RE: liposomales Vitamin C selbst herstellen

#31 von Justus , 01.11.2015 23:06

Ich habe sehr gute Erfahrungen damit gemacht. Allerdings würde ich unbedingt auf die Plastiktüte im Gerät verzichten, damit sich keine ungewünschten Substanzen lösen. Ich persöhnlich nehme zur Ascorbatherstellung eine Mischung aus Calcium, Natriumhydrogencarbonat und Magnesium. Siliziumdioxid als Trennmittel ist , in dieser kleinen Menge, zu verkraften. Und wenn man Doktor Klinghardt glauben schenken darf, wäre es sogar förderlich für die Aluminiumausleitung.


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RE: liposomales Vitamin C selbst herstellen

#32 von Epe , 25.11.2015 11:03

Kann mir einer nochmal kurz beantworten, warum die Mühe und warum Lipo Vitamin C? Kann ich nicht einfach 3 - 4g Vitamin C von DM oder Rossmann nehmen? Und wenn die Bioverfügbarkeit nicht so toll ist dann halt 2 x 3-4g :-D


 
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RE: liposomales Vitamin C selbst herstellen

#33 von phil , 25.11.2015 13:59

Wenn ich das richtig verstanden habe bekommt man mit liposomalem Vitamin C hohe Vitamin-C-Spiegel. Das geht mit "billig-Vitamin-C" wohl nicht oder ist aus irgendwelchen anderen Gründen nicht sinnvoll.
Besonders sinnvoll wäre das eh nicht jeden Tag sondern eher wenn z.B. ein Infekt anklopft.

#19 war da relativ erleuchtend finde ich



 
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RE: liposomales Vitamin C selbst herstellen

#34 von Berlinale , 10.12.2015 12:12

Ich hab noch eine Frage zum destillierten Wasser, das man bei der Herstellung verwenden soll:

Gibt es dazu eigens welches aus der Apotheke? Man hört ja auch immer, dass man kein dest.
Wasser trinken soll!?


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RE: liposomales Vitamin C selbst herstellen

#35 von Markus , 10.12.2015 13:16

Solange du dir anderweitig (Obst, Gemüse, Kapseln) genügend Mineralstoffe gönnst ist auch aqua dest. kein Problem, ganz besonders bei den geringen Mengen einer liposonalen Lösung. Es gibt genug Menschen, die praktisch nur von Regen- oder Osmosewasser leben. Ich nehme einfach das aqua dest. aus der Drogerie.


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RE: liposomales Vitamin C selbst herstellen

#36 von Berlinale , 10.12.2015 13:47

Super! Vielen Dank!


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RE: liposomales Vitamin C selbst herstellen

#37 von Don90 , 19.01.2016 21:19

Also so ganz deutlich kommt es hier noch nicht raus für mich.

Ist es denn jetzt ratsam Vitamin C zu supplementieren oder nur bei Erkrankungen bzw Erkältung?

Ascorbinsäure selbst scheint ja nicht das geeignete Mittel zu sein und bzgl liposomales Vitamin C gibt es auch kaum Berichte.

Ich steh was Vitamin C betrifft immer noch etwas im dunklen.

Einfach etwas in sich reinkippen sehe ich aber nicht als optimal an und davon rät auch Edubily sicher ab ^^


 
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RE: liposomales Vitamin C selbst herstellen

#38 von Stockinger , 18.02.2016 14:57

Hallo liebes Forum.

Ich habe vor einer Zeit auch begonnen, mich für Liposomales Vitamin C zu interessieren.

Nach einiger Internet-Recherche stellt sich die Situation für mich so dar:
* dass Liposomales Vitamin C den Verdauungstrakt deutlich weniger belastet und daher auch die Neigung zu Durchfällen, selbst bei hohen Dosen, sehr gering ist.
* eingekapselt in die Liposomen wird das Vitamin C nahezu vollständig im Darm aufgenommen und geht in den Blutkreislauf
* eingekapselt in die Liposomen gelangt das Vitamin C leichter in die einzelnen Körperzellen. Unterm Strich ist die Aufnahme deutlich besser, als "pur" oder auch als bei einer Infusion (gerade was das Einschleusen des Vitamin C in die Zelle betrifft)

Im Internet gibt es Beschreibungen für verschiedene Varianten der Selbstherstellung . Dabei waren Varianten mit Ultraschallzahnbürste, Ultraschallreiniger,oder einfach nur mit dem Mixer.
Ich habe mich für die Variante mit Ultraschallreiniger entschieden (habe so ein Ding vom Discounter ~0,5l ).

Versuch 1:
http://www.mind-difference.info/super-na...omal-vitamin-c/

Anzumerken ist noch, dass sich die angesetzte Flüssigkeit nach 30 Minuten im Ultraschallbad deutlich erwärmt Handwarm).

