Log: Mein Weg zu einem neuen (normalen) Leben

#1 von SecretOfSteel , 18.06.2018 22:11

Moin zusammen!

Nachdem ich mich jetzt ein wenig durch die Forumsstruktur geklickt habe, halte ich diesen Bereich denke ich für den passendsten. (Sonst gerne verschieben!) Wie der Titel schon andeutet habe ich vor, mein Leben grundlegend und nachhaltig umzustellen, natürlich zum Besseren. Oder anders gesagt: Ich möchte endlich Normalität herstellen.

Im Vorstellungsfaden Vorstellung (34) habe ich das meiste über mich schon erzählt, will meine Problembereiche und das daraus notwendige Projekt aber noch mal kurz zusammenfassen und würde mich wirklich sehr über Hilfe, Ratschläge und Kommentare freuen. Danke dafür im Voraus!

Ich bin 32 Jahre alt und habe im Grunde schon mein ganzes Leben lang mit Problemen zu kämpfen – mal stärker, mal schwächer, aber immer unterschwellig mitschwingend.

Wie im besagten Faden schon geschrieben: Als mir das "Handbuch" vor einigen Jahren von einem guten Freund empfohlen wurde, hatte das auf mich den Effekt eines Vorschlaghammers. Das erste mal nach dem Biologieunterricht von Mitochondrien und ihrer Wichtigkeit gelesen, mTOR, usw. usf. Zu dem Zeitpunkt war ich übrigens noch Vegetarier (für insgesamt glaube ich 7 Jahre). Das Buch hat mir unglaublich Mut gemacht und ich hab wohl keines in meinem Schrank, das mit so vielen Anmerkungen und Klebezetteln versehen ist wie eures, Chris. Zu dem Grund dafür weiter unten auch noch mehr, das ist nämlich mit mein Hauptproblem: Ich kann mir so gut wie gar nichts merken.
Praktischerweise hatte ich mir das Buch sogar zum Jahreswechsel zugelegt, so dass der Tatendrang entsprechend groß war.

Über die Zeit hinweg habe ich die verschiedensten Sachen aus den unterschiedlichen Großbereichen immer mal wieder ausprobiert, hier mal ein Nahrungsergänzungsmittel (NEM) genommen, da mal was weggelassen, dort mal was neues versucht, etc. Leber beispielsweise ist eine Art Kindheitstrauma von mir, durch das Buch (und Strength First, Me Improved, u.a.) habe ich mich jedoch wieder an sie herangewagt. Scheußlich finde ich sie immer noch uns "wirken" tut sie auch nicht...

Nach diesen etwa 3 Jahren mehr oder weniger eher ziellosem Geplänkel möchte ich das ganze nun aber strukturiert, konsequent und auf solider Grundlage angehen, das heißt letztlich: Bluttest, Werte vergleichen, hochschrauben, dann hoffentlich ein Aha!-Erlebnis haben und auf einem höheren Level feinjustieren. Hier ist auch mein Hauptanliegen und meine größte Bitte: Welche Blutwerte gilt es testen zu lassen? Auch dazu dann natürlich gleich mehr.

Wie im Vorstellungsfaden teile ich auch hier meine Schwierigkeiten der Lesbarkeit halber in Kategorien ein, soweit mir möglich. Wenn stellenweise Passagen einfach übernommen sind, nicht übel nehmen, man muss ja nicht alles zweimal schreiben.

Also los:

1) Körperliche Verfassung / Ernährung / Sport

Chris schreibt im Vorwort, dass er sich sein gesamtes junges Leben lang irgendwie „teigig“ gefühlt hat, antriebslos, schwach usw. Bei mir ist das ähnlich. Ich bin ca. 1,90 groß und wog sehr lange immer um 70Kg rum, mal 74 , mal 65. Da mein Vater größer und noch dünner war als ich, hielt ich das immer für normal und fand mich damit ab. Ich war zeit meines Lebens schwächlich, habe Sport gehasst, meine Jugendjahre größtenteils vorm PC verbracht, war oft blass usw. Nach vielen Jahren mehr oder weniger intensiver Beschäftigung mit der Thematik aus verschiedensten Quellen bin ich mir natürlich mittlerweile sicher, dass das n i c h t normal ist - physiologischer Bereich hin oder her. Rückblickend würde ich es am ehesten so beschreiben, dass ich mich nie wirklich männlich gefühlt habe. Dünn, leicht, energielos, leicht reizbar, wenig Testosteron.... ungeil. Sascha von Me Improved hat z.B. mal sehr schön beschrieben, dass man als Mann einen gewissen inneren Drang hat, sich schwer und (nicht wörtlich) „unbeweglich“ zu fühlen. Mich hat der kleinste Windstoß umgeworfen. Ob damit auch mein eher inselförmiger Bartwuchs zu tun hat, ich weiß es nicht.

