TCM - Ernährung

#1 von sandman , 04.02.2015 13:56

Bin grade durch Zufall auf dieses Thema gestoßen-hatte mich früher schon mal damit beschäftigt, es dann aber schlichtweg wieder "vergessen"...hat in der Hinsicht schon jemand Erfahrungen gemacht??

http://www.ratgeber-tcm.de/2/2,ernaehrung-fehler.php


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RE: TCM - Ernährung

#2 von Don90 , 04.02.2015 15:00

Eine Freundin von mir beschäftigt sich damit und macht auch eine Ausbildung zur "Energetikerin" nach TCM.
Ihre Ernährungsphilosophie ist ein Schwachsinn! Inwiefern das genau was mit TCM zu tun hat, kann ich aber nicht sagen.

Jedenfalls ernährt sie sich meiner Meinung nach zu viel von Getreide und zu viel von O6.
Von Phytinsäure und anderen Antinährstoffen, O3 oder diversen Mikro- und Makronährstoffen hat sie noch nie etwas gehört und kommt laut ihrer Aussage bei ihrer Ausbildung auch nicht vor.
Sportlich ist sie eine Niete und auch sonst kommt sie nicht übertrieben gesund rüber, sondern jammert mich alle paar Wochen voll wegen einem neuen Wehwehchen.

Evtl ist es ja interessant aber auf keinen Fall so wie sie es mir erzählt.


 
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RE: TCM - Ernährung

#3 von Gabi , 04.02.2015 15:04

ich leide lt. tcm an milz-qi-mangel u nieren-yang mangel (wohl wie die meisten frauen)
die empfehlung lt tcm für mich:
frühstück: warmer brei (getreide od. z.b. erdmandel) gewürzt mit vanille, zimt,...um den milzmeridian zu stärken bzw. die verdauung in gang zu bringen
mittag, abend: wenig rohkost und würzen, würzen, würzen (warm u scharf)...um das nieren yang zu erhöhen

meine erfahrung: es hilft ein wenig. die tcm liegt was die gewürzauswahl betrifft sicher nicht falsch und als ergänzung ist sie aus meiner sicht zu empfehlen.

seit einiger zeit achte ich darauf, dass ich täglich bis zu 2,5g eiweiss/kg gewicht (und das auch kalt aus dem kühlschrank) zu mir nehme. dass hat meinen nieren-yang mangel innerhalb weniger tage beseitigt! ;-) in der zweiten zyklushälfte muss ich sogar mit dem eiweiss runter, sonst wirds zuviel (quasi ein yin-mangel).
also, um meinen yang-mangel zu beseitigen, brauchts eigentlich nur die richtige menge an eiweiss.


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RE: TCM - Ernährung

#4 von sandman , 04.02.2015 15:07

Ich glaube, darum gehts da auch nicht-sondern eher um eine Nahrung, die auch je nach "Typ" und/oder "Jahreszeit" auch wirklich verdaut werden kann.

Kumpel von mir (Hashimoto, etc..) hatte mal das Glück an einen wirklich fähigen TCM-ler aus Kanada zu geraten. Der hat ihm dann gleich mal das kalte Mittagessen gestrichen (wurstbrot und so nen Sch..) und "getrocknete Ingwerscheiben, Ginseng etc. "verordnet"(nebst Akupunktur"..angeblich zuviel kälte im Bauchbereich.

Die kurze Zeit, in der er diese Behandlung hatte (war nur vorübergehend in Deutschland), hat ihm das (laut eigenen Angaben) sehr gut getan

Aber auch hier wird wohl Schindluder gertrieben..alleine schon "Energetikerin"..da klingen schon alle Alarmglocken


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RE: TCM - Ernährung

#5 von sandman , 04.02.2015 15:22

Zitat von sandman im Beitrag #4
Ich glaube, darum gehts da auch nicht-sondern eher um eine Nahrung, die auch je nach "Typ" und/oder "Jahreszeit" auch wirklich verdaut werden kann.

Kumpel von mir (Hashimoto, etc..) hatte mal das Glück an einen wirklich fähigen TCM-ler aus Kanada zu geraten. Der hat ihm dann gleich mal das kalte Mittagessen gestrichen (wurstbrot und so nen Sch..) und "getrocknete Ingwerscheiben, Ginseng etc. "verordnet"(nebst Akupunktur"..angeblich zuviel kälte im Bauchbereich.

Die kurze Zeit, in der er diese Behandlung hatte (war nur vorübergehend in Deutschland), hat ihm das (laut eigenen Angaben) sehr gut getan

Aber auch hier wird wohl Schindluder gertrieben..alleine schon "Energetikerin"..da klingen schon alle Alarmglocken


Danke für den Erfahrungsbericht!

Das heißt, du isst weiterhin das nach TCM empfohlene (Warmes Frühstück etc..) aber achtest gleichzeitig auch auf eine hohe Eweißzufuhr?



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RE: TCM - Ernährung

#6 von Simu , 04.02.2015 15:46

Ich habe mal eine Kinesiologieausbildung gemacht und Ernährung nach TCM war dort auch ein Thema. Wir waren sogar mal eine Woche auf einer Alp und haben die ganze Woche nach TCM gekocht und gegessen. Ich konnte absolut keinen Unterschied zu meiner damaligen typisch westlichen Ernährung bemerken und wenn ich daran zurück denke, dann waren die Lebensmittel alles andere als eine gesunde Auswahl aus meiner heutigen Sicht!


Jeder Mensch isst anders!


 
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RE: TCM - Ernährung

#7 von sandman , 04.02.2015 16:15

Also, bis jetzt klingt das alles nicht grade begeistert...

Ich glaube, ich mache mir mal nen Termin bei nem TCM-ler...würde mir da gerne mal ein eigenes Bild machen;-)


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RE: TCM - Ernährung

#8 von Gabi , 04.02.2015 16:15

Ja, der warme frühstücksbrei (erdmandel) ist geblieben…hilft meiner verdauung. Wobei ich eher glaube, dass es an den ballaststoffen (resistente stärke?) der erdmandel liegt.
sonst würze ich nur mehr nach tcm für ein starkes nieren-yang (aber auch weils mir schmeckt): zimt, ingwer (getrocknet), ginseng (rot), rosmarin, basilikum,….

Eiweiss (schinken, eier,…) esse ich z.b. auch kalt aus dem kühlschrank und lt. meiner (kurzfristigen) erfahrung kommts nur auf die menge an.


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RE: TCM - Ernährung

#9 von Kessy , 08.02.2015 13:12

Hi, hab hier gerade ein Buch ausgeliehen über chinesische Medizin. Da ist das ganze schon weitaus komplexer dargestellt. Die Nahrungsmittel werden dort nicht nur nach Yin, Yang und Temperatur eingeteilt, sondern auch nach Qui, Säfte Blut und dann ob sie "auffüllend", entstauend, befeuchtend etc sind. Ist eigentlich echt interessant. Aber um die ganzen Zusammenhänge genau zu verstehen, muss man sich da wohl echt länger mit beshäftigt haben.


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