50 : 35 - Das Überfreßverhältnis

#1 von naklar! , 11.03.2015 21:20

Hey zusammen,

habe vorhin beim Kochen auf Deutschlandfunk einen ganz netten Bericht zum Thema "Nicht-mehr-mit-dem-essen-aufhören-können" gehört. War jetzt nichts tiefschürfendes, aber doch ganz interessant:

Forscher von der Uni Erlangen haben in einer Studie an Ratten herausgefunden, daß es das Verhältnis von 50% Kohlenhydraten zu 35% Fett ist, welches die Nager um den Freßverstand gebracht hat.
Betrachtet man unsere heißgeliebten Sünden wie Chips, Flips, Nougatcreme etc, dann sind wir wohl ganz ähnlich gestrickt

 
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RE: 50 : 35 - Das Überfreßverhältnis

#2 von Markus , 11.03.2015 22:10

Bei der Arte-Doku mit den Zwillingen von vor 2 Wochen waren es 50:50. Wobei niemand sagte, ob es hier um die Kalorien oder das Gewicht der beiden Makros ging...wahrscheinloch die Kalorien.

P: Eiscreme passt auch wunderbar dazu, Butterbrot und Milchschokolade.

http://www.arte.tv/guide/de/053418-000/z...as-schadet-mehr


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RE: 50 : 35 - Das Überfreßverhältnis

#3 von Bernd , 12.03.2015 11:33

Hallo,

viel tragen aber auch sicher einfach die eigenen Geschmacksnerven dazu bei. Der Mensch mag nun mal gern süß oder salzig, und Süßigkeiten aller Art und die berüchtigten Snacks, Chips, Salzstangen, gesalzene Nüsse etc., regen diese Geschmacksvorlieben ja gezielt an und werden auch deshalb von vielen Leuten en masse quasi mit Heißhunger gegessen. Selbst dann, wenn man eigentlich gar nicht recht will oder nur mal kurz probieren möchte. Die Fresskaskade geht dann ja bekanntermaßen sozusagen als "selbsterfüllende Prophezeiung" ganz schnell und unbewußt los. Deshalb ist die Packung dann auch immer leer, obwohl man eigentlich nur mal etwas naschen wollte.

Die Nahrungsmittelindustrie braucht dann eigentlich nur noch forcieren und die menschlichen Neigungen ausnutzen, um die Geschmackswirkung zu verstärken, auch mit den geeigneten Mischverhältnissen. Im Idealfall klappt das dann zur Gewinnmaximierung der Produktanbieter bis hin zur Sucht, siehe zuckerhaltige Produkte, Cola etc..

Gruß Bernd


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