorpel an Festigkeit und Elastizität verliert und schnell(er) degradiert und verschleißt (=> Folge: Gelenkschmerzen; Kalkablagerungen machen sich unangenehm bemerkbar und erhöhen den Verschleiß)?

Gegen Kalkablagerungen soll ja Bor hilfreich sein, als Regulator für den Kalzium- und Magnesiumstoffwechsel.

Damit wäre ein breit gefächerter Ansatz zur Gelenk- bzw. Gelenkknorpelregeneration nötig:
* Eiweiß / Kollagen + Vitamin C + Magnesium um Knorpelzellen und Bindegewebe/Kollagenfasern aufzubauen
* Ausreichend Glukose im Körper um ausreichend Glykoproteine bilden zu können (=> Wassereinlagerung im Knorpel)
* Ausreichende Versorgung mit Bor, um evtl. einen Abbau von Kalkablagerungen im Gelenk(knorpel) zu erreichen
* Ausreichend Bewegung und eine gute Umwälzung der Synovialflüssigkeit um damit eine gute Nährstoffversorgung zu ermöglichen. Am Besten mit einem Wechsel Belastung und kompletter Entlastung (maximaler Gelenkspalt => maximales "Pumpvolumen").
* Ausreichend belastendes Training um den Gelenkknorpel zum Wachstum/Aufbau/Regeneration zu stimulieren, ohne den Knorpel zu überlasten oder zu verschleißen.

Wie seht ihr das?

LG,
Thorsten


-----------------------------
Carpe Diem


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RE: Knorpelaufbau

#29 von Markus , 25.10.2016 20:53

Zitat von Stockinger im Beitrag #28


Kann unter diesen Voraussetzungen eine extrem kohlenhydratreduzierte Lebens- und Ernährungsweise dazu führen, dass weniger Glykoproteine in der Knorpelmatrix sind, damit der Wasseranteil sinkt und in Folge der Gelenkknorpel an Festigkeit und Elastizität verliert und schnell(er) degradiert und verschleißt (=> Folge: Gelenkschmerzen; Kalkablagerungen machen sich unangenehm bemerkbar und erhöhen den Verschleiß)?


exakt meine Rede. Zu den Glykoproteinen gehören übrigens auch alle Schleimhäute...etwa die in Magen, Bindehaut, Lunge...


"Wer sich stets viel geschont hat, der kränkelt zuletzt an seiner vielen Schonung. Gelobt sei, was hart macht.“
(Friedrich Nietzsche)


 
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RE: Knorpelaufbau

#30 von baubi , 26.10.2016 14:55

Hi!

Meinem Verständnis nach ist ein Knorpelschaden nicht nur aus der Ernährung des Knorpels, oder der Überbeanspruchung durch Training oder Gewicht erklärbar.
Fast immer kommt dazu ein Faktor wie Fehlstellung des Gelenkes aus verschiedenen Gründen, oder zum Beispiel Knie, ein vorheriger Meniskusschaden.

D.h. ich würde über eine MR einen Meniskusschaden abklären, denn ein eingerissener oder ausgefranster Meniskus macht zwar direkt keine großen Probleme, reizt aber den Knorpel bei längerer oder größerer Beanspruchung und wirkt wie eine Feile auf den Knorpel und die dazugehörige schleichende Entzündungsreaktion setzt dem Knorpel auch noch chemisch zu.
Außerdem würde ich bei einem Therapeuten oder Trainer eine mögliche Fehlstellung überprüfen lassen!
Fehlstellungen können angeboren sein (X, O Bein) werden aber viel häufiger durch eine Inkongruenz der Muskulatur hervorgerufen.
= Muskelverkürzungen, Kontrakturen, Hartspann, einseitiges Training......
(Meist sind die äußeren Beinmuskeln stärker als die inneren, was zu einem verziehen des Gelenkes führt. )
Die gute Nachricht, was antrainiert ist, kann man auch wieder wegtrainieren!

Und zu Guter Letzt, was ihr alles einnehmt ist super, dazu könnte man noch Beinwelltinktur mit Arnikatinktur mischen ( 2:1 ) und am Abend und nach jedem Training auf das geschundene Knie auftragen. Zieht relativ rasch ein, kühlt und hilft bei der "Reperatur"!


“Yesterday is history
Tomorrow is a mystery.
But today is a gift,
That is why we call it the present!” (Eleanor Roosevelt)


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