Störfeldsanierung Zähne

#1 von Bamboochaa , 04.12.2018 21:49

Hallo zusammen,

ich habe einen neuen Thread erstellt, da ich leider keinen ähnlichen Thread finden konnte, bei dem ich mich hätte "einklinken" können.

Bei mir wurde vor wenigen Tagen größere Störfelder/Entzündungsherde festgestellt - genauer gesagt haben sich zwei größere Entzündungen an wurzelbehandelten Zähnen bzw. den entsprechenden Kieferbereichen (vor ca. 1 Jahr wurden die Wurzeln behandelt) entwickelt. Dies ist wirklich eindeutig - auch für mich als Laien - auf den Röntgenaufnahmen zu erkennen.

Hier sollen sich laut Aussage meiner Ärztin - ähnlich wie bei den wurzelbehandelten Zähnen - Giftstoffe und Entzündungsmediatoren (TNF-α, IL-1, RANTES), die an anderer Stelle im Körper vielerlei Symptome hervorrufen können, bilden.

Die beiden Backenzähne sollen nun dringend extrahiert werden. Eventuell sind weitere Störfelder/Entzündungen im Bereich der bereits entfernten Weißheitszähne vorhanden. Zur weiteren Aufklärung wird morgen eine digitale Volumentomografie vorgenommen. Danach soll entschieden werden, inwiefern Keramikimplantate eingesetzt werden können.

Nun zu meiner eigentlichen Frage.

Für mich klingt der Ansatz durchaus plausibel. Körperliche Veränderungen und Probleme konnte ich seit der Wurzelbehandlung tatsächlich feststellen, habe sie jedoch nie direkt damit in Verbindung gebracht.

Da die Behandlung nicht vor Februar/März stattfinden wird, möchte ich den Körper bis zum Behandlungsbeginn durch sinnvolle NEM oder andere Maßnahmen unterstützen. Meine ersten Ideen für entzündungsauflösende Effekte wären hier:

Vitamin D3 hochdosiert
Fischölkapseln
Vitamin C

Gibt es eventuell weitere Ideen? Ich kann mir gut vorstellen, dass die Entzündungen puren Stress für den Körper bedeuten und die entsprechenden Mikronährstoffe in höheren Maße verbraucht werden, als man über die Nahrung in natürlicher Form zuführen könnte.

Gerne kann in diesem Thread auch über die wissenschaftlichen Erkenntnisse im Bereich der Störfelder diskutiert werden. Im Internet findet man doch recht kontroverse Meinungen dazu - wobei hier insbesondere die klassische Schulmedizin die Lehrer über Störfelder praktisch nicht anerkennt. Für mich ist das absolutes Neuland, ich werde jedoch in den nächsten Wochen vertieft damit auseinandersetzen.

Ich bedanke mich bereits im Voraus für eure Hilfe.

LG


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RE: Störfeldsanierung Zähne

#2 von jfi , 05.12.2018 09:05

Du könntest versuchen mit Lugolscher Lösung in Wasser zu gurgeln, die antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung von Jod habe ich persönlich gerade erst bei ner hartnäckigen Halsentzündung festgestellt indem ich Sven's Beispiel gefolgt bin.

Ansonsten habe ich bei Entzündungen immer sehr gute Erfahrungen mit Astaxanthin gemacht, habe aber keine Ahnung ob das an der Stelle helfen kann.
Ein Versuch mit 12-24 mg/Tag für 2 Wochen wird aber nicht schaden.

LG Jens


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RE: Störfeldsanierung Zähne

#3 von Mo , 06.12.2018 21:24

1. tote zähne (die wurzelbehandeleten, denn sie verursachen die Störungen) ziehen lassen. alle.

2. dann machen alle andere massnahmen sinn.

ich weiß, wird teurer, ist aber das einzig sinnvolle


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RE: Störfeldsanierung Zähne

#4 von Tommy , 07.12.2018 06:54

Stimme Mo zu.
Ich hatte mir vor 10 Jahren aufgrund von dauerbrainfog beide wurzelbehandelte Schneidezähne ziehen lassen. Und das war bei Gott keine einfache Entscheidung (Schneidezähne!). eine Wochen später war der 4 Jahre anhaltende brain fog vorbei. Ich würde es jederzeit wieder tun. Gefühlt war ich aufgrund der Symptomatik kurz vor der Klapse. Das hatten mir natürlich auch sämtliche Ärzte attestiert. Vor allem dass Alles nur Einbildung ist und mir nichts fehlt. Bin damals dann über Recherche und Dr Daunderer auf das Thema Zähne und Störfelder gestoßen. Damals war das in der Zahnmedizin noch “neu” heute weiß fast jeder Zahnarzt um die Wichtigkeit der Zähne f die gesamte Gesundheit.


