Flaschenhals?

#1 von helga666 , 03.01.2019 22:11

Moin!

Bin seit ca. 2 Jahren auf der Suche nach der Ursache für den spürbaren Vitalitätsabfall. War schon bei vielen Ärzten und bin mittlerweile bei dem Punkt, bei dem ich das Gefühl habe nicht mehr ernst genommen zu werden und ich mir oft anhören muss das sei alles psychosomatisch. Daraufhin habe ich mich auf eigene Faust kundig gemacht und mich näher mit der eigenen Biochemie beschäftigt. Bin 32, männlich, 58 kg auf 1,66cm vor ca. 5 Jahren ein für mich sehr ambitioniertes Sportpensum gefahren und mich mit dem Leistungslevel aber wohlgefühlt. Motorsport, Kraftttraining 3x Woche, 2 Einheiten Kampfsport / Woche - kurz: die Energie war da - mein Stoffwechsel einem Hochofen gleich.

Jetzt bin ich im Vergleich zu früher nur mehr ein Schatten meiner selbst. Habe kaum mehr die Kraft für ein anhaltendes Krafttraining 1-2 die Woche wenns gut geht. Sonst täglich 1h schnelles Spazierengehen. Ernährung besteht aus Fleisch, Eier, Fisch, Kartoffeln, Haferflocken, 500g+ Gemüse / Obst täglich. Kalorien weiß ich nicht. Verdaue aber sehr sehr schnell. Stuhlgang meist 2x Tag. Habe keine Probleme mit Verstopfung / Durchfall.
Irgendwas stimmt einfach nicht mehr.
Der Urologe hat eine Varikozele am linken Hoden festgestellt - wobei ich da unschlüssig bin ob das Einfluss auf den Testosteronspiegel haben kann?! (Scheint eine Streitfrage zu sein bez. Studienlage)
Der Schilddrüsendoc meint es liegt kein Basedow oder Hashimoto vor jedoch habe ich zwei nicht aktive Knoten und habe schon den Jodversuch in erwägung gezogen, bin aber erstmal auf euren Ratschlag gespannt. Will mir nichts kaputtsupplementieren.

Ich fühl mich einfach wie eine Muschi - um es mal unverblümt auszudrücken. Libido eine Traumvorstellung - gegenüber dem Trieb den ich damals hatte, vergleichbar mit einem Durstgefühl in einer Wüstenregion.
Tagesverfassung eher ängstlich bis depressiv - nach körperlicher Aktivität jedoch spürbar besser. Merke auch das meine Stimme überhaupt keinen Druck/Bass mehr hat. Mich plagt auch seit ca. 1 Jahr ein nicht abheilen wollender Ausschlag verteilt über Hals Brust Region. Dieser ging über die Sommermonate zurück.
Ein paar Werte habe ich auf eigene Faust schon überprüfen lassen. Mineralstoffanalyse im Vollblut werde ich nächste Woche starten. NEM's bisher: Mg, Kreatin, VitD, Kelp150mcg, K2, Fischöl. Bestellt habe ich mir vorerst mal Ashwaghanda sowie Rhodiola um besser runterzukommen.

Hab hier schon ein bisschen mich eingelesen bin jedoch unschlüssig wo ich mich einordnen soll - bez. Leistungsparametern ist das wirklich alles im "Normalbereich" oder ist meine Vermutung, dass die Standardreferenzwerte meist keine gute Basis liefern für einen "gesunden" Richtwert?
Da ich mehrere Operationen schon hintermir habe, also versteifte Fußgelenke zb., Skoliose habe ich vom gelenksfeindlichen Boxen abstand genommen. Habe mit gelenksunterstützenden NEMS keine Erfahrung und würde ich auch freuen, wenn mir jemand über positive Erfahrungsberichte bescheid geben könnte.
Vielen Dank schonmal im Voraus, neues Jahr - neues Glück...
liebe Grüße.

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RE: Flaschenhals?

