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#76 von sandman , 05.02.2015 12:04

Ja, das ist ein nettes Programm..aber halt kein Wirkliches Bodybuilding-Training..sowie halt nur Sandsack auch kein wirkliches Boxtraining ist.

Zudem dir halt das Boxen die Regeneration fürs Krafttraining frisst(und Umgekehrt wahrscheinlich)

Ich persönlich würde mich auf eines fokussieren und das andere einfach "laufen lassen"..man muss/kann einfach nicht in allen Belangen immer 100% geben.


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#77 von Don90 , 05.02.2015 12:08

Das Krafttraining lasse ich eh laufen....da zwinge ich mir nicht jedesmal mehr Gewicht drauf.
Prinzipiell bin ich aber trotzdem etwas beleidigt darüber, dass ich durch den zahlreichen Sport einfach nicht so Erfolge erziele wie andere.

Gibt es denn einen Faktor der mir sowas einfach komplett erschweren kann?

Die Ernährung ist meiner Meinung nach auch völlig in Ordnung.


 
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#78 von sandman , 05.02.2015 12:15

Genetik:-)

Früherer Kumpel von mir, mit dem ich lange zusammen trainierte(so gut ich konnte)-> 270kg tief gebeugt(ok, war nicht ganz Natural), Kreuzheben immer locker die 200 weggezogen..5-6xWoche im Studio(immer volle Intensität!). Täglich 1kg(oder mehr) Reis, 2kg Fleisch und 2Pack Gemüse..dazu Reiswaffeln, Diät-Marmelade,Äpfel etc...

ICH..,wäre unter demGewicht zusammengebrochen, hätte nach der Hälfte des Essens die Segel gestrichen(und wahrscheinlich erstmal geko...), wäre nach 2Wochen total ausgebrannt gewesen.

Sei zufrieden mit dem was DU leistest...



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#79 von Don90 , 05.02.2015 12:21

Das fällt mir ziemlich schwer!
Und es nur auf die Genetik zu schieben fällt mir ziemlich schwer muss ich sagen. Da geniere ich mich richtig!^^

Evtl ist es echt eine Frage der Zeit und ich muss einfach nur dran bleiben.

Möglicherweise sollte ich ja auch den KFA senken um 2-3%? Dann sieht man ja auch mal mehr, oder etwa nicht?


 
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#80 von phil (edubily) , 05.02.2015 12:45

"Das Krafttraining lasse ich eh laufen....da zwinge ich mir nicht jedesmal mehr Gewicht drauf...."

Da hast du's. Du brauchst einen ÜBERschwelligen Reiz, damit dein Körper adaptiert. Muss ja nicht jede Einheit sein. Aber ohne Progression kann man es gleich sein lassen.


 
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#81 von Don90 , 05.02.2015 12:52

Ja na klar steigere ich das Gewicht...aber das nehme ich jetzt nicht so ernst wie das Boxtraining. Darum halte ich die Einheiten auch so kurz.


 
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#82 von sandman , 05.02.2015 12:56

Dann wundere dich auch nicht,warum nichts vorwärts geht,. Ich kann ja auch nicht nur am Sandsack rumhampeln und erwarten, das ich Tyson ausknocke😃


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#83 von Don90 , 05.02.2015 13:03

Bekommt man denn vom Boxen alleine keinen athletischen Körperbau?


 
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#84 von sandman , 05.02.2015 13:06

Form Follows Funktion...also nicht den eines BB(wahrscheinlich).


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#85 von Bernd , 05.02.2015 13:32

Zitat von Don90 im Beitrag #72
PS: Trainingserfahrung Boxen 3,5 Jahre.
Krafttraining 5 Jahre mit Pausen.

Und beim Krafttraining dürfte ich nicht viel falsch machen, ich bin Personal Trainer (in Ausbildung).