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RE: Störfeldsanierung Zähne

#5 von Bamboochaa , 07.12.2018 08:34

Zitat von Mo im Beitrag #3
1. tote zähne (die wurzelbehandeleten, denn sie verursachen die Störungen) ziehen lassen. alle.

2. dann machen alle andere massnahmen sinn.

ich weiß, wird teurer, ist aber das einzig sinnvolle


Danke für deine Antwort. Das die gezogen werden steht außer Frage. Die Kosten werden sich Dank meiner Zahnzusatzversicherung in Grenzen halten.

Die Volumentomographie hat die entzündlichen Stellen bestätigt. Kann nur jedem empfehlen diesen Scan machen zu lassen, der sich ein genaueres Bild über den Zustand der Zähne/des Kiefers zu machen. Kosten halten sich in Grenzen.

Ob nun auch NICOs vorhanden sind, muss noch durch die Zahnärztin geprüft werden. Ich habe die Scan-Dateien mitbekommen und mir selbst mal angeschaut.

Die schlimmste Stelle unterhalb des wurzelbehandelten Zahns ist denke ich schon mal gut zu erkennen.




Auch wenn ich kein Experte bin, aber die Kieferhöhle scheint auch auffällig zu sein. Hier liegt ein anderer wurzelbehandelter Zahn. Zudem wurde dort vor einen Jahr der Weißheitszahn entfernt.



Zitat von Tommy im Beitrag #4
Stimme Mo zu.
Ich hatte mir vor 10 Jahren aufgrund von dauerbrainfog beide wurzelbehandelte Schneidezähne ziehen lassen. Und das war bei Gott keine einfache Entscheidung (Schneidezähne!). eine Wochen später war der 4 Jahre anhaltende brain fog vorbei. Ich würde es jederzeit wieder tun. Gefühlt war ich aufgrund der Symptomatik kurz vor der Klapse. Das hatten mir natürlich auch sämtliche Ärzte attestiert. Vor allem dass Alles nur Einbildung ist und mir nichts fehlt. Bin damals dann über Recherche und Dr Daunderer auf das Thema Zähne und Störfelder gestoßen. Damals war das in der Zahnmedizin noch “neu” heute weiß fast jeder Zahnarzt um die Wichtigkeit der Zähne f die gesamte Gesundheit.



Ich bin gespannt, ob ähnliches bei mir eintreten wird :)


In einer Sache muss ich widersprechen. Ich denke nicht, dass tatsächlich viele Zahnärzte um die Wichtigkeit der Zähne in Bezug auf die allgemeine Gesundheit Bescheid wissen. Das Zähne eher ein Organ darstellen, wird doch von den meisten Zahnärzten ignoriert. Man arbeitet hier mehr wie ein Handwerker, ansonsten dürfte es die klassischen Wurzelbehandlungen doch in der Art und Weise gar nicht mehr geben?



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RE: Störfeldsanierung Zähne

#6 von Zopiclon , 07.12.2018 10:43

Was sind denn Störfelder?

Gruss


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RE: Störfeldsanierung Zähne

#7 von Bamboochaa , 07.12.2018 12:38

Zitat von Zopiclon im Beitrag #6
Was sind denn Störfelder?

Gruss



Ich würde darunter alle chronischen Belastungen zählen, zumeist ausgelöst durch externe Faktoren.

So z.B.
Entzündungen durch wurzelbehandelte Zähne, Zahnmaterialen (unverträgliche/umstrittene Materialien wie bswp. Amalgam), Nicos - sprich entzündliche und fettig-degenerative Prozesse im Kieferknochen, deren Entstehung nicht so ganz klar ist.

Aufgrund der Nähe zu diversen Nervensträngen ist auch von einer Belastung des ganzen Systems auszugehen.


