RE: liposomales Vitamin C selbst herstellen

#46 von Tommy , 05.01.2017 19:23

Mensch Torsten ich muss jetzt auch endlich mal an die Herstellung ran... :-) aber ich bin mir unsicher worauf ich beim Kauf eines Ultraschallreinigungsgerât achten sollte? Tipps?


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RE: liposomales Vitamin C selbst herstellen

#47 von Stockinger , 06.01.2017 13:31

Hi Tommy,

mindestens einen halben Liter Fassungsvermögen sollte er haben.
Eine gezielte Möglichkeit zum Ausgießen oder Ablassen des Inhaltes wäre auch nicht schlecht (bei meinem Dicounter-Gerät muss ich immer über den Rand des Kunstoffgehäuses plörren; die Wanne selbst ist aus Edelstahl). Ein leichte Reinigungsmöglichkeit ist von Vorteil (möglichst wenige Ecken, Kanten, Übergänge zwischen Wanne und Gehäuseteilen).
Ein Timer mit einer möglichst großen, möglichen Zeitspanne wäre gut. Meiner kann max 10:00Minuten am Stück. Ist aber ok, dann kann ich zwischendurch immer mal wieder umrühren.
Heizung / Thermostat halte ich für nicht nötig.

Bei mir werkelt immer noch ein ~20€ Discounter-Gerät von Lidl. Hat, glaube ich, 50 Watt.


Viel Erfolg, berichte mal ;-)
Lg,
Thorsten


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RE: liposomales Vitamin C selbst herstellen

#48 von Tommy , 06.01.2017 13:36

Danke :-)


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RE: liposomales Vitamin C selbst herstellen

#49 von Morena3 , 18.10.2017 09:13

Hallo,
gestern habe ich zum ersten Mal liposomales Vitamin C nach dem Rezept von Stockinger gebraut, allerdings ohne den Alkohol ;-). Ich werde es demnächst aber noch mal mit Alkohol probieren. Mein Ultraschallreiniger scheint aber etwas zu knapp bemessen zu sein, weil es gefühlte Ewigkeiten gedauert hat (etwas über 1 Std). Er hat ein Fassungsvermögen von 750 ml, 42 Khz, aber nur 35 Watt und ich denke, das ist zuwenig. Werde mir noch einen stärkeren kaufen. Das mit der Verkapselung scheint aber trotzdem einigermaßen geklappt zu haben, beim Natrontest schäumte es zwar, aber nicht so stark und im Kühlschrank hat sich auch nichts getrennt. Vom Geschmack her finde ich es gar nicht so schlimm, wie einige geschildert haben und verträglich ist es auch.

Nun eine andere Frage, hat schon mal jemand versucht liposomales Magnesium herzustellen?

LG Sabine


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RE: liposomales Vitamin C selbst herstellen

#50 von Pilki , 09.12.2017 14:51

Habe auch gestern meinen ersten Versuch unternommen. Ich war noch etwas verwirrt bezüglich der genauen Vorgehensweise.

@Stockinger: Bei deinem Rezept-Update:
Ist es wichtig, bei welchem Schritt ich den Cointreau hinzufüge?
Habe alle Zutaten (mit Ausnahme des Cointreau) mit einem einfachen Stabmixer von Braun durchgemixt.
Vorher hatte ich bereits die 125g Soja-Lecithin für einige Stunden in 320ml Aqua dest. eingeweicht.

Meine ursprüngliche (wohl falsche?) Annahme war, dass der Alkohol nur zu Konservierungszwecken hinzugefügt wird.
Nachdem ich für 4-5 Minuten Soja-Lecithin, Wasser, Natron und Vitamin C gemixt und danach für 30 Min im 50Watt-Gerät geschallt habe, hat die Lösung beim Schaum-Test auf voller Linie versagt. Es blieb quasi keine Flüssigkeit mehr übrig. Danach allerdings habe ich circa 50ml Cointreau hinzugefügt, noch einmal kurz gemixt und alles wieder zurück für 30 Minuten in den Schaller gegeben.

Nun: Kaum Schaum und ich habe mir heute nun schon die dritte Dosis à 50-100ml gegönnt (die ersten beiden gestern) und werde verlässlich kurze Zeit später sehr müde.
Mit anderen Worten: Es scheint funktioniert zu haben. Ist der Alkohol also für die Verkapselung wichtig? Oder waren einfach zwei x 30 Minuten Schallen notwendig?

PS: Die liposomale Herstellung anderer Stoffe, wie etwa B12, Magnesium und Co, evtl. sogar ein Multi - interessiert mich auch sehr. Produktbeispiele gibt es ja bei LEF.
Könnte man mit dem Protokoll nicht theoretisch auch einfach das LEF-Mix Pulver nehmen und dieses so in Liposomen verkapseln?
Und dadurch eine günstige Variante des "Liposomal Ultra Vitamin" erhalten?


"Long term consistency trumps short term intensity"


 
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RE: liposomales Vitamin C selbst herstellen

#51 von Stockinger , 12.12.2017 19:10

Zitat
Ist es wichtig, bei welchem Schritt ich den Cointreau hinzufüge?
Habe alle Zutaten (mit Ausnahme des Cointreau) mit einem einfachen Stabmixer von Braun durchgemixt.
Vorher hatte ich bereits die 125g Soja-Lecithin für einige Stunden in 320ml Aqua dest. eingeweicht.



Nein, ich kippe auch alles zusammen und lasse es ordentlich durchmixen (nehme dafür eine Thermomix mit 10.000RPM). Dann ab in Ultraschall.

Der Alkohol hat nicht zuletzt einen deutlich positiven Effekt auf das Durchmischen der wässrigen Phase und fettigen Phase und damit die Verkapselung. Darüber hinaus bringt er auch Flüssigkeit dazu und macht die Mischung dünnflüssiger (leichter zu rühren, besser zu schallen).

Freut mich, dass du im Endeffekt erfolgreich warst :-)

LG,
Thorsten


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