Milch und Co.

#1 von Sven90 , 04.01.2015 12:42

Wie sind eure Erfahrungen mit Milchprodukten im Bezug auf Akne und Pickel.

Habe mittlerweile sehr schöne Haut. Doch in der Zeit vor Bodybuilding mit Zucker, Milch, Aspartam, viel Gluten, E412 und Co. war die Haut nicht so toll.

Im Netz gibt es (wie immer) viele Meinungen bzgl. Milchprodukten und Pickel. Wie sind Eure Meinungen?


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RE: Milch und Co.

#2 von baboon201 , 04.01.2015 15:54

Hat mMn keinen Einfluss. Bei mir gibts jeden Tag Milch bzw Milchprodukte und Verzicht oder Einschränkungen haben keinen Effekt auf die Haut gehabt.


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#3 von jannaldo , 04.01.2015 16:05

Hab auch immer wieder mit Pickeln zu kämpfen. Hatte lange auch Milchprodukte im Verdacht, aber es kommt mit bei mir durch Fast Food, Süßigkeiten (Schokolade) und starkem Schwitzen.


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RE: Milch und Co.

#4 von slyz , 04.01.2015 16:51

Habe auch mit Pickeln zu kämpfen und habe im letzten Jahr einiges experimentiert, woran es liegen könnte. Meine Haut wird meist fettiger, wenn ich auch fettig esse bzw einfach viel Fett in der Ernährung habe.
Ansonsten haben Gluten und Milchprodukte eher wenig Einfluss, aber nachdem ich jetzt auf Chris' Empfehlung seit 1-2Monaten >180g EW esse, hat sich mein Hautbild im Gegensatz zu davor mit nur 140g EW wieder verschlechtert.
Aber naja, was soll man machen :D


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RE: Milch und Co.

#5 von Chris (edubily) , 04.01.2015 17:03

Nimmst du Shakes basierend auf Milch?

Kennst du deinen Zinkspiegel?


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RE: Milch und Co.

#6 von Markus , 04.01.2015 17:04

Also meiner Haut merke ich eine schlechte Zinkversorgung an. Könnte das auch bei dir passiert sein, dass du mit de Einstieg ins BB einfach Zink-Supplemente zu dir genommen hast, Sven?

Nicht ganz so deutlich, aber über mehrere Wochen hinweg merke ich auch Retinol, dann ist die Haut nicht mehr so trocken, aber auch nicht richtig fettig. Einfach ausgeglichener.


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RE: Milch und Co.

#7 von slyz , 04.01.2015 17:42

Zitat von Chris (edubily) im Beitrag #5
Nimmst du Shakes basierend auf Milch?
Ja, aber letztes Jahr nicht und da war ich auch bei 180+ Protein und hatte Pickel.
Kennst du deinen Zinkspiegel?
Noch nicht, werde demnächst in Blutbild machen lassen.
Supplementiere aber Zink. 50mg/Tag


Falls es an mich gerichtet sein sollte.



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RE: Milch und Co.

#8 von allu , 04.01.2015 21:49

Milchprodukte generell sind doch im Moment ganz schön auf der Abschußlsite (zumindestens bei vielen Seiten )

Was denkt ihr darüber?


Ist H Milch wirklich Krebseregend ?


 
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RE: Milch und Co.

#9 von Luna , 04.01.2015 22:17

Hi,
wenn man der Referentin der Uni Regensburg auf dem Symposion der Deutschen Gesellschaft für Paleoernährung glaubt, sind pasteurisierte Milchprodukte aus konventioneller Produktion eindeutig krebsfördernd durch Hormone. Das sind zum einen direkt Wachstumshormone, da das Kalb ja in rel. kurzer Zeit recht groß werden soll. Zum anderen werden auch trächtige Kühe gemolken, wodurch verstärkt Östrogen in die Milch kommen soll. Zu guter Letzt fördern Milchprodukte via Erhöhung des IGF-1 das Zellwachstum, was auch bedeutet, dass vorhandene Krebszellen zu wachsen beginnen. Belegt war das Ganze durch diverse größere Studien v.a. aus Skandinavien, die angeblich recht solide gemacht sein sollen. Dabei ging es explizit um den täglichen Konsum von mind 0,75L MILCH. Zudem wurde der Milchkonsum als Ursache für Adipositas angesehen. Die Babys, deren Mütter in der Schwangerschaft viel Milch getrunken hatten (>0,75L/Tag), seien deutlich größer und hätten ein erhöhtes Risiko später übergewichtig zu werden und/oder an hormonabhängigem Krebs zu erkranken.
Es wurde keine Unterscheidung zwischen Süßmilch und Sauermilchprodukten oder Rohmilchprodukten gemacht. Auf die Frage, wie es mit Wheyprotein aussehe, antwortete die Referentin,dass dies ebenfalls als sehr kritisch anzusehen sei.
Kritik kam von vielen Anwesenden (viele Ärzte), die andere Erfahrungen, v. a. mit Rohmilch und Demeter-bzw Biomilch gemacht hatten und da auch andere Ergebnisse kannten. Es ist auch sicherlich zu Unterscheiden zwischen Studienergebnissen aus den USA und Europa. In den USA dürfen den Kühen Hormone verabreicht werden, damit sie mehr Milch geben, was in Europa in dem Maße nicht der Fall sein sollte. Daher geht in den USA der Rat an Patientinnen mit hormonabhängigen Krebsarten auch dahin, dass sie Milchprodukte wegen der darin enthaltenen Hormone eher meiden sollten.

