RE: Wasser und BETA-Analyse

#76 von Tommy , 18.12.2017 19:38

Ist der mineraliengehalt im Trinkwasser im Vergleich dessen was man braucht bzw. haben sollte nicht sowieso verschwindend gering? Für mich dient Wasser daher eher als Transportmedium anstatt als Mineraliengeber


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RE: Wasser und BETA-Analyse

#77 von jfi , 19.12.2017 08:55

Zitat von Tommy im Beitrag #76
Ist der mineraliengehalt im Trinkwasser im Vergleich dessen was man braucht bzw. haben sollte nicht sowieso verschwindend gering? Für mich dient Wasser daher eher als Transportmedium anstatt als Mineraliengeber


Meinst du diese Frage ernst? Bzw. hast du noch nie auf die Mineralienanalyse von Ensinger Sport oder Ensinger Schillerquelle, oder Gerolsteiner geschaut?



Ein Liter enthält:

Von der Ensinger-Website bei der Schillerquelle, das ganze ist pro Liter
Natrium 28,9 mg
Kalium 7,3 mg
Calcium 573,0 mg
Magnesium 105,0 mg
Chlorid 31,4 mg
Sulfat 1.535,0 mg
Hydrogencarbonat 347,0 mg

Also mit 2-3 Litern davon habe ich mein Calcium schonmal abgedeckt und Magnesium brauche ich da auch nicht mehr viel nehmen!

LG Jens


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RE: Wasser und BETA-Analyse

#78 von gago , 19.12.2017 09:14

Es ist doch immer noch umstritten, ob die Mineralien aus dem Wasser überhaupt vom Körper aufgenommen werden. Einerseits liegen sie anorganisch vor, zweitens ist die Durchlaufzeit von Wasser sehr gering, wodurch es fraglich ist, ob so viele Nährstoffe überhaupt in so kurzer Zeit aufgenommen werden können und die Strukturgröße ist gleich das nächste Thema.

Menschen mit Nierenerkrankungen sollen auch reines Wasser trinken, um die Nieren bei der Entgiftung besser zu unterstützen. Ein beladenes Wasser ist da eher nachteilig.

Deutschland ist bei Leitungswasservergleich auf Platz 57 ...

Froboese sollte als Sportler und bei anderen Sportlern genug Erfahrung gesammelt haben mit entmineralisiertem Wasser. Seine Begründung mit der Mineralwasserindustrie finde ich auch schlüssig, reines Marketing ... kennen wir mittlerweile auch von genug anderen Sachen. Babys sollten Coca-Cola trinken usw.

Wasser von Plose aus einer Hochgebirgsquelle ist auch sehr rein und arm an Mineralien. Das setze ich mal als Standard zum Vergleich.

Wasser soll den Körper hydrieren, Kohlenhydrate (Hydrat) ebenso, gleichermaßen Salz oder Creatin. Wer also low carb betreibt, benötigt mehr Salz, um den Körper zu hydrieren. Leistungsfähiger wird ein Körper durch besser Hydrierung.

https://youtu.be/JzARkUG1zg8
https://youtu.be/-2k6WCBNof4


 
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RE: Wasser und BETA-Analyse

#79 von jfi , 19.12.2017 09:28

Zitat von gago im Beitrag #78
Es ist doch immer noch umstritten, ob die Mineralien aus dem Wasser überhaupt vom Körper aufgenommen werden. Einerseits liegen sie anorganisch vor, zweitens ist die Durchlaufzeit von Wasser sehr gering, wodurch es fraglich ist, ob so viele Nährstoffe überhaupt in so kurzer Zeit aufgenommen werden können und die Strukturgröße ist gleich das nächste Thema.


Davon habe ich noch nirgendwo Beweise gesehen, die tatsächlich Sinn machen.
Im Gegenteil gibt es Studien die Belegen, dass Mineralien aus Mineralwasser genauso gut aufgenommen werden wie aus Nahrungsmitteln.
Außerdem hat Chris im Stoffwechsel-Buch und auch im Blog schon des öfteren darüber geschrieben, dass anorganische Verbindungen genauso gut aufgenommen werden wie organische, bloß brauchen die anorganischen länger bei der Aufnahme. Eben genau deshalb empfiehlt er ja überall die Hirschquelle zum trinken.

