RE: Bitte um Hilfe - Schilddrüse

#16 von Nymeria , 13.08.2018 09:24

Hallo Jens!

Ja, Selen nehme ich natürlich. 200mcg von LEF.
Im Oktober wurden 7.4 mcg/dl gemessen. ( Ref. 7.4 - 13.9)
Also eigentlich schon ein Mangel. Anfangs nahm ich ein paar Monate 400mcg, später dann eben nur mehr 200mcg.
Aber du nimmst 12mg Selen pro Tag?? Oder meinst du Jod?

LG


 
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RE: Bitte um Hilfe - Schilddrüse

#17 von jfi , 13.08.2018 09:57

Nein, Gott bewahre mit 12 mg Selen am Tag würde man sich ja hart vergiften.
Ich nehme 2 Tropfen LL am Tag, 5 Tage die Woche, das entspricht 12 mg Jod/Tag an 5 Tagen in der Woche.

Also bevor ich mir Gedanken zur Schilddrüse oder Jod mache, würde ich an deiner Stelle erstmal Selen an den oberen Rand vom Referenzbereich bringen, mit NEM und Paranüssen sollte das recht schnell klappen.
Und dann nochmal schauen wie es dir geht, könnte sein dass es dir dann schon deutlich besser geht!

LG Jens


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RE: Bitte um Hilfe - Schilddrüse

#18 von hans , 13.08.2018 12:33

Zitat von jfi im Beitrag #17
erstmal Selen an den oberen Rand vom Referenzbereich bringen, mit NEM und Paranüssen sollte das recht schnell klappen.


Bitte keine Paranüsse: Radium und nicht zu knapp! Schimmel & Co. mal ganz beiseite...

LG
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RE: Bitte um Hilfe - Schilddrüse

#19 von Hansen , 13.08.2018 16:16

Hallo Nymeria

7,4 mcg/dl ist in der Tat ein deutlicher Mangel. Würde mir nicht ausreichen. Kyra Hoffmann/Kauffmann fragt jedesmal nach meiner Selen-Einnahme. Ich nehme 600 ug Cefasel (ist rezeptpflichtig und erstattet mit Glück deine Kasse). Unsere (meine Familie und ich) Blutwerte liegen immer zwischen 150-200 ug/l (dein Wert ist dann wohl 74 ug/l). Laut Dr. Strunz, bei dem waren wir fünf Jahre als Patienten, ist ein Wert ab 135 ug/l anzustreben. Insofern stimme ich Jens voll zu, auch, was die Wirkung von Jod betrifft (interessant dazu das SD-Protokoll von Chris, kennst du bestimmt).
Aber... Wir sind alle unterschiedlich. Es gibt keinen Standard. Und es geht selten nur um e i n e Substanz.


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RE: Bitte um Hilfe - Schilddrüse

#20 von Nymeria , 14.08.2018 17:15

So, hallo Leute.
War heute bei Spezialist Nr. 2.
Also, erstmal zu den Zysten:
Die seihen komplett harmlos und waren höchstwahrscheinlich schon vor einem Jahr, als die erste Sono. gemacht wurde, da.
Er meinte, diese würden erst bei neueren Geräten sichtbar und werden auch häufig bei komplett gesunden Menschen gefunden, also nicht pathologisch.
Freut mich natürlich total, denn die haben mir schon ordentlich Sorgen gemacht. Also sofern das auch stimmt. Der andre Doc. hat da schon besorgter geklungen, allerdings hat er aber die Diagnose dann auch falsch gestellt.
Jedenfalls kommen die Zysten eben nicht vom Jod.
Was eben das Jod anbelangt, ich solle unbedingt auf 150 mcg reduzieren, aber auch keinesfalls weglassen - der erhöhte TSH kommt davon. Da war er sich ganz sicher. Er hält absolut nichts von diesen Jodhochdosen, weil man meist nicht weiß, ob die Schilddrüse ok ist oder nicht.
Die Beschwerden haben laut ihm absolut nichts mit der Schilddrüse zu tun. Erst wenn der Wert weit über 4 liegt, merke man überhaupt etwas.
Seine Empfehlung war neben Jodreduktion auch noch das Nachmessen der Werte in 2-3 Monaten.


Zitat von jfi im Beitrag #17

Also bevor ich mir Gedanken zur Schilddrüse oder Jod mache, würde ich an deiner Stelle erstmal Selen an den oberen Rand vom Referenzbereich bringen, mit NEM und Paranüssen sollte das recht schnell klappen.
Und dann nochmal schauen wie es dir geht, könnte sein dass es dir dann schon deutlich besser geht!