Zu meiner heutigen Situation:

Derzeit betreibe ich sehr konsequent 2 bis 3 mal die Woche Krafttraining (mit begrenzten Mitteln, mit Gewichten zu Hause) und das macht mir auch sehr viel Spaß. Ich habe beinahe ein Gefühl, dass mir das mein Leben lang gefehlt hat, schwere Sachen heben ist geil und wenn ich mal nicht trainieren kann, geht es mir meist eher schlecht und ich bin unruhig. Diese Konsequenz versuche ich auch, in meinem restlichen Leben umzusetzen: Ich faste derzeit intermettierend (Essensfenster etwa 12 bis 19 Uhr), versuche mich an Meditation (fällt mir wegen meiner langen Wirbelsäule sehr schwer) und duschen jeden Tag kalt. Das wiederum fällt mir mittlerweile recht leicht und reicht von 5 bis 10 Minuten.

Ich wiege derzeit im Durchschnitt 84 Kg, was für mich einem absoluten Wunder gleichkommt, und bekam auch schon des öfteren entsprechende positive Kommentare zu hören – natürlich großartig für‘s Selbstbewusstsein.Trotzdem nehme ich nach wie vor verdammt wenig und langsam zu, habe auch oft Darmbeschwerden, etc. Wenn man meiner Ernährungsform ein Etikett verpassen müsste, würde ich vermutlich „Paleo“ oder „Primal“ sagen – aber nie dogmatisch, möglichst unkompliziert und sehr genügsam: Geschmack ist für mich meist zweitrangig, da ich das als Luxusproblem empfinde. Kurz: Tierisches Protein (soweit es mein schmaler Geldbeutel zulässt), „scheißeviel Gemüse“ (Sascha) und für die „Gains“ Reis, (Süß) Kartoffeln, etc. Von Kohlenhydraten habe ich allerdings oft das Gefühl müde zu werden, weshalb ich diese meist in den Abend lege. Fastfood interessiert mich schon seit Schulzeiten nicht, Softdrinks ebenso. Ich trinke Wasser, Kaffee und ab und zu ein Bier oder einen guten Single Malt. Nachgewiesen wurde bei mir eine Laktoseintoleranz; sobald ich Milch getrunken habe, werde ich unfassbar müde, wie ausgeknockt. Das ist wirklich verrückt.

Ach ja: Ich habe ständig Hunger., egal was und wie viel ich esse habe ich den Eindruck..

Eines meiner Hauptprobleme : Ich bin nahezu permanent müde, schlafe auch gerne schon mal beim lesen tagsüber ein. Es ist vor allem so, dass ich so lange schlafen kann wie ich will, ich bin am nächsten Tag nicht ausgeruht. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal nach dem Aufstehen wirklich fit war. Wenn es überhaupt jemals so war, muss das 15 Jahre oder länger her sein.

2) Geistige Verfassung

Zweites und wichtigstes Hauptproblem. Ich kann mich nicht mehr erinnern, wann ich zuletzt davon sprechen könnte einen "normal funktionierenden Kopf" zu haben, ich kann es nicht anders sagen. Im Klartext: Ich habe ein Gedächtnis wie ein 80-Jähriger Demenzkranker. Das äußert sich z.B. darin, dass ich von einem grade gelesenen Buch einige Tage später so gut wie nichts mehr weiß, manchmal sogar, was ich am Vortag gemacht habe. Mein Gehirn ist wie benebelt. So kann ich dann auch in Diskussionen egal zu welchem Thema quasi nie Argumente rekapitulieren, was unfassbar frustrierend ist. Da ich sehr gerne lese, ist auch das eine riesige Belastung für mich. Denke mir eben "Kannst du gleich lassen, hast du bald eh wieder vergessen" und so wage ich mich nicht an schwierigere Bücher, obwohl ich von denen noch viele ungelesen herumliegen habe. Um nicht geistig einzurosten, versuche ich trotzdem so viel wie möglich zu lesen (leichte Sachbücher, studiere allerdings textreiche Wissenschaften).

