Referenzbereiche für Blutanalyse

#1 von Nati ( gelöscht ) , 03.06.2014 11:44

Hallo Ihr Lieben,

vor kurzem habe ich mal wieder eine ausführlichere Blutanalyse machen lassen.
Und nun habe ich viele schöne Werte vor mir ...

Okay, der Referenzbereich des Labors ist dabei und der gute alte Doc, der die Blutwerte veranlasst hat, hat auch seine Meinung dazu geäußert ...

Aber ... Da geht doch noch mehr?

In der Vergangenheit habe ich mich meist an den im Web ersichtlichen Werten eines gewissen Arztes in Roth orientiert.
Die liegen meist über den Referenzbereichen des Labors bzw. stellen höhere Anforderungen.
Sollte ich dies zur Einschätzung meiner Blutwerte nach wie vor tun?
Oder gibt es irgendeine bessere Möglichkeit?
Was macht Ihr so?

Chris????

Um es mal zu präzisieren:

Ich hätte gerne eine innovative Liste, die auf dem neuesten Stand der Wissenschaft ist.

Alles andere verwirrt mich ...

Beispiel gefällig?

IGF-1 -> Labor schreibt: erhöht, Verdacht auf Akromegalie
Doc guckt mich an: "Vor kurzem hätte ich Ihnen noch zu diesem Wert gratuliert, aber inzwischen gibt es neue Erkenntnisse ..."

Tja ... "Was tun?", spricht Zeus ...


Liebe Grüße,

Nati


Nati
zuletzt bearbeitet 03.06.2014 11:59 | Top

RE: Referenzbereiche für Blutanalyse

#2 von Chris (edubily) , 03.06.2014 14:09

Zitat
IGF-1 -> Labor schreibt: erhöht, Verdacht auf Akromegalie
Doc guckt mich an: "Vor kurzem hätte ich Ihnen noch zu diesem Wert gratuliert, aber inzwischen gibt es neue Erkenntnisse ..."



?


 
Chris (edubily)
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RE: Referenzbereiche für Blutanalyse

#3 von Nati ( gelöscht ) , 03.06.2014 14:52

Ich habe z. B. einen IGF-1 Wert, der über den Referenzbereich des Labors hinausgeht.
Ich versuche halt immer, alles "besonders gut" zu machen ...

Nach meinem Verständnis wäre das also besser, da höher ...

Der Referenzbereich eines "gewissen Arztes" ist höher als der "meines" Labors; dort wäre ich noch nicht an der Obergrenze angekommen.

Der Doc, bei dem ich hier gewesen bin, ist Orthomolekularmediziner.
Vor einiger Zeit hätte er (nach seiner Aussage) einen möglichst hohen IGF-1 Wert für sich / seine Patienten angestrebt;
inzwischen solle der Wert nicht mehr so hoch sein (-> Langlebigkeit etc.).

Und das Labor hat meine "Grenzüberschreitung" mit Akromegalie in Verbindung gebracht.
Der Doc nicht.


Liebe Grüße,

Nati


Nati

RE: Referenzbereiche für Blutanalyse

#4 von Chris (edubily) , 03.06.2014 15:06

Ohje...

Genau, die finden auch in jeder Abweichung irgendwelche Krankheiten...


 
Chris (edubily)
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RE: Referenzbereiche für Blutanalyse

#5 von Nati ( gelöscht ) , 03.06.2014 15:11

Ich habe noch mehr so hübsche "Ausreißer" ...

Der Doc findet alle meine Hormonwerte gut.
Auch T3 ...
Naja, "nobody is perfect", immerhin der beste Doc, den ich in erreichbarer Entfernung gefunden habe.

Labor kommentiert, alle Hormonwerte "günstig", aber "Testosteron erhöht. Androgenisierung?"

Verflixt nochmal ...

Und mein viel zu hoher Eisenwert.
Doc sagt, macht zu viel Radikale ... und Bakterien freuen sich über so viel Eisen im Blut ...

Daher hätte ich gerne eine innovative Liste!


Liebe Grüße,

Nati


Nati
zuletzt bearbeitet 03.06.2014 15:34 | Top

RE: Referenzbereiche für Blutanalyse

#6 von vera8555 , 03.06.2014 19:01

Hallo Nati,

im Buch "Anti-Aging&Prävention" schreibt Dr. Schmitt-Homm auch, daß Eisen für die Bildung der gefährlichen Hydroxyl-Radikale verantwortlich ist.
Die von Eisen ausgehende Lipid-Peroxidation könnte durch Melatonin verhindert werden.
Man vermutet , daß die längere Lebensspanne der Frauen mit dem monatlichen Blutverlust zusammenhängt.

LG Vera



vera8555  
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zuletzt bearbeitet 03.06.2014 | Top

RE: Referenzbereiche für Blutanalyse

#7 von Nati ( gelöscht ) , 04.06.2014 11:36

Danke, Vera!

Dann brauche ich da wohl nichts zu fürchten. Ich nehme bereits Melatonin.

Das Buch habe ich auch; sollte aber wohl wieder öfter reinschauen ...


Liebe Grüße,

Nati


Nati

RE: Referenzbereiche für Blutanalyse

#8 von Mike ( Gast ) , 08.07.2014 08:41

Hallo,

ich möchte an dieser Stelle noch ein paar Quellen für ein grundlegendes Verständnis / Basis-Infos zum Thema "Blutanalsyse" einwerfen
(auch wenn es nicht direkt um die von uns angestrebten, sinnvollen, ... Referenzbereiche geht):
- auf der Seite http://www.ganzimmun.de gibt es neben interessanten Musterbefunden
auch eine Broschüre zum Thema "Mikronährstoff-Diagnostik - Hämatokrit-korrelierte Vollblutanalytik",
welche auf Normwertbereiche eingeht (alters- und geschlechtsspezifischen Unterschiede; Abhängigkeit der
Ergebnisse von der erythrozytären Zellmasse, etc.): --> http://www.ganzimmun.de/seiten/download....ownload_id=1376

Neben Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, Eiweissen, Leistungsparametern, Entzündungswerten, Hormonen, etc.
kann es außerdem ggf. sinnvoll sich mit Untersuchungsdiagnostik für einen gesunden Darm auseinander zu setzten:
http://www.labor-bayer.de/publikationen/...ranker-Darm.pdf
oder über das Thema "Immundiagnostik" zu informieren (hier eine Broschüre "Optimierte Immundiagnostik durch krankheitsbezogene Immunprofile" -->
http://www.labor-bayer.de/publikationen/...ndiagnostik.pdf

... und nachdem ich mein Quecksilber im Blut habe bestimmen lassen, dieses viel zu hoch war (Primär-Ursache denke ich waren ca. 10 ältere Amalagam-Füllungen und der hohe Wert
wahrscheinlich letztlich auch ein "Baustein" für einen leichten Schlaganfall war) fand ich diese Infos hilfreich:
http://www.labor-bayer.de/publikationen/...r-DMPS-2008.pdf
(ich habe mir nachdem die Füllungen unter größten Sicherheitsaufwand entfernt wurden von meinem Hausarzt auf Privatrezept DMPS verschreiben lassen und eine "Ausleitung" gemacht...)

Gruß Mike


Mike

   

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