Also wenn Du selbst schon als "PT in spe" nicht weißt, weshalb Du nicht mehr Muckis aufbaust und gleichzeitig selbst sagst, daß Du Krafttraining eher nur so nebenbei machst...? Was willst Du denn dann Deinen späteren Klienten sagen, wenn sie diesselbe Frage haben?

Aber das nur am Rande, Du willst oft auf sehr spezielle und komplexe Fragen eine eindeutige Antwort, und die, ohne das man Dich persönlich kennt und die Faktoren konkret einschätzen kann etc. Ferndiagnosen klappen zu diesem ganz persönlichen Thema eben nicht.

Du kannst doch einfach mal für eine Weile das Krafttraining intensivieren und den Kampfsport dafür etwas zurückfahren. Dann wirst Du schnell merken, ob und was da passiert und ob die bislang fehlenden gewünschten Resultate an der Genetik liegen oder Du trotz Deiner Ausbildung zum PT vielelicht doch beim Training nicht alles richtig gemacht hast( siehe den Post von phil).

Letztlich solltest Du einfach mal mehr testen und selbst ausprobieren, als zu erwarten, daß man auf solche Fragen immer die "eine richtige" Antwort bekommen kann. Die gibt es nun mal nicht. Mehr als Ratschläge, die man dann auch einfach mal annehmen und vor allem ausprobieren sollte, kann es da nicht geben.

Gruß Bernd



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#86 von Simu , 05.02.2015 14:17

Zitat von Chris (edubily) im Beitrag #68


Wer mit schweren Gewichten trainiert und vielleicht sogar exzentrisch, der kann durchaus > 10 Tage brauchen, um entsprechende Körperpartien zu regenerieren. Vor allem die gewünschten Typ-II-Fasern brauchen enorm viel Regeneration. Gibst du das nicht, dann wirst du immer wieder dafür sorgen, dass du zu viel metabolisch stresst, was den Stoffwechsel hin zu oxidativ bewegt.




Bei exzentrischen Übungen bin ich noch einer Meinung mit dir, aber schwere Gewichte brauchen nicht 10 Tage Regeneration bei einem geübten Sportler. Im Gegenteil, ich war über 10 Jahre dem HIT verschrieben und bei keinem anderen Traininssystem stagnierte ich auf so tiefem Niveau wie zu dieser Zeit.
2-3 x pro Woche schwere Belastung liegen gut drin, das wichtigste ist dabei einfach, dass man verstanden hat wie einen Reiz setzen und sich somit ans Koordinationsversagen hält und keine ZNS oder extrem Strukturbelastenden Techniken wählt.


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#87 von Chris (edubily) , 05.02.2015 14:25

Zitat
Bei exzentrischen Übungen bin ich noch einer Meinung mit dir, aber schwere Gewichte brauchen nicht 10 Tage Regeneration bei einem geübten Sportler. Im Gegenteil, ich war über 10 Jahre dem HIT verschrieben und bei keinem anderen Traininssystem stagnierte ich auf so tiefem Niveau wie zu dieser Zeit.



Na ja ... Maximalkrafttraining setzt voraus, dass eben auch Bänder, Sehnen, Kollagen im Muskel etc. (und deutlich mehr) beansprucht werden als mit anderen Variationen. Und wer schwer trainiert wird zwangsläufig auch für eine stärkere exzentrische Belastung sorgen.

Geübte Sportler, die das lange machen, werden die Regenerationszeit deutlich verkürzen, das stimmt schon, aber wir leben oftmals nicht in einer perfekten Welt und gerade wenn man noch andere Sportarten ausübt kann die Regeneration durchaus (= muss nicht unbedingt, natürlich) 10 Tage betragen.

Hast du das HIT-Beispiel gewählt wegen den großen Pausen zwischen den Trainingseinheiten?


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#88 von Simu , 05.02.2015 14:38

Ich habe das HIT Beispiel genau desshalb gewählt. In meinen 20 Jahren Krafttraining war das wirklich das System das mich auf tiefstem Niveau stagnieren liess. Es gab auch Asuflüge ins andere Extrem mit HFT. Dort waren es dann über lange Zeit 6-9 Ganzkörpereinheiten pro Tag. Das war aber deutlich zuviel und endete nach 1 Jahr mit einem kompletten Abriss der Bizepssehne rechts.