Siehe hier: edubily-Blog-Artikel

Klar soll Wasser hydrieren, aber wenn Salz und Kreatin dafür ebenso wichtig sind wie du ja schreibst, was soll es dann für einen Sinn machen leeres Wasser zu trinken? Salz (bzw. Natrium und Chlorid) ist ja auch "nur" das wichtigste/häufigste Elektrolyt im Blut, aber bei weiterm nicht das einzige.

Und mal ganz ehrlich, glaubst du dieser Froböse kann mit seinen "Erfahrungen" und seinem Fachwissen auch nur annähernd mithalten mit Prof Pollack oder Ben Greenfield? Also wenn du dir mal das Interview von Ben mit Pollack angehört hast, dann denkst du das niemals wieder: Klick

PS: Wieso sollte Hochgebirgs-Quell-Wasser ein Standard sein? Die Menschheit lebte ja zu großen Teilen Ihrer Entwicklung an Gewässern oder in der Ebene, erst im Mittelalter wurden Berge richtig besiedelt weil die Burgen auf einem Berg schwieriger anzugreifen waren. Daher glaube ich nicht dass wir früher so einen guten Zugang zu Hochgebigswasser hatten.

LG Jens


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RE: Wasser und BETA-Analyse

#80 von Tommy , 19.12.2017 09:44

Jens hatte mich auf normales Leitungswasser bei meiner Aussage bezogen. Den Mineraliengehalt kannst, zumindest in München, echt vernachlässigen.

Ich überlege mir eine Bela Aqua zu kaufen.
Das kommt mich langfristig günstiger als gutes Flaschenwasser. Hier würde ich Plose heranziehen weil es mir am besten schmeckt und gefühlt am besten durchspült.

Was mich persönlich beim Mineralwasser am meisten stört, ist die Tatsache, dass die Mineralwasserverordnung deutlich weniger (ich meine 7?) Stoffe überprüft als die Trinkwasserverordnung. Dh die Chance weniger problematische Stoffe im Trinkwasser zu haben ist höher als beim Mineralwasser. Zumindest was die Qualität des Versorgers angeht. Was zuhause tatsächlich ankommt ist ja eh nochmal was anderes. Daher benutze ich aktuell einen Carbonit Auftischfilter. Qualitativ kann ich da mit einem Mineralwasser garantiert mithalten. Dennoch glaube ich dass eine Umkehrosmose mit anschließender Reminalisierung nochmal deutlich besser ist. Daher Bela Aqua


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RE: Wasser und BETA-Analyse

#81 von hans , 19.12.2017 11:13

Da mich das Thema Wasser, Filtrierung, UO, Remineralisierung, ORP-Wert, pH-Wert & Co. auch interessiert hatte und ich da auch schon seit Jahren eine Lösung nutze wollte ich in dem Zusammenhang noch mal auf mein zusammengetragenes Wissen hinweisen.... ich denke es trifft genau dem 'Kern' der aktuellen Diskussion - alles Fragen die mich auch beschäftigen.... und für die ich keine 'finalen' Antworten finden konnte. Beim Thema Wasser gibts für fast jede Position eine Meinung - insb. wenn das Einkommen des Meinungsverkünders davon abhängig ist

Demnächst gibts auch noch die Zusammenfassung zu Pollacks Buch sowie einer Erklärung in Deutsch seiner Kernthese.... der Artikel ist schon Fertig, nur ist der noch in der "Schlage"

LG
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RE: Wasser und BETA-Analyse

