RE: HPU behandeln !

#16 von H_D , 24.02.2019 16:55

Chris was sagst du generell zu HPU/KPU? Ist da aus deiner Sicht was dran?

Kannst du vl. was sagen inwiefern Arginin/NO die Pyruvat-Dehydrogenase hemmt und was das zu bedeuten hat?

@hans
Amalgam kann ich ausschließen.
Aber ich esse recht häufig Fisch - 4-6x pro Woche. Weiß natürlich nicht wieviel Quecksilber ich da aufnehme.
Was mir aber schon lange Sorgen macht sind die Nachtspeicheröfen mit Asbest in meinem Elternhaus...

HPU-Test ist bestellt


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#17 von Cleo , 13.03.2019 18:11

Zitat von H_D im Beitrag #16
Chris was sagst du generell zu HPU/KPU? Ist da aus deiner Sicht was dran?


Chris hat anderswo hier im Forum ja schon durchblicken lassen, dass er nicht so viel von HPU hält. Ich würde die Frage anders stellen wollen, z.B. so: Es gab einige Positionen in den HPU-Fragebögen, die so schräg sind, dass sie mich davon überzeugt haben, den Test anzufordern. Welche biochemische Erklärung gäbe es z.B. für entgegengesetzte Wirkungen von Drogen und Narkosemitteln?
(Wenn ich einen manipulativen Fragebogen erstelle, dann frage ich halt nach Allgemeinplätzen wie weißen Flecken auf den Fingernägeln u.ä. Wer sowas wie oben fragt, der traut sich jedenfalls was. ;-))


 
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#18 von phil (edubily) , 13.03.2019 20:40

Hat hier jemand diesen HPU Test gemacht und hatte ein negatives Ergebnis?


 
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#19 von Cluhtu , 13.03.2019 22:56

Ich krieg die Tage den Test. Wenn ich die Testergebnisse dazu hab, meld ich mich wieder.


 
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#20 von hans , 14.03.2019 06:50

Zitat von phil (edubily) im Beitrag #18
Hat hier jemand diesen HPU Test gemacht und hatte ein negatives Ergebnis?


Ich kenne zumindest negative Ergebnisse ausweislich der Tests von mir persönlich bekannten Menschen. Letztendlich bekommst Du ja einen Wert - und einen Referenzbereich...

Zudem sollte immer Quergescheckt werden: Amminogram, Zink-Vollblut, Kupfer, Mangan, B6, etc. - da sieht man dann die Muster...

LG
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#21 von Cleo , 14.03.2019 10:38

Zitat von phil (edubily) im Beitrag #18
Hat hier jemand diesen HPU Test gemacht und hatte ein negatives Ergebnis?

Ich sehe Deinen Punkt. Man könnte einwenden, dass die Gruppe derer, die den Test machen sich auf Menschen beschränkt, die gesundheitliche Probleme haben.

Und nebenbei bemerkt: Ich fühl mich nicht als "was besonderes", weil ich eine ach so tolle Stoffwechselstörung haben könnte, die weitgehend unbekannt ist, ich brauch das überhaupt nicht. Ich hätte lieber irgendwas, was leicht behandelbar ist und von der Krankenkasse bezahlt wird, ganz ehrlich.
Und vor allem hätte ich gerne einfach eine Diagnose, einen Ansatzpunkt oder sonst irgendwas, was mir hilft, meinen Status Quo zum Posiviten zu verändern - ich fühl mich jetzt seit über 20 Jahren nicht so toll. Wenn ich morgens aufstehe und ein paar Routinen erledigt habe (Kaffee machen, Zähneputzen, Katze füttern), bin ich bereits so erschöpft, dass ich mich gern wieder hinlegen möchte.

Meine Frage war aber eigentlich, was es für eine biochemische Erklärung dafür geben könnte, dass ich Gin trinken kann, ohne davon iwS betrunken zu werden. Oder warum ich mitten in einer Zahnarztbehandlung den ultimativen Schmerz meines Lebens erdulden muss, weil die Betäubung sich in Wohlgefallen aufgelöst hat.
Edit: Die Frage ist überhaupt nicht ketzerisch gemeint, ich bin einfach nur neugierig.



