RE: Insulinresistenz - Teufelskreis - Widersprüche

#31 von negore , 27.02.2019 13:38

Back 2 Topic!!! Dazu habe in der MiPa einen interessanten Podcast gehört zu dem Thema:

https://www.youtube.com/watch?v=D3ycBMlNC0U

und hier die in dem Podcast genannte FASTER studie
https://www.sciencedirect.com/science/ar...026049515003340


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RE: Insulinresistenz - Teufelskreis - Widersprüche

#32 von La_Nicci , 27.02.2019 14:35

Zopicion

Ach so, du meinst alle Stunde einen TL Honig oder so. Ja, das dürfte vielleicht funktionieren. Müsste ich testen.

Ui, aber ich hoffe doch sehr, dass du Kartoffeln nicht roh isst! Du weißt schon, dass das giftig ist?! Heiligs Blechle … Also versprich mir, dass du das nicht mehr isst. Ist wirklich gefährlich. Mensch … das kann ich fast nicht glauben.

Ja, ok, der Rest ist ok, aber für mich sind Karotten & Co keine stärkehaltigen Gemüse. Stärkehaltige Gemüse sind für mich Kartoffeln, Kürbis, Yams, Maniok und so.


 
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RE: Insulinresistenz - Teufelskreis - Widersprüche

#33 von Zopiclon , 27.02.2019 15:42

Natürlich esse ich die Kartoffeln weiterhin roh. Jeden Tag eine.
Dazu noch viele andere Pflanzen.
Da passiert nix. "Kiloweise" würde ich Kartoffeln aber tatsächlich nicht roh Empfehlen, bevor es giftig wird freust du dich über deine Verdauung.

Andere Nachtschattengewächse werden auch roh gegessen, da gibts auch kein Mimimi, sondern eher ein lecker.

Gruss


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RE: Insulinresistenz - Teufelskreis - Widersprüche

#34 von La_Nicci , 27.02.2019 15:58

Na, dann Mahlzeit!
Also ich finde rohe Kartoffeln extrem eklig. Aber jedem das seine. (ich kichere jetzt mal vor mich hin, weil ich mir vorstelle, dass da irgendwo draußen Menschen sind, die echt wirklich tatsächlich Kartoffeln roh essen … sofern das kein Scherz war. So ganz glaube ich es immer noch nicht)


 
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RE: Insulinresistenz - Teufelskreis - Widersprüche

#35 von Zopiclon , 27.02.2019 17:51

Komm vorbei ich zeig es dir
Der weibliche Part ,bis zumindest zwei Generationen zurück, der Familie haben das schon so getan.

Gewöhnliches Brot, Reis und Nudeln hab ich andererseits noch nie gerne gegessen ...

Jedem das seine


Gruss


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RE: Insulinresistenz - Teufelskreis - Widersprüche

#36 von ChristineH , 27.02.2019 19:28

Zitat von La_Nicci im Beitrag #34
(ich kichere jetzt mal vor mich hin, weil ich mir vorstelle, dass da irgendwo draußen Menschen sind, die echt wirklich tatsächlich Kartoffeln roh essen … sofern das kein Scherz war. So ganz glaube ich es immer noch nicht)


Rohe (nicht erhitzte) Kartoffelstärke wird sogar gehypt, wegen der resistenten Stärke darin.
Mengenmäßig sollte man aber vorsichtig sein, sonst Gasfabrik, erst recht, wenn jemand zuvor lange low carb lebte. Außerdem werden durch zu viel RS2 diejenigen nützlichen Bakterien zurückgedrängt, die gerne RS3 essen, wie bspw. Bifidobakterien und Lactobazillen. (https://www.thepaleomom.com/resistant-st...hine-and-roses/)

Insofern: Die Mischung macht's.


 
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RE: Insulinresistenz - Teufelskreis - Widersprüche

#37 von La_Nicci , 27.02.2019 19:34

Ja, gut, wieder etwas gelernt. Aber essen würde ich es trotzdem nicht. Brrr!
Allerdings rief es bei mir gerade eine Erinnerung wach, als ich einmal in einem Salat rohen Broccoli reingemacht habe - das fanden meine Gäste auch ziemlich schräg.


 
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RE: Insulinresistenz - Teufelskreis - Widersprüche

#38 von negore , 27.02.2019 20:10

Zitat von La_Nicci im Beitrag #18
Als ich wieder Mischkost gegessen habe (und zwar nicht kalorienüberschüssig) ging mein Blutzucker rasant nach oben, obwohl damals gertenschlank und fit.

Hast du ein CGM oder hast du dich dann nach jdem essen gepiekst? Oder war n das die Blutwerte beim Arzt? Hör dir mal den Podcast an die gehen da auch explizit auf den Unterschied männlein weiblein ein.


