12 Minuten pro Woche reichen

#1 von kwarila , 24.01.2015 07:42

Neues Buch von Doug McGuff. Nach Body by Science ein Buch das sehr anschaulich die Vorteile von HIT beschreibt.

http://www.amazon.de/Minuten-Woche-wisse...nuten+pro+woche

und die Seite von Doug Mc Guff

http://www.drmcguff.com

wer sich das Training mal anschauen will

https://www.youtube.com/watch?v=FVhhbC51_3k

Liebe Grüße Rainer


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RE: 12 Minuten pro Woche reichen

#2 von Simu , 24.01.2015 09:00

Eine Rezension von dem Buch gibt sehr gut wieder, was in dem Buch steht:

Das Buch erhebt den Anspruch auf Wissenschaftlichkeit – ist aber genau das Gegenteil.

Eine Aneinanderreihung von launigen Anekdoten, zweifelhaften Studien, Antworten auf nie gestellte Fragen und halbgaren Trainingsanleitungen für Nautilus Maschinen.


Ich wuchs noch in einer Zeit vor dem Internet auf und die ersten 10 Trainingsjahre waren dem HIT verschrieben. Es klang damals für mich so logisch und auch ich verteidigte diese Trainingsform immer als die einzig wahre!
Jetzt im Nachhinein mit über 20 Jahren Trainingserfahrung kann ich sagen, dass ich nie so schlechte Leistung brachte wie unter HIT. Sowohl was Muskelmasse, Kraft im Alltag oder in anderen Sportarten und sogar aufs Lebensgefühl würde ich das mittlerweile als eine der schlechtesten Methoden bezeichnen, die ich jemals ausprobiert habe. Und ich habe sehr, sehr viel ausprobiert.

Schon alleine die Überlastung des Nervensystems fühlt sich völlig beschissen an, ein tag nach so einem Training ist man gefühlsmässig immer down, braucht Erholung und sobald man sich wieder einigermassen leistungsfähig fühlt, trainiert man wieder.
Die langsame Ausführung sorgt gut dafür, dass man keine wirkliche Kraft aufbaut, schon gar keine Kraft die man im Alltag oder irgend einer anderen Sportart verwenden kann.

Fazit, wer mit minimalem Zeitaufwand ab 60 Jahren seine Muskeln erhalten will, der könnte das eventuell damit tun. Für alle die ernsthaft Sport betreiben wollen, halte ich HIT für nicht Zielführend!


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RE: 12 Minuten pro Woche reichen

#3 von hhfmt , 24.01.2015 11:12

Ich schließe mich der Meinung von Simu zu 100% an! Auch ich habe über ein Jahr nach HIT trainiert, die trainingsfreien Tage zwischen den hochintensiven Trainings immer mehr verlängert und hatte damit meine geringsten Zuwächse. ICh halte diese Trainingsform für wenig effektiv und besonders unangenehm (was mir noch egal gewesen wäre, wenn sie funktioniert hätte).

Immerhin gibt es zwei Weltklasse-Sprüche von Dr. McGuff, die ich mir bis heute gemerkt habe und die universell Gültigkeit haben:

"If you want to loose fat, expect to be hungry"

"Don't put that in your mouth" (damit waren Süßigkeiten gemeint)

Gruß
HHF


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#4 von sandman , 24.01.2015 12:04

Wenn hochintensives Training, dann doch bitte eines das funktioniert->Pit(t)


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#5 von Gelöschtes Mitglied , 24.01.2015 12:07

Hallo Jungs,

Und was wäre dann aktuell eine bessere Alternative im Studio?
(Nehme ab das 5x5 zählt auch zu HIT)



RE: 12 Minuten pro Woche reichen

#6 von Chris (edubily) , 24.01.2015 12:59

5x5 ist kein HIT, sondern eben Maximalkraft.


Flee from goods that flee from thee; Seek ye not, for fortune seeketh thee.


 
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RE: 12 Minuten pro Woche reichen

#7 von wmuees , 25.01.2015 11:46

Hallo Simu,

mit welcher Trainingsart hast Du denn gute Erfolge erzielt, wenn man fragen darf?

Gruß
Wolfgang


 
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RE: 12 Minuten pro Woche reichen

#8 von Simu , 25.01.2015 12:28

Die besten Resultate gabs immer mit Ganzkörpertraning 3 x die Woche, ab und zu einen zweier Splitt 4 mal die Woche. Dazu praktisch alles im Clusterstil, da sind in meinen Augen viele Sachen effektiv, 1-5er Cluster mit Pausenzeiten von 15-60sek, schwere 1-2 Cluster mit längeren Pausen, PITT, Laddersätze...

