Getreide Mythos

#1 von allu , 17.01.2015 18:17

Wollt euch nur mal Fragen was ihr von Getreide generell haltet.

Im Moment wird ja alles zerissen wegen Gluten usw? Amaranth und Quinoa soll besser sein ? Iss das so oder nur Marketing.

Ist da was dran oder wieder nur Panikmache. Ist nicht hier das Motto die Dosis macht das Gift entscheidend. Danke

Diese Buch hab ich mal gelesen, aber ich fande es Schwammig.
Das Getreide - Zweischneidiges Schwert der Menschheit: Unser täglich' Brot macht satt, aber krank. Ernährung mit Getreideprodukten kann die Gesundheit ruinieren


 
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RE: Getreide Mythos

#2 von Vlad , 17.01.2015 20:18

Ich persönlich halte nicht viel von Getreide. Sicherlich, man kann damit viele Leute schnell satt machen, aber imho auch schnell fett. Ich führe mein Abnehmen von 92kg auf 75 kg runter, hauptsächlich darauf, dass ich seit Dezember 2011 keine Getreideprodukte zu mir nehme. Darüber hinaus ist meine Haut auch wieder gut und auch mein Heuschnupfen ist nicht mehr so krass, wie in den vorherigen Jahren. Im Endeffekt muss das jeder für sich entscheiden. Einfach mal für 6-7 Wochen auf Getreide verzichten um mal schauen was passiert.

Grüße

Vlad


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RE: Getreide Mythos

#3 von EHST , 17.01.2015 20:30

Nachdem ich auf Getreideprodukte verzichte, habe ich keine Schmerzen mehr in den Gelenken. Vorher hatte ich ständig Knieschmerzen, die großen Zehengelenke brannten teilweise wie Hölle und meine Achillessehnen waren schmerztechnisch auch immer präsent, meine beiden Daumengelenke auch. Das gehörte erschreckenderweise für mich zur Normalität. Diese Schmerzen verschwanden (für mich unfassbar) mit dem Verzicht auf Getreide einfach. Für mich reicht diese Erfahrung, um auf Getreide zu verzichten und das Thema nicht als Mythos abzustempeln. Wenn ich jetzt ab und an Kuchen esse, treten die Schmerzen auch wieder auf. Nicht von einmal Kuchen essen, aber wenn ich 2-3 Tage hintereinander Getreide konsumiere.


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RE: Getreide Mythos

#4 von allu , 18.01.2015 10:19

Ist da wirklich immer das Gluten verantwortlich?? oder sind es die Massen die wir essen


Ist dann Amaranth und Quinoa akzeptabel ??

oder Emer Dinkel und Buchweizen ?


 
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RE: Getreide Mythos

#5 von Wirbelwind , 18.01.2015 10:48

Was genau beim Getreide schlecht ist, weiß man noch nicht. Vermutlich ist es auch stark individuell verschieden.
Es könnte das Gluten sein, also das Klebereiweiß´, dass das Getreide erst backfähig macht und das Brot zusammenhält.
Es könnten auch Lektine sein, Eiweiße, die sehr stabil sind und unverdaut im Darm landen können, wo sie so nicht hingehören ("leaky gut" mit verursachen) bzw. dann als Allergene in den Blutstrom gelangen können.
Kurz gesagt, Milliarden Menschen auf dieser Erde essen KEIN Brot. Brot ist also verzichtbar bzw. für die menschliche Ernährung nicht notwendig. Ob es tatsächlich generell schädlich ist, da streiten sich noch die Geister.
Hier könnte man mehr lesen:
http://blog.paleosophie.de/2011/04/21/br...idiges-schwert/


Wir glauben Erfahrungen zu machen, dabei machen die Erfahrungen uns.


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RE: Getreide Mythos

#6 von allu , 18.01.2015 20:13

Ok Danke , wie immer fehlt es an Wissenschaftlichem Fundament.

Wie gesagt , ich hab Wochen ohne Brot ausprobiert. Merke kein Unterschied , ob besser oder schlechter.

Generell lebe ich ohne viele Mainstreamprodukte sehr gut und hab kein Mangel. (bin auch von keinem Kaffee abhängig oder Zucker)

Man kann sein Körper immer umprogrammieren. Getreide hab ich auch gestrichen.. Läuft auch ohne gut.


 
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RE: Getreide Mythos

#7 von Marcel , 19.01.2015 07:44

Ich steh auf Getreide...

Läuft auch mit gut... Ich gehöre wohl zu den 95% der Bevölkerung die keine Zöllakie haben ;)

Habe auch schon eine Weile darauf verzichtet, aber keinen Unterschied bemerkt....

VG Marcel


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RE: Getreide Mythos

#8 von phil (edubily) , 19.01.2015 08:11

Zölliakie ist eine fiese Krankheit - die haben zum Glück nur die allerwenigsten, wird aber immer häufiger (diagnostiziert).
Getreide, ich gehe mal von Weizen aus, ist einfach Müll. Liefert sehr wenig bis auf die Kalorien und ein paar Anti-Nährstoffe.