(Im normalen Röntgenbild konnte man den Schatten unter dem wurzelgefüllten Zahn kaum erkennen. Ein "normaler" Zahnarzt hätte hier sicher keine Bedenken gehabt. Im DVT erkennt man wesentlich besser, das dort etwas nicht in Ordnung ist.)


PS: Würde mich über weitere Erfahrungswerte freuen :)



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RE: Störfeldsanierung Zähne

#8 von Wirbelwind , 07.12.2018 15:10

Die Crux bei der Wurzelbehandlung besteht darin, dass keine Wurzelbehandlung der Welt die Umgebung um die Wurzelspitze bakterienfrei bekommen kann. Da dieses Gebiet aufgrund der Behandlung nicht mehr richtig (oder gar nicht mehr) durchblutet wird, kann der Körper bzw. das Immunsystem nicht gegensteuern, wie sonst üblich und meist auch erfolgreich. Das Ergebnis ist Fäulnis, Zersetzung, Bakterienherde mit Streuung und sogar Knochenabbau.

Ich stehe selbst gerade vor der Entscheidung, mir eine Wurzelbehandlung machen zu lassen, werde mich aber für ein Zirkonium-Implantat entscheiden (nicht Titan). Das ist zwar deutlich teurer aber die Gesundheit ist es mir wert.


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RE: Störfeldsanierung Zähne

#9 von Bamboochaa , 07.12.2018 15:17

Zitat von Wirbelwind im Beitrag #8
Die Crux bei der Wurzelbehandlung besteht darin, dass keine Wurzelbehandlung der Welt die Umgebung um die Wurzelspitze bakterienfrei bekommen kann. Da dieses Gebiet aufgrund der Behandlung nicht mehr richtig (oder gar nicht mehr) durchblutet wird, kann der Körper bzw. das Immunsystem nicht gegensteuern, wie sonst üblich und meist auch erfolgreich. Das Ergebnis ist Fäulnis, Zersetzung, Bakterienherde mit Streuung und sogar Knochenabbau.

Ich stehe selbst gerade vor der Entscheidung, mir eine Wurzelbehandlung machen zu lassen, werde mich aber für ein Zirkonium-Implantat entscheiden (nicht Titan). Das ist zwar deutlich teurer aber die Gesundheit ist es mir wert.






Genau das scheint das Problem zu sein. Es war wohl ein Fehler von mir eine normale Wurzelbehandlung durchführen zu lassen. Aber ich hatte Schmerzen, wusste es nicht besser und wollte den Zahn retten. Jetzt werden es bei mir auch Zirkon bzw Keramik Implantate.

Ich könnte mir gut vorstellen, dass viele der hier im Forum beschriebenen Problematiken von solchen Herden herrührt. Je mehr ich mich einlese, desto erschreckender sind die Auswirkungen auf den Organismus. Und was tote Zähne anrichten können, ist anscheinend schon seit Anfang des 20. Jahrhunderts wissenschaftlich bekannt.


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RE: Störfeldsanierung Zähne

#10 von Tommy , 07.12.2018 15:32

Ich habe auch Keramik Implantate. 3 Stück. Hatte vergessen dass mir noch einer der 2er nachträglich gezogen wurde weil dieser tot war. Inklusive Knochenaufbau hat alles all in um die EUR 13–15.000 gekostet genau weiß ich es grad nicht. Die Implantate sind super robust und optisch null vom Original zu unterscheiden. Hatte auch bewusst kein Titan genommen bzw wurde das auch im LTT Test als problematisch getestet.

Mir sagte mal ein Zahnarzt. Tote Gliedmaßen werden amputiert und tote Zähne künstlich erhalten. Die Logik vor dem medizinischen Hintergrund könne er nicht verstehen.

Ich weiß dass der Arzt bei einer Extraktion nur ein paar EUR abrechnen kann und bei einer Wurzelbehandlung deutlich mehr bekommt. Wie immer im Leben eben.

Ich hatte 3-4 Jahre eine herausnehmbare Prothese während dem Knochenaufbau und der Recherche was ich nutzen will als Dauerlösung. Die sass recht locker und hat mir ohne Haftcreme ein paar peinliche Momente gebracht da diese beim Lachen, Niesen etc. das ein oder andere mal rausgefallen ist. Mega peinlich. Jetzt habe ich seit einigen Jahren die Implantate und bin mit dem Ergebnis echt super zufrieden.

