Paul Saladino und Pflanzenabwehrstoffe

#1 von negore , 13.05.2019 10:55

Hallo zusammen,

wer das Thema Fleischdiät ("Carnivore") etwas verfolgt, dem ist der Name Paul Saladino ein Begriff. Er empfiehlt eine "Nose-To-Tail"-Fleischdiät und hat meiner Meinung nach ziemlich gute Argumente hierfür.
Zudem zeigt er mit Studien wie schädlich doch die ganzen Pflanzenstoffe sind wie zB: sulforaphane(Schilddrüse), Oxalate, Phytinsäure und Polyphenole. In dem Podcast (2-teilig, Link unten geht ca 4-5 Stunden) geht er ganz gut auf die Verschiedenen Themen wie:

Fleisch und Krebs,
Giftstoffe in Pflanzen,
schwarzer Pfeffer
Kaffe,
Langlebigkeit und Anti-Alterungs Forschung,
Blue-Zone "Mythen"
advanced glycation end products and heterocyclic amines in Fleisch
mTor durch Protein vs Insulin
Gleichgewicht von Methionine und Glycin

http://peakhuman.libsyn.com/part-39-paul...-might-be-wrong
http://peakhuman.libsyn.com/part-40-paul...-the-conclusion


jetzt ist meine Frage was haltet ihr von dem ganzen, ist da etwas wahres dahinter? Wie schaut es mit der Biochemischen Seite aus?

bin schon gespannt auf eure Antworten,

LG Kevin


 
negore
Beiträge: 59
Registriert am: 11.01.2019


RE: Paul Saladino und Pflanzenabwehrstoffe

#2 von jfi , 13.05.2019 12:31

Das würde mich auch interessieren!

Die Podcasts habe ich auch gehört und ich kann aus meiner Sicht nicht viele Kritikpunkte an seinen Argumenten finden, vor allem da er auch auf Kalzium und woher man das als "Carnivor" bekommt eingeht. Das kommt mir bei den anderen Leuten aus der Szene ein bisschen zu kurz immer.

PS: der Peak Human Podcast ist super und der Kerl dahinter, Brian Sanders, produziert gerade die Doku Food Lies, in der er quasi die Wahrheit aufdecken und mit alternativen Fakten á la Cowspiracy und What the health aufräumen will.

LG Jens


"Don't ask what the world needs. Ask what makes you come alive. Because what the world needs most is more people who have come alive." - Howard Thurman


negore hat sich bedankt!
 
jfi
Beiträge: 792
Registriert am: 08.03.2017


RE: Paul Saladino und Pflanzenabwehrstoffe

#3 von Tommy , 13.05.2019 16:21

Mir stellt sich dann auch noch die Frage ob es vielen Anwendern (ggf. kurzfristig) besser geht weil sie in ketose sind?


Tommy  
Tommy
Beiträge: 1.143
Registriert am: 16.06.2015


RE: Paul Saladino und Pflanzenabwehrstoffe

#4 von Chris (edubily) , 13.05.2019 18:50

In meinen Augen ganz einfach: Der Mensch ist kein Karnivore und sollte deshalb auch nicht wie einer essen. Es gibt unzählige biochemische Anpassungen bei echten Karnivoren. Wenn wir was sind, dann ein Primat, der über 90 % seiner Entwicklungszeit von Pflanzen gelebt hat und irgendwann mal auf die Idee gekommen ist, mehr Fleisch zu essen – weswegen wir ein hübscher Hybrid geworden sind, der alles ein bisschen kann, aber nichts wirklich gut. Hyperkarnivoren, z. B. Katzen, können sogar ausschließlich von Protein leben.

Und dass Pflanzen giftig sind ... ist bestes cherry picking!

Zitat
Mir stellt sich dann auch noch die Frage ob es vielen Anwendern (ggf. kurzfristig) besser geht weil sie in ketose sind?



Sure. Und weil sie mal ihren Eisen-, Zink-, Eiweiß-Wert etc. aus dem Keller holen.


Chris Michalk


Tobi90, Sirios und Dominik haben sich bedankt!
 
Chris (edubily)
Admin
Beiträge: 2.753
Registriert am: 27.05.2014


RE: Paul Saladino und Pflanzenabwehrstoffe

#5 von Brynhildr , 13.05.2019 19:16

Zitat von Tommy im Beitrag #3
Mir stellt sich dann auch noch die Frage ob es vielen Anwendern (ggf. kurzfristig) besser geht weil sie in ketose sind?

