RE: Prolaktin zu hoch

#16 von Dominik , 12.12.2018 14:27

Zitat von naklar! im Beitrag #15
Ich vermute ehrlichgesagt, daß in Punkto Muskelzuwachs kein allzu großer Unterschied da wäre.
Eher in Bezug auf Allgemeinbefinden etc.

Ist aber...Bauchgefühl.

Es hängt wie gesagt immer davon ab, wie sehr die Erhöhung des Gesamttestosterons auch das freie Testosteron beeinflusst.

Denn nur das ist für Muskelaufbau relevant.

Das Gesamttestosteron ist in der Tat mehr für solche Faktoren wie Libido etc. zuständig.

Und da kann ich sogar aus eigener Erfahrung berichten. (Zu?) niedriger KFA bei mir = niedriges Testo = geringere Libido. Mittlerer KFA (15% aufwärts) = besseres Testo = spürbar größere Libido. In Sachen Muskelaufbau in beiden Fällen aber NULL Unterschied. Warum? Weil freies T weiterhin bescheiden.



 
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RE: Prolaktin zu hoc

#17 von naklar! , 12.12.2018 14:34

Ich befürchte, auch mit freiem T im oberen Referenzbereich wird das nicht DEN Unterschied machen.
Wie gesagt: Mit Stoff - wo es DEN Unterschied macht - sind das wirklich Werte, die mit Referenzbereichen einfach mal gar nix mehr zu tun haben.


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RE: Prolaktin zu hoc

#18 von Dominik , 12.12.2018 18:42

Klar, mit Stoff ist noch einmal eine ganz andere Nummer, als ohne. Das sollte jedem klar sein.

Aber auch große Schwankungen im Referenzbereich können einen Unterschied machen.

Schließlich gibt es Menschen, seit dem Beginn ihrer Testosteronersatztherapie auf einmal ordentliche "Gains" machen, wohingegen sie davor stets Schwierigkeiten hatten.


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RE: Prolaktin zu hoc

#19 von naklar! , 12.12.2018 18:54

Ah, ok - wußte ich nicht.

Merci, Eric


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RE: Prolaktin zu hoc

#20 von Dominik , 12.12.2018 19:34

Ich persönlich würde aber niemals eine Testosterontherapie (TRT) in Erwägung ziehen, solange der einzige Grund dafür die Unzufriedenheit mit dem eigenen Muskelaufbau ist.

Zwar komme ich muskulär auch nicht mehr voran und verharre (unabhängig vom KFA) bei dem Maß an Muskelmasse, was auf meinem Profilbild bzw. den in Beitrag #14 verlinkten Fotos sichtbar ist, aber trotzdem stehen die potenziellen Risiken und vor allem die lebenslange Abhängigkeit von einer TRT in keinem Verhältnis zu dem bisschen mehr Muskelmasse, was mit einer TRT drin wäre.

Eine TRT käme für mich persönlich also immer nur dann in Frage, wenn es gesundheitliche Gründe dafür gibt. Wenn gesundheitlich jedoch alles in Ordnung ist, würde ich eine TRT nicht empfehlen, nur um mit der Optik vielleicht etwas zufriedener zu sein. Und da reden wir von wenigen Kilogramm Muskelmasse, die man damit vielleicht noch aufbauen könnte; und nicht von zweistelligen Kilogrammzahlen an Muskelmasse, wie sie nur durch den Missbrauch von Testosteron erreichbar sind.


 
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RE: Prolaktin zu hoc

#21 von naklar! , 12.12.2018 19:41

Sorry, Don - offtopic @ Dominik:

Wenn ich mal so weit bin, daß wirklich nichts mehr draufkommt, werde ich das was ich habe möglichst geschmeidig und funktional einsetzbar machen. Teilweise ist das jetzt schon so durch das tägliche Yoga.

Überlege doch mal, wie es mit Turnen, Yoga, Animal Moves etc. aussieht - natürlich neben etwas weniger klassischem Krafttraining zum Erhalt. Aber hier gibt es soooo viel zu entdecken!


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RE: Prolaktin zu hoc

#22 von Don90 , 13.12.2018 07:13

Es gibt auch tatsächlich vieles was mich interessiert. Aber ich möchte sowohl den Kampfsport als auch das Krafttraining weiterführen.
Wenn ich da jetzt noch etwas einbaue, komme ich sicherlich in Stress.

Zum runterkommen und entspannen neben Training, Arbeit und Studium habe ich ohnehin etwas ziemlich unproduktives bei dem ich sehr gut entspannen kann :)


 
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RE: Prolaktin zu hoc

#23 von jfi , 13.12.2018 11:06

Mal ne andere Frage: Wieso trainiert ihr mit so hohen Widerholungszahlen?

Ich meine, wenn ich maximal Muskulatur aufbauen wollt solltet ihr erstmal an eurer Maximalkraft arbeiten und habt dann noch den netten Nebeneffekt, dass die Ausschüttung von Wachstumshormon und Testo bei allem unter 6 Wiederholungen deutlich erhöht ist.

Macht doch mal eine Periodisierung mit 3 Wochen Maximalkraft, 3 Wochen Hypertrohpie und 3 Wochen Kraftausdauer und danach eine Woche Pause, dann wieder von vorne.

Ich bin mir zu 100 % sicher, dass ihr damit eure Plateaus beim Kraft- und Muskelaufbau überwindet.
Und wenns beim Bankdrücken nicht weitergeht, dann macht einfach mal für ein halbes Jahr schwere Dips, dann geht das normalerweise auch weiter hoch.