Bei mir war es damals mit 7 Jahren ein Unfall auf der Rutsche bei dem ich mir 3 Zähne rausgeschlagen und den Kiefer gebrochen hatte. Hoffe daher, dass künftig nicht weitere Zähne absterben. Wie passiert das eigentlich, abgesehen von einem Trauma? Durch Viren/Bakterien?

Daunderer war immer der Meinung dass sich sämtliche Umweltgifte im Kiefer sammeln. Dadurch entstehen auch massive Entzündungen. Also nicht nur tote Zähne. Wobei Daunderer auch recht krass mit seiner Einstellung war. Hat nicht selten seinen Amalgampatienten empfohlen sämtliche Zähne extrahieren zu lassen und den Kiefer komplett auszufräsen. Auch wenn er eine radikale Einstellung hatte glaube ich dass er mit vielen recht hatte. Er war auch der Vorreiter in Deutschland der auf die Probleme bei Amalgam hingewiesen hat


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RE: Störfeldsanierung Zähne

#11 von Bamboochaa , 07.12.2018 16:32

Ich habe noch keinen Behandlungsplan vorliegen, aber 13.000-15.000€ klingen sehr teuer. Im Internet liest man jedenfalls was von ca 3.000€ je Implantat. Eventuell werden hier aber auch keine Begleitkosten dazugezogen?! Leider ist meine Zusatzversicherung noch gedeckelt, aber ich werde notfalls in den sauren Apfel beißen. Es sind bei mir ja Gott sei Dank "nur" zwei Einzelimplantate

Konntest du körperliche Veränderungen spüren, nachdem der 2er gezogen worden ist?

Bei mir war für das Absterben jeweils vorher eine tiefe Karies verantwortlich. Diese wurde entfernt, hatte aber schon die Wurzel angegriffen.
Dies wiederum war ich selbst Schuld, da ich zu spät beim Zahnarzt war. Als Ursachen kommen mit Sicherheit relativ schlechte Ernährung und damit einhergehend entsprechende Nährstoffmängel in Betracht.

Ich bin bereits gespannt darauf, ob bei mir auch NICOs vorliegen und behandelt werden können. Kann man sich mal bei Youtube anschauen. Wirklich krass, was Zahnärzte da aus dem Kieferknochen so rausholen...



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RE: Störfeldsanierung Zähne

#12 von Tommy , 07.12.2018 17:08

Naja ich sagte ja inklusive Knochenaufbau, Provisorium etc.


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RE: Störfeldsanierung Zähne

#13 von ChristineH , 07.12.2018 18:05

Warum ist eigentlich ein Implantat dann kein Entzündungsverursacher mehr? Da wird ja auch ein Fremdkörper eingebracht, der bestimmt auch noch ein paar Bakterien deckelt, die beim Reinschrauben halt mit hineinkommen.

Ich habe zwei wurzelbehandelte Zähne. Einer, der 2004 behandelt wurde, ist mir letztes Jahr zerbröselt und wurde gezogen. Da er ganz hinten sitzt, gab's keine Kostenübernahme und ich konnte mir ein Implantat nicht leisten. Inzwischen ist das Zeitfenster für eine Implantatversorgung wohl auch geschlossen, der obere Gegenzahn kam schon etwas herunter (schief, natürlich, is klar). Ich hatte mir heimlich erhofft, dass sich vielleicht einige körperliche Beschwerden mit der Extraktion lösen, dem war aber nicht so. Vielleicht bestand auch gar kein Entzündungsherd dort.

Mein verbliebener wurzelbehandelter Zahn ist ein Eckzahn; da ich seit Jahren/Jahrzehnten starker Knirscher bin, müssen die Eckzähne ernormen Druck aushalten. Deshalb (und eben auch mangels Kohle) habe ich ihn bislang belassen. Habt Ihr von der Implantatfraktion Erfahrungen damit, was so ein Implantat im Vergleich zu einem echten, lebenden Zahn aushalten kann?