Dieser hungerfreie Fettverbrennungszustand ist eine Weile ganz großartig -
endlich ist die Gier mit den Heißhungeranfällen - oft nach Süßem - weg :)

Gruß!


 
Brynhildr
Beiträge: 144
Registriert am: 21.02.2017


RE: Paul Saladino und Pflanzenabwehrstoffe

#6 von Pintsize , 14.05.2019 06:37

Es ist ein brauchbarer Start, um etwas aufzuräumen.
Durch tierische Produkte, nicht aus Massentierhaltung, deckt man doch sehr gut seinen Vitamin und Mineralstoffverbrauch ab. Füllt auch die Speicher wieder auf. Diese Stoffe müssen von unserem Körper nicht erst umgewandelt werden in die nutzbare Form.
Dann packt man nach und nach wieder pflanzliche Dinge hinzu, für Energie und Geschmack. Wenn man es gut meint, dann eher Lokal und aus der Saison.
Ketose? Ja klar, funktioniert. Aber muss doch kein Dauerzustand sein. Es kommt darauf an, was man eigentlich vor hat und was der eigene Zustand ist.
Ein jeder kann so etwas für sich nutzen um zu sehen, ob es was ändert. Wie es sich anfühlt.
Und sobald mit dem Körper Probleme vorliegen, kann es hilfreich sein.

Deswegen, probieren.
1 Monat Karnivore? Ist doch kein Problem. In Ketose sein? Interessantes Gefühl.
Muss es für immer sein? Dir selbst überlassen.


Brynhildr hat sich bedankt!
 
Pintsize
Beiträge: 16
Registriert am: 24.02.2019


RE: Paul Saladino und Pflanzenabwehrstoffe

#7 von Tommy , 14.05.2019 07:24

Das ist schon klar. Ich befürchte nur dass das irgendwann zum krassen Gegensatz zum vegan essen wird (wenn auch als kleinere community) und sich deren Anhänger dann auch diese Form als Dauerlösung ansehen. Und das wird wohl schief gehen. Klar ist es verlockend dabei zu bleiben wenn man dadurch sieht wie seine Zipperlein schwinden. Mich würde dabei aber immer interessieren wie diese Leute vorher gegessen haben. Ich wette bei den meisten kommt die Besserung nicht von Fleisch und Co sondern weil sie den ganzen anderen Rotz der letzten Jahre meiden. Und klar ihre Mängel super effizient auffüllen. Und weil der Körper den Zustand der Ketose vielleicht nicht kennt und das energiegefühl dadurch noch stärker wird.


Tommy  
Tommy
Beiträge: 1.143
Registriert am: 16.06.2015


RE: Paul Saladino und Pflanzenabwehrstoffe

#8 von jfi , 14.05.2019 07:35

Zitat von Chris (edubily) im Beitrag #4
In meinen Augen ganz einfach: Der Mensch ist kein Karnivore und sollte deshalb auch nicht wie einer essen. Es gibt unzählige biochemische Anpassungen bei echten Karnivoren. Wenn wir was sind, dann ein Primat, der über 90 % seiner Entwicklungszeit von Pflanzen gelebt hat und irgendwann mal auf die Idee gekommen ist, mehr Fleisch zu essen – weswegen wir ein hübscher Hybrid geworden sind, der alles ein bisschen kann, aber nichts wirklich gut. Hyperkarnivoren, z. B. Katzen, können sogar ausschließlich von Protein leben.



Da wird hier in diesem Artikel z.B. ein ganz anderes Bild gezeichnet: https://www.kevinstock.io/health/evidence-for-a-meat-based-diet/

Der Autor ist ein Zahnarzt, der sich auch nur von Fleisch ernährt.

Was ist denn von diesem Artikel zu halten Chris?
Denn aus deinem Buch und dem Blog habe ich jetzt nicht unbedingt den Eindruck, dass die Gattung Homo über 90% der Entwicklungszeit von Pflanzen gelebt hat. Immerhin ist wohl laut dem Artikel die Gattung Homo der Grund für das Aussterben mehrerer sehr großer Landsäugetiere. Auch die Tatsache, dass Isotopmessung beim Neanderthaler und dem Homo Erectus (immerhin der erfolgreichste Vertreter der Gattung Homo) eher dem einer Hyäne und damit einem Top-Level-Carnivor entsprechen.