LG Jens

Zitat von Hansen im Beitrag #19
Hallo Nymeria

7,4 mcg/dl ist in der Tat ein deutlicher Mangel. Würde mir nicht ausreichen. Kyra Hoffmann/Kauffmann fragt jedesmal nach meiner Selen-Einnahme. Ich nehme 600 ug Cefasel (ist rezeptpflichtig und erstattet mit Glück deine Kasse). Unsere (meine Familie und ich) Blutwerte liegen immer zwischen 150-200 ug/l (dein Wert ist dann wohl 74 ug/l). Laut Dr. Strunz, bei dem waren wir fünf Jahre als Patienten, ist ein Wert ab 135 ug/l anzustreben. Insofern stimme ich Jens voll zu, auch, was die Wirkung von Jod betrifft (interessant dazu das SD-Protokoll von Chris, kennst du bestimmt).
Aber... Wir sind alle unterschiedlich. Es gibt keinen Standard. Und es geht selten nur um e i n e Substanz.


Also Selen werd ich auf jeden Fall weiternehmen und erhöhen? Klingt nach einem sehr guten Anhaltspunkt! Danke euch beiden 🙂
Ich werde Jod denk ich vorerst dann mal reduzieren und schauen, was zur nächsten Blutabnahme rauskommt.

So, was ich aber absolut nicht verstehe:
Wieso reagiert meine Schilddrüse bei den 300mcg, die meiner Meinung nach echt nicht viel sind, so?
Bei den allermeisten Leuten verbessern sich die Werte. Schlimmstenfalls halt Überfunktion oder eben Hashimoto.
Aber Anstieg der Werte? Vielleicht ist in meinem Präparat auch gar kein Jod drin und ich wurde verarscht? 🤔
Ist meine Schilddrüse nun gesund bei der Reaktion oder eben nicht? War seine eigene Aussage, eine gesunde Schilddr. packt sowas.

Puh. Einerseits bin ich echt froh, dass organisch (scheinbar) alles okay ist, aber sonst bleibt mir immer noch ein großes Fragezeichen...

LG


 
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RE: Bitte um Hilfe - Schilddrüse

#21 von Dominik , 14.08.2018 17:36

Also mein TSH ist in diesem Jahr nach der 90-tägigen Einnahme von 25 mg Iodoral täglich auch deutlich nach oben gegangen.

Allerdings ist damit gleichzeitig auch mein fT3 deutlich nach oben gegangen.

Das fT4 hingegen blieb im Vorher-Nachher-Vergleich weitestgehend stabil.

Hier mal alle Daten im Überblick:

• TSH:
0,94 µIU/ml (2016)
0,45 µIU/ml (2017)
2,12 µIU/ml (10.01.2018 - vor Jodhochdosierung mit 25 mg Iodoral pro Tag, 90 Tage lang)
3,85 µIU/ml (11.07.2018 - kurz nach Abschluss der Jodhochdosierung)
-> bei einem Referenzbereich von 0,27-4,2 µIU/ml

• fT3:
2,40 pg/ml (2016)
2,00 pg/ml (2017)
2,60 pg/ml (10.01.2018 - vor Jodhochdosierung mit 25 mg Iodoral pro Tag, 90 Tage lang)
3,59 pg/ml (11.07.2018 - kurz nach Abschluss der Jodhochdosierung)
-> bei einem Referenzbereich von 2,0-4,4 pg/ml

• fT4:
0,90 ng/dl (2016)
1,00 ng/dl (2017)
1,19 ng/dl (10.01.2018 - vor Jodhochdosierung mit 25 mg Iodoral pro Tag, 90 Tage lang)
1,28 ng/dl (11.07.2018 - kurz nach Abschluss der Jodhochdosierung)
-> bei einem Referenzbereich von 0,93-1,7 ng/dl


Nymeria hat sich bedankt!
 
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RE: Bitte um Hilfe - Schilddrüse

#22 von Nymeria , 14.08.2018 19:20

Zitat von Dominik im Beitrag #21
Also mein TSH ist in diesem Jahr nach der 90-tägigen Einnahme von 25 mg Iodoral täglich auch deutlich nach oben gegangen.

Allerdings ist damit gleichzeitig auch mein fT3 deutlich nach oben gegangen.

Das fT4 hingegen blieb im Vorher-Nachher-Vergleich weitestgehend stabil.