#2 von Django , 04.01.2019 16:01

Auffällig für mich: Du hast erhöhte Leberwerte (GOT, GPT) - warum? Und Dein Vitamin D ist ja enorm hoch - wie kommt das?

Du hast außerdem kaum Progesteron im Blut. Hier mal ansetzen?



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RE: Flaschenhals?

#3 von wmuees , 04.01.2019 16:57

Schon mal überlegt, DHEA zu supplementieren?


 
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RE: Flaschenhals?

#4 von marcolino , 04.01.2019 18:03

"Mich plagt auch seit ca. 1 Jahr ein nicht abheilen wollender Ausschlag verteilt über Hals Brust Region."

Wahrscheinlich ist deshalb dein Immunglobulin-E erhöht. Stichwort Allergie(n)!
Dem und dem erhöhten GOT-Wert würde ich nachgehen.

DHEA ist auch zu niedrig für dein Alter.

LG marcolino


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RE: Flaschenhals?

#5 von Carina , 05.01.2019 08:46

Bei solchen Leberwerten und deinem Mangel an Energie würde ich auch mal in Richtung Schwermetalle schauen. Oft leiden dann auch die Hormone unter der ganzen Last.

LG Carina


 
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RE: Flaschenhals?

#6 von hans , 05.01.2019 10:52

Zitat von Carina im Beitrag #5
Bei solchen Leberwerten und deinem Mangel an Energie würde ich auch mal in Richtung Schwermetalle schauen. Oft leiden dann auch die Hormone unter der ganzen Last.


Nur mal kurz mein Senf wenn ich solche Werte hätte:

- Die Leberwerte sind miess - Ggf. würde ich da mal auf eine HPU checken (Keac) - insb. wenn es mal Alamgam-Blomben gab.
- Die SD ist dann noch sehr klein für einen Mann?? Wobei das bei der Größe ggf. noch gerade passen könnte. Die T3/T4-Werte sind nicht üppig,
- CRP ist bescheiden - da ist whol was entzündet im Körper - passt zu den Leberwerten.
- Immuniglobulin E - Passt auch dazu... Uraschen? Keine Ahnung - ggf. wowas wie Milch? Weizen? Nüsse?
- Progesteron ist quasi nicht existent - da würde ich mal genau drauf schauen! Denn so kann das mit der Energie auch nix werden. Die ganze Achse der Hormone ist abgeschnitten.
--> Cortisol wurde ich unbedingt messen, ggf. 24h Profil. Wenn das (dauerhaft) niedrig ist dann auch wieder Pro-Inflamatorisch und völlige Erschöpfung ist verständlich (Nebenniere?)

Vitamin D3 ist meiner Ansicht nach viel zu hoch. Wer sich das in hohen Dosen einkippt, eine Schwermetall-Belastung hat der Pusht seinen Stoffwechsel und mobilisiert hier ggf. Sachen die er nicht mobilisieren möchte. Dann kommts dann ggf. zur Neuverteilung und Neuvermüllung von Organen & Co. - wenn nicht effektiv gebunden und ausgeleitet wird.

Mein Tip: Nie >>selber<< mit Hochdosis-NEM's rumspielen, bevor man sich nicht wirklich ein paar Jahre intensiv mit dem Krams beschäftigt hat.

LG
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RE: Flaschenhals?

#7 von helga666 , 05.01.2019 17:17

Erstmal vielen Dank für den regen Input!!
Nach relativ vielen Ärztebesuchen die in der Regel nicht wirklich etwas ans "Tageslicht" gebracht haben, fing ich dann tatsächlich an auf eigene Faust herumzuexperimentieren - aus schierer Verzweiflung. Kannte in meinem Umkreis auch niemanden der genug Erfahrung und Wissen hat um die biochemischen Regelkreise als Ganzes zu betrachten vermag.

Also bezugnehmend auf die Leberwerte: ich habe seit Geburt eine sehr seltene Form einer genetisch bedingten Myopathie. Genauer ist das damals unter dem Freeman Sheldon Syndrom zusammengefasst worden.

