Liposomales Vitamin C - Meine Erfahrung

#1 von naklar! , 09.03.2015 10:48

Hey zusammen,

hatte am Wochenende das Vergnügen og. " Stöffchen " kennenzulernen und - bin wirklich angetan. Aber der Reihe nach:

Nachdem mich schon fast 2 Wochenlang hartnäckiger Fließschnupfen geplagt hatte gieng Mittwoch Abend leider doch noch die Post ab. Eigentlich war ich mir sicher gewesen, klimpflich über den Winter gekommen zu sein.

Mittwoch Abend aber wurde aus dem Fließen ein wahrer Strom, die Augen juckten und ich hatte andauernd Niesanfälle, die durch einen wirklich heftigen stechenden Schmerz in der Nase ausgelöst wurden. Zwar war mir abwechselnd warm und kalt, aber ich hatte kein Fieber - weshalb ich beschloß am nächsten Tag trotzdem arbeiten zu gehen.

Donnerstag hatten sich die Symptome bereits heftig verstärkt und es war klar, daß da etwas dickes im Anmarsch war. Verspannungen im Schulterbereich sowie Gliederschmerzen waren hinzugekommen, zudem waren die Lippen aufgesprungen und die Nasenflügel hatten sich entzündet.

Verzweifelt legte ich also 12 € für den Expressversand bei Abundance hin um mir die Hoffnung auf Abhilfe für den nächsten Tag zu erhalten. Freitag gg. 18.00 Uhr - ich war kurz vorm Aufgeben - klingelte Dhl Express und ich hielt das Ding endlich in meinen Händen.

Erste Einnahme Freitag 22.00 Uhr.
Samstag Morgen deutlich spürbare Besserung, eine Art Stillstand auf besserem Niveau.
Weitere Einnahmen Samstag 8 / 16 / 23.00.

Bereits Samstag Mittag hatte ich meinen normalen alten Fließschnupfen wieder, Samstag Abend war er weg. Auch die anderen Symptome waren kaum mehr spürbar, Gelenkschmerzen noch bei Belastung und die Gesichtshaut brannte noch.

Sonntag morgen waren alle Symptome verschwunden, nur die Lippen waren noch spröde.

Letzte Einnahme Sonntag abend 22.00 Uhr.

Heute geht es mir besser als vor Ausbruch. Auch mein vorher schon dagewesener Fließschnupfen ist weg.

Der Dauerschnupfen meines kleinen Sohnes ist auch nach 2 Tagen mit insgesammt 3 Tütchen besiegt - ich bin einfach nur beeindruckt.

Vor allem wenn man bedenkt, wie spät ich interveniert habe.

Toll.


 
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RE: Liposomales Vitamin C - Meine Erfahrung

#2 von justizia , 09.03.2015 11:07

Das ist ja krass!!!


nur Nullen haben keine Kanten


 
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RE: Liposomales Vitamin C - Meine Erfahrung

#3 von Markus , 09.03.2015 11:57

Hehe, wie bei mir: als Standby-Medikament kaum noch zu übertreffen...

Die Packung für 38 Euro kommt einem erst mal teuer vor, aber man braucht dafür ja auch nur eine Handvoll von den Säckchen.


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RE: Liposomales Vitamin C - Meine Erfahrung

#4 von hhfmt , 09.03.2015 12:03

Ich zitiere mich mal selbst:

"Die Wirkung auf nüchternen Magen ist halt unheimlich stark. Bei leisesten Anzeichen einer Erkältung ein Tütchen liposomales Vitamin C, evtl. 3 Stunden später noch eins und die Erkältung ist IMMER weg. Total irre das Zeug. Wirkt auch bei meiner Frau genauso. Angeblich soll der Vitamin C-Spiegel im Blut so sein, wie nach einer Vitamin C-Infusion. Diesen Spiegel mit normalem Vitamin C zu erreichen ist aufgrund der Magenproblematik nicht möglich. Das liposomale Vitamin C geht durch den Magen und wird erst im Dünndarm aufgenommen. Bitte nicht mit Retard-Kapseln verwechseln, Liposomen sind etwas anderes."

Gruß
HHF


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RE: Liposomales Vitamin C - Meine Erfahrung

#5 von OnkelPaul , 10.03.2015 11:51

Ihr redet davon LINK, oder? Da ist ja "nur" 1gr. Ascorbinsäure drin. Bedeutet das nun, dass einfach mehr im Körper ankommt, als wenn ich Ascorbinsäure pur nehme? Habe es nämlich schon mal mit 2gr. / Stunde versucht, mit mäßigen Erfolg.


 
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RE: Liposomales Vitamin C - Meine Erfahrung

#6 von Markus , 10.03.2015 11:59

Genau, es kommen praktisch 100% davon an. Orale Ascorbinsäure kommt nur in kleinen Mengen an, der prozentuale Anteil sinkt mit steigender Dosis, über 1 Gramm sind es eher so 20%. Und noch höher dosiert kommt irgendwann der Abpfif...ähhh..Dünn....

Der Hintergrund ist der, dass die Ascorbnsäure in Fetttröpfchen (Phospholipiden) gekapselt ist, diese werden früh im Dünndarm über die Pfortader direkt in die Leber transportiert und dort leicht entpackt und ins Blut abgegeben. Dieser Transportweg kennt in praktischen Mengen kein Limit.