PS: Du kennst mich ja, ich bin kein Karnivor und ernähre mich auch nicht wie einer, ich möchte mir nur ein umfassendes Bild machen weil ich diese Themen spannend finde und weil sich meiner Meinung nach eine Carnivore-Diet 10.000 mal sinnvoller anhört als eine vegane Ernährung.

LG Jens


"Don't ask what the world needs. Ask what makes you come alive. Because what the world needs most is more people who have come alive." - Howard Thurman


Dominik hat sich bedankt!
 
jfi
Beiträge: 792
Registriert am: 08.03.2017


RE: Paul Saladino und Pflanzenabwehrstoffe

#9 von negore , 14.05.2019 08:23

Also ich wollte hier mit dem Thema nicht zwingend auf die Frage eingehen "Ist Karnivor sinnvoll" sondern eher der Frage nachgehen, ob das Triggern von unseren Antioxidantien durch pflanzliche "Gift"-Stoffe besser bzw schlechter ist als Maßnahmen wie Fasten, Kalorienrestirktion, Sauna, Cryo. Und wie das Gleichgewicht zwischen positiven Effekt von Pflanzen und dem möglichen Gefahrenpotential der eigenen Pflanzenabwehstoffe.

Zitat von Chris (edubily) im Beitrag #4
Und dass Pflanzen giftig sind ... ist bestes cherry picking!

Hier mal die Studien aus dem Podcast dazu
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/2217210
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/3277036

Als Beispiel würd ich da mal Sulforaphan aus dem Podcast nennen, das selbst in Pflanzen als solches nicht vorhanden ist sondern erst mit den Speichelenzymen gebildet wird, zum einen die Antioxidantien triggert aber zum anderen auch (laut Saladino) direkt mit Jod konkuriert und es dementsprechend eine Unterversorgung der Schilddrüse kommen kann. Er nennt auch eine Studie

Zitat von jfi im Beitrag #8
Gattung Homo über 90% der Entwicklungszeit von Pflanzen gelebt hat

Ich glaub chris redet nicht von der Homo Gattung sondern von der Entwicklungszeit vom Primaten zum Homo.
Da gibts den interessanten Podcast mit Bill Schindler die dieses Thema aufgreift, hier der Link der sich das anhören möchte
https://www.peak-human.com/home/dr-bill-...we-became-human

LG Kevin


 
negore
Beiträge: 59
Registriert am: 11.01.2019


RE: Paul Saladino und Pflanzenabwehrstoffe

#10 von Chris (edubily) , 14.05.2019 09:18

Zitat von jfi im Beitrag #8
Zitat von Chris (edubily) im Beitrag #4
In meinen Augen ganz einfach: Der Mensch ist kein Karnivore und sollte deshalb auch nicht wie einer essen. Es gibt unzählige biochemische Anpassungen bei echten Karnivoren. Wenn wir was sind, dann ein Primat, der über 90 % seiner Entwicklungszeit von Pflanzen gelebt hat und irgendwann mal auf die Idee gekommen ist, mehr Fleisch zu essen – weswegen wir ein hübscher Hybrid geworden sind, der alles ein bisschen kann, aber nichts wirklich gut. Hyperkarnivoren, z. B. Katzen, können sogar ausschließlich von Protein leben.



Da wird hier in diesem Artikel z.B. ein ganz anderes Bild gezeichnet: https://www.kevinstock.io/health/evidence-for-a-meat-based-diet/

Der Autor ist ein Zahnarzt, der sich auch nur von Fleisch ernährt.

Was ist denn von diesem Artikel zu halten Chris?
Denn aus deinem Buch und dem Blog habe ich jetzt nicht unbedingt den Eindruck, dass die Gattung Homo über 90% der Entwicklungszeit von Pflanzen gelebt hat. Immerhin ist wohl laut dem Artikel die Gattung Homo der Grund für das Aussterben mehrerer sehr großer Landsäugetiere. Auch die Tatsache, dass Isotopmessung beim Neanderthaler und dem Homo Erectus (immerhin der erfolgreichste Vertreter der Gattung Homo) eher dem einer Hyäne und damit einem Top-Level-Carnivor entsprechen.