 
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RE: HPU behandeln !

#22 von apmulapmu , 14.03.2019 12:48

Zitat von phil (edubily) im Beitrag #18
Hat hier jemand diesen HPU Test gemacht und hatte ein negatives Ergebnis?


Mein HPU-Selbsttest war auch negativ


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RE: HPU behandeln !

#23 von ChristineH , 14.03.2019 18:19

Zitat von phil (edubily) im Beitrag #18
Hat hier jemand diesen HPU Test gemacht und hatte ein negatives Ergebnis?


Den Online-Test. Negativ. Und das, trotz solcher Allgemeinplätze: "Während meiner Schullaufbahn gab es Phasen mit schlechten Zensuren." "Ich habe/hatte Appetit zwischen den Mahlzeiten."


 
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RE: HPU behandeln !

#24 von H_D , 14.03.2019 20:10

Hallo zusammen,

Ich habe heute meine HPU-Testergebnisse bekommen:

8-3-2019 Wert Referenz
Hemopyrrollacatam Komplex 0,42 <1 µMol/L
Volumen 24h Urin 2800 1100 – 2100ml
Total ausgeschiedene Menge HPL 1,18 µMol/L24 Std.

Interpretation:
0.85 - 1.40 µMol/24 Std. HPU vorhanden, leicht positiv

Laut den Therapie-Empfehlungen sollte man:
• schränken Sie den Gebrauch von Zucker ein, insbesondere Normalzucker, Fruktose (Fruchtzucker), Invertzucker oder Honig.
 Mache ich bereits
• essen Sie regelmäßig über den Tag verteilt, das heißt alle zwei Stunden etwas essen.
 Lässt sich so nicht umsetzen
• beschränken Sie die Menge an Gluten, das sind bestimmte Eiweiße aus Getreide, sowie Weizen, Roggen, Gerste und Hafer. Essen Sie deshalb, wenn Sie abends Pasta oder Nudelspeisen (Mie) essen, nicht zusätzlich noch zweimal Brot bei den restlichen zwei Mahlzeiten. Ersetzen Sie eine von diesen Mahlzeiten durch Rohkost, Quark oder dergleichen.
 Mache ich bereits
• sorgen Sie für tägliche Körperbewegung wie Schwimmen, Fahrradfahren, Wandern oder Joggen, aber vermeiden Sie Überanstrengung.
 Mache ich bereits
• Nehmen Sie bei höheren Werten nur wenig Ascorbinsäure (weniger 1000 mg oder lieber Ascorbylpalmitat), angesäuerte Milchprodukte oder Produkte die mittels Milchsäure oder anderen Säuren konserviert sind, wie Kartoffelsalat, etc.
 Mache ich bereits
• nehmen Sie keine Nahrungsergänzungsmittel mit einen hohen Gehalt an Kupfer zu sich.
 Was ist hier der Hintergrund? Weil Kupfer Zink raubt?
• nehmen Sie nicht zu viel Vitamin B6 (wohl die aktive Form Pyridoxal-5-Phosphat) zu sich.
 Hat hier jemand eine Produktempfehlung?
• nehmen Sie wenig/kein PABA oder Beta-Karotin zu sich.
 Was hat es damit auf sich?
• nehmen Sie folgende Ernährungsergänzungsmittel die bei viele verschiedene Firmen erhältlich sind, zu sich: • Zink 30 mg am Tag (bei der warmen Mahlzeit) • Mangan 5 mg am Tag (bei der warmen Mahlzeit) • Pyridoxal-5-Phosphat oder B6-Phosphat 50 mg am Tag (keine Vitamin B6 oder Pyridoxin-(HCl), die morgens einzunehmen sind.