#82 von Feirefiz , 19.12.2017 12:43

Hallo Hans,
danke für den Hinweis - soviel Material, recht gründlich, werde ich mir mal in Ruhe zu Gemüte führen.
Und in Deinem Blog stöbern.
Wie von mir erwähnt, Prof. Vincent war Hydrologe und sollte für die französische Regierung raus finden wieso in den verschiedenen französischen Gebieten die Leute ganz unterschiedlich an Krebs erkrankten. Er führte dies auf unterschiedlichen Qualitäten des jeweiligen Wassers zurück. Das Ergebnis ist ein Messgitter von Redox- Säurewerten und elektrischem Potential. (Dr.med. H. Elmau : Bioelektronik n. Prof. Vincent)
Das ist mir der umfassendste und plausibelste Rahmen (auch wenn ich es nur 1/2 verstehe) . Und schon mal eine praktische und echte Statusmessung, echtes Feedback zum biologischen Terrain, anwendbar auf Pflanze, Mensch und Tier, für mich umfassender als z.B. Diskussion um XY Mineralstoffe, u.ä. .. Leider ist man dazu auf Arzt / Heilpraktiker angewiesen.

LG
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„Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift; allein die Dosis machts, daß ein Ding kein Gift sei.“[9] Paracelsus: Die dritte Defension wegen des Schreibens der neuen Rezepte. In: Septem Defensiones 1538. Werke Bd. 2, Darmstadt 1965, S. 510 Lt. wikipedia


 
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RE: Wasser und BETA-Analyse

#83 von gago , 15.02.2018 11:59

Ich will hier mal kurz berichten.

Der beladomo Vertreter hatte ja im Dezember diese Tests mit meinem gefilterten Wasser aus dem Acala Quell sowie Leistungswasser und seinem mitgebrachten Wasser durchgeführt. Ein Kumpel von mir war an dem Tag auch mit dabei, weil er wissen wollte, wie gut mein Filter abschneidet. Zumindest hat er das so vorgegeben.

Letztlich hatte ich vorgestern die Bestellung unterschrieben. Ich musste relativ lange zwischen meiner Email an ihn und dem Termin für die Unterschrift warten. Ich bekam auch erst nach etwa zwei Wochen nach der Email eine Antwort und dass es noch abhängig von dem Kumpel von mir sei. Zu dem Zeitpunkt wusste ich noch nichts damit anzufangen. Der Kumpel hat eine Weiterbildung bei beladomo mitgemacht, um scheinbar auch in dieses Vertriebsmodell einzusteigen.

Auf dem Bestellformular stand bei Vertragspartner der Name des Kumpels und bei Team Marre (der beladomo Vertreter). Das reine Gerät kostet 2695€, Anschlusskosten 230€ sowie Kosten für den Wasserhahn Milano 329€ kommen noch dazu. Es gab noch 100€ Barzahlungsrabatt bei Lieferung sowie weitere 100€ hätte es gegeben, unabhängig, ob sie es kaufen, wenn ich vier Personen genannt hätte, denen der Vertreter das Gerät vorstellen kann. Ich habe niemanden genannt, weil ich nicht möchte, dass andere Leute damit ungewollt belästigt werden. Die Filter kosten jährlich 220€ und müssen alle 6-12 Monate getauscht werden, je nach Verunreinigung.

Der Vertreter hat seine Arbeit geleistet und mir ist auch klar, dass er an der Sache verdient. Der Kumpel stand bei dem Verkaufsgespräch im Dezember nichts tuend rum.

Jetzt kommt der Hammer: Für den Kumpel wären 500€ Provision abgefallen (18,5% vom Gerätepreis, obwohl er nichts geleistet hat), der Vertreter verdient auch noch mit (völlig in Ordnung, er hatte schließlich die Arbeit mit Beratung, Vorführung etc.) und der Hersteller natürlich auch. Zu Bedenken ist, es handelt sich um einen Direktvertrieb und Forschung/Entwicklung müssen auch finanziert werden.

Fazit: Direkt am nächsten Morgen habe ich die Bestellung/den Vertrag widerrufen. Welchen Wert hat das Gerät tatsächlich? Was taugt das Gerät tatsächlich? Weshalb wird ein so gut angepriesenes Gerät nicht regulär im Handel vertrieben? Warum nutzt man vermutlich eine ähnliche fragwürdige Verkaufsstrategie wie bei Juice Plus etc.? Es gibt nur sehr wenig Informationen über das Gerät und den Hersteller im Netz.