PS: Du kennst mich ja, ich bin kein Karnivor und ernähre mich auch nicht wie einer, ich möchte mir nur ein umfassendes Bild machen weil ich diese Themen spannend finde und weil sich meiner Meinung nach eine Carnivore-Diet 10.000 mal sinnvoller anhört als eine vegane Ernährung.

LG Jens


Ich meine die Zeit vor der Entstehung der Gattung Homo! Beim Hund war's genau anders rum: Der war mal Fleischfresser, hatte dann eine Coevolution mit dem Menschen und ist dahingehend auch biochemisch "vermenschlicht", weil er viel, viel breiter essen kann als der Wolf und der Selektionsdruck bzgl. Karnivorismus nachgelassen hat, so dass der Hund z. B. über Amylase-Enzyme verfügt. https://www.nature.com/articles/nature11837

@negore:

Zu diesem Link: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/2217210 ... hatten wir schon mal was gepostet:

https://edubily.de/2017/04/was-im-gesund...-falsch-laeuft/

Zitat
Als Beispiel würd ich da mal Sulforaphan aus dem Podcast nennen, das selbst in Pflanzen als solches nicht vorhanden ist sondern erst mit den Speichelenzymen gebildet wird, zum einen die Antioxidantien triggert aber zum anderen auch (laut Saladino) direkt mit Jod konkuriert und es dementsprechend eine Unterversorgung der Schilddrüse kommen kann. Er nennt auch eine Studie



Sulforaphan entsteht wenn normalerweise getrennte Kompartimente in der Pflanze aus irgendwelchen Gründen (z. B. beim Fraß durch Insekten) nicht mehr getrennt sind – dann reagieren zwei Stoffe miteinander und daraus entsteht Sulforaphan. Wir glauben doch nicht wirklich, dass ein normaler, gesunder Mensch nicht merken würde, wenn der Körper es gerade scheiße findet, dass dieses halbe Kilo Brokkoli zu viel ist? Was ich damit sagen möchte: Das sind doch komplett unrealistische Szenarien. Erstens mag ich (leicht) gekochten Brokkoli aus mir unbekannten Gründen lieber (= weniger Sulforaphan, geht beim Kochen kaputt) und zweitens esse ich davon vielleicht 10 Röschen. Das Thema ist vielleicht bei Veganern relevant, die den ganzen Tag grüne Smoothies trinken... aber doch nicht bei normaler Mischkost, wo man zum Steak mal n paar Salatblätter isst.

Die Argumentationskette ist hier genauso kaputt wie beim Veganismus. Weil dem Körper hier immer abgesprochen wird, dass er sich wehren kann, wenn ihm etwas zu viel ist. So nach dem Motto: Wir merken gar nicht, dass wir gerade rohen Brokkoli en masse gegessen haben und deshalb eine Unterfunktion entwickeln?! So "doof" ist der Körper jetzt auch nicht.

Ich finde, man sollte den Spieß mal rumdrehen. Jemand sollte alle Studien raussuchen, die bei in vivo-Versuchen und physiologischen, also normalen Dosen, nicht nur keine förderlichen Effekte gezeigt haben, sondern sogar schaden! Denn die Wahrheit ist ja, dass man in fast jeder Studie zu Pflanzenstoffen von ausschließlich positiven Effekten liest. Das meinte ich mit cherry picking: Wenn wir 99 Studien haben, die was Positives zum Grüntee zu sagen haben, gibt es eine, die zeigt, dass hohe Dosen genotoxisch etc. wirken können und die wird dann ausgeschlachtet. Beim Kaffee ist es ähnlich: Kaffee ist wirklich eine Chemie-Bombe, da sind so viele Stoffe drin! Das ist ein wahrer Chemikalien-Cocktail, der natürlich eine pharmakologische Wirkung auf den Körper hat und die negativen Effekte treten in meinen Augen schon sehr früh auf ... Und hier gibt es eine realistische Gefahr des verhältnismäßigen Überkonsums. Trotzdem würde ich mal behaupten, dass für die allermeisten Menschen gilt, dass 1, 2 Tassen am Tag positive Netto-Effekte zeigen.


Chris Michalk


Afri, jfi, negore, Tobi90 und Dominik haben sich bedankt!
 
