Haarausfall durch Schilddrüsenunterfunktion

#1 von Star , 26.01.2015 22:36

Hallo,
seit Beginn meiner Schilddrüsenunterfunktion habe ich Haarausfall, dieser wird schlimmer obwohl ich den TSH Wert seit 4 Jahren stabil habe.
Gibt es sonst noch Möglichkeiten, speziell in diesem Fall ?


 
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RE: Haarausfall durch Schilddrüsenunterfunktion

#2 von wmuees , 27.01.2015 10:53

Stabil halten? Was bedeutet das?
Bei einem Wert < 1,0 würde ich erst einmal davon ausgehen, dass die Schilddrüsenunterfunktion behoben ist - sofern keine Mangelerscheinungen vorliegen. TSH kann auch täuschen.

Haarwuchs kann man durch MSM anregen. Es gibt auch Menschen, bei denen ein Abfall von Testosteron zu Haarproblemen führt. Mal messen lassen!


 
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RE: Haarausfall durch Schilddrüsenunterfunktion

#3 von Star , 27.01.2015 12:15

Was bedeutet MSM ?

Ja stabil heißt der TSH ist bei 1,1-1,3 rum seit rund 4 Jahren jetzt.
Testosteron ist im sehr guten Bereich.


 
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RE: Haarausfall durch Schilddrüsenunterfunktion

#4 von Alex , 27.01.2015 15:43

Wie kann man denn unterscheiden ob der Haarausfall durch SD-Fehlfunktion ensteht oder doch erblich veranlagt ist?


 
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RE: Haarausfall durch Schilddrüsenunterfunktion

#5 von Wirbelwind , 27.01.2015 16:49

Ganz einfach: Die Schilddrüsenwerte messen: TSH, T3 und T4. Evtl. noch die Antikörper.


Wir glauben Erfahrungen zu machen, dabei machen die Erfahrungen uns.


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RE: Haarausfall durch Schilddrüsenunterfunktion

#6 von Alex , 27.01.2015 17:58

Zitat von Wirbelwind im Beitrag #5
Ganz einfach: Die Schilddrüsenwerte messen: TSH, T3 und T4. Evtl. noch die Antikörper.




Das ist doch etwas stark vereinfacht?
Sein Fall zeigt ja das seine SD-Werte (zumindest TSH) in Ordnung sind und er trotzdem unter Haarausfall leidet.


 
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RE: Haarausfall durch Schilddrüsenunterfunktion

#7 von Chris (edubily) , 27.01.2015 18:01

Na ja. Wir haben hier ja mehrfach besprochen, dass fT3 gerne zu rT3 wird unter bestimmten Bedingungen (Entzündungen, low carb etc.), das zeigt sich dann zwar nicht beim TSH-Wert, wohl aber beim fT3-Wert.


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RE: Haarausfall durch Schilddrüsenunterfunktion

#8 von justizia , 29.01.2015 11:56

Sorry Chris, ft3 WIRD nicht zu rt3, sondern ft3 wird durch rt3 inhibitiert. Ich habe das dazu gelesen, wenn es Dich interessiert, suche ich auch die Studien dazu raus. Ein hoher rt3 Wert macht ft3 unwirksam. Ich halte meinen rt3 mit Curcumin in Schach zb.

LG Bettina


nur Nullen haben keine Kanten


 
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RE: Haarausfall durch Schilddrüsenunterfunktion

#9 von Luna , 29.01.2015 13:55

Da ich es auch so kenne, wie Chris es beschreibt, habe ich gesucht und Folgendes gefunden: Unter "Stressbedingungen" oder bei zuviel an T4 wird aus fT4 nicht das stoffwechselaktive fT3 gebildet, sondern das stoffwechselinaktive rft3
http://www.laboklin.de/pdf/de/news/labok...ab_akt_1107.pdf

Beim verlinkten Text handelt es sich um eine Laborinformation, die sich zwar auf Tiere bezieht. Aber dort wo Abweichungen zum Menschen bestehen, wird darauf hingewiesen.

Hier die entsprechende Passage:

Die Bestimmung der fT3 Konzentration spiegelt
nicht die Funktionalität der Schilddrüse wider, da
T3 nur an Transportproteine gebunden in relevanten
Mengen zirkuliert. fT4 wird in der
Peripherie je nach Bedarf zu fT3 und rfT3 (einer
inaktiven Isoform des fT3, die über weitere
Schritte abgebaut wird) dejodiert. Über die
Dejodierung zu rfT3 werden erhöhte fT4-
Konzentrationen inaktiviert ohne Einfluss auf den
Stoffwechsel zu nehmen.


LG
Luna



 
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RE: Haarausfall durch Schilddrüsenunterfunktion

#10 von Chris (edubily) , 29.01.2015 14:08

Also als Beispiel: Bei Fasten oder Entzündungen schaltet der Körper auf Sparflamme indem er T3 inaktiviert und dabei rT3 weniger stark "klärt" in der Peripherie.
Dadurch verändert sich das relative Verhältnis der beiden und somit auch die Stoffwechselsituation.

Gibt da echt einige Studien zu dem Thema. Es kann natürlich auch sein, dass rT3 dann T3 in seiner Wirkung behindert.


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