Mein Weg zum genetischen Maximum

#1 von Lars (edubily) , 20.01.2015 13:22

Servus zusammen,
ganz kurz zu mir: Ich bin Lars, Hobby "Biohacker" und Selbstoptimierer. Im "echten" Leben bin ich Internet-Unternehmer und das mit Leib und Seele.:)
Letztes Wochenende habe ich das Buch verschlungen und bin jetzt total gespannt was meine Werte sagen um mein genetisches Maximum zu erreichen.

Heute habe ich folgende Werte testen lassen:
- Großes Blutbild
- Gamma-GT
- Glukose
- Cortisol
- Ferritin
- FT3
- FT4
- Magnesium
- Selen
- Testosteron
- TSH
- Vitamin B9 (Folsäure)
- Vitamin B12
- Vitamin D3
- Zink
- Lipoprotein A
- Calcium
- Gesamteiweiß im Serum

Später (heute) lasse ich noch meine Fettwerte testen
- TC
- HDL
- TRG
- LDL
- Nicht HDL
- TC/HDL Verhältnis
- GLU (ist da mit dabei)

-Meine Daten:
24 Jahre
Gewicht: 98kg
KFA: 26%
IF mit Bulletproof Coffee morgens bis 12 Uhr

# Sport
3-4x Maximalkraft Training / Woche
1x die Woche Sprints (seit dieser Woche)

# Ernährung
Gernell esse ich "No Bullshit". Aktuell überwiegt der Fettanteil meiner Ernährung.
D.h. viele Eier, Avocado, Fisch und Fleisch.
Wenig Carbs ca. 30 G / Tag
Protein um die 100-160g am Tag

Werde die kommenden Tage weniger Fett zu mir nehmen und dafür Protein erhöhen.
1-2x einen WHEY Shake mit Wasser

# NEM (bis jetzt)
morgens
- Vitamin D3 2500 IE
- Acetyl-L-Carnitin 500mg
- Vitamin B Komplex

abends
- 2g Fischöl

Sport (vorher)
- Creatin
- BCAAs


# Meine Ziele
Ich fühle mich mental ganz fit und auch produktiv (evtl. geht trotzdem noch mehr?)
- KFA sollte auf einen einstelligen Bereich fallen (sofern möglich)
- Kraft und Masse weiter aufbauen

# NEM Plan
Habe ich noch keinen, da freue ich mich wenn ich die Werte habe auf Feedback von euch! :)



Liebe Grüße
Lars


 
Lars (edubily)
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RE: Mein Weg zum genetischen Maximum

#2 von Gelöschtes Mitglied , 20.01.2015 13:28

Hi Lars,

na das ist mal ein schön strukturierter Eintrag und man hört deinen Elan raus :-) !
Dann sind wir mal gespannt auf deine Ergebnisse.

Was ich schonmal sagen kann:

Gewicht: 98kg
KFA: 26%
IF mit Bulletproof Coffee morgens bis 12 Uhr
Wenig Carbs ca. 30 G / Tag

IF und Low Carb am besten nur temporär mit Blick auf deine Hormone :-)
-> 1 Woche oder mal 1-2 Tage auf regulärer Basis.

LG, Sven



RE: Mein Weg zum genetischen Maximum

#3 von Lars (edubily) , 20.01.2015 13:32

Hey Sven, wow danke für die schnelle Antworte.

Ich habe das Problem wenn ich zu viele Carbs esse, das direkt an meinem Körper sehe... :(
Kann ich einfach IF machen und meinen Kaffee "so" trinken ohne Butter und MCT?


 
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RE: Mein Weg zum genetischen Maximum

#4 von naklar! , 20.01.2015 13:33

Hey Lars, lustig:

Genau das wollte ich dir gerade raten - denn erst dann machst du IF.

Gruß, Eric


 
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RE: Mein Weg zum genetischen Maximum

#5 von Lars (edubily) , 20.01.2015 13:36

Das ist auch eine Frage an euch:
Unterbreche ich mit meinem BPC nicht das IF? Eigentlich schon, da ich ja Energie in Form von Fat zuführe...
Der "Godfather of Biohacking" (ironie aus) Dave Aspery spricht ja, dass es das IF nicht unterbricht. Insulin bleibt unten und der Körper verbrennt weiter Fett... wohl falsch?


 
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RE: Mein Weg zum genetischen Maximum

#6 von Gelöschtes Mitglied , 20.01.2015 13:37

Wer noch genug "Fett auf den Rippen" hat braucht nicht unbedingt eine strickte High-Fat Diät.
Ohne Carbs kein Testo.
Der gangbarste Weg ist eine leichte Kcal Reduktion bei einer guten Mischung aus Carbs, Fat, EW - kann natürlich jeden Tag von der Gewichtung variieren. Darf man sich auch nicht verrückt machen ;-)

LG, Sven



RE: Mein Weg zum genetischen Maximum

#7 von naklar! , 20.01.2015 13:47

Zitat von Lars im Beitrag #5
Das ist auch eine Frage an euch:
Unterbreche ich mit meinem BPC nicht das IF? Eigentlich schon, da ich ja Energie in Form von Fat zuführe...
Der "Godfather of Biohacking" (ironie aus) Dave Aspery spricht ja, dass es das IF nicht unterbricht. Insulin bleibt unten und der Körper verbrennt weiter Fett... wohl falsch?



Er hat insofern recht, als Insulin unten bleibt. Nichtsdestotrotz verbrennst du nach deinem BPC aber erst mal die mittelkettigen Fette aus selbigem - anstatt Hüftgold.
Außerdem fastest du dann einfach nicht mehr. Fasten heißt einfach 0 Kalorien, nada.