Chris (edubily)
Admin
Beiträge: 2.753
Registriert am: 27.05.2014

zuletzt bearbeitet 14.05.2019 | Top

RE: Paul Saladino und Pflanzenabwehrstoffe

#11 von negore , 14.05.2019 09:34

Danke für die Antwort Phil, leider habe ich zum Thema Oxalate auch nicht soviel gefunden, vielleicht findest du ja die Zeit dazu noch Stellung zu nehmen ?


Tobi90 hat sich bedankt!
 
negore
Beiträge: 59
Registriert am: 11.01.2019


RE: Paul Saladino und Pflanzenabwehrstoffe

#12 von naklar! , 14.05.2019 12:11

Zum Brokkoli - korrigiert moch, wenn ich was falsch n Erinnerung habe - gab es doch die Empfehlung Senf dazuzuessen um og. beim Kochen zerstörten Stoff wieder hinzuzugeben.....?

Verwirrt: Eric


" Ich will mehr Leber, Vater! "


 
naklar!
Beiträge: 1.662
Registriert am: 15.10.2014


RE: Paul Saladino und Pflanzenabwehrstoffe

#13 von Tobi90 , 14.05.2019 13:11

Wie bei Knoblauch - durch Aufbrechen der Zellmembran kommen Ausgangsstoffe in Kontakt mit Enzymen (Myrosinase, Alliinase) und es entstehen Stoffe wie Sulforaphan bzw. Allicin.

Durch das erhitzen werden die Enzyme aber zerstört bevor sie arbeiten konnten, es sei denn, man wartet 10-15 Minuten. Allerdings werden Sulforaphan/Allicin auch relativ schnell durch Hitze zerstört, anders als die Ausgangsstoffe, meine ich.

Deshalb müsste/kann man am besten nach dem Kochen rohe Pflanzen mit den entsprechenden intakten Enzymen hinzufügen - rohen Brokkoli oder eben Senfsaat (ob verarbeiteter Senf Myrosinase erhält bezweifle ich, aber kp), oder beim Knoblauch auch gehackte Zwiebel z. B. als Salatbeilage.

Zum Topic/Oxalate:

Wenn ich zu viel frischen Spinat esse ODER Spinat mit ordentlich Süßkartoffel geht's recht zeitnah schnell zur Toilette..


naklar! hat sich bedankt!
Tobi90  
Tobi90
Beiträge: 181
Registriert am: 14.11.2018

zuletzt bearbeitet 14.05.2019 | Top

RE: Paul Saladino und Pflanzenabwehrstoffe

#14 von Nymeria , 14.05.2019 14:01

Hatte jemand von euch auch schon mal Übelkeit und ein Brennen im Mund von Kartoffeln mit Schale?

Passiert mir immer, egal welche Sorte und natürlich achte ich darauf, dass nichts grünes dabei ist. Aber selbst bei den jungen Frühkartoffeln.

Seit ich einmal fast erbrochen habe und das Brennen echt unerträglich wurde, verzehre ich Kartoffeln nur mehr ohne Schale.

Aber was könnte das sein? Jede Sorte Kartoffel zu jeder Jahreszeit kann doch nicht schon komplett Solanin verseucht sein, oder? Zudem andere befragte Personen das überhaupt nicht kennen.

LG


 
Nymeria
Beiträge: 111
Registriert am: 24.06.2018


RE: Paul Saladino und Pflanzenabwehrstoffe

#15 von MGhell , 14.05.2019 14:11

Wenn wir doch Eins hier bei Edulbily gelernt haben, dann es es doch die Tatsache, dass Ernährungsextreme nicht zielführend sind. D.h, dass sich wahrscheinlich weder die Carnivoren, noch die Veganer langfristig einen Gefallen tun.

Sulforaphan nehme ich kurmässig (nicht chronisch!) ca. 2 Mal im Jahr zu mir (Hormesis-NRF2!)

Rhonda Patrick hat hierzu einiges an Informationen gesammelt:

https://www.foundmyfitness.com/search?q=sulforaphane


Dominik und Tobi90 haben sich bedankt!
MGhell  
MGhell
Beiträge: 240
Registriert am: 28.05.2014


   

Welches Gelatine (Bezugsquelle)?
1 Fastentag oder 2 Tage mit je einer Mahlzeit?

disconnected Foren-Chat Mitglieder Online 5
Xobor Einfach ein eigenes Forum erstellen