Metabolisches Syndrom.

#1 von sVensationell , 27.12.2014 02:27

Also erst einmal muss ich ein riesiges Lob für dieses tolle Forum loswerden und muss dem Initiator für sein teilweise altruistischen Einsatz loben und auch von mir dafür ein Dankeschön.

Nun habe ich die Ahnung eines metabolischen Syndroms, nach einer einjährigen größtenteils ketogenen Phase, einschließlich kurzer Fettfastenintermezzi. Die ersten Monate gingen schon ordentlich die Kilos runter, es kam zu einer Stagnation, was ich als ein hormonelles und metabolisches Einpendeln deutete, dachte wenn die Homöotase erreicht ist würde es weitergehen mit der Abnahme, was ein Trugschluss war. Seitdem gibt es einen konstanten Stillstand von einem Jahr mit einer dann folgenden erneuten Zunahme, seitdem tut sich nüüsch mehr, trotz Defizit, nix Adaption. Ein Besuch beim Endokrinologen sollte Aufchluß darüber geben ob alles soweit ist wo es hingehören sollte.

Laut dem Arzt ist alles soweit ok, aber ein erhöhter Cortisol/Urin Spiegel, als auch ein grenzwertiger im Speichel fielen schon auf. Das Kreatinin ist ebenfalls an der Obergrenze, dazu kommen Eisenwerte knapp an der Untergrenze und ein erhöhter Cholesterinspiegel von 254 und eine HDL112LDL125 Ratio, die Triglyzeride sind bei 86. Aber was mich nachdenklich gestimmt hat ist der CRF quant. der Entzündungswert ist mit 9,8 fast doppelt so hoch wie er sein sollte. Ach ja, FT 3 liegt bei 3,3 und FT4 bei 11,2, TSH Basal bei 1,29 und TPO bei 12IU. Zu meinem Unmut wurde natürlich das Vitamin D3, als auch Selen und Magnesium nicht gemessen. B12 ist auch sehr gering.


Vielleicht könnt ihr mir ja vielleicht weiterhelfen.


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RE: Metabolisches Syndrom.

#2 von sVensationell , 27.01.2015 21:31

Es würde mich freuen, wenn ihr mir vllt. Anregungen oder Erfahrungen zu den obigen Blutwerten mitteilen würdet. Mittlerweile steht auch der Calcitrolspiegel fest, der bei 20 µg/l etwa liegt.


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RE: Metabolisches Syndrom.

#3 von ginandjuice , 27.01.2015 21:49

Hi,

ich hab das Gefühl, du schießt mit Kanonen auf Spatzen. Metabolisches Syndrom ist schon echt heftig ;). Da muss man sauber diagnostizieren, wie sieht der Blutdruck aus, wie das Insulin/BZ, Fettverteilung. Cholesterin muss man sich differenziert anschauen, der HLD/LDL Quotient. Falls es Risikofaktoren gibt, aber auch Hinweise auf HK, ist der Kardiologe die erste Anlaufstation. Zwecks Cortisol... was genau wurde gemacht, ein 24-h Urin? Das ist recht aufwändig... würde ich ERSTMAL dahin gestellt lassen.

Kannst du viell. einmal die Laborwerte einscannen?

Sorry, HDL/LDL hattest du geschrieben. Aber einscannen wäre top, das wäre sehr übersichtlich :)


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RE: Metabolisches Syndrom.

#4 von sVensationell , 03.02.2015 12:08

Danke ginandjuice, eigentlich habe ich nichts gegen Spatzen. Bloß stell ich mir die Frage warum man trotz Kaloriendefizit und ner ordentlicher Portion Sport kein Blut verliert, das frustriert. Die von Chris mal ins Forum geworfene Kriterien werden größtenteils erfüllt. Die Ernährung wurde aktuell auf sehr proteinreich umgestellt, und selbstredend tut sich auf der Waage gar nichts.


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RE: Metabolisches Syndrom.

#5 von naklar! , 03.02.2015 12:15

...du meinst Fett, nicht Blut - oder?


 
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RE: Metabolisches Syndrom.

#6 von sVensationell , 04.02.2015 18:03

Danke naklar, natürlich meine ich Fett.


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RE: Metabolisches Syndrom.

#7 von sVensationell , 18.02.2015 22:49

Um euch auf den aktuellen Stand zu bringen, die Ernährung wurde mit einen Fokus auf Protein verändert, auch die Uniliver sind mit im Petto. Zudem sind einige Methyldonatoren hinzugefügt worden wie Cholin, L-Carnitin und Taurin. Und Inositol wird morgens auch in einem Shake mit runtergespült.

Iwie muss doch sich mal langsam was tun.


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RE: Metabolisches Syndrom.

#8 von wmuees , 19.02.2015 09:36

Protein musst Du den ganzen Tag über verteilt zuführen. Wußte ich früher auch nicht (Danke schön Chris!).

Ich habe wahrscheinlich eine ganz ähnliche Stoffwechsellage wie Du, nur habe ich nicht so intensiv ketogen gelebt, weil mir das nicht gut tut.

Bei mir bleibt im Moment das Gewicht konstant, aber die Kraft geht deutlich nach oben. D.h. Muskeln werdn aufgebaut, und da das Gewicht gleich bleibt bzw leicht nach unten geht, wird wahrscheinlich Fett abgebaut.

Miss mal regelmäßig Deinen Bauchumfang am Nabel.

Und nicht zuwenig essen...

LG
Wolfgang


 
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