@Sven

Weshalb sollte LC bei hohem KFA von Nachteil sein? Gerade hier würde ich dem Organismus Fette doch als präferierte Nahrung ans Herz legen - und erst später < 10 % wieder mehr Carbs einbauen.
Ich bin von LC als DIÄTFORM noch immer überzeugt.



 
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RE: Mein Weg zum genetischen Maximum

#8 von Lars (edubily) , 20.01.2015 13:55

Ich muss dazu sagen, dass ich mit LC mich sehr wohl fühle. Mental sowie auch im Sport weiter Leistung bringe und Fortschritte mache (verbessere mich von Splitt zu Splitt)


 
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RE: Mein Weg zum genetischen Maximum

#9 von Gelöschtes Mitglied , 20.01.2015 14:04

@naklar!

Habe nicht gesagt das LC von Nachteil ist bzgl. abnehmen!
Sondern das High-Fat suboptimal sein "kann" und eher in LC/Moderat Carb + EW + bisserl Fett dauerhaft umsetzbar ist.
ABER: Jetzt stopp bevor wir Lars nocht total verunsichern und verwirren - eine 100% stimmige Antwort für Dich kann hier eh keiner geben ;-) - sind hier nur gerne "am schlau herumtüfteln". :-)
Da Du dich wohlfühlst ist alles paletti

LG



zuletzt bearbeitet 20.01.2015 14:06 | Top

RE: Mein Weg zum genetischen Maximum

#10 von Lars (edubily) , 20.01.2015 14:09

Ich werde ne Makroverteilung so grob legen bzw. anpassen


 
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RE: Mein Weg zum genetischen Maximum

#11 von naklar! , 20.01.2015 14:30

Hey Lars, Sven hat recht - was das betrifft kann man am besten selbst herumtüfteln - bis zum 1stelligen Kfa kannst du auch verschiedene Diätformen ausprobieren. Hauptsache, du hast es nicht zu eilig und du verspielst dir nicht deine Insulinsensitivität :-)



 
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RE: Mein Weg zum genetischen Maximum

#12 von Lars (edubily) , 20.01.2015 14:32

naklar! Kannst du das genauer ausführen mit der Insulin Sensitivität verspielen?

DANKE :)


 
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RE: Mein Weg zum genetischen Maximum

#13 von naklar! , 20.01.2015 14:43

Es geht schlicht darum, daß dein Körper nicht verlernt, Kohlenhydrate als Nährstoff zu verwenden. Wenn du sehr lange Zeit LC gelebt hast, bzw. dies sogar in Verbindung mit IF betrieben hast, kann das durchaus passieren.
Hab auf die schnelle nicht die Links zur Hand, aber auf Chris`Blog gibts ein par Artikel dazu.


 
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RE: Mein Weg zum genetischen Maximum

#14 von Lars (edubily) , 20.01.2015 17:20

Meine Fettwerte sind da, sind schlechter geworden :(


 
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RE: Mein Weg zum genetischen Maximum

#15 von Lars (edubily) , 21.01.2015 12:03

Ich starte heute mit einer SF-DIET.

Heute erster Tag ON
Fasten bis 13 Uhr gegen 17:30 GYM und dann bisschen essen danach

Ausgangs/Berechnungsgewicht: 85KG

An Trainingstagen: Du konsumierst an diesen Tagen 40 – 50 g PROTEIN zusätzlich. Preworkout 15g Whey oder EAA oder BCAA und nach dem Training selbes. Die verbleibenden 10 – 20 g Protein gönnst du dir zur Hauptmahlzeit.

ON
1. 1,5g Protein x Kilogramm
Körpergewicht aus tierischen Quellen
2. Essentielle
3. < 20g Carbs, < 15
g Fett
bestehend aus:
300 - 600g magerem Fisch, Fleisch, Leber/Organe
1 Ei
200g Beeren
1 Stück Obst (mit maximal 15g Kohlenhydraten)
20g Nüsse
1 Zwiebel
1 EL Leinsamen
Kräuter und Gewürze so viel du magst und möchtest
Tees
Protein aus obigen Quellen, Rest aus Wheyprotein

OFF:
1. Körpergewicht/3 x 15 =
Kohlenhydrate
aus Stärke
2. 1,5g Protein x Kilogramm
Körpergewicht aus tierischen Quellen
3. < 20g Fett
Kohlenhydratquellen sollen keine anderen sein als: Kartoffeln, Reis, Buchweizen, Früchte, Yams, Kürbis, Gemüse

DB/TO
Standard: Stufe 1 = Wichtigste, Stufe 5 = Optional
1. Fleisch, Organe, Fisch, Eier, Insekten, Beeren, Kräuter, Tees, Wasser
2. Gemüse, Früchte, Nüsse, Pilze
3. Bio- und Rohmilchkäse, Biomilchprodukte
4. Olivenöl und Oliven, Kokosfett, Butter, Sahne, Butterschmalz, Kokosmilch
5. Traubenzucker, Kartoffelmehl, Süßkartoffeln, Kartoffeln und Kartoffelprodukte, Buchweizenmehl, Reis, Honig, Ahornsirup in kleinen Mengen
Als Standard: 100g Protein, 100g Fett, 100g Kohlenhydrat pro Tag. Je nach Aktivität und Zielsetzung erfolgen entsprechende Anpassungen!
Merke: Stufe 5 ist leistungsorientierten Sportlern vorbehalten. Um nur die positiven, nicht die negativen Effekte großer Kohlenhydrat- und Insulinmengen auszunutzen ist eine vorherige Entleerung der Kohlenhydratspeicher durch richtiges Krafttraining in nüchternem Zustand notwendig.


 
Lars (edubily)
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