Der Kumpel vertreibt auch Juice Plus. Dass ich von dem Produkt und von dem Vertriebskonzept (MLM) nichts halte, wusste er genau. Deshalb hat er mir ganz bewusst auch verschwiegen, was für ihn dabei rumkommt und welche Verkaufstaktik hinter der Wasseranlage steckt. Der Termin bis zur Unterschrift wurde bewusst etwas hinausgezögert, damit der Kumpel noch vorher seine Schulung absolvieren und mitverdienen kann.


 
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RE: Wasser und BETA-Analyse

#84 von Zopiclon , 15.02.2018 12:15

Wie viel Liter die Minute macht denn so eine Anlage?
Spült die sich selbst zurück?
Wie wird die Verkeimung verhindert?

Eine drei Stufen Anlage aus Kunststoff kostet unter 50€ in der Herstellung, eine 5 Stufige nur wenige Euro mehr.
Entwicklung gibt es bis hierher nicht. Das sind alles fertige Komponenten .
Das Messen, steuern, regeln ist das teure ....


Gruss


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RE: Wasser und BETA-Analyse

#85 von gago , 15.02.2018 12:42

Das Ding hat einen Tank mit 4,5 l, wo eine Keimsperre log6 davorhängt. Auf der Seite sind die 9 Stufen aufgelistet. Das Zertifikat von den beiden Privatpraxen ist auch fragwürdig. Vielleicht ist das Gerät auch wirklich gut, doch einfach nur restlos überteuert wie so vieles auf dem Gesundheitsmarkt.

Zitat
Das sind die Filterstufen unserer EVOLUTION classic
Stufe11. Stufe: SEDIMENTFILTER ST-05:
Vorfilter bestehend aus PP (Polypropylen). Entfernt Sedimente, Rost, Asbest, Huminstoffe und andere größere Rückstände. Filterwechsel alle 6 – 12 Monate.

Stufe22. Sufe: CARBON-BLOCKFILTER ST-CTO:
Vorfilter bestehend aus einem hochwertigen Aktivkohleblockfilter (CTO). Hält Chlor, Chemikalien und andere schädliche organische Verbindungen sicher zurück und schützt die Membran. Filterwechsel alle 6 – 12 Monate.

Stufe3-73. Stufe: UF MEMBRAN-FILTER ST-HF
Ultrafiltrations Membran (>log6 99,9999%) zur mikrobiologischen Sicherheit der Anlage. Hält mikrobiologische Verunreinigungen, Viren, Bakterien und Parasiten sicher zurück. Schützt die Anlage vor Verkeimung. Membranwechsel alle 6 – 12 Monate.

Stufe44. Stufe: TFC RO MEMBRAN ST-RO 75
TFC RO 75 Membran zur Molekularfiltration. Entfernt Verunreinigungen größer 0,0001 μm, wie z.B. Schwermetalle, Uran, Hormone, schädliche Chemikalien, sowie organische und anorganische Verbindungen. Dank einer druckregulierenden Pumpe wird eine Abweisungsrate bis zu 99% erreicht. Membranwechsel alle 6 – 12 Monate je nach Wassereingangsqualität, Druck und Temperatur.

Stufe55. Stufe: CARBON-NACHFILTER ST-34
Geschmacksveredlungsfilter. Mit gebrannter Kokosnussschale (GAC) wird der Geschmack und Geruch vom gereinigten Wasser neutralisiert und optimiert. Absorbiert restliche Chemikalien, die noch vorhanden sein könnten. Filterwechsel alle 6 – 12 Monate.

Evolution-eneraktivS6. Stufe: eneraktiv®
Hochwertige Wasseraktivierung/Energetisierung mit dem eneraktiv® S nach dem Resonanzprinzip der Natur (z.B. artesischer Quellen). Das Wasser restrukturiert sich in die ursprüngliche Form und schmeckt wie quellfrisches, weiches Wasser.