Denn was mir hier im Forum immer viel zu kur kommt ist das richtige Training und die richtige Struktur vom Trainingsplan, hier schauen die meisten immer nach Hormonen oder NEM, aber das Training wird beibehalten wie es ist.
Versuchts mal aus und sagt Bescheid wie es läuft!

LG Jens


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RE: Prolaktin zu hoc

#24 von Dominik , 13.12.2018 11:24

Ich fühle mich mal nicht angesprochen, da die Topsets bei 5/3/1 nun mal vorsehen, dass man alles an Wiederholungen raushaut, was geht.

In der 5+ Woche waren es bei mir 9 Wiederholungen mit 75,0 kg.
In der 3+ Woche 7 Wiederholungen mit 80,0 kg.
Und in der 1+ Woche zuletzt 6 Wiederholungen mit 82,5 kg.


 
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RE: Prolaktin zu hoc

#25 von jfi , 13.12.2018 11:42

Nein, das war nicht direkt auf dich bezogen.

Wobei ich persönlich das 5/3/1 von Wendler auch Scheiße finde weil mir da das Volumen zu gering ist.

Ich habe mit den relativ einfachen Mehrsatzplänen von Wolfgáng Unsöld bisher am Abstand die besten Fortschritte verzeichnen können!
Halt mit der vorher genannten Periodisierung.

LG Jens


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RE: Prolaktin zu hoc

#26 von Dominik , 13.12.2018 11:45

Das mit dem geringen Volumen war bei Wendler früher definitiv berechtigt, klar. Seit seinem neusten Buch 5/3/1 Forever (das du nicht kennst?) gibt es im Rahmen der Assistance Work nun zahlreiche Möglichkeiten, je nach Trainingsstand bis zu 100-400 Wdh./Muskelgruppe/Woche abzuspulen.


 
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RE: Prolaktin zu hoc

#27 von naklar! , 13.12.2018 12:01

Zitat von jfi im Beitrag #25
Nein, das war nicht direkt auf dich bezogen.

Wobei ich persönlich das 5/3/1 von Wendler auch Scheiße finde weil mir da das Volumen zu gering ist.

Ich habe mit den relativ einfachen Mehrsatzplänen von Wolfgáng Unsöld bisher am Abstand die besten Fortschritte verzeichnen können!
Halt mit der vorher genannten Periodisierung.

LG Jens



Kann ich absolut unterschreiben. Meistens sind es im Wechsel 4-6, oder aber 6-8 Wdh. Zwar gibts auch Ausnahmen, aber i.d.R. wars das. Das aber für 6, 8, manchmal auch 10 Sätze.

Volumen rockt.


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RE: Prolaktin zu hoc

#28 von jfi , 13.12.2018 14:07

Zitat von Dominik im Beitrag #26
Das mit dem geringen Volumen war bei Wendler früher definitiv berechtigt, klar. Seit seinem neusten Buch 5/3/1 Forever (das du nicht kennst?) gibt es im Rahmen der Assistance Work nun zahlreiche Möglichkeiten, je nach Trainingsstand bis zu 100-400 Wdh./Muskelgruppe/Woche abzuspulen.


Nein das kenne ich nicht.
Aber das ist ja auch egal, denn Assistance Work ist niemals so ertragreich wie wenn man mehr Volumen von den großen Übungen macht.
Du kriegst z.B. von Bizepscurls (egal welche Variante) niemals so einen Bizeps wie mit Chin-Ups, das gleiche beim Trizeps mit Dips oder Isolationsübungen.

Zitat von naklar! im Beitrag #27
Kann ich absolut unterschreiben. Meistens sind es im Wechsel 4-6, oder aber 6-8 Wdh. Zwar gibts auch Ausnahmen, aber i.d.R. wars das. Das aber für 6, 8, manchmal auch 10 Sätze.

Volumen rockt.


Aye, genau so meine ich es!
Absolut Killer so, auch wenn ich die Ultimative Athletik-Pläne von Chris Eikelmeier gerade sehr feiere, aber das hauptsächlich weil ich so endlich mal die einarmigen Liegestütze lerne.

LG Jens


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RE: Prolaktin zu hoc

#29 von Dominik , 13.12.2018 14:45

"Aber das ist ja auch egal, denn Assistance Work ist niemals so ertragreich wie wenn man mehr Volumen von den großen Übungen macht.
Du kriegst z.B. von Bizepscurls (egal welche Variante) niemals so einen Bizeps wie mit Chin-Ups, das gleiche beim Trizeps mit Dips oder Isolationsübungen."

-> Zu deinem Verständnis: Chin-ups und Dips sind zwei absolut typische (!) Assistance Exercises bei 5/3/1 Forever.

Deshalb sei allen gesagt, dass das alte Klischee, 5/3/1 würde zu wenig (qualitatives) Volumen bieten, seit 5/3/1 Forever endgültig ausgemerzt wurde.


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RE: Prolaktin zu hoc

#30 von naklar! , 14.12.2018 18:04

Daß du die Eickelmeier Pläne inkl. einarmigem Liegestütz so feierst, wundert mich nicht:

5 kg mehr drücken, oder plötzlich auch mal 10 - oder mal einfach 3 Wdh. mehr raus hauen ist ohne Frage ein geiles Gefühl.
Mit dem eigenen Körper etwas völlig neues anstellen zu können - ich kenne das vom Meistern neuer Asanas, aber erinnere mich auch noch gerne an meine ersten Pistols - ist nochmal was ganz anderes.

Und das verwundert nicht:

Es ist für jeden 1 jährigen ein Quantensprung, plötzlich vom Krabbeln übers Hochziehen (auch hier schon völlig neue Möglichkeiten!)
irgendwann zum Laufen zu kommen. Oder später irgendwo hochzuklettern um an den Keks zu kommen.

Das kickt. Und das ist in uns drin!


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