Die erhöhten Transaminasen GOT/GPT Werte könnten auch mit der Grunderkrankung zusammenhängen - hatten mir bereits zwei Ärzte für die Ursache der schon seit Teenageralter immer auffällig leicht erhöhten Werte vorgeschlagen. Kann ja aber auch nichts damit zu tun haben und meine Leber ist tatsächlich im "Dauerüberstundenmodus". Einer der vielen Ärzte hatte sogar mal Morbus Meulengracht vorgeschlagen.

Schwermetalle bin bis heute Plombenfrei hatte nie eine Amalgamfüllung Löcher etc. ausser eine Zahnregulierung mit einer in der unteren Zahnreihe verbliebenen Klammer zur Fixation. Habe diese jedoch schon vor 3 Jahren auch entfernen lassen. Die Leberwerte waren jedoch schon vor der Zahnregulierung leicht erhöht. Habe das Medikament Roakutan (Isotretinoin) damals mit ca. 18 verschrieben bekommen wegen massiver Akne. War sicher ein Fehler. Aber sollte meine Leber einen physischen Schaden erlitten haben müssten die GGT Werte ja anschlagen.

Hab bis ich ca. 10 Jahre war vorallem in den ersten drei Lebensjahren sicher an die 10+ Vollnarkosen abbekommen.. denke aber, dass das alles schon längst wieder vom Körper regeneriert worden ist.

@Django - VitD hatte ich einfach vorsorglich für den Winter aufgefüllt - möglicherweise ist der Wert auch etwas verfälscht, da ich vor der letzten Blutabnahme nicht lange genug gewartet habe um VitD ~7000 i.e./Tag abzusetzen.

@wmuees - Hatte nat. schon daran gedacht DHEAS zu nehmen, aber mir jedoch gedacht, dass das ja genauso wäre als würde ich mir Testosteron exogen zuführen - d.h. meine Eigenproduktion wird dann wieder gedrosselt und sobald ich von aussen nichts mehr zuführe - fällt der Körper erstmal in ein Loch. Weiß auch selbst zuwenig über DHEA Supplementierung als das ich da einfach was genommen habe.

@Carina möglich die Theorie mit den Schwermetallen nur frag ich mich ernsthaft wo ich soviel Metalle in meinen Körper bekommen haben sollte - also Klassiker wie Mund verplombt war bei mir nie der Fall. Die Frage ist auch ob so eine Blutuntersuchung auf Schwermetalle genug Aussagekraft hat?! Habe ebenfalls über diverse Chelattherapien nachgedacht, aber danach wieder verworfen, da diese ja auch sehr sehr üble Ausgänge haben können, wobei es den "Patienten" oft danach schlechter geht als davor. Bin da einfach sehr vorsichtig - aber gerne offen persönliche Erfahrungswerte oder seriöse Kontakte. Gibt leider soviele "Scharlatane" auf dem Gebiet.

@Hans Habe das mit HPU auch mal in Erwägung gezogen, bin jedoch gegenüber dem Krankheitsbild ansich sehr skeptisch -Pseudokrankheit? Therotisch müsste ich dann tiefe Zink sowie B6 Spiegel aufweisen. Da ich nächste Woche mir eine Vollblutmineralanalyse gönne werd ich hoffentlich weitere Aufschlüsse erkennen. Wie sollte ich das mit der Schwermetallgeschichte am besten angehen? (Schwermetalle im Blut bestimmen lassen - damit zu einem HP?)
Bez. Allergien - bestätigt ist eine sehr starke Reaktion auf Katzenhaar. Lasse aber schon seit nem halben Jahr oder länger sämtliches Brot/Weizen weg, ebenso Milch. Vereinzelt mal ein Ziegenjoghurt.