Wie habt ihr danach weitergemacht? Habt ihr die Blutwerte (Zink, Mangan, Selen, aktives VitB6 und Chrom) gemessen und entsprechend aufgefüllt oder was habt ihr konkret gemacht?


Cluhtu hat sich bedankt!
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RE: HPU behandeln !

#25 von Nymeria , 14.03.2019 21:50

Nach einer gefühlten Ewigkeit möchte ich hier im Forum wieder etwas beitragen.

Mein HPU Ergebnis war damals auch "leicht positiv". Was habe ich gemacht?
Das einzig sinnvolle, die angeblich problematischen Werte nachmessen - nicht.
Ich habe mir einfach die empfohlenen Produkte geholt und nach den Therapieempfehlungen gehandelt.
Veränderung? Null.

Und sorry aber, das muss ich zu dem Thema jetzt einfach mal los werden.
In meinen Augen ist das ganze pure Geldmacherei. Es wird, wie eben üblich, mit den Ängsten der Menschen gespielt und deren Verzweiflung ausgenutzt. Wenn du am Boden bist, wirst du versuchen mit all deiner letzten Kraft nach dem letzten Strohhalm zu greifen.

Ging mir genauso. Wenn man nicht mehr weiter weiß, versucht man eben alles. Wirklich alles. Die Psyche ist angeschlagen, neue Ursachen werden gesucht, man versucht die Wurzel allen Übels zu finden.
Bietet sich dann HPU in dem Fall nicht hervorragend an?

Schaut euch doch bitte die Symptome an. Diese können doch auf wirklich JEDEN zutreffen oder zumindest im Zusammenhang mit einer ECHTEN Krankheit, von der man wissen oder nicht wissen kann, stehen.
Und natürlich kann das alles nur seriös sein, der Entdecker dieser "Stoffwechselstörung" hat schließlich einen Dr. in Biochemie...
Zudem scheint der Begriff meist nur seitens der Alternativmedizin zu erscheinen. Dazu möchte ich jetzt gar nicht mehr schreiben, meine Meinung darüber habe ich hier irgendwo schon einmal geäußert.

Und zur Behandlung: die Wahrscheinlichkeit, dass man ein Defizit von den genannten Stoffen haben kann, ist ja nicht so gering, v.a. wenn man sich noch nie vernünftig mit seiner Ernährung auseinandergesetzt hat. Dann füllt man mal ordentlich auf, ernährt sich besser, reduziert Stress..

Es tut mir Leid, wenn sich jetzt hier viele angegriffen fühlen, ich weiß ich bin mit meiner Ansichtsweise in der Unterzahl. Ich möchte auch niemanden etwas unterstellen oder seinen schlechten Zustand anzweifeln.
Aber das ist einfach nur meine Meinung und Erfahrung dazu, jeder kann entscheiden und machen was er will.


phil (edubily), Tobi90 und Dominik haben sich bedankt!
 
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RE: HPU behandeln !

#26 von Chris (edubily) , 15.03.2019 01:25

Zitat von Cleo im Beitrag #21
Zitat von phil (edubily) im Beitrag #18
Hat hier jemand diesen HPU Test gemacht und hatte ein negatives Ergebnis?

Ich sehe Deinen Punkt. Man könnte einwenden, dass die Gruppe derer, die den Test machen sich auf Menschen beschränkt, die gesundheitliche Probleme haben.

Und nebenbei bemerkt: Ich fühl mich nicht als "was besonderes", weil ich eine ach so tolle Stoffwechselstörung haben könnte, die weitgehend unbekannt ist, ich brauch das überhaupt nicht. Ich hätte lieber irgendwas, was leicht behandelbar ist und von der Krankenkasse bezahlt wird, ganz ehrlich.
Und vor allem hätte ich gerne einfach eine Diagnose, einen Ansatzpunkt oder sonst irgendwas, was mir hilft, meinen Status Quo zum Posiviten zu verändern - ich fühl mich jetzt seit über 20 Jahren nicht so toll. Wenn ich morgens aufstehe und ein paar Routinen erledigt habe (Kaffee machen, Zähneputzen, Katze füttern), bin ich bereits so erschöpft, dass ich mich gern wieder hinlegen möchte.

