Carnosin und der anaerobe Bereich

#1 von Chris (edubily) , 03.06.2014 13:39

Der anaerobe Bereich wird dann wichtig, wenn man mal eben 300 Meter Vollgas geben will, wenn man - wie Lance Armstrong - alle stehen lassen will oder ganz generell schneller laufen können möchte - Laktat soll später anfallen.

Das geschieht dann, wenn der Muskel ordentlich gepuffert wird. Ein Puffer ist eine Substanz, die es schafft, die anfallenden H+-Ionen einfach aus dem Medium aufzunehmen - es quasi neutralisiert.

Muskel-Carnosin entsteht entweder durch die Aufnahme von Carnosin an sich oder durch die Einnahme von ß-Alanin, denn Carnosin entsteht aus ß-Alanin und Histidin, wobei Ersteres rate-limiting factor ist.

Gibt man jetzt also ß-Alanin, dann steigt proportional dazu der Carnosingehalt der Muskulatur und proportional dazu die Leistung, die Menschen im hochanaeroben Bereich (100-110%) erbringen können.

Aaaahja! Also ich weiß nicht, wie du das siehst, aber das klingt ziemlich gut. Ich mag lineare Funktionen.

Ich möchte gar nicht lange reden, wer sich ein paar schöne Bilder dazu angucken will oder noch einmal kurz nachlesen möchte, hier.

Ansonsten:

Selen, Zink und Eiweiß sind ganz nett, Selen sogar überragend (T3). Aber auf (muskel-)zellulärer Ebene entscheiden, ganz gravierend, oft andere Stoffe, nämlich:

Carnitin, Creatin, Carnosin.

Wen wundert’s?

Carnivoren leben besser als Herbivoren, lieber Veganer.


 
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