SD - ja Größe kann ich nicht mehr verändern - fühle mich jedoch mit vermehrter Kohlenhydrataufnahme wesentlich wohler. Die Frage ist auch ob bei der Konstellation also inhomogen, zwei Knoten es überhaupt sinnvoll ist mit Jod reinzufahren. Was mir einmal aufgefallen ist, war dass ich vor einiger Zeit bei einem Familiengeburtstag beim Japaner sehr sehr viel Maki / Miso gegessen hatte sowie auch Meeresfrüchte - hatte danach einen Wahnsinnsenergieschub und mein Körper wurde regelrecht von Wärme durchflutet - konnte dann draussen bei winterlichen Temperaturen eine Stunde ohne Handschuhe und Mütze mit offener Jacke herumspazieren ohne je das Gefühl zu haben dass es mich fröstelt. Meine Hände waren die ganze Zeit über sehr warm geblieben. Ob das der Jodwirkung in den Algenröllchen zuzuschreiben war?! Hmm

Progesteron - was kann ich da gezielt machen oder ist das eher indirekt zu beeinflussen? Ob das nicht doch alles damit zu tun hat, dass durch die Venenstauung in einer meiner Hoden nicht so produziert wie er sollte und sich ja dadurch die erhöhten FSH sowie LH Werte erklären lassen. Hmmm

Oh Mann, allein das darüber schreiben ist schon eine kleine Wohltat - trage das ganze schon so lange mit mir herum und komme nicht und nicht weiter. Vlt kennt das jemand, dass einem von Aussen (Ärzten, Fam etc.) schon alles mögliche eingeredet wird, aber man selbst ganz genau weiß, dass da wirklich was nicht stimmt. Hoffe das sich der Knoten alsbald auflöst und ich wieder im Saft stehe...

Virusspezifische Antikörper bin ich auf EBV IGG positiv getestet worden,
Varizella Zoster Virus auch IGG positiv.
HEP A IgG positiv (dürfte eine durchgemachte Infektion gewesen sein)
Nahrungsmittelmix auf Allergene wurde negativ getestet (Hühnereiweiß, Sojabohne, Dorsch, Milcheiweiß, Weizen, Erdnuß)
Erhöhte AK gegen Gliadine (IgG): 22.6 bei Referenzwert <12 U/ml

Hormonelle Achse ist denk wohl das Stichwort...
Vielen Dank für eure Anteilnahme!!
LG
Alex



 
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RE: Flaschenhals?

#8 von hans , 05.01.2019 19:49

Zitat von helga666 im Beitrag #7
@Hans Habe das mit HPU auch mal in Erwägung gezogen, bin jedoch gegenüber dem Krankheitsbild ansich sehr skeptisch -Pseudokrankheit?


Nein. Das alles passt sehr gut zusammen - insb. bei den Menschen die das haben und auch ausweislich aller Blutwerte, Aminogramm etc. pp.!

Zitat von helga666 im Beitrag #7
Therotisch müsste ich dann tiefe Zink sowie B6 Spiegel aufweisen.


Zumindest B6. Aber was ist Niedrig? Die "Referenzwerte" sind ja teil sehr gruselig niedrig. Die von GanzImmun sind soweit wohl o.k. Zink & Co. bitte alle aus dem Vollblut und Hämatrokitkorrigiert. Sonst nützt das alles nix.

Zitat von helga666 im Beitrag #7
Da ich nächste Woche mir eine Vollblutmineralanalyse gönne werd ich hoffentlich weitere Aufschlüsse erkennen. Wie sollte ich das mit der Schwermetallgeschichte am besten angehen?


Microtrace bietet eine mit den Haaren an - das kannst Du dann selber machen und es ist noch bezahlbar. Dann hast Du einen ersten Daumenwert.

LG
Hans



 
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RE: Flaschenhals?

#9 von ChristineH , 05.01.2019 23:46

Zitat von hans im Beitrag #8
bitte alle aus dem Vollblut und Hämatrokitkorrigiert. Sonst nützt das alles nix.