Meine Frage war aber eigentlich, was es für eine biochemische Erklärung dafür geben könnte, dass ich Gin trinken kann, ohne davon iwS betrunken zu werden. Oder warum ich mitten in einer Zahnarztbehandlung den ultimativen Schmerz meines Lebens erdulden muss, weil die Betäubung sich in Wohlgefallen aufgelöst hat.
Edit: Die Frage ist überhaupt nicht ketzerisch gemeint, ich bin einfach nur neugierig.




Nun ja, das würde aber ja gerade gegen eine Störung im Häm-Haushalt sprechen, weil sämtliche Leberenzyme Cytochrom P450- und damit Häm-Enzyme sind. Außer die Alkoholdehydrogenase, die ist Zink-abhängig ...

Ich kenne deine Vorgeschichte ja nicht, aber "morgens aufstehen und gleich wieder hinlegen wollen" kann etliche Ursachen haben. Von Wachstumshormon-Mangel, bis mangelnde Insulin-Wirkung, chronischer Virus oder intestinale Permeabilität/entzündeter Darm.

Was ich auch nie verstanden habe: Bei der Häm-Synthese ist Biotin der wichtigste Mikronährstoff überhaupt, weil Biotin die Häm-Synthese überhaupt erst ermöglicht! Davon habe ich bei den vielen Ratschlägen aber noch nie gelesen.


Chris Michalk


Cleo hat sich bedankt!
 
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RE: HPU behandeln !

#27 von Marie , 15.03.2019 08:04

Hallo zusammen!

Ich kenne ziemlich viele Leute, die ein positives Ergebnis des 24h Sammelurins hatten.
Sogar, wenn der Online Test negativ war.

Geldmacherei sehe ich nicht dahinter, wer sollte daran wirklich verdienen?
Da muss man schonmal nüchtern hingucken.
Es braucht ja keine exotischen Mittel, die zwingend eingenommen werden sollen, sonderen eine sinnvolle Strategie, die Nems so zu nutzen, dass man sich nicht ins Bein schießt.
Die meisten dieser Mittel würden viele ja sowieso nutzen.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es einen himmelweiten Unterschied macht, wie man mit oder ohne HPU auf Nems reagiert.
Die elementaren Verbesserungen, die bei richtigem Behandlungsablauf eintreten, sind unübersehbar.

Dazu gehört aber natürlich auch, dass man sich andere mögliche Baustellen genauer anschaut.
Stark verknüpft ist es oft mit Schilddrüse, Steroidhormonen, Neurotransmittern und Mangelerscheinungen div. Vitalstoffe.
Wo da jetzt Henne oder Ei ist, kann man nicht sagen.

Ich glaube auch, dass es HPU schon immer gab, aber nicht so zu Tage trat, weil es den meisten Körpern noch möglich war, die Lage zu händeln.
Das wird aber aus div. Gründen immer schwieriger. Umweltgifte, Stresslevel, Schlafgewohnheiten, Ernährung, Bewegungsmuster, EMF, Licht, Medikamente, Zusatzstoffe,... verändern sich zusehens ins Negative und können nicht mehr kompensiert werden.

Es ist aus meiner Sicht auch nicht möglich, hier ein allgemein gültiges Schema anzugeben, wie man behandeln sollte.
Die individuelle Sachlage ist da ausschlaggebend.
Zumindest sehe ich es nicht als möglich an, grad mal mit ein paar Nems an HPU herum zu schrauben, das wird nicht funktionieren.