 
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RE: Störfeldsanierung Zähne

#14 von Wirbelwind , 07.12.2018 21:03

Bei einer bevorstehenden Wurzelbehandlung hat man nur die Wahl zwischen einem schlechten Ergebnis und einem nicht sehr guten. Die "normale" Wurzelbehandlung fällt für mich aus obigen Gründen schon mal weg. Sie kann vielleicht ein Jährchen einigermaßen dicht sein aber niemals dauerhaft und produziert dann so schöne Sachen, Fäulnis etc. - wie oben beschrieben.

Wenn schon, dann sind Implantate m.E. die bessere Lösung, da neben Titan inzwischen Keramik bzw. Zirkon zur Verfügung stehen. Diese sind deutlich besser in der Bio-Kompatibilität (Titan ist ja eigentlich ein Schwermetall und ein Gift für den Körper, Metallionen gehen garantiert über Blut und Lymphe in den Körper).

Einen kaputten Zahn gänzlich wiederherzustellen und damit 100% der ursprünglichen Funktion bzw. Gesundheitswirkung zu erreichen, ist leider heute noch nicht möglich. Man kann nur das kleinere Übel wählen.


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RE: Störfeldsanierung Zähne

#15 von Bamboochaa , 10.04.2019 07:30

So ein kleines Update von mir. Die Behandlung habe ich vor ca. 3 Wochen durchführen lassen. Vorab möchte ich sagen, dass es sich um meine subjektive Wahrnehmung handelt. Da insbesondere zur Behandlung von Nicos diverse Meinungen/Erfahrungswerte im Internet kursieren, wollte ich auch meinen Beitrag dazu leisten.

Vor der Behandlung musste ich ein vorgeschriebenes Ernährungs/NEM Protokoll einhalten. Der wichtigste Wert war hierbei für die Ärztin der Vitamin D3 Wert, den ich bis zum Behandlungsbeginn auf 100ng/ml hochfahren sollte, damit eine gute Knochenregeneration gewährleistet ist. Den Wert habe ich mittels Hochdosen auch innerhalb von 6 Wochen erreicht, nachdem er schon zu Beginn relativ hoch war (58ng/ml)

Die Behandlung selbst hat ca. 5 Stunden gedauert. Vorab habe ich eine Infusion erhalten, die u.a. hochdosiert Vitamin C, Glutamin etc. enthält. Die genaue Zusammensetzung kann ich auf Wunsch raussuchen. Dazu einmalig Kortison und ein Antibiotikum.

Während der Behandlung wurde der letzte Weisheitszahn (18) entfernt, der 26 und 47 (beide Wurzelbehandelt) zwecks Implantatbehandlung (Keramik) und 2 Nicos entfernt.
Aufgrund der starken Entzündung unterhalb des 47 konnte vorerst kein Implantat gesetzt werden. Der Knochen muss zunächst über ein halbes Jahr aufgebaut werden.

Zur besseren Einheilung wurden die Wunden mit Ozon behandelt und zusätzlich Fibrinmembranen eingesetzt, die mittels Eigenblut während der Behandlung erzeugt wurden. Nach der Behandlung habe ich noch ein Gerät mit Gesichtsmaske zur ständigen Kühlung erhalten. Die Schwellungen hielten sich somit in Grenzen. Schmerzmittel benötigte ich nur die ersten 2-3 Tage.
Ich kann mich daran erinnern, dass meine letzte Weisheitszahnentfernung schmerzhafter war und mir längere Komplikationen bereitete.

Welche subjektiven Verbesserungen nehme ich aktuell war?

- Knieschmerzen beim Fahrradfahren sind weg. Diese waren teilweise echt heftig.
- Knackende Schultergelenke sowie Hüftgelenke verschwunden (Das war beim Aufwärmen schon relativ laut und nervig)
- Ellenbogenschmerzen bei Dips etc. weg
- Weniger Schlafbedürfnis / mehr Energie über den Tag verteilt.
- Darm hat sich beruhigt, weniger Blähungen. Unverträglichkeiten von diversen Nahrungsmitteln ist aber nicht komplett verschwunden. Ich denke, ich muss hier noch separat dran arbeiten.
- Leichte Probleme mit Pollen noch vorhanden
- Verschlechterungen etc. bisher subjektiv nicht aufgetreten.

Die komplette Behandlung ist noch nicht abschließend, ich rechnen jedoch mit Kosten von ca. 6-7.000€ insgesamt auf Basis der ersten Teilrechnung.

LG


donmarten hat sich bedankt!
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