Hans, darf ich fragen, warum Du so auf Hämatokritkorrektur bestehst? Meine Info (von hier: https://www.labor-bayer.de/laborinformat...ollblut-web.pdf) ist, dass die Werte dadurch - in den allermeisten Fällen - nur ungenauer werden.


hans hat sich bedankt!
 
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RE: Flaschenhals?

#10 von hans , 06.01.2019 09:41

Zitat von apmulapmu im Beitrag Schilddrüse Konversion ft4 ->ft3 // ft3 unternorm, ft4 niedrig, TSH in der Norm
Hans, darf ich fragen, warum Du so auf Hämatokritkorrektur bestehst? Meine Info (von hier: https://www.labor-bayer.de/laborinformat...ollblut-web.pdf) ist, dass die Werte dadurch - in den allermeisten Fällen - nur ungenauer werden.


Danke für die Info - war mir so noch nicht klar. Bei GI gibts die Werte 'obendrauf' und ich habe Laborlaufzeiten von <1 Tag. Grundsätzlich scheint das ganze jedoch viel Magie zu sein - also wenn ich es mal auf das Buch die "Blutwertlüge" beziehe. Im Laboralltag, bei der Entnahme, Aufbereitung, etc. pp. dr Proben kann wohl ziemlich viel daneben laufen.

LG
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RE: Flaschenhals?

#11 von helga666 , 06.01.2019 19:05

Also ich hab jetzt gerade nochmal in meiner Befundmappe nachgesehen betreffend meiner ersten Mineralstoffanalyse im März. B6 war weit über dem Laborreferenzbereich, Zink ebenso. Die hatten das im Vollblut gemessen sowie HK Korreliert, GanzImmun hat das dann noch grafisch aufbereitet. Ja es kann sich in einem 3/4 Jahr einiges verändern, aber irgendwie bin ich gegenüber der HPU-Geschichte sehr skeptisch. Genauso wie die Schwermetallgeschichte - mir würde nicht einfallen woher ich eine klinisch relevante Schwermetallexposition erfahren haben sollte. Ach es ist zum Verrück werden.

https://www.test.de/Haaranalyse-An-den-H...206409-2206409/

Ich will damit nicht den gut gemeinten Ratschlag negativ werten, jedoch frag ich mich ob das überhaupt eine Aussagekraft hat... kann nat. auch sein das Stiftung Warentest vlt. keine uneigennützigen Bewertungen stellt.
Kennt jemand von euch Privat der diese HPU/KPU Geschichte hatte oder hat und da eine Lösung gefunden hat? Mit Schwermetallen auch?


 
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RE: Flaschenhals?

#12 von hans , 06.01.2019 20:37

Zitat von helga666 im Beitrag #11
Kennt jemand von euch Privat der diese HPU/KPU Geschichte hatte oder hat und da eine Lösung gefunden hat? Mit Schwermetallen auch?


Ja, viele. Ja, den unständen entsprechend und Ja, soweit das eben geht.

Wenn Deine Werte jedoch so gut sind - dann hast Du warscheinlich kein HPU - oder nimmst sowas wie 2PD oder ein B* mit viel B6 / P5P. Für alles gibt es noch zig andere Gründe.

Zu den Haaranalysen: Egal ob Blut, Stuhl oder Haare - was intrazellulär / organisch gebunden ist erfassen die nie. Dazu musst Du mobilisieren - das ist jedoch in der Regel erst dann angeraten wenn die persönlichen Großbaustellen saniert sind - sonst kann es auch zu Verlagerungen der Schwermetalle und re-vergiftung kommen. Nicht so schön.

LG
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RE: Flaschenhals?