Hier mal alle Daten im Überblick:

• TSH:
0,94 µIU/ml (2016)
0,45 µIU/ml (2017)
2,12 µIU/ml (10.01.2018 - vor Jodhochdosierung mit 25 mg Iodoral pro Tag, 90 Tage lang)
3,85 µIU/ml (11.07.2018 - kurz nach Abschluss der Jodhochdosierung)
-> bei einem Referenzbereich von 0,27-4,2 µIU/ml

• fT3:
2,40 pg/ml (2016)
2,00 pg/ml (2017)
2,60 pg/ml (10.01.2018 - vor Jodhochdosierung mit 25 mg Iodoral pro Tag, 90 Tage lang)
3,59 pg/ml (11.07.2018 - kurz nach Abschluss der Jodhochdosierung)
-> bei einem Referenzbereich von 2,0-4,4 pg/ml

• fT4:
0,90 ng/dl (2016)
1,00 ng/dl (2017)
1,19 ng/dl (10.01.2018 - vor Jodhochdosierung mit 25 mg Iodoral pro Tag, 90 Tage lang)
1,28 ng/dl (11.07.2018 - kurz nach Abschluss der Jodhochdosierung)
-> bei einem Referenzbereich von 0,93-1,7 ng/dl

Interessant und sehr nett, dass du dir die Mühe gemacht hast, Danke! 🙂
Hast du eine Änderung deines Befindens wahrnehmen können in diesem Zeitraum? Gings dir vorher irgendwie schlechter?
Eigentlich sollte mich das ja beruhigen, da bei dir ja quasi dasselbe passiert ist unter Jodeinnahme.
Oder eben auch nicht.. 300mcg vs. 25mg ist doch ein dezenter Unterschied.
Aber ein Anstieg von fT3 ist doch super! Leider habe ich in der Hinsicht keine Vergleichswerte.
Und den Grund, wieso es mir einfach mies geht kenne ich auch immer noch nicht.
Vielleicht liegt es einfach am niedrigen Folsäure und B12 Wert? Bin aber schon am Auffüllen. Bis jetzt keine Verbesserung.
Übrigens wurde auch ein Kupferüberschuss festgestellt, obwohl ich täglich 25mg Zink nehme. Allerdings sehr wahrscheinlich durch die Pille ausgelöst. Ob das jetzt wirklich so aufs Allgemeinbefinden schlagen kann?
(Und ja, ich hab tatsächlich vor das kleine rosa Ding in Zukunft wieder abzusetzen - war eigentlich eh nur eine Notlösung.)

LG


 
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RE: Bitte um Hilfe - Schilddrüse

#23 von Dominik , 14.08.2018 20:15

Zitat von Nymeria im Beitrag #22
Hast du eine Änderung deines Befindens wahrnehmen können in diesem Zeitraum? Gings dir vorher irgendwie schlechter?

Nein, ich habe trotz der teils recht unterschiedlichen SD-Werte in den Jahren 2016 - 2018 keinerlei Unterschiede im Hinblick auf mein Befinden feststellen könnte. Soll heißen, ich "spüre" keinen Unterschied, was aber nicht unbedingt bedeuten muss, dass die SD-Werte nicht trotzdem einen Effekt auf meinen Körper haben können.

Zitat von Nymeria im Beitrag #22
Aber ein Anstieg von fT3 ist doch super!

Nun ja, bei mir ist es auch eher ein Meckern auf hohem Niveau, denn ich erfreue mich (zumindest gefühlt) bester Gesundheit und führe ein sehr glückliches Privat- UND Berufsleben. Es ist heutzutage ja keine Selbstverständlichkeit, dass man a.) glücklich verheiratet ist, b.) glücklich über das gemeinsame Kind ist, c.) glücklich im Beruf ist, d.) glücklich mit den Finanzen ist und zu guter Letzt auch mit allen anderen Lebensaktivitäten (Hobbies etc.) glücklich ist. Bei mir ist das glücklicherweise der Fall, wofür ich sehr dankbar bin.

Um zum Faktor "Meckern auf hohem Niveau" zurückzukommen: Das Einzige, was mich an meinen Blutwerten stört, sind mein nur mittelmäßiges Gesamttestosteron und mein erhöhtes SHBG. Beides in Kombination sorgt für ein extrem niedriges freies Testosteron (kratzt an der unteren Normgrenze und war bei mir sogar schon mal unter Norm) was natürlich eines meiner Hobbies (den Kraftsport) etwas beeinträchtigt. Und deshalb forsche ich diesbezüglich auch weiter nach.

