RE: Krebs – einfach nur Pech?

#46 von Stockinger , 13.12.2017 22:00

Tja, das mit den Mutationen ist so eine Sache. Da gibt es auch durchaus konträre Erkenntnisse und Sichtweisen:

http://yourfunctionalmedicine.com/krebs/
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3941741/

Also doch eher Krebs als Stoffwechselstörung!?!
Den Stoffwechsel kann man jedenfalls besser beeinflussen, als den Zufall.

LG,
Thorsten


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RE: Krebs – einfach nur Pech?

#47 von hans , 13.12.2017 22:16

Zitat von Stockinger im Beitrag #46
Also doch eher Krebs als Stoffwechselstörung!?!


Die PubMed-Studie gibt an:

Zitat
"The genomic instability observed in tumor cells and all other recognized hallmarks of cancer are considered downstream epiphenomena of the initial disturbance of cellular energy metabolism. The disturbances in tumor cell energy metabolism can be linked to abnormalities in the structure and function of the mitochondria. "



Und das passt für mich genau darauf was EMF machen... was Kruse sagt und auch einige Studien die in diesem Kontext ich überflogen hatte... dazu kommt natürlich noch anderer Zellstress, Fluor (Zahnpasta & Co.), etc. pp. - alles externe Faktoren die nichts direkt mit der Ernährung zu tun haben.

LG
Hans


 
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RE: Krebs – einfach nur Pech?

#48 von Stockinger , 13.12.2017 23:29

Zitat
The genomic instability observed in tumor cells ...


Mutation oder oder doch "nur" falsche Aktivierung von Genen?
Wenn letzteres, also Epigenetik, dann doch Life-Style abhängig (u.A. Ernährung).

Wahrscheinlich ist es aber eine Kombination aus Life-Style und Zufall.

LG,
Thorsten


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RE: Krebs – einfach nur Pech?

#49 von Bernd , 14.12.2017 10:55

Hallo,

auch Viren können Krebs verursachen. Am besten derzeit erforscht z. B. die Auswirkungen von Hepatitis-B- und -C-Viren oder humanen Papillomviren und die entsprechenden Krebsarten der Leber und der Gebärmutter.

Weltweit führen Wissenschaftler etwa jede sechste Krebserkrankung auf eine Infektion mit Viren oder anderen Krankheitserregern wie etwa Helicobacter pylori zurück. Das ergab eine Auswertung der Internationalen Krebsforschungsagentur (IARC), einer Einrichtung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Jahr 2012.

Auch Bakterien, wie das Magenbakterium Helicobacter pylori, können mitursächlich bei einer Krebsentstehung sein.

Allein natürliche Ursachen gibt es also genug. Und auch diese beiden Bereiche sind noch lange nicht endgültig erforscht.

Gruß Bernd



Brynhildr und gago haben sich bedankt!
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zuletzt bearbeitet 14.12.2017 | Top

RE: Krebs – einfach nur Pech?

#50 von gago , 02.01.2018 16:19

Zitat
KOMPLIKATIONEN / REAKTIVIERUNG
Innere Organe: Milzruptur bei Milzvergrößerung, Nierenversagen, Herzbeutel-/Herzmuskelentzündung
ZNS: Polyneuropathien, Entzündung von Gehirn und Hirnhäuten
Blut: Überschießende, aber ineffektive Immunantwort mit Ausschüttung hoher Konzentrationen inflammatorischer Zytokine (Entzündung)
Krebs: Lymphdrüsenkrebs (Morbus Hodgkin 50%, Burkitt-Lymphom zu 15% mit EBV assoziiert, in Afrika zu 100%), Nasenrachenkrebs
Bei immunsupprimierten Patienten können Lungenentzündung und Mittelohrentzündung hinzu kommen.

u.a.



http://www.natuerliche-therapie.de/ebv/



 
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RE: Krebs – einfach nur Pech?

#51 von Flexa , 15.01.2018 12:52

"Jede Art von Krebs entsteht durch ein Zusammenspiel aus Pech, Umwelteinflüssen und erblicher Veranlagung"

Diese Aussage aus dem von dir verlinkten Artikel trifft es doch.

Die Welt ist nicht schwarz-weiß.

Aber es gibt einen großen Teil, den wir beeinflussen können.
Bei anderen Krankheiten ist er sicher noch größer.

In eine Schockstarre muss aufgrund einer realistischen Weltsicht nicht verfallen.

Aber ja, wir sollten aufhören, kranke Menschen grundsätzlich als "selbst schuld" anzusehen!

Ich bin seit frühester Kindheit krank und weiß, wovon ich spreche.


Brynhildr und naklar! haben sich bedankt!
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