 
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RE: Insulinresistenz - Teufelskreis - Widersprüche

#39 von La_Nicci , 28.02.2019 05:36

O Mann, diese Nacht war echt beknackt. Kurz vor dem Zubettgehen habe ich noch etwas magere Pute gegessen, habe dann noch 1 Stunde gelesen und bin eingeschalfen. Etwa 10 Minuten nach dem Einschlafen wurde ich von einer krassen Hypoglykämie geweckt. War echt super-heavy.
So gesehen vermute ich, dass meine Insulinsensivität gar nicht so übel ist, sonst könnte der Blutzucker ja vermutlich gar nicht so stark absinken. Also: gutes Zeichen, aber miserable Auswirkung. War echt nicht lustig.

Negore
Nein, ich hatte damals zu Hause nur eines dieser normalen Blutzucker-Messgeräte für die Blutabnahne via Fingerbeere. Den da gemessenen Blutzucker habe ich auf den Nüchternzucker bezogen. Während Low-Carb war er um die 4.8 - nach etwa 3 Wochen Mischkost 5.9.
Welchen Podcast meinst du denn? Wolltest du noch einen Link beifügen?


 
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RE: Insulinresistenz - Teufelskreis - Widersprüche

#40 von negore , 28.02.2019 06:02

Zitat von La_Nicci im Beitrag #39
Welchen Podcast meinst du denn? Wolltest du noch einen Link beifügen?

Hier
Zitat von negore im Beitrag #31
Back 2 Topic!!! Dazu habe in der MiPa einen interessanten Podcast gehört zu dem Thema:

https://www.youtube.com/watch?v=D3ycBMlNC0U


Bzgl.
Zitat von La_Nicci im Beitrag #39
Nüchternzucker

Warst du da jedesmal gleichlang nüchtern? Vllt wars du weil du jetzt mehr glucose im umlauf hattest vom dawn phenomen mehr betroffen!?


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RE: Insulinresistenz - Teufelskreis - Widersprüche

#41 von La_Nicci , 28.02.2019 06:25

Danke für den Link, Negore. Ich höre mir den Podcast im Verlauf des Tages mal an.
Ja, ich habe immer gleich nach dem Aufstehen gemessen. Ob es das Dawn Phänomen war oder nicht, kann ich rückwirkend nicht sagen. Damals wusste ich ja auch noch nicht, dass es das überhaupt gibt ;-) Ich habe einfach festgestellt, dass der BZ für einen nicht-Diabetiker etwas höher ist als normal.
Aber na ja, ich komme bei mir grundsätzlich nicht hinter die Logik. Ich muss einfach jetzt vieles ausprobieren. Klar ist, dass wenn ich kalorienrestriktiv esse, die reaktive Hypoglykämie schlimmer wird. Aber vermeiden lässt sich das offenbar nicht mit meinen Mini-Snacks alle 90 Minuten.


 
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RE: Insulinresistenz - Teufelskreis - Widersprüche

#42 von negore , 28.02.2019 08:16

Zitat von La_Nicci im Beitrag #41
Klar ist, dass wenn ich kalorienrestriktiv esse, die reaktive Hypoglykämie schlimmer wird.


Aber das ist doch eigentlich ein Zeichen von einer guten Insulinsensitivität oder ?

Vielleicht, solltest du doch mal wieder bisschen mehr richtung low carb gehen und die physiologishe IR in dem Fall ausnutzen!?


Ich verstehe immer noch nicht warum die physiologische IR so suboptimal sein soll, zum einen weil es ja reversible ist und man auch weniger oxidativen Stress im Muskel hat. Ich denk aus Sicht eines Ausdauersportlers kann einem ja nix besseres passieren, da sich die Betaoxidation bis hin zu höheren vo2Max werten streckt, man somit bei mehr anstrengung weniger KH brauch und man zB beim Marathon nicht mehr so schnell gegen die Wand läuft. Und sobald die Leistung anaerob wird stellt sich der Randlecycle ja eh automatisch wieder auf KH um.


 
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RE: Insulinresistenz - Teufelskreis - Widersprüche

#43 von Chris (edubily) , 28.02.2019 08:51

Zitat
Ich verstehe immer noch nicht warum die physiologische IR so suboptimal sein soll, zum einen weil es ja reversible ist und man auch weniger oxidativen Stress im Muskel hat. Ich denk aus Sicht eines Ausdauersportlers kann einem ja nix besseres passieren, da sich die Betaoxidation bis hin zu höheren vo2Max werten streckt, man somit bei mehr anstrengung weniger KH brauch und man zB beim Marathon nicht mehr so schnell gegen die Wand läuft. Und sobald die Leistung anaerob wird stellt sich der Randlecycle ja eh automatisch wieder auf KH um.



Das ist zwar richtig. Aber WENN der KH-Stoffwechsel dann zunehmend dazugeschaltet wird, braucht man sich nicht zu wundern, dass er nicht die Leistung bringt, die man sich ggf. erhoffte. Das Problem bei diesen Keto-Adaptationsfantasien ist nämlich genau der: Hier wird geglaubt, man könne sich ohne einen Tradeoff irgendwelche Vorteile verschaffen. In Bezugnahme zu der von dir genannten Studie beispielsweise: Dass Leute deutlich mehr Fett oxidieren ist einfach eine Anpassung. Reziprok dazu oxidiert man natürlich weniger KHs. Das ist allerdings nicht, wie oft angenommen, gleichbedeutend mit einer erhöhten Rate des Körperfettverlusts, noch gibt es einen Zusammenhang zwischen besserem Fettstoffwechsel und einer gesteigerten sportlichen Leistungsfähigkeit, lässt man jetzt mal lange Ausdauereinheiten außen vor, wo es ggf. durchaus Sinn machen kann (mit den oben genannten Einschränkungen).