Wenn ich Jahre lang morgens Brot, mittags Nudeln, abends Brot esse habe ich zwar wenig Geld im Einkauf ausgegeben aber die Rechnung kommt vielleicht später.

Das Cordain Buch zu dem Thema habe ich auch gelesen, fand es (als Buch) auch nicht toll.


 
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RE: Getreide Mythos

#9 von Dogmeat , 20.01.2015 20:53

Wer sagt, dass man Zölliakie braucht um schlecht auf Getreide zu reagieren?

So gut wie alle Autoimmunerkrankungen erfahren krasse Verbesserungen durch den alleinigen Verzicht von Getreide/Gluten.


 
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RE: Getreide Mythos

#10 von Markus , 20.01.2015 21:06

Gluten imitiert Zonulin. Zonulin wiederum rwguliert die Durchlässigkeit der Tight junctions- und damit die des Darms. Auch die deines! Beim einen mehr,beim anderen weniger. Und bei manchem springt dann dazu passend das Immunsystem an ...das alles nennt man dann leaky gut und Autoimmunerkrankung. Macht aber nix, lass dir deine Breze ruhig schmecken 😲


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RE: Getreide Mythos

#11 von Don90 , 21.01.2015 15:56

Bei mir wurde vor 3 Jahren ca rheumatoide Arthritis festgestellt. Um genauer zu sein Morbus Bechterew.
Ich hatte täglich Schmerzen die sich kein gesunder Mensch vorstellen kann und das mit damals 21/22 Jahren. Ich musste jeden Tag schmerztabletten nehmen, da ich sonst nichtmal morgens aufstehen konnte.

Die Ärzte rieten mir zu Tabletten, wenn nicht sogar Spritzen (TNF-Alpha Blockern) falls es schlimmer wird. Essen sollte ich wenig Fleisch und wenig Fett. UNHEILBAR hörte ich aus den Mündern von zahlreich-verschiedenen Ärzten.

Ich probierte alles: vegetarisch, low carb, Una de Gato Tee aus Peru, Säure-Basen Haushalt, blabla! NICHTS hat geholfen!

Als ich zum ersten Mal von Paleo hörte, gab ich auch dem eine Chance.

Nach wenigen Monaten ohne Getreide und Hülsenfrüchte waren die Schmerzen WEG, komplett. Je mehr ich sündigte (auch ich steh auf Pizza und Burger), desto stärker wurden die Schmerzen wieder.
Mittlerweile esse ich 1-2 mal im Monat mal eine Scheibe Brot oder einen Burger, ansonsten alles was unter "artgerecht" und "paleo" fällt. Inklusive Kartoffeln und Reis (das fragen die meisten).

Seit gut 1,5-2 Jahren lebe ich so und habe meine komplette Lebensqualität wieder.
Ich trainiere 3-4 mal pro Woche Kampfsport und mache 2 mal pro Woche Krafttraining.
ich mache eine Ausbildung zum Personal Trainer und will Physiotherapie studieren....Ziele die mit solchen Schmerzen niemals möglich gewesen wären.

Zu meiner Person: Ich bin 25 und männlich.

Wer die seltene Krankheit Morbus Bechterew nicht kennt, dem rate ich mal den Begriff zu googeln.

PS: Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises liegen anscheinend in meiner Familie. Meine Mutter hat Rheuma und entzundene Fingergelenke seit sie 18 ist. Täglich Schmerzen (meistens in Schüben) und nimmt oft Schmerztabletten.
Als sie von meinem Erfolg hörte, hat sie sofort damit angefangen....mit dem selben Ergebnis wie ich. Meine Mutter ist übrigens jetzt 54 und ihr Erfahrungsbericht ist nichtmal 1 Jahr alt.

Auch wenn ich weder Mediziner, noch Ernährungswissenschaftler bin...sondern Ingenieur für Elektrotechnik. Eines steht für mich fest: Getreide ist der größte Müll, den man seinem Körper antun kann. Gerade wenn man an einer Autoimmunerkrankung leidet!

In diesem Sinne: Mahlzeit :)



 
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zuletzt bearbeitet 21.01.2015 | Top

RE: Getreide Mythos

#12 von allu , 22.02.2015 00:28

Wahrscheinlich hat sich das nur durchgesetzt..weil der Mythos herrscht BILLIG UND GUT... und HAFERFLOCKEN SIND FÜR Bodybuilder Grundnahrung :) Das sagen ja immer so viele.


Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts!

Schopenhauer


 
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RE: Getreide Mythos

#13 von renton11 , 24.02.2015 17:04

Ich habe bei Colitis Ulcerosa auch eine Verbesserung erfahren seit ich kein Getreide mehr zu mir nehme.
Also von daher hab ich auch kein Problem auf Brot zu verzichten.

MfG Rico


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RE: Getreide Mythos

#14 von H_D , 24.02.2015 19:33

Vl. für den Ein oder Anderen interessant
http://www.team-andro.com/anti-gluten-hy...aps-praxis.html


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RE: Getreide Mythos

#15 von renton11 , 24.02.2015 22:49

Sehr interessant.
Danke dafür.

MfG
Rico


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