Optionale Erweiterung: EVOLUTION minerale
Stufe67. Stufe: REMINERALISIERUNGS- / PH- / REDOX-FILTER
Aufbereitungsfilter zur Remineralisierung, pH-Wert Stabilisierung, Redox-Wert Optimierung; Hauptinhaltsstoffe Calciumcarbonat/Calcit Ca [CO3] eingebettet in pH-Wert stabilisierender Aktivkohle aus Kokosnussschale. Filterwechsel alle 6 – 12 Monate.

Stufe3-78. Stufe: UF MEMBRAN-FILTER ST-HF
Ultrafiltrations Membran als Dualkeimsperre auf HF-Basis (>log6) zur mikrobiologischen Sicherheit der Anlage. Hält mikrobiologische Verunreinigungen, Viren, Bakterien und Parasiten sicher zurück. Dadurch wird u.a. verhindert, dass sich Bakterien durch retrograde Verkeimung (vom Hahn her) in der Mineralienkartusche ansiedeln. Membranwechsel alle 6 – 12 Monate.

Optionale Erweiterung: EVOLUTION brillance
Evolution-eneraktivMLeneraktiv® in M/L
Zusätzlich zur bela•aqua® EVOLUTION inkl. eneraktiv® S wird der eneraktiv® in den Größen M und/oder L im ganzen Haus installiert. Dies ergibt auch beim Duschen und Baden das Gefühl auf der Haut, bestes Quellwasser zu nutzen. Gleichzeitig werden Kalkprobleme optimiert und die Rohrleitungen geschützt.

http://www.beladomo.de/umkehrosmose-ultr...ationsmembrane/


 
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RE: Wasser und BETA-Analyse

#86 von Zopiclon , 15.02.2018 14:19

Ok, die verschaukeln ihre Kunden.
Nur weil durch die Osmose Membran keine Keime hindurch gelangen schützt dies nicht vor Bakterien Besiedlung der Anlage.
Diese wandern auch entgegen der Fließrichtung des Wassers ein.
Dies passiert sogar bei desinfektion Mittel spender so.

Gruss


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RE: Wasser und BETA-Analyse

#87 von hans , 15.02.2018 14:21

Zitat von gago im Beitrag #85
Das Ding hat einen Tank mit 4,5 l, wo eine Keimsperre log6 davorhängt. Auf der Seite sind die 9 Stufen aufgelistet. Das Zertifikat von den beiden Privatpraxen ist auch fragwürdig. Vielleicht ist das Gerät auch wirklich gut, doch einfach nur restlos überteuert wie so vieles auf dem Gesundheitsmarkt.


Hallo gago,

den Preis halte ich für einen "Mondpreis". Woher kommen die Kartuschen? Was ist da wirklich alles drinn - insb. Mineralisierung und Energetiesierung? Wie sieht es mit der Verkeimungsproblematik im Tank aus? Alle wie viel Jahre soll der Tank gewechselt werden? Ist diese ganze UO-Sache wirklich gut? Kannst Du Dir nicht alleine für die Betriebs / Abschreibungskosten pro Jahr nicht einen Mineralwasser-Lieferservice (Glasfl.) leisten?

Liess mal meine Gedanken zu der ganzen Sache.... weiter oben verlinkt. Habe mich sehr lange mit der Thematik beschäftigt und habe immer noch nicht so richtig eine Überzeugung entwickelt. Wenn, dann würde ich aktuell nur eine Direct-Flow UP-Anlage deutlich unter 500€ nutzen (keine Verkeimungsproblematik im Tank). Bedenke, das selbst das UO-Element (Dow) nur ca. 30-40€ kostet! Die Vorfilter sind noch günstiger.... dazu noch ein bisschen Gehäuse, eine Armatur und ein paar Schläuche... überlege was das kostet.

Die Filter, Mineralisierungs, UO, etc. pp. - Komponenten sind alle Massenware. Bekommst Du bei Ebay, Alibaba & Co. hinterhergeschmissen. Ein paar schicke Aufkleber auf die No-Name Produkte, ne nette Webseite und fertig ist das "Veredelungsmodell", durch das keiner mehr durchblickt. Bisher habe ich keinen Hersteller (bzw. dessen Webseite) gesehen, der in Punkt auf Materialen (u.a. Plaste), Herstellungsort, etc. pp. wirklich transparent war. Mag sein das ich was übersehen habe... aber der Regeleindruck war eher bescheiden.