Grundsätzlich aber pflichte ich dir insofern bei, dass niedrigere KH-Levels bei schwerer Insulinresistenz bzw. (Vor-)Diabetes durchaus Sinn machen kann!


Chris Michalk


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RE: Insulinresistenz - Teufelskreis - Widersprüche

#44 von negore , 28.02.2019 09:20

Zitat von Chris (edubily) im Beitrag #43
Das Problem bei diesen Keto-Adaptationsfantasien ist nämlich genau der: Hier wird geglaubt, man könne sich ohne einen Tradeoff irgendwelche Vorteile verschaffen

Maximale Leistnug kommt meiner Meinung nach nicht durch die Umstellung des Bevorzugten Energieträgers sondern durch richtiges Training. Und wenn ich zB einen (Ultra)Marathon laufen kann ohne groß zusätzlich Energie zu zu führen, dann nehm ich auch die Belastung durch den GI-Trakt raus. Was meiner Meinung nach schon ein Vorteil ist, da die Nahrung die man zu sich nimmt ja noch verstoffwechselt. HC Athleten nehmen bei einem Ultra ca. 300-400 kcal/h ein LC Athleten 100-200 kcal/h, das ist die Hälfte der Last für den GI-Trakt. So könnte ich zB einen Marathon mit Zielzeit von zB 3.5 std und einen entsprechenden beta-oxidation gut ohne zuführen von Energie Laufen wogegen mein Glykogenspeicher nach 3 std bei schlechter bet-oxidation leer ist und ich zufüttern muss und damit Energie den GI-Trakt leite, es gibt nicht zu wenig Videos von läufern die sich übergeben, weil sie das nicht packen.



Zitat von Chris (edubily) im Beitrag #43
Das ist allerdings nicht, wie oft angenommen, gleichbedeutend mit einer erhöhten Rate des Körperfettverlusts, noch gibt es einen Zusammenhang zwischen besserem Fettstoffwechsel und einer gesteigerten sportlichen Leistungsfähigkeit,


ich habe hier eine case studie gefunden in der sie eine eine gruppe von elite atheleten untersuchen, die eine Umstellung auf eine nicht kalorienrestriktierte ketogene Diät haben und deren Auswirkung auf Leistung Fettanteil etc. . Leider ohne Kontrollgruppe

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28706467?log$=activity

weniger KF-Anteil, aber im Schnitt auch weniger gemessene körperliche Leistung. Den teilnehmern ging es aber gefühlt besser. Jetzt ist die Frage kann ich wenn es mir kognitiv besser geht mehr Leistung im Wettkampf erbringen? Das sind alles sachen, die man schwer in Studien erfassen kann.


 
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RE: Insulinresistenz - Teufelskreis - Widersprüche

#45 von La_Nicci , 28.02.2019 09:22

Negore und Chris

Ich denke, bei mir haben Fett- wie auch KH-Stoffwechsel Vor- und Nachteile. Das kann ich drehen, wie ich will, es fühlt sich nicht gut an. Aber weil ich mit low-carb und Gewichtsverlust keine Resultate erreicht habe - 10 Kilo abgenommen, aber noch insulinresistenter dadurch - habe ich darauf einfach keinen Bock mehr, sonst drehe ich mich im Kreis. Bei mir hat die alleinige Abnahme leider nicht dazu geführt, dass die Zellen insulinsensitiver geworden sind.

Na ja, gut, ich verstehe halt auch das Ding mit der reaktiven Hypo noch nicht. Es ist mir an sich unbegreiflich, warum der Körper überhaupt so heftig reagiert auf eine Lage, die gar nicht kritisch ist. Wenn mein Blutzucker innerhalb 5 Minuten von 7 auf 5 abfällt, befinde ich mich weder vorher noch nachher in einer physischen Notlage. Dumm ist nur, dass mein Körper dieses rasche Absacken als Bedrohung wahrhimmt und Stresshormone ausschüttet. Darum wache ich nachts aus dem Schlaf aus, als würde ich an einer Klippe hängen. Das führt zu einer ziemlich nervigen Schlafstörung. Aber warum mein Körper das tut, verstehe ich nicht.
Wenn ich insulinresistent bin: Warum kann der Blutzucker dann überhaupt so abrupt abfallen. In dieser kurzen Zeit muss doch der Zucker irgendwo hin und zwar schnell. Aber wenn die Zellen den Zucker gar nicht aufnehmen können, warum fällt der Zucker dann trotzdem? Hängt das mit Glykogen zusammen?


 
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