Bei dir könnte ein maßgeblicher Faktor tatsächlich die Pille sein. In dieser Hinsicht haben wir Männer einen Vorteil, denn viele Frauen wählen nun mal eine hormonelle Verhütungsmethode, wodurch sie ihren eigenen Hormonhaushalt gehörig durcheinanderbringen können. Aber auch hier würde ich nicht pauschalisieren, denn es gibt Frauen, die auch mit der Pille wunderbar zurechtkommen und zumindest vom Befinden her keine Nachteile verspüren.


 
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RE: Bitte um Hilfe - Schilddrüse

#24 von jfi , 15.08.2018 07:57

Zitat von Nymeria im Beitrag #20
So, was ich aber absolut nicht verstehe:
Wieso reagiert meine Schilddrüse bei den 300mcg, die meiner Meinung nach echt nicht viel sind, so?
Bei den allermeisten Leuten verbessern sich die Werte. Schlimmstenfalls halt Überfunktion oder eben Hashimoto.
Aber Anstieg der Werte? Vielleicht ist in meinem Präparat auch gar kein Jod drin und ich wurde verarscht? ��
Ist meine Schilddrüse nun gesund bei der Reaktion oder eben nicht? War seine eigene Aussage, eine gesunde Schilddr. packt sowas.


Also neben der Pille wird das mit Sicherheit daher kommen, dass du zu wenig Selen im Körper hast, dann macht die SD manchmal komische Sachen auch bei Mini-Dosen von Jod. Lies doch mal das Buch non Kyra Kauffmann, du musst danach ja keine Jod-Hochdosen fahren, aber man lernt da tdm sehr viele Dinge die einem davor nicht bewusst waren!

Wegen dem Absetzen der Pille würde ich an deiner Stelle unbedingt die Podcasts von Daniel Knebel in der Flowgrade-Show anhören. Der ist Fitness-Coach der sich durch einen Schicksalsschlag in der Familie bestens eingelesen und gebildet hat zum Thema weibliche Hormone und geht bei einem der drei Podcasts auch darauf ein wie Frau am besten die Pille entgiftet nach dem Absetzen.

LG Jens


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RE: Bitte um Hilfe - Schilddrüse

#25 von Nymeria , 18.08.2018 14:52

Zitat von jfi im Beitrag #24

Also neben der Pille wird das mit Sicherheit daher kommen, dass du zu wenig Selen im Körper hast, dann macht die SD manchmal komische Sachen auch bei Mini-Dosen von Jod. Lies doch mal das Buch non Kyra Kauffmann, du musst danach ja keine Jod-Hochdosen fahren, aber man lernt da tdm sehr viele Dinge die einem davor nicht bewusst waren!

Wegen dem Absetzen der Pille würde ich an deiner Stelle unbedingt die Podcasts von Daniel Knebel in der Flowgrade-Show anhören. Der ist Fitness-Coach der sich durch einen Schicksalsschlag in der Familie bestens eingelesen und gebildet hat zum Thema weibliche Hormone und geht bei einem der drei Podcasts auch darauf ein wie Frau am besten die Pille entgiftet nach dem Absetzen.

LG Jens

Ich werde nächste Woche mal direkt in ein Labor gehen und den Selenwert bestimmen lassen.
Ich war wirklich der Überzeugung 200mcg würden locker reichen, hatte sogar Angst, in eine Überversorgung zu kommen. Muss ich vor der Messung eigentlich absetzen?
Und ja, das Buch sollte ich mir tatsächlich mal besorgen.

Habe mir die Videos von Knebel angesehen, wow! War wieder sehr viel neues dabei. Dass Cellulite zB. absolut nicht sein muss und eher auf ein hormonelles Ungleichgewicht hinweist, wusste ich gar nicht. (Sehr gut... )
Danke nochmals.

Zitat von Dominik im Beitrag #23
Zitat von Nymeria im Beitrag #22
Hast du eine Änderung deines Befindens wahrnehmen können in diesem Zeitraum? Gings dir vorher irgendwie schlechter?

Nein, ich habe trotz der teils recht unterschiedlichen SD-Werte in den Jahren 2016 - 2018 keinerlei Unterschiede im Hinblick auf mein Befinden feststellen könnte. Soll heißen, ich "spüre" keinen Unterschied, was aber nicht unbedingt bedeuten muss, dass die SD-Werte nicht trotzdem einen Effekt auf meinen Körper haben können.

