RE: Vertiefung von Buchinhalten

#31 von Break.? , 29.12.2014 10:21

auf wie viele Tage die Woche würdest du hochgehen? 3?

Und zukünftig anstatt Whey auf die verlinkte Sauermolke zurückgreifen? Preislich gesehen liegen die beiden ja fast gleich auf :)


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RE: Vertiefung von Buchinhalten

#32 von Marcel , 29.12.2014 10:56

Hallo,

ich mache 16/8 eigentlich jeden Tag... Manchmal auch 15/9 oder so aber meist 7 Tage die Woche....

VG Marcel


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RE: Vertiefung von Buchinhalten

#33 von Don90 , 29.12.2014 12:29

Kann nan denn mit so viel Fasten Oberhaupt richtig trainieren?
Ich betreibe 4 mal pro Woche Kampfsport. Wenn ich an den Tagen Gäste, sterbe ich glaube ich ^^


 
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RE: Vertiefung von Buchinhalten

#34 von Chris (edubily) , 29.12.2014 12:46

Zitat
Hey, ich habe noch ein paar Fragen zu einigen Inhalten im Buch:

- Chris schreibt doch von 200ml Granatapfelsaft pro Tag...jetzt mal ne Frage: Ist es egal ob der Saft aus 100% GranatapfelsaftKONZENTRAT ist?



Hallo Don, vielen Dank für deine Fragen.

Ich präferiere Muttersaft (Direktsaft) - notfalls geht aber (sicherlich) auch ein 100 %iges Konzentrat. (

Zitat
- Chris empfiehlt Sauermolke für den Darm. Ich finde im Supermarkt nur Naturmolke (gehe davon aus, dass damit Süßmolke gemeint ist)....gibt es da einen Unterschied?
Am Ende wird 30-60g Lactoferrin empfohlen, daneben steht Sauermolke.
Heißt das jetzt, dass ich 30-60g Sauermolke zu mir nehmen soll oder 30-60g Lactoferrin?
Mein Ziel wäre es, meine Darmbakterien "aufzubessern"!



Nein - wir empfehlen 0,25 - 3 g Lactoferrin - niedrige Dosen kann man sehr gut mit einem bioaktiven Whey (bei uns als Beispiel "Sauermolke" von Myprotein) abdecken, das normalerweise circa 1 % Lactoferrin enthält. Bei 50 g Sauermolke-Protein-Pulver erreicht man dann eine Lactoferrin-Dosis von circa 0,5 g, was bereits eine gute Dosis ist.

Wenn es um Darmbakterien geht, dann solltest du dir Kartoffelstärke im Bioladen kaufen. 3-4 Esslöffel pro Tag sollten ausreichen, um so genannte "Resistente Stärke" in guten Mengen aufzunehmen. Diese "RS" dient als "Futter" für deine Darmbakterien. Wir empfehlen Lactoferrin nicht wegen Darmbakterien, da hast du vielleicht etwas falsch verstanden.

Zitat
- Wie sieht es eigentlich aus wenn man 1-2 Tage pro Woche angenommen 16 Stunden lang nichts ist (und nur Wasser & Tee trinkt)?
Wäre das auch ein vertretbares Schema fürs fasten?



Jegliche Art von temporärer Kalorienrestriktion bringt Vorteile für die Gesundheit. Es sollte nur zum Alltag passen. Heißt: Wer sowieso täglich 4 Stunden trainiert, der braucht auch nicht zwangsläufig zu fasten, weil der Körper sowieso konstant darum bemüht ist, ein adäquates physiologisches Gleichgewicht zu halten. Hier würde mein Augenmerk eher darauf liegen, die Leistungsfähigkeit ordentlich zu speisen ... mit beispielsweise Lactoferrin usw.

Bei intensiven Trainingsumfängen bietet sich ein "Protein-Fasten" an, das sehr moderat genutzt werden könnte ... als Beispiel: Frühstück und Mittagessen ersetzen durch pure Eiweißquellen. Damit kannst du regenerieren und diese Regeneration aus körpereigenen Energiespeichern (Fett) decken. Damit "mimst" du auch in gewisser Weise das Fasten. Aber eben sehr moderat.

Ich hoffe, ich konnte helfen.

LG, Chris


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RE: Vertiefung von Buchinhalten

#35 von Don90 , 29.12.2014 12:54

Danke für die raschen Antworten!

Auf der Suche nach Granatapfelsaft ist leider nur 100%iges Konzentrat auf Dauer leistbar.

Das mit dem Lactoferrin habe ich in der Tat falsch verstanden, ich habe nur Sauermolke gelesen und mein Hirn abgeschalten^^

Das mit dem Fasten werde ich jedenfalls an den Tagen testen, an denen ich nicht trainiere. Ich versuche mal 12 Stunden an diesen Tagen nichts zu essen, danach sehe ich weiter wie es mir damit geht. Das würde bei mir bedeuten 2 Tage pro Woche 12 Std fasten.


 
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RE: Vertiefung von Buchinhalten

#36 von Chris (edubily) , 29.12.2014 12:57

Don,

ich empfehle dir, nicht mit der Tür ins Haus zu fallen. Beginne lieber damit, die allgemeine Mahlzeitenfrequenz an trainingsfreien Tagen zu senken und vergrößere so dann die "Fasten-Phase". Das wird insgesamt leichter gehen, als direkt 12 Stunden Vollgas.


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RE: Vertiefung von Buchinhalten

#37 von Don90 , 29.12.2014 13:17

Ok also Frühstück, Mittagessen und Abendessen wie gewohnt und keine Snacks dazwischen?

Oder weniger als 3 Mahlzeiten am Tag?