LG
Hans



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RE: Wasser und BETA-Analyse

#88 von Tommy , 15.02.2018 14:32

Hans D.h du hättest aktuell auch keine direkte Produktempfehlung zu einer Osmoseanlage?


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RE: Wasser und BETA-Analyse

#89 von gago , 15.02.2018 14:49

Danke euch!

@hans ich habe deinen Artikel dazu schon gelesen und bin auch etwas geteilter Meinung bezüglich UO. Mein Acala Quell hat bei dem Test durch den Vertreter auch nicht so schlecht abgeschnitten. Schwermetalle etc. konnte er nicht nachweisen, wenn ich mich recht entsinne. Lediglich der Leitwert war im Vergleich zu seinem Wasser deutlich höher. Die Frage ist halt, ob das gut oder schlecht ist. Es sind schließlich nur Mineralien. Alle 6 h für 1 min durchzuspülen, ist in Bezug auf Verkeimung sicherlich sehr gut, doch genauso auch sehr verschwenderisch und ggf. kostspielig. Wenn das gereinigte Wasser so bindungsfreudig ist, Schwermetalle aufnimmt und auf diese Art vermehrt in die Zellen schleust, wäre es auch eher kontraproduktiv, UO-Wasser zu trinken.
Wie heißt dein Gerät genau? Habe ich in deinem Artikel nicht gelesen.

Was mich wirklich an UO stört, ist das Abwasser. Bei der beladomo Anlage hat man wohl 1:0,8 oder 1:1,8, weiß ich nicht mehr so genau. Auf jeden Fall war der Wert sehr gut.
Mein Acala hat gar kein Abwasser, weshalb ich mich auch damals dafür entschieden habe. Mich stört einfach diese Wasserverschwendung.

Den Beitrag fand ich noch interessant in Bezug auf den Leitwert. Wenn selbst das Quellwasser in den Bergen dort einen hohen Leitwert hat, frage ich mich, ob es so gut ist, alles daraus zu entfernen.
http://www.mittelbayerische.de/panorama-...-art855694.html

Die Erfahrungsberichte zu UO gehen wirklich auseinander. An einer Stelle wurde davon berichtet, dass die Leute sich schwach und schlapp fühlten nach einiger Zeit, weil das Wasser ihnen die Elektrolyte entzogen hat. Anderen geht es gut damit. Wenn das UO-Wasser allerdings wirklich zu solchen Problemen führt und demnach die Ernährung zusätzlich entscheidend ist, kann es aus meiner Sicht nicht gesund sein, UO-Wasser zu trinken.


 
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RE: Wasser und BETA-Analyse

#90 von jfi , 15.02.2018 15:06

Zitat von gago im Beitrag #89
Die Erfahrungsberichte zu UO gehen wirklich auseinander. An einer Stelle wurde davon berichtet, dass die Leute sich schwach und schlapp fühlten nach einiger Zeit, weil das Wasser ihnen die Elektrolyte entzogen hat. Anderen geht es gut damit. Wenn das UO-Wasser allerdings wirklich zu solchen Problemen führt und demnach die Ernährung zusätzlich entscheidend ist, kann es aus meiner Sicht nicht gesund sein, UO-Wasser zu trinken.


Ich meine mich zu erinnern, dass ich dasselbe mal in einem anderen Thread hier geschrieben habe und damit einigen auf die Füße getreten bin...also Obacht dass du nicht gesteinigt wirst! ;-D

Mal Spaß beiseite: du hast mMn vollkommen recht! UO-Wasser hat nichts mehr drin, also auch keine Mineralien mehr. Das halte ich bei unseren ausgeschwemmten Böden für sehr schlecht.

Daher: Halte dich doch einfach an die Empfehlung von Chris im Blog und im Stoffwechselbuch: Nimm Hirschquelle oder ein vergleichbar gutes Mineralwasser (z.B. Ensinger Schillerquelle, tsaatl. Fachinger, Adelheidquelle, Gerolsteiner aus Glasflaschen, etc.)

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