Stimmt. Vielleicht ging es dir ja zuvor einfach auch schon sehr gut? :)

Zitat von Dominik im Beitrag #23
Zitat von Nymeria im Beitrag #22
Aber ein Anstieg von fT3 ist doch super!

Nun ja, bei mir ist es auch eher ein Meckern auf hohem Niveau, denn ich erfreue mich (zumindest gefühlt) bester Gesundheit und führe ein sehr glückliches Privat- UND Berufsleben. Es ist heutzutage ja keine Selbstverständlichkeit, dass man a.) glücklich verheiratet ist, b.) glücklich über das gemeinsame Kind ist, c.) glücklich im Beruf ist, d.) glücklich mit den Finanzen ist und zu guter Letzt auch mit allen anderen Lebensaktivitäten (Hobbies etc.) glücklich ist. Bei mir ist das glücklicherweise der Fall, wofür ich sehr dankbar bin.

Das freut mich wirklich sehr für dich, Glücklichsein ist mMn. auch ein wesentlicher Faktor für eine gute Gesundheit. Die letzten Prozente herauskratzen zu wollen ist aber auch nicht verwerflich, wenn man schon die Möglichkeit und das Wissen hat, wieso auch nicht? Die Dankbarkeit sollte man auch wirklich neben solchen "Kleinigkeiten" nicht vergessen, bevor man ständig am Meckern ist und sich somit eigentlich sein Glück wieder nimmt. Du machst das ja schon richtig, aber leider erkennt das nicht jeder.
Zitat von Dominik im Beitrag #23

Um zum Faktor "Meckern auf hohem Niveau" zurückzukommen: Das Einzige, was mich an meinen Blutwerten stört, sind mein nur mittelmäßiges Gesamttestosteron und mein erhöhtes SHBG. Beides in Kombination sorgt für ein extrem niedriges freies Testosteron (kratzt an der unteren Normgrenze und war bei mir sogar schon mal unter Norm) was natürlich eines meiner Hobbies (den Kraftsport) etwas beeinträchtigt. Und deshalb forsche ich diesbezüglich auch weiter nach.

Ist auch gut so! Wünsche dir noch viel Erfolg dabei, du wirst bestimmt noch eine Lösung/Ursache dafür finden.
Zitat von Dominik im Beitrag #23

Bei dir könnte ein maßgeblicher Faktor tatsächlich die Pille sein. In dieser Hinsicht haben wir Männer einen Vorteil, denn viele Frauen wählen nun mal eine hormonelle Verhütungsmethode, wodurch sie ihren eigenen Hormonhaushalt gehörig durcheinanderbringen können. Aber auch hier würde ich nicht pauschalisieren, denn es gibt Frauen, die auch mit der Pille wunderbar zurechtkommen und zumindest vom Befinden her keine Nachteile verspüren.

Da bin ich mir ehrlich gesagt sogar ziemlich sicher.
Tja, das mit dem Befinden ist eh so eine Sache. Ich glaube, dass die Pille langfristig bei jeder Frau etwas ins Negative verändert, mehr oder weniger. Was man direkt ja auch nicht wahrnehmen muss. Man kann sich ja auch an gewisse Zustände gewöhnen und meinen, es geht einem gut.

LG


 
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RE: Bitte um Hilfe - Schilddrüse

#26 von Nymeria , 21.08.2018 10:55

Habe heute den Befund noch vom 2. Doc erhalten.
Schilddrüsenvolumen gesamt 7 ml.
Wollte ich nur noch anfügen, falls das noch was zur Sache tut.

LG


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RE: Bitte um Hilfe - Schilddrüse

#27 von Dominik , 21.08.2018 18:56

Zitat von Nymeria im Beitrag #26
Habe heute den Befund noch vom 2. Doc erhalten.
Schilddrüsenvolumen gesamt 7 ml.
Wollte ich nur noch anfügen, falls das noch was zur Sache tut.

LG

Ist das zu 100% sicher? Also Gesamtvolumen = 7 ml?

Wie hans hier in Beitrag #8 schon geschrieben hat, wären 7 ml echt arg wenig.

Die meisten Ärzte sagen, dass die Schilddrüse bei der Frau ein Gesamtvolumen von mindestens 10 ml haben sollte.

Manche Ärzte setzen als Untergrenze auch 12 ml an, andere wiederum 15 ml.

Aber in allen Fällen liegst du mit 7 ml deutlich darunter.