Als Tipp kann ich nur geben, alle Organsysteme gut zu checken, Lebensgewohnheiten unter die Lupe zu nehmen (dabei sich aber nicht in die eigene Tassche zu lügen ), und zu ändern, was irgend möglich ist.
Das kann u.U. schmerzhaft und ungemütlich sein, ist mir schon klar. Nur, wenn ich nciht Gegebenheiten verändere, die mich krank mache, werden auch keine Nems & Co helfen. Das Geld kann ich dann sparen.
Und natürlich muss man sich mit dem Thema gut auseinander zu setzen, an HP oder Doc zu delegieren wird nicht funktionieren.


LG Marie


 
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RE: HPU behandeln !

#28 von Cleo , 15.03.2019 09:19

Zitat von Chris (edubily) im Beitrag #26

Nun ja, das würde aber ja gerade gegen eine Störung im Häm-Haushalt sprechen, weil sämtliche Leberenzyme Cytochrom P450- und damit Häm-Enzyme sind. Außer die Alkoholdehydrogenase, die ist Zink-abhängig ...

Danke, Chris! Damit kann ich was anfangen.

Zitat
Ich kenne deine Vorgeschichte ja nicht, aber "morgens aufstehen und gleich wieder hinlegen wollen" kann etliche Ursachen haben. Von Wachstumshormon-Mangel, bis mangelnde Insulin-Wirkung, chronischer Virus oder intestinale Permeabilität/entzündeter Darm.


Ja, das kann alles oder nix sein, ich weiß das. Die Schulmedizin sagt mir, dass mit mir alles in bester Ordnung ist.

Zitat
Was ich auch nie verstanden habe: Bei der Häm-Synthese ist Biotin der wichtigste Mikronährstoff überhaupt, weil Biotin die Häm-Synthese überhaupt erst ermöglicht! Davon habe ich bei den vielen Ratschlägen aber noch nie gelesen.


Bitoin habe ich tatsächlich bislang auch nur vom Kuklinski gehört in Bezug auf die mitochondriale Gesundheit allgemein.



 
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RE: HPU behandeln !

#29 von hans , 15.03.2019 09:43

Zitat von Cleo im Beitrag #28
Bitoin habe ich tatsächlich bislang auch nur vom Kuklinski gehört in Bezug auf die mitochondriale Gesundheit allgemein.


B5, Biotin & ALA teilen sich den gleichen Transporter (im Magen/Darm) und Biotin wird auch irgendwo im B12 Stoffwechsel verbraucht. Kulkinski gibt Hoch-Dosen und so muss auch Biotin hochdosiert werden um alles auszugleichen. Insofern sind viele (nicht alle) einzel-Hochdosis-NEMs auch meist totaler Gaga.... die bringen nur den ganzen Laden durcheinander!

Wie Marie schon schrieb: HPU ist ein (wichtiges) Steinchen im Puzzle. Da einfach nur B6 und Zink einzukippen ist nicht die (End-)Lösung. Mangan ist dann sogar noch ein zweischneidiges Schwert - weil es gar nicht allen fehlt. Das die Ernährung umgestellt wird ist schon faktisch ein No-Brainer - mit der Ernährung sollte man nach Chronometer bei den meisten B's & C so um 200-300% der DGE-Empfehlungen liegen und bis auf B12, D3, ggf. den E's, nirgends im Minus.

HPU ist oft bei Menschen anzutreffen, die meines Erachtens auch Probleme mit Quecksilber haben und wie Marie schon geschrieben hat SD, NN und Hormonsystem-Probleme haben. Wer dann noch Probleme mit genetischen Faktoren hat, z.B. GSH-S-Transferase M1 Deletion, etc., also ein schlechter Entgifter ist...

Deswegen an alle hier: Es gibt nicht den einen Faktor und auch nicht das eine NEM oder die eine Pille zur Lösung. Das ganze ist ein Puzzle...

LG
Hans



 
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RE: HPU behandeln !