 
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RE: Vertiefung von Buchinhalten

#38 von Chris (edubily) , 29.12.2014 13:29

Du könntest beispielsweise "normal" (!) frühstücken und dann erst wieder am Abend essen. Einfach mit Kalorien spielen und Phasen "dehnen", in denen du gar nichts isst.


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RE: Vertiefung von Buchinhalten

#39 von baboon201 , 29.12.2014 13:41

Zitat von Don90 im Beitrag #33
Kann nan denn mit so viel Fasten Oberhaupt richtig trainieren?
Ich betreibe 4 mal pro Woche Kampfsport. Wenn ich an den Tagen Gäste, sterbe ich glaube ich ^^


Ich hab das G-Flux Protokoll von Team Andro mit einem 16/8-Schema durchgezogen (10 TEs pro Woche), es is alles nur eine Frage der Gewöhnung.


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RE: Vertiefung von Buchinhalten

#40 von Marcel , 29.12.2014 15:30

Ich sehe das auch so mit der Gewöhnung.

Zumal es ja auch auf den Zeitraum des Fastenfensters ankommt. Wenn du zB 18 Uhr die Letzte Mahlzeit zu dir nimmst, sind morgens um 10 schon 16h rum...

VG marcel


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#41 von naklar! , 29.12.2014 17:27

Wobei allerdings für mich der Reiz bei IF ist, gerade einen Großteil des Tages im Fasten/ Underfeeding - Zustand zu verbringen.
Ist einfach ein unschlagbares Körper - und Kopfgefühl. Daher würde ich das Zeitfenster nicht unbedingt schon um 10 morgens enden lassen wollen.

Gruß, Eric


 
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RE: Vertiefung von Buchinhalten

#42 von Bernd , 29.12.2014 19:06

Zitat von Marcel im Beitrag #40
Ich sehe das auch so mit der Gewöhnung.

Zumal es ja auch auf den Zeitraum des Fastenfensters ankommt. Wenn du zB 18 Uhr die Letzte Mahlzeit zu dir nimmst, sind morgens um 10 schon 16h rum...

VG marcel


Hallo,

so ist es. Am Abend genügend KH gegessen ist ein morgendliches Nüchterntraining z. B. 8/9 Uhr sowieso kein Kraftproblem und letztlich wirklich nur eine Kopfsache und ein Gewöhnungsproblem. Frei nach Ori Hofmekler und seinem Warrior Diät Prinzip, daß der Mensch die "Bestie" und den Berserker in Körper und Geist vor allem in einem Hungerzustand erst richtig aktiviert und rausläßt, und frei nach dem Motto ein voller Bauch studiert weder gern, noch bewegt er sich gern.

Gruß Bernd


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RE: Vertiefung von Buchinhalten

#43 von H_D , 30.12.2014 09:01

Zitat von Chris (edubily) im Beitrag #34


Bei intensiven Trainingsumfängen bietet sich ein "Protein-Fasten" an, das sehr moderat genutzt werden könnte ... als Beispiel: Frühstück und Mittagessen ersetzen durch pure Eiweißquellen. Damit kannst du regenerieren und diese Regeneration aus körpereigenen Energiespeichern (Fett) decken. Damit "mimst" du auch in gewisser Weise das Fasten. Aber eben sehr moderat.

Ich hoffe, ich konnte helfen.

LG, Chris


Hey Chris,

man liest oft, dass man reine Proteinmahlzeiten vermeiden sollte auf Grund der Gluconeogenese, gerade in Undereatingphasen. Du schreibst im Buch ja dass die "Gefahr" dafür recht gering ist. Gibt es da irgendwelche Anhaltspunkte wann es dazukommt oder was eindeutige Anzeichen für die Gluconeogenese wären?

VG
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RE: Vertiefung von Buchinhalten

#44 von Simu , 30.12.2014 10:10

Vor ca 2 Jahren hatte ich über Monate eine Phase, wo ich 6-9 Ganzkörperkrafttrainingseinheiten hatte, dazu 2-3 x 2h in der Kletterhalle war und während dem Tag ab und zu Ring und Reckturnübungen machte. Also im Schnitt ca 10-12 Trainingseinheiten pro Woche!
Ich ass während der Zeit am Mittag eine Lowcarbmahlzeit, und dann Abends von 19-21h wurde der Tank gefüllt. Von der Energie her gesehen war das kein Problem. Nur für meine Sehnen war das zuviel, Resultat nach ein paar Monaten: Bizepssehne am Unterarm komplett abgerissen.

Aber ich muss schon ein wenig schmunzeln, wenn ich sehe dass Leute Angst haben vor 2 Mx in der Woche 12-16h nix essen und sich fragen, ob da noch 4 Trainings drin liegen
Unsere Vorfahren mussten manchmal nach 2 Tagen ohne Nahrung noch Höchstleistungen vollbringen!


Jeder Mensch isst anders!


 
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#45 von MaXopA , 30.12.2014 19:05

Zitat von H_D im Beitrag #43
man liest oft, dass man reine Proteinmahlzeiten vermeiden sollte auf Grund der Gluconeogenese, gerade in Undereatingphasen. Du schreibst im Buch ja dass die "Gefahr" dafür recht gering ist. Gibt es da irgendwelche Anhaltspunkte wann es dazukommt oder was eindeutige Anzeichen für die Gluconeogenese wären?



Das interessiert mich auch sehr, zumal ich seit geraumer Zeit nach dem täglichen 18-stündigen Fasten und dem darauffolgenden Krafttraining auf komplett nüchternen Magen lediglich einen Shake aus Casein/Whey zu mir nehme. Nach dem Shake vergehen dann meistens nochmal zirka 2,5h - 3h bis es die erste richtige Mahlzeit mit ordentlich KH gibt.


FAST TRAIN EAT SLEEP REPEAT


 
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