#13 von Tommy , 07.01.2019 07:11

Den Gedanken eine Schwermetallbelastung nur zu haben wenn man amalgamträger ist oder war solltest du dich schleunigst trennen. Isst Du Fisch, Reis, Schokolade (dunkel)? Trinkst Du ungefiltertes Wasser aus dem Hahn? Atmest Du Luft? :-) mach einen provikationstest mit DMPS oder DMSA. Es würde mich eher wundern als überraschen wenn du bei allen kritischen Werten schön in der Norm bist. Ob das mit deinen Beschwerden dann tatsächlich korreliert, keine Ahnung aber SM können so ziemlich alles verursachen. Und nur eine Provokationstest bringt Gewissheit. Du musst die SM zuerst mobilisieren und dann im Urin die ausgeschiedene Konzenttation messen. Rein im Blut ohne Provokation bringt gar nix da die Hohe konzentration im Gewebe sitzt und nicht frei im Blut schwimmen


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RE: Flaschenhals?

#14 von Carina , 07.01.2019 08:46

Zitat von helga666 im Beitrag #7
@Carina möglich die Theorie mit den Schwermetallen nur frag ich mich ernsthaft wo ich soviel Metalle in meinen Körper bekommen haben sollte - also Klassiker wie Mund verplombt war bei mir nie der Fall. Die Frage ist auch ob so eine Blutuntersuchung auf Schwermetalle genug Aussagekraft hat?! Habe ebenfalls über diverse Chelattherapien nachgedacht, aber danach wieder verworfen, da diese ja auch sehr sehr üble Ausgänge haben können, wobei es den "Patienten" oft danach schlechter geht als davor. Bin da einfach sehr vorsichtig - aber gerne offen persönliche Erfahrungswerte oder seriöse Kontakte. Gibt leider soviele "Scharlatane" auf dem Gebiet.


Leider braucht man dafür mittlerweile keinen verplombten Mund etc. mehr um sich zu vergiften, da gibt es wie Tommy schon geschrieben hat zig Möglichkeiten um sich auch anderweitig abzuschiesen.

Blutuntersuchung würde ich nicht empfehlen. Oft sind gerade bei den Menschen mit der größten Belastung die Blutwerte bzgl. Schwermetalle unauffällig. Wenn der Körper schlecht entgiftet befindet sich die größte Last in den Zellen und somit nicht im Blut.

Ich glaube auch das eine Chelattherapie kein Spaß ist und man unbedingt einen Profi dafür braucht. Aber wenn es hilft dann heißt es wohl Augen zu und durch ;-)

LG Carina


 
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RE: Flaschenhals?

#15 von hans , 07.01.2019 17:49

Zitat von Tommy im Beitrag #13
Den Gedanken eine Schwermetallbelastung nur zu haben wenn man amalgamträger ist oder war solltest du dich schleunigst trennen. Isst Du Fisch, Reis, Schokolade (dunkel)? Trinkst Du ungefiltertes Wasser aus dem Hahn? Atmest Du Luft? :-) mach einen provikationstest mit DMPS oder DMSA. Es würde mich eher wundern als überraschen wenn du bei allen kritischen Werten schön in der Norm bist. Ob das mit deinen Beschwerden dann tatsächlich korreliert, keine Ahnung aber SM können so ziemlich alles verursachen. Und nur eine Provokationstest bringt Gewissheit. Du musst die SM zuerst mobilisieren und dann im Urin die ausgeschiedene Konzenttation messen. Rein im Blut ohne Provokation bringt gar nix da die Hohe konzentration im Gewebe sitzt und nicht frei im Blut schwimmen


Dem stimme ich schon voll zu - nur kann gerade ein Provokationstest massiv nach hinten los gehen - gerade wenn man eine Schwermetallvergiftung hat - oder z.B. auch Nicos im Kiefer. Damit ist nicht zu spaßen. Das Problem das ich bei Amalgam sehe ist das faktisch alle EHS Betroffenen zu denen ich inzwischen Kontakt habe massiv mit Amalgam / Hg in Berührung gekommen sind. Für mich ist das einer der Hautauslöser. Genetische Probleme wie HPU, Entgiftungsfähigkeit, etc. pp. steigern/verkomplizieren das natürlich alles noch mal.

LG
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