Chris hat auch schon andere Ergebnisse erwähnt, nämlich,dass die Leute durch den Konsum von Milchprodukten schlanker wurden. Genauso dürfte es unumstritten sein, dass gerade Wheyprotein positive Wirkung haben kann. Es wurde auch gesagt, dass es für Bodybuilder kein erhöhtes Krebsrisiko gäbe (mal von der Einnahme eindeutig kritischer Substanzen abgesehen). Das spricht ja alles nicht unbedingt für die "Gefährlichkeit" von Milch wie dargestellt.

Seitdem schaue ich einfach verstärkt darauf, zumindest Biomilch und davon auch nicht zuviel zu verwenden, Sauermilchprodukte (Quark, Käse) in Maßen zu konsumieren und auch Wheyprotein immer wieder durch pflanzliches Protein (Erbse, Hanf oder Reis) oder MKP zu ersetzen. Auch Ziegenmilch ist eine Alternative.

Ein ganz anderer Aspekt ist ja die Unverträglichkeit von Milchprodukten im Sinne einer Nahrungsmittelunverträglichkeit. Da hilft wohl nur es selber auszuprobieren und Milchprodukte mal für mind. 4-6 Wochen wegzulassen.
LG
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RE: Milch und Co.

#10 von baboon201 , 04.01.2015 22:54

Wer keine Kuhmilch verträgt, kann es auch mit Schafsmilch probieren. Schmeckt besser und auch deutlich gehaltvoller, als Kuhmilch (leider auch sehr teuer)


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RE: Milch und Co.

#11 von Don90 , 04.01.2015 23:13

Sobald ich Milch trinke, bekomme ich wieder eine unreine Haut. Käse ist aber bei mir ok.

Nehme seit 2 Wochen wieder regelmäßig Whey, das macht auch keine Probleme.

Für mich ist Milch eindeutig ein no go.

Meinen Zinkwert lasse ich demnächst auch bestimmen.

MfG


 
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RE: Milch und Co.

#12 von Mark[JustMark] , 05.01.2015 02:28

Bezüglich unreine Haut habe ich alles durchprobiert, low carb, ketogen, kein Getreide, keine Milch, keine Milchprodukte. Kein Unterschied.
Nach Supplementierung mit Vitamin A (+D und Eisen) sowie Zink habe ich keine Probleme mehr. Milch scheine ich hervorragend zu vertragen.


 
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RE: Milch und Co.

#13 von Don90 , 05.01.2015 12:42

Mein Vitamin A Wert und Zink werden gerade im Labor untersucht.
Vitamin D und Eisen habe ich schon, werde einen eigenen Thread dazu eröffnen...in der Hoffnung dass man mir helfen kann :)


 
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RE: Milch und Co.

#14 von phL , 05.01.2015 13:52

Zitat von Mark[JustMark] im Beitrag #12
Bezüglich unreine Haut habe ich alles durchprobiert, low carb, ketogen, kein Getreide, keine Milch, keine Milchprodukte. Kein Unterschied.
Nach Supplementierung mit Vitamin A (+D und Eisen) sowie Zink habe ich keine Probleme mehr. Milch scheine ich hervorragend zu vertragen.


Hi Mark,

das ist sehr interessant! Ich habe nämlich auch immer wieder Probleme mit Pickeln, insbesondere z.B. nach durchzechten Nächten (arbeite leider im Schichtdienst) und hatte immer das Gefühl, außerdem bei erhöhtem Zuckerkonsum (z.B. Kuchen etc.) schnell zu Akne zu neigen, gerade zu den entzündlichen "Eiterpickeln".
Hatte zwischendurch dann aber auch noch Gluten im Verdacht, da ich nach morgendlichem Brötchenkonsum (meist Brunch mit ausreichend Fett dabei) immer eine bleiernde Müdigkeit verspüre. Gluten deshalb, weil es auch in großen Mengen in Mehl bei Kuchen vorkommt. Könnte aber halt auch an der Kombi KH + FETT liegen.
Bei Milch habe ich gott sei Dank gefühlt gar keine Probleme.
Zink u. Vit. D Supps nutzen aktuell nicht viel, ich kenne aber meine Blutwerte diesbzgl. nich. Etwas zur unreinen Haut trägt bei mir auch das Rauchen bei. Das versuche ich jedoch als guten Neujahrsvorsatz zusammen mit dem Lesen des Buchs von edubily in den Griff zu bekommen.
Ich bin gespannt, wie sich Vit. A nun auswirkt. Die Supps sind gerade auf den Weg zu mir!


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RE: Milch und Co.

#15 von Mark[JustMark] , 05.01.2015 14:15

Das klingt doch mal ganz gut. Muss allerdings noch etwas verdeutlichen: Dass der glykämische Index und/oder die Anzahl der Kalorien nicht mit in die Hautproblematik mitreinspielen, will ich nicht behaupten. Aber zuverlässige und unmittelbare Ergebnisse (=Verbesserung der Hautreinheit innerhalb von 2 Wochen) habe ich jedoch nur mit der o.g. Supplementierung erreicht.

Vergessen zu erwähnen: Probiotische Kur habe ich in dem Zusammenhang auch gemacht, falls das Problem mit der Darmflora zu tun hatte. Hat subjektiv etwas geholfen, aber auch hier: nicht so signifikant wie die Supplementierung. Ich spekuliere, dass es konkret Vit A und Zink waren. Einen Zusammenhang zur Darmflora kann ich jedoch auch alles andere als ausschließen (sowieso ein interessantes Thema unabhängig hiervon).


 
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