Zu viel Fleisch, zu wenig Obst & Gemüse - Kitaessen zu schlecht

#1 von Chris (edubily) , 03.06.2014 13:44

Ich werde daheim immer gezwungen, so ab 22 Uhr, wenn ich also sowieso nichts mehr machen möchte, noch in den TV zu starren.

Morgens lese ich also Quatsch und abends gucke ich Quatsch.

Neuste Überschrift der Allgemeinpresse: Kinder (in der Kita) essen zu viel Fleisch und zu wenig Obst bzw. Gemüse.

Gucke ich auf meinen Speiseplan und denke: Mist, ich mache alles falsch.

Ich esse nämlich auch nicht so viel Obst und Gemüse.

Okay, jetzt aber mal im Ernst: Ich glaube ganz einfach, Kinder sind ein bisschen schlauer als ihre Eltern und hören nicht auf die Ratio im Gehirn, die ja bei den Eltern so im Schnitt zwischen 24 und 40 Jahre alt ist, sondern auf ihr Gefühl, auf ihr Verlangen und das ist halt bekanntlich mehrere Millionen Jahre alt.

Ich lehne mich deshalb so weit aus dem Fenster, weil ja die normal lebenden Menschen (also Masai, Inuit etc.), Gemüse ja tatsächlich dem Hund geben, einfach wegschmeißen.

Was bei uns der heilige Apfel ist, ist bei denen die heilige Leber.

Ein himmelweiter Unterschied übrigens, siehe unten.

Ich gehe jetzt nicht an mein Lexikon, sondern wähle einmal kurz Wikipedia an, denn da kann jeder selbst nachschauen.

Gesundheit des Menschen ist laut Weltgesundheitsorganisation„ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen.“

Gut, also 90% der Menschen in Deutschland sind nach dieser Definition nicht gesund. Aber: Weiter unten, bei der Begriffsbestimmung finden wir folgende Weisheit:

"Gesundheit ist die korrekte Ausführung aller physischen und psychischen Funktionen eines Lebewesens."

Das gefällt mir, weil es eine wissenschaftliche Funktionsweise des menschlichen Körpers impliziert.

Und da wären wir beim Thema. Gesundheit erzielt man - wie das jedes andere Lebewesen auf der Welt ja sowieso tut - durch das Zuführen essentieller Substanzen, sodass sich der Körper wieder selbst regulieren und steuern kann.

Und diese Substanzen kann man ja messen. Also war ich gerade auf der USDA Datenbank und habe mal verglichen: Apfel mit Fleisch.

Nicht nur, dass Fleisch pro 100g, dem Apfel bezogen auf jeden Nährstoff, weit, weit überlegen ist, nein, dem Apfel fehlen ja in vielen Fällen sogar Substanzen, wie B-Vitamine, Cholin, Carnitin, Creatin und Eiweiß.

Da ich an vielen Ecken und Enden das Gejaule wieder hören kann: Sekundäre Pflanzenstoffe sind doch auch wichtig und so…

Morgens 1-3 Tassen Kaffee.

Im Laufe des Tages 2-4 Tassen Grüntee.

Schwarzes Kakaopulver im Shake.

2-3 Resveratrol Kapseln.

Ein kleines Fläschen Granatapfel-Saft.

Ein Glas Johannisbeer-Saft.

1 Kapsel OLE.

Wetten, dass die Gesamheit der sekundären Pflanzenstoffe von Obst und Gemüse, nicht mit dieser Liste da oben mithalten kann?

Man könnte die Hälfte streichen und die Liste wäre immer noch besser.

Also liege ich da, schaue sinnlos auf das Bild im TV, wo in einer Reportage gerade erklärt wird, wie man gesunde Vollkorn-Pizza backt in der Kita und denke mir: Ohje, es gibt sie noch, die Kräuterhexen.

Unsere Kinder lernen gerade das Mittelalter kennen.


 
Chris (edubily)
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