Als Mixer kam bei mir ein Thermomix auf höchster Stufe mit jeweils 20-30s Mixzeit zum Einsatz. Zum Umrühren während des Schallens nahm ich ein chin. Holz-Essstäbchen. Das Lecithin war von DM, das Vitamin C Pulver aus dem Supermarkt (100g Dose). Statt destilliertem Wasser habe ich Leitungswasser verwendet (unseres ist besonders weich).(gut
Entsprechend des in der Anleitung empfohlenen Test, scheine ich erfolgreich gewesen zu sein.

Optisch erinnert das Ergebnis ein wenig an Kondensmilch (cremlich-weiße Farbe, leicht milchige Konsistenz). Gemschacklich ist es alles andere, als eine Offenbarung (leicht seifig, liegt wahrscheinlich am Natron); mit O-Saft vermischt ist es deutlich angenehmer, aber immer noch nicht wirklich lecker.

Die Bekömmlichkeit war gut. Nach zwei Portionen á ~50ml (50ml =~ 3g Vitamin C, als Ascorbat) gab es weder unangenehme Rückmeldungen vom Magen, noch spürbare Einflüsse auf den Stuhl.

Was mich am ersten Versuch gestört hat, war hauptsächlich der Geschmack (zu seifig, neutral, nach Natron), sowie der geringe Vitamin-C Gehalt. Vitamin-C löst sich in 20°C warmen Wasser mit ca. 330g/l. Das Rezept kommt nur auf 60g/l; da muss doch mehr gehen.

Versuch 2:
http://www.qualityliposomalc.com/process/index.html
http://www.google.com/patents/US20120171280

Hier kommen wir schon auf ca. 320g Vitamin C je Liter Wasser. Allerdings enthält die fertige Mischung auch ca 12% (Gewichtsanteil) Alkohol! Dieser soll die Löslichkeit und Mischung mit dem Lecithin verbessern.
Das Ergebnis dieses Versuchs ist deutlich dunkler als das von Variante 1. Ob es geschmacklich eine Verbesserung ist? Nunja, es ist deutlich säuerlicher und der Wegfall der seifigen Natronnote ist auch nicht nachteilig. Allerdings, 12%gew. (=> ~19% vol.!) Alkohol finde ich schon heftig. Garantiert nichts für Kinder. Man gut, dass der Vitamin C Gehalt nahe am maximal Möglichen liegt.

Versuch 3:
Eine "Eigenabwandlung " von Variante 1&2.

* 100g Vitamin C Pulver* 10g Kaiser-Natron
* 315ml Wasser (weiches Leitungswasser; oder dest. Wasser)
* 125g Sojalecithin (von DM)
* 50ml Alkohol, 70%vol (gibt es zu "Desinfektionszwecken" unvergällt in der Apotheke)

# Vitamin C, Natron und Wasser (~35°C) in den Mixer (bei mir Thermomix, 37°C) geben und unter rühren auflösen.
# Lecithin hinzugeben und ca. 4:00 Minuten bei max Drehzahl durchmischen (die Temperatur kann dabei auf bis zu 50°C steigen!)
# Die Mischung für einige Stunden zum Abkühlen in den Kühlschrank stellen.
# Die Mischung in ein Ultraschall-Reinigungsgerät füllen (max. Füllmenge beachten) und für 30-40 Minuten "schallen". Dabei gelegentlich umrühren (kein Metalllöffel!)
Längeres Mischen (zwischendurch wieder runter kühlen lassen) und Schallen, können den Verkapselungsgrad noch etwas weiter erhöhen

Die fertige Mischung [~0,5l) hat in etwa die Konsistenz von feinem Apfelmus und schmeckt deutlich sauer. 1-2 Teelöffel voll in ca. 50ml O-Saft (gut umrühren) läßt sich gut trinken und ist (bei mir) gut verträglich. Ich trinke davon 2-3 Portionen pro Tag.

Variante 3 wird für mich der Ausgangspunkt sein, die Prozessschritte weiter zu verfeinern und zu optimieren.

LG,
Thorsten


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RE: liposomales Vitamin C selbst herstellen

#39 von phL , 19.02.2016 20:54

Hi Thorsten,

sehr interessanter Bericht! Ich war immer hin- und hergerissen, mir mal so einen Schaller zu besorgen. Jetzt bin ich noch neugieriger, halt uns weiter auf dem Laufenden! :)


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RE: liposomales Vitamin C selbst herstellen

#40 von Stockinger , 23.02.2016 08:28

Zitat von phL im Beitrag #39
Hi Thorsten,

sehr interessanter Bericht! Ich war immer hin- und hergerissen, mir mal so einen Schaller zu besorgen. Jetzt bin ich noch neugieriger, halt uns weiter auf dem Laufenden! :)


Einfache Ultraschallreinigungsgeräte (~0,5l) gibt es in unregelmäßigen Abständen bei diversen Discountern; ~20€. Wenn ich mir den Preis für kommerzielle Lipo.Vit.C Präparate ansehe, hat man dass schnell wieder raus. Und Brillen, CDs, Motorradvergaser, etc. bekommt man damit auch prima wieder sauber .

