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#1 von H_D , 22.01.2015 20:02

Anatomie der Fettverbrennung – Funktion und Optimierung

http://www.peak.ag/blog/anatomie-der-fet...gn=fettverbr_hg

Zitat
Die Fettverbrennung findet nicht in den Fettzellen, sondern in Geweben mit einem hohen Energieverbrauch und hier wiederum hauptsächlich in den Mitochondrien der Zelle statt. Ohne Carnitin ist eine mitochondriale b-Oxidation (Fettverbrennung) und damit eine vollständige Oxidation langkettiger Fettsäuren nicht möglich. Das energetische Endprodukt der b-Oxidation nennt sich Acetyl-COA. Es landet größtenteils direkt in der Energiebereitstellung, kann aber auch in der Leber zu Ketonkörpern umgebaut werden. Letztlich atmen wir einen Großteil verbrannten Körperfetts über die Lungen ab. - See more at: http://www.peak.ag/blog/anatomie-der-fet...h.F6j9MonX.dpuf

Die folgende Konstellation stellt den Fettstoffwechsel auf Katabolismus

Nahrungsknappheit
hoher Energiebedarf
eine hohe Schilddrüsenhormonaktivität
ein hohes Aufkommen langkettiger Fettsäuren
niedrige Insulinspiegel
ein hohes Aufkommen an Katecholaminen

Bei einer Ernährung reich an Kohlenhydraten und Fettsäuren sorgt der Kohlenhydratanteil für die Auffüllung von Glykogenvorräten und die Deckung des Energiestoffwechsels. In der Resorptionsphase findet eine Oxidation von Fettsäuren nur dann statt, wenn die Deckung des Energiebedarfs durch die Verbrennung von Kohlenhydraten und Protein (Gluconeogenese) nicht möglich ist (??). Die Folge hieraus ist, dass Lipide aus der Nahrung bei Kalorienüberschuss bevorzugt im Fettgewebe gespeichert werden. Je höher der Kohlenhydratanteil in der Nahrung, desto eher besteht die Wahrscheinlichkeit, dass diese auch in Fettsäuren umgewandelt werden, auch wenn dieser Vorgang beim Menschen eine eher untergeordnete Rolle spielt.

Eine schlechte Schilddrüsenhormonaktivität kann Bemühungen zur Maximierung der Fettverbrennung vereiteln, da damit die b-Oxidation nicht auf Trab gehalten wird. Alle Maßnahmen, die also dafür sorgen, dass zu wenig freies, aktives Schilddrüsenhormon wirkt, stellen einen Nachteil für die Fettverbrennung dar. Hier wären als Beispiel regelmäßige, exzessive, langandauernde Cardioeinheiten oder eine regelmäßige Aufnahme größerer Mengen Soja (bei nicht gegebener Vollversorgung mit Jod) zu nennen

Ohne Carnitin ist es tatsächlich unmöglich, dass langkettige Fettsäuren im Rahmen der mitochondrialen b-Oxidation vollständig verbrannt werden

Einen Unterschied, den der heutige Artikel ebenfalls erbracht hat, ist der zwischen Lipolyse und Fettverbrennung. Nur weil eine Fettzelle katecholaminvermittelt Fettsäuren abgibt, heißt dies noch lange nicht, dass diese auch energetisch im Rahmen der b-Oxidation verbrannt werden. Ein derartiges Ungleichgewicht kommt sehr häufig vor, wenn Personen unter psychischem Stress stehen oder es mit der Einnahme von Stimulanzien übertreiben. Dominiert Cortisol als Stresshormon, dann führt dies dazu, dass sich im Blut befindliche Fettsäuren neben der Leber vermehrt auch in der Bauchgegend wieder einlagern.



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