Im Schilddrüsenguide.de (http://schilddruesenguide.de/thyreoiditi...druesengroesse/) heißt es beispielsweise:

Zitat
Einige Ärzte sehen eine mögliche Untergrenze für das Schilddrüsenvolumen eines Erwachsenen bei ca. 10 ml. „Normalerweise ist die Schilddrüse bei der gesunden Frau etwa 15-18 g schwer, beim Mann etwa 20-25 g. Wird die Schilddrüse durch die Hashimoto-Thyreoiditis kleiner, kommt es zur Unterfunktion. Die Gewichtsgrenze bzw. Volumengrenze, bei der die Unterfunktion einsetzt liegt etwa bei 10 g bzw. 10 ml. Dies ist ein empirischer Erfahrungswert. Es gibt jedoch Patienten, die mit 8 g noch eine völlig normale Schilddrüsenfunktion haben, andere haben mit 20 g bzw. 20 ml schon eine Unterfunktion. Insoweit ist die Größe allein nicht aussagekräftig. Es muss immer die Funktion der Schilddrüse gemessen werden (TSH-Wert). “ (L. A Hotze: “Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse – mögliche Ursachen, Folgen und Behandlungsmöglichkeiten, Mainz-Kasteler Arzt-Patienten-Seminar 2002)

Ein anderer Ansatz berücksichtigt die Größe der Schilddrüse in Abhängigkeit vom Körpergewicht nach folgender Formel:

Minimales Schilddrüsenvolumen = 0,12 x kg Körpergewicht

Eine Schilddrüse die kleiner ist als das so berechnete minimale Schilddrüsenvolumen wird demnach als atrophisch bezeichnet.



Wurde schon eine Schilddrüsenszintigraphie gemacht?

Falls das schon erwähnt wurde und ich es nicht mehr auf dem Schirm habe, sorry.


 
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RE: Bitte um Hilfe - Schilddrüse

#28 von Nymeria , 21.08.2018 19:23

Ja, im Bericht steht Gesamtvolumen. Bei der Untersuchung hat er das auch so in sein Diktiergerät gesagt.
Es steht auch in beiden Befunden, dass die SD normal groß sei.. also das interpretiert wohl jeder anders?
Laut Doc Nr. 1 sind es 8.9ml. Also wird die tasächliche Größe denke ich dazwischen liegen. So schnell kann sich die Größe glaub ich nicht verändern.
Szintigraphie wurde bei Doc Nr. 1 gemacht. Im Eingangspost ist das Bild davon dabei und die Beschreibung, womit ich aber nicht viel anfangen kann. Aber laut beiden Ärtzen alles okay.

Mit der Formel wäre mein minimales Volumen bei 6ml. Bisschen Spielraum hab ich ja noch
Aber mal ernsthaft.. finde es schon auch etwas beunruhigend, dass meine Größe so von der Norm abweicht. Aber muss vielleicht nichts bedeuten?

LG


 
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RE: Bitte um Hilfe - Schilddrüse

#29 von hans , 21.08.2018 20:03

Zitat von Nymeria im Beitrag #28
Aber mal ernsthaft.. finde es schon auch etwas beunruhigend, dass meine Größe so von der Norm abweicht. Aber muss vielleicht nichts bedeuten?


Die Werte die ich gepostet hatte beziehe ich auf die Werte welche mir in Bezug auf meine SD-Diagnose mitgeteilt wurden. In jedem Falle ist es für mich ein klarer Indikator das da Klärungsbedarf besteht. Denn wenn die SD physisch nicht die nötigen Mengen an T3/4 bereitstellen kann, dann stellt sich die Frage nach der Einnahme von SD-Hormonen. Das kann jedoch sowieso nur ein Arzt verschreiben - und sollte mit diesen inkl. Kontrolle und Dosierung geklärt werden. Hier endet jedoch mein geringes Wissen zu dem Komplex, da ich selber von der Problematik nicht betroffen bin.

LG
Hans



 
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zuletzt bearbeitet 21.08.2018 | Top

RE: Bitte um Hilfe - Schilddrüse

#30 von Nymeria , 21.08.2018 20:25

Ja das könnte schwierig werden, wenn es anscheinend absolut nicht als Problem angesehen wird.
Muss anscheinend warten bis es erstmal richtig kracht, damit da ein Arzt Handlungsbedarf sehen würde...

Also falls es überhaupt nötig wäre. Scheint leider wirklich sehr komplex zu sein.



 
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zuletzt bearbeitet 21.08.2018 | Top

   

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