So ein ~0,5l Rezept reicht bei mir übrigens für ca. 5-7 Tage, wenn ich mit einer Erkältungssymptomatik kämpfe oder ~14 Tage, wenn ansonsten alles im grünen Bereich ist.

LG,
Thorsten


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RE: liposomales Vitamin C selbst herstellen

#41 von Stockinger , 17.03.2016 15:39

Kleines Rezept-Update:

* 100g Vitamin C Pulver
* 10g Kaiser-Natron
* 320ml Wasser (weiches Leitungswasser; oder dest. Wasser)
* 125g Sojalecithin (von DM)
* 50ml Cointreau 40%
* 25ml Flüssig-Süßstoff (Gut & Günstig)

Ist geschmacklich viel angenehmer und etwas flüssiger in der Konsistenz (lässt sich besser unter mischen).

Da "Frau" die leicht fettige Note nicht so prickelnd findet, werde ich demnächst mal einen Versuch mit Baileys oder Eierlikör unternehmen

Gesunderhaltung darf ruhig lecker sein.

LG,
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RE: liposomales Vitamin C selbst herstellen

#42 von Stockinger , 26.07.2016 12:57

Kleines Update:

Die Varianten mit Baileys oder Eierlikör konnten auf ganzer Linie nicht überzeugen.

Am besten sind als Alkoholieferanten Fruchtschnäpse oder Fruchtliköre geeignet, die schon von Haus aus eine leicht fruchtig-säuerliche Note mitbringen.
Auf jeden Fall verbessert ein entsprechender Alkoholgehalt die Durchmischung und Löslichkeit der Bestandteile sehr.

Bei dann ~4%vol. und eher Schnapsglas großen Mengen/Einnahmedosen braucht man sich auch kaum sorgen über Fahruntüchtigkeit, einen Schwipps oder gar einen ausgewachsen Rausch zu machen. Alkoholkranke oder trockene Alkoholiker sollten aber eine alkoholfreie Rezeptur wählen.

Nachtrag zu den Ultraschallgeräten:
Auch wenn ich mit meinem preiswerten Discountergerät noch keine Probleme hatte, so habe ich doch schon einige Rückmeldungen bekommen, dass bei zu dickflüssiger Konsistenz diverse einfache Geräte nach einiger Zeit den Geist aufgeben. Im Zweifelsfall kann man einige ml mehr Wasser hinzu geben. Das erleichtert auch das Untermischen, falls man das LipoC zum Beispiel in ein Glas Fruchtsaft mischen möchte.

LG,
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RE: liposomales Vitamin C selbst herstellen

#43 von Tommy , 06.08.2016 16:50

Hey Torsten würde mich jetzt auch mal an die Herstellung wagen... Folgende Fragen noch:
1. welches Deiner Versuche ist mit dem besten Ergebnis ausgegangen? Geschmack ist mir egal :-)

2. kannst du ein Uktraschall gerät empfehlen?

3. brauch ich zwingend einen Thermomix? Habe nur Mixer und pürierstab.

Besten Dank
Tommy


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RE: liposomales Vitamin C selbst herstellen

#44 von Stockinger , 15.08.2016 08:37

Hallo Tommy.

Das beste Rezept war das mit dem Cointreau (liposomales Vitamin C selbst herstellen (3)).

Mein Ultraschallgerät war für ~20€ von Lidl; 50W, 0,5l. Bis jetzt problemlos. Kleiner und weniger Leistung sollten es aber nicht sein.

Nein, ein Thermomix ist nicht nötig. Jeder (Hochleistungs)Mixer mit mindestens 10.000 1/Min sollte ausreichend sein; vermutlich sogar ein Pürierstab.

Alles Weitere steht eigentlich in den vorangegangenen Beiträgen.

Viel Spaß und viel Erfolg beim Selbermachen ;-)
Thorsten


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RE: liposomales Vitamin C selbst herstellen

#45 von Stockinger , 05.01.2017 13:09

kleines Rezept-Update:

Man kann bei dem Rezept liposomales Vitamin C selbst herstellen (3)
den Cointreau auch gut durch 40%igen Himbeergeist ersetzen.

Gesmischt mit reinem Apfelsaft oder O-Saft, wird das Ganze schon beinahe lecker

LG,
Thorsten


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Was bringt den Doktor um sein Brot?
a) Die Gesundheit, b) der Tod.
Drum hält der Arzt, auf dass er lebe,
uns zwischen beiden in der Schwebe.
(Eugen Roth)


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