Zeitweise zum trainieren des Nervensystem können auch HFT -Ansätze Wunder bewirken mit 5-6 mal Training pro Woche. Auf lange Sicht aber suboptimal zum Masse aufbauen und zuviel Stress für den Körper.

Zentral sollte im Training sein, schwer zu trainieren und oft zu trainieren und somit Techniken zu wählen, die hohe Belastung bei hoher Frequenz ermöglichen!


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RE: 12 Minuten pro Woche reichen

#9 von MaXopA , 25.01.2015 13:07

Zitat von Simu im Beitrag #8

Zentral sollte im Training sein, schwer zu trainieren und oft zu trainieren und somit Techniken zu wählen, die hohe Belastung bei hoher Frequenz ermöglichen!

Ich trainiere seit einigen Monaten nach MYO-Reps. Ich kann dazu nur sagen: 1A.


FAST TRAIN EAT SLEEP REPEAT


 
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RE: 12 Minuten pro Woche reichen

#10 von Chris (edubily) , 25.01.2015 13:19

Zitat
Ich trainiere seit einigen Monaten nach MYO-Reps. Ich kann dazu nur sagen: 1A.



Habe mich da kurz eingelesen gerade. Erinnert mich sehr stark an die Methode meines alten Sport-Professors, Prof. Gießing.

Oder irre ich?


Flee from goods that flee from thee; Seek ye not, for fortune seeketh thee.


 
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RE: 12 Minuten pro Woche reichen

#11 von MaXopA , 25.01.2015 14:08

Zitat von Chris (edubily) im Beitrag #10

Zitat
Ich trainiere seit einigen Monaten nach MYO-Reps. Ich kann dazu nur sagen: 1A.



Habe mich da kurz eingelesen gerade. Erinnert mich sehr stark an die Methode meines alten Sport-Professors, Prof. Gießing.

Oder irre ich?


Die Methode vom Prof. Gießing tendiert eher zum HIIT, oder?

Im Grunde genommen basiert das Trainingsprinzip von Fagerli auf folgende Punkte:

1) Hohe Trainingsfrequenz & niedriges Volumen: mind. 4x pro Woche, max. 60 Min. pro Einheit [Hallo, Power-Law!]

2) Ganzkörper-Training: aber keine pure Grundübungseinheiten (!), da diese zu einer viel schnelleren ZNS Überlastung führen können und dabei gleichzeitig die Gefahr steigt, dass die letzten MYO-Reps fehlerhaft bzw. "unsauber" ausgeführt werden (erhöhte Verletzungsgefahr, suboptimale ROM, usw...)

3) Autoregulation: Aktivierungssatz + so viele Myo-Rep-Sätze, bis man die geplante Wiederholungszahl nicht mehr schafft. Beispiel: 12 + 3 + 3 + 3 + 3 + 2. Zwischen dem Aktivierungssatz und den darauffolgenden Sätzen nimmt man eine gewisse Pausenzeit, die für diese Übung immer gleich bleibt (max. 30 Sek.)


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RE: 12 Minuten pro Woche reichen

#12 von Gelöschtes Mitglied , 26.01.2015 10:24

MYO-Reps

werde ich mal testen. Kling logisch, passt sich der Tagesform an und ist einfach umzusetzen!
Danke für den Tipp.

LG, Sven



RE: 12 Minuten pro Woche reichen

#13 von sandman , 27.01.2015 08:20

Aslo zusammengefasst...PITT-Hardcore mit 4x Wöchentlich GK

Alter Schwede..strammes Programm:-O!!!

Kadenz hierbei masgebend??


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RE: 12 Minuten pro Woche reichen

#14 von kwarila , 31.01.2015 06:31

Hi Chris,

wenn ich mich richtig erinnere ist es ähnlich wie die Methode von Gießing, ist schon länger her, dass ich das Buch von Gießing gelesen habe.
Ich (50 Jahre) trainiere seit mehreren Jahren HIT und komme sehr gut klar damit. Ich habe aber auch nicht den Anspruch maximal Masse aufzubauen sondern habe jetzt dass, was man wohl einen athletischen Körper nennt :). Zusätzlich zum Krafttraining an MedX Maschinen (alle 7-10 Tage ca. 20 Minuten) ein- oder zweimal die Woche ein lockeres Laufen. Der Trainingsaufwand liegt daher für mich bei max. 1 Stunde/Woche.

Liebe Grüße Rainer


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