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RE: Liposomales Vitamin C - Meine Erfahrung

#7 von Luna , 10.03.2015 12:25

Hallo Markus,
Obwohl die Aufnahme aus liposomalem Vit. C bei 80-100% liegen soll, ist es mir nicht klar, wie es möglich sein soll, damit Blutspiegel wie bei einer Vit.C Infusion zu erreichen. Da bräuchte ich ja dann doch Unmengen, sodass das liposomale Vit. C dann letztlich doch erheblich teurer käme. Um das Äquivalent von vielleicht 15g Vit.C-Infusion zu erreichen, bräuchte man gleich mal 1/2 Packung.
Klar, es funktioniert vielleicht, erscheint mir aber doch recht unrealistisch in der Praxis. Da dann doch selber versuchen herzustellen. Denn 1g ist ja im Grunde gar nichts.
LG


 
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RE: Liposomales Vitamin C - Meine Erfahrung

#8 von Markus , 10.03.2015 13:50

Hallo Luna,

das ist schon klar, aber eine halbe Packung kostet 19 Euro- wieviel verlangt dein Hausarzt oder Heilpraktiker gleich nochmal für eine Infusion?

Und was ist bequemer wenn es mal wieder im Hals kratzt und die Erkältung um Einlaß bittet:

-ganz kurzfristig einen Termin beim Arzt zu bekommen, sich pieksen lassen und dann für eine gute Stunde hinlegen und wieder heimfahren?

-oder doch lieber 1 Dutzend Tütchen aufreissen und das Zeugs runterspülen? Letzeres dauert 5 Minuten und man muss die eigene Küche dafür noch nicht einmal nicht verlassen.

Dazu kommen die Realbedingungen: Bei Infusionen sind typischerweise eher 7,5 Gramm Vit C enthalten. Und öfters als einmal am Tag gibt sich das niemand. Vitamin C im Blut wird aber schnell wieder von den Nieren ausgeschieden werden. Dann hast du über den Tag im Schnitt mit 3 oder 4 Säckchen a 1 Gramm (liposomal) wahrscheinlich einen höheren Vitamin-C-Wert im Blut als von einem großen Peak bei der Infusion ("area under the curve"), meinetwegen auch von 20 Gramm. Ersteres erachte ich als wichtiger.


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RE: Liposomales Vitamin C - Meine Erfahrung

#9 von renton11 , 10.03.2015 14:16

Na dann wollen wir mal hoffen das das auch hilft.
Ich nehms jetzt seit gestern aber eine echte Besserung tritt noch nicht ein.
Warten wirs also mal ab.


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RE: Liposomales Vitamin C - Meine Erfahrung

#10 von Chris (edubily) , 10.03.2015 14:27

Zitat
Dazu kommen die Realbedingungen: Bei Infusionen sind typischerweise eher 7,5 Gramm Vit C enthalten. Und öfters als einmal am Tag gibt sich das niemand. Vitamin C im Blut wird aber schnell wieder von den Nieren ausgeschieden werden. Dann hast du über den Tag im Schnitt mit 3 oder 4 Säckchen a 1 Gramm (liposomal) wahrscheinlich einen höheren Vitamin-C-Wert im Blut als von einem großen Peak bei der Infusion ("area under the curve"), meinetwegen auch von 20 Gramm. Ersteres erachte ich als wichtiger.



Lt. einigen Anekdoten soll Vitamin C liposomal sogar etwa 3 x so effektiv sein als Infusion, was unter anderem damit begründet wird, dass lipsomal quasi eine "Hilfe" hat, in die Zelle zu diffundieren (da Phospholipid-Mantel).


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RE: Liposomales Vitamin C - Meine Erfahrung

#11 von Luna , 10.03.2015 14:43

Hallo Markus, hallo Chris,
ich bin wohl ein bisschen ein Gierschlund und hol mir immer gleich 30g als Infusion. Dabei ist mir schon klar, dass das dann sehr schnell wieder ausgeschieden wird. Der Zeitaufwand kommt eben auch noch dazu. Daher liebäugle ich ja mit dem liposomalen Vit. C und habe es ja auch schon eine Zeit lang genommen.
Das Problem bei der Geschichte ist eben, dass ich bislang nirgends Angaben gefunden habe, welche Einnahmemenge welchen Blutspiegel ergibt. Ich sehe dabei den Hauptvorteil auch darin, dass es zum einen zu Hause verfügbar ist, einem die Venen nicht ramponiert (ist bei Vit. C auf die Dauer der Fall) und zum anderen nicht so schnell ausgeschieden werden kann. Aber was ist eine wirksame Dosis in Abhängigkeit von dem, was man erreichen will? Das ist der Knackpunkt.
LG
Luna


 
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RE: Liposomales Vitamin C - Meine Erfahrung

#12 von Tobi75 , 05.04.2015 20:24

Ich bin nun auch mit liposomalen Vit C ausgerüstet und möchte damit mal versuchen mein EBV in den Griff zu bekommen.
Gibt es hier jemanden, der Erfahrung mit der Dosis hat? Um den Effekt einer Infusion zu mimen ziehe ich in Erwägung, um die 10-15 g in einer Dosis einzuverleiben oder doch besser über den Tag verteilt? Spielt die Tageszeit evtl. eine Rolle, z.b. vor dem Schlafen gehen um den immunaktiven Zeitraum zu nutzen?
Gibt es eine Erklärung, warum in AltrientC 12% Alkohol enthalten sind?



 
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