Damit einhergehend fallen mir aber auch Dinge wie logisches Denken, Schlussfolgerungen, Analyse, etc. unfassbar schwer. Beispielsweise muss ich doppelte Verneinungen (Beispiel: "Es ist jetzt nicht so dass er das nicht verstehen würde") mehrere Male laut lesen, um sie zu begreifen und einfachste Regeln dutzende Male wiederholen. Dann bleiben sie aber trotzdem nicht hängen und es ist quasi alles für die Katz. Ich bin mir sehr sicher, das ist in meinem Alter nicht normal und ich habe eine Zeit lang wirklich gedacht, ich werde einfach dumm, durch einen Hirntumor vielleicht. Gleichzeitig hält dieser Zustand aber schon so viele Jahre an, dass ich gar nicht mehr zuordnen kann, wann das angefangen hat, ob ich vielleicht immer schon solche Schwierigkeiten hatte, usw. So habe ich jedenfalls meine letzte mündliche Prüfung nur ganz knapp nicht versemmelt. Wochenlang jeden Tag von morgens bis abends gelernt, parat war dann fast nichts mehr. Es bleibt einfach nichts hängen.

Das ganze ist so krass ind belastend, dass es mich bisweilen schon in kürzere oder längere Depressionen geworfen hat. Obendrauf kam, dass mein Vater vor 3 Jahren verstorben ist, was ich auch schon manches Mal als zumindest verstärkenden Faktor in Erwägung gezogen habe. Ich habe oftmals auch einfach überhaupt keinen Antrieb, also genau das Gegenteil von dem von Chris‘ beschriebenen Gefühl „Immer weiter, koste es was es wolle“, dem Drive, dem Durchsetzungsvermögen.

Einen weiteren Faktor muss ich noch nennen, der zwar sehr privat ist, aber ich will die Situation ja ändern. Ich habe ein sehr gering ausgeprägtes Selbstbewusstsein und das, was man im Englischen „Social Anxiety“ nennt, also eine Art Sozialphobie. Die ist mal stärker, mal schwächer und es gibt auch Tage, an denen sie überhaupt nicht vorhanden ist, aber sie übt auf jeden Fall einen so großen Leidensdruck aus, dass ich da dringend was dran drehen möchte. Auch hier wurde ja im Buch einiges zu gesagt.

3) Haarausfall

Für viele vermutlich kein wichtiges Thema, für mich als leidenschaftlicher Anhänger einer gewissen muskalischen Subkultur und entsprechender Länge aber schon. ;) . Abgesehen vom erblichen Faktor, der natürlich immer eine Rolle spielt, kann ich mir mittlerweile auch hier einfach vorstellen, dass er mit allem anderen zusammenhängt. Mein Haar ist kraftlos, ohne Spannung und fällt eben aus. Dazu habe ich in meinem Alter bereits weiße Häärchen im Bart, was laut einem Buch ebenfalls auf Nährstoffmangel zurückzuführen sein k a n n. Auch in diesem Bereich habe ich die Hoffnung also nicht aufgegeben.

Zwischenfazit / Was ich nun vorhabe

Aus edubilyschem Denken heraus weiß ich, dass alles zusammenhängt, wir ein komplexes System sind und beim kleinsten Fehler das ganze System in sich zusammenbrechen kann. Und genau da ruht meine Hoffnung: Tief in meinem Instinkt, meinem Bauchgefühl bin ich mir sicher, dass es irgendwo an einem, zwei, drei kleinen Stellschräubchen liegt, die entdeckt und justiert werden müssen. Darum bitte ich um Hilfe. Natürlich will ich auch so gut es geht gerne mit hilfreichen Beiträgen das Forum bereichern, aber solange das mit dem Gedächtnis nicht besser wird…

Ich bin es leid, mit dem Zehntel meiner Energie, Kraft und meines Potentials durch das Leben zu schlurfen. Ich möchte eben an meinem genetischen Maximum leben und nicht am Minimum herumkrauchen.

Mein nächstes großes Ziel ist ein ausführlicher Bluttest. Daher wäre ich sehr dankbar für Hinweise, welche Werte ein absolutes Muss sind, welche für meine Probleme wichtig, welche eventuell sinnvoll sind. Die Tabelle mit den entsprechenden Preisen habe ich bereits und weiß danach, auf was ich mich preislich einstellen kann.

Nochmals kurz zusammengefasst (teilweise auch ergänzend):

- Körperliche Schwäche, sehr allmählicher Muskelaufbau, Müdigkeit, Schlappheit, Unlust, kein Antrieb
- Mangelnde Konzentration, Gedächtnis wie ein alter Mann, schlechte Analysefähigkeit, etc.
- Manchmal völliges Gefühl von Sinnlosigkeit, Depressionen, oft auch Stimmungsschwankungen
- Haarausfall und weiße Barthaare
- Akne, nicht wirklich massiv aber doch nie ganz vorbei.

Thema Supplements: Schwankt immer. Vor kurzem habe ich mir morgens immer einen Neurotransmitter-Cocktail aus Tyrosin, Phenylanalin und Citrullin zusammengemixt - in der Hoffnung, meine Energie in Schwung zu bekommen. Im Gegenteil hatte ich aber eher den Eindruck, davon morgens sehr müde zu werden und hab es dann wieder abgesetzt.

Derzeit: Morgens 6 - 10 Spirulina, tagsüber 15 ml Silicium für die Haare und abends 2 Magnesium von Edubily. (die sind aber heute alle geworden) Vor einiger Zeit habe ich total auf Zink gesetzt, nachdem dazu sehr viele Videos im Netz gesehen habe - um kurz darauf auch über Kupfer zu lesen (und mich an entsprechende Anmerkungen im Buch zu erinnern...) aber auch davon merkte ich recht keine Unterschiede. Also auch das erstmal wieder abgesetzt.

Ich habe mir nun Zinksulfat und destilliertes Wasser besorgt, um diesen Zink-Geschmackstest zu machen. Hat damit schon jemand Erfahrung?

Praxisteil / Bluttest

Aus dem Buch heraus würde ich zunächst die folgenden Werte messen lassen und bitte dringend um ergänzende Vorschläge, zugeschnitten auf die beschriebenen Probleme:

◦ Ferritin (und Hämoglobin)
◦ Vitamin D
◦ TSH/T3 (Beide!)
◦ Magnesium
◦ Zink
◦ Selen

Meine Gedanken, zur Klärung des Haarausfalls, ergänzend:

◦ T4
◦ Kupfer

Weitere Vorschläge, irgendwas ganz essenzielles vergessen? Irgendetwas davon n i c h t so wichtig? Ich habe nicht viel Geld und bin nicht traurig um jeden Euro, den ich sparen kann – gebe aber natürlich gerne das nötige aus.

Darüber hinaus bin ich auch sehr dankbar für Ideen, die jetzt sofort, als Linderung / Prophylaxe / erste Schritte umsetzbar wären, wenn vorhanden.

Noch eine Frage: Ist es egal, bei welchem Arzt ich diese Tests machen lasse? Ich habe mich schon im Ärztethread umgesehen, da ist für mich nichts dabei – es sei denn, ich reise etwas weiter. Auch d a s wäre es mir aber wert.

Ich bin jedenfalls kämpferischer und optimistischer denn je und möchte endlich ein normales Leben, ein Leben in meinem physiologischen Bereich, aber am genetischen Maximum führen.
Vielen Dank im Voraus an Alle und Danke, Chris und Philipp, für Eure g e i l e Arbeit!

Viele Grüße
Hendrik


 
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RE: Log: Mein Weg zu einem neuen (normalen) Leben

#2 von mario.neudeck , 19.06.2018 08:48

Hi,
das ist jetzt keine Hilfe für Dich. Aber eine moralische Unterstützung. Ich kenne das auch: Kein Antrieb von innen. Immer nur pushen, pushen, pushen. Auf allen Gebieten. Und jetzt, mit 51, geht mir die Kraft aus.

Ich habe vor 2 Jahren bei Dr. Strunz messen lassen. Kosten so ca. 1700 Eur. Die eigentlichen Kosten kommen danach aber erst, durch