Otosklerose

#1 von Nora , 02.01.2015 20:24

Eine Freundin von mir hat diese Erkrankung, bei der die Gehörknöchelchen "verkalken und zusammenwachsen". Die Folge ist eine fortschreitende Schwerhörigkeit.
Ursache unbekannt.

Hier Zitat aus Wikipedia:
Die Otosklerose ist eine Erkrankung des Knochens, der das Innenohr umgibt (Labyrinthkapsel). Hierbei kommt es zunächst zu entzündungsähnlichen Knochenumbauprozessen. Weiterhin kommt es durch eine Fixierung der Steigbügelfußplatte im ovalen Fenster zu einer langsam zunehmenden Schallleitungsschwerhörigkeit. Erkrankungsherde im Bereich der Schnecke können zusätzlich eine Innenohrschwerhörigkeit verursachen.

Mehrere Ärzte haben ihr zu einer OP geraten, bei der das Risiko vollständig zu ertauben aber wohl recht hoch ist.

Habt ihr Ideen, ob es noch etwas gibt, was man probieren könnte, um den Fortschritt der Erkrankung zu verlangsamen?

Nora  
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RE: Otosklerose

#2 von Wirbelwind , 02.01.2015 22:49

Bei Otosklerose hilft leider nur die OP.
Ich habe sie selbst hinter mir und kann nur sagen: Jederzeit wieder !
Mein Hörvermögen wurde über die Jahre immer schlechter und hat sich nach der OP deutlich verbessert, so dass ich heute praktisch wieder normal höre.

Es ist eine OP am kleinsten Knochen des menschlichen Körpers: Der Steigbügel ("Stapes") ist sklerosiert bzw. verknöchert und kann daher den Schall nicht oder nur schlecht ins Innenohr weiterleiten. Vor allem: Wenn man nichts tut, verschlechtert sich das Hörvermögen fast immer über die Zeit.
Man muss sich einen erfahrenen Operateur suchen, dann ist das ganze recht problemlos.

Viel Erfolg!
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zuletzt bearbeitet 02.01.2015 | Top

   

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