Aber aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass ich die grössten Kraftleistungen erreiche, bei Frequenzen von 2-3 mal die Woche. Aber du hast schon auch irgendwie recht, ich trainiere nicht dauerhaft immer im schweren Bereich. Meist arbeite ich mich während 6-10 Wochen von 60% auf 95% hoch, mache eine neue Standortbestimmung und steige dann mit den neuen 60% wieder ein. So gesehen trainiere ich nie länger als 3-4 Wochen in wirklich schweren Bereichen.

Ich machte vor 4-6 Jahren auch 3 mal einen Ausflug in die Welt des Dopings. Jetzt aktuell mit 37 Jahren habe ich ohne Hilsmittel in den meisten Übungen meine Leistung von früher auf Stoff überboten. In der Stoffzeit belastete ich aber meine Musklen nur 1-2 mal in der Woche.
Da ich jetzt Jahre später ohne Stoff sogar auf höhere Leistung komme bei 3 maliger Frequenz, ist das für mich ein deutliches Zeichen. Würde ich 1 x die Woche belasten, würde ich immer noch bei 100kg Bankdrücken rumgurken


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#89 von Chris (edubily) , 05.02.2015 14:46

Ja, genau.

Prof. Gießing hat seine HIT-Methode an uns Studenten getestet und seine Studien basieren auf uns. Daher bin ich mit der Methode vertraut und habe auch schon damit trainiert. Ich denke, dass man HIT nicht mit Maximalkrafttraining vergleichen kann. Auch gerade wegen der ZNS-Belastung etc. etc.
HIT ist schon anstrengend und so weiter, aber es ist eine andere Form der Belastung, eher eine enorme metabolische Belastung, als eine strukturelle.

Ich denke halt auch, dass es einen Unterschied macht, ob ich quasi sage: Ich trainiere nur 1 x pro 10 Tage, weil Guru XY das sagt oder ob mein Körper, meine Beine tatsächlich noch nach 8 Tagen weh tun vom Squatten.

Ich denke ... jeder muss da genau auf sich hören (ungeachtet des jeweiligen Setups), aber ich bin mir sehr sicher, dass ein mixed Training (Kraft- vs. Ausdauer-orientiert), 5-6 x wöchentlich, deutlich zu viel ist.

Edit: Aber sehr beachtlich deine Leistung (im Vergleich Steroide vs. natural)


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#90 von Simu , 05.02.2015 15:05

Da ist auch Edubily und somit du mitschuldig, seit ich meine Blutwerte überprüft habe und zusaätzlich einen Haufen NEM's schlucke, gehts wieder Bergauf und ein Plateu ist im Moment nicht in Sicht. Auf der leicht negativen Bank war mein Rekord bei 147.kg, an 150kg bin ich immer gescheittert. Vor 2 Wochen habe ich die 150kg bei einem Maximalversuch geknackt

Aber ich bin ja sowieso keine gute Referenz für andere Leute, nach 20 Jahren Krafttraining ist meine Regeneration und Belastbarkeit sicher eine andere als bei einem Einsteiger mit 1,2 Jahren Erfahrung.

Was ich aber Unterschreiben kann, ab einem gewissen Leistungsstand reichen sogar schon 2 x die Woche 30-40min Cardio, damit ich sofort keine Fortschritte mehr mache, bei 3 mal Cardio gehen die Kraftwerte dann schon wieder langsam zurück.

Das einzige was geht sind 1-2 HIIT-Einheiten zusätzlich, oder alle 2 Wochen mal zum Spass eine Cardiorunde. Sonst mags gar nix leiden. Je weiter jemaand mit der Kraft ist, umso weniger anderen Sport mag es leiden!


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