#30 von phil (edubily) , 15.03.2019 09:57

Zitat von H_D im Beitrag #24
...
Laut den Therapie-Empfehlungen sollte man:
• schränken Sie den Gebrauch von Zucker ein, insbesondere Normalzucker, Fruktose (Fruchtzucker), Invertzucker oder Honig.
 Mache ich bereits
• essen Sie regelmäßig über den Tag verteilt, das heißt alle zwei Stunden etwas essen.
 Lässt sich so nicht umsetzen
beschränken Sie die Menge an Gluten, das sind bestimmte Eiweiße aus Getreide, sowie Weizen, Roggen, Gerste und Hafer. Essen Sie deshalb, wenn Sie abends Pasta oder Nudelspeisen (Mie) essen, nicht zusätzlich noch zweimal Brot bei den restlichen zwei Mahlzeiten. Ersetzen Sie eine von diesen Mahlzeiten durch Rohkost, Quark oder dergleichen.
 Mache ich bereits
sorgen Sie für tägliche Körperbewegung wie Schwimmen, Fahrradfahren, Wandern oder Joggen, aber vermeiden Sie Überanstrengung.
 Mache ich bereits
• Nehmen Sie bei höheren Werten nur wenig Ascorbinsäure (weniger 1000 mg oder lieber Ascorbylpalmitat), angesäuerte Milchprodukte oder Produkte die mittels Milchsäure oder anderen Säuren konserviert sind, wie Kartoffelsalat, etc.
 Mache ich bereits
• nehmen Sie keine Nahrungsergänzungsmittel mit einen hohen Gehalt an Kupfer zu sich.
 Was ist hier der Hintergrund? Weil Kupfer Zink raubt?
• nehmen Sie nicht zu viel Vitamin B6 (wohl die aktive Form Pyridoxal-5-Phosphat) zu sich.
 Hat hier jemand eine Produktempfehlung?
• nehmen Sie wenig/kein PABA oder Beta-Karotin zu sich.
 Was hat es damit auf sich?
• nehmen Sie folgende Ernährungsergänzungsmittel die bei viele verschiedene Firmen erhältlich sind, zu sich: • Zink 30 mg am Tag (bei der warmen Mahlzeit) • Mangan 5 mg am Tag (bei der warmen Mahlzeit) • Pyridoxal-5-Phosphat oder B6-Phosphat 50 mg am Tag (keine Vitamin B6 oder Pyridoxin-(HCl), die morgens einzunehmen sind.
...



Ist hier die Rede von genetisch bedingten Erkrankten oder doch allgemein von Menschen? Die fetten Passagen tun wahrscheinlich jedem Angehörigen der Gattung Homo sapiens gut (+Schwermetall/Toxin-Problematik meiden + Elektrothema + Stress-Lifestyle etc...) – die unterstrichenen sind doch auch nichtsaussagend. Keine 1000 mg Vitamin C einfach so ergänzen ist doch nun wirklich kein toller Bro-Tipp. Die Liste kann man beliebig erweitern:

- Möglichst keine 300k IE Vitamin A pro Tag nehmen
- Chrom nicht in Grammbereich ergänzen
- Kein Spülmittel trinken
...

Zink gehört immer noch zu den Stoffen, bei denen (trotz niedrigen DGE Empfehlung) die empfohlene Tagesdosis ganz oft nicht erreicht wird. Dass sich da Leute nach einer jahrzehntelanger Western Diet plötzlich besser mit etwas Zink (und Mangan) im Körper fühlen, wundern mich nicht.

Ich will nicht behaupten, dass es HPU/KPU nicht gibt und alles Quatsch ist aber wie es derzeit im Internet verbreitet wird, gibt es sooo viel Raum für Kritik. Hinzu kommt, dass dieser Online-Test einfach lächerlich ist. Wenn Heilpraktiker dann solche Sätze veröffentlichen wie "In meiner Praxis haben 90 % aller Patienten, die kommen, einen positiven Test und die wenigen, bei denen der Test negativ ist, könnten durchaus auch HPU haben*", dann bin ich nur noch sprachlos.

praxis-dr-orfanos.de / hpu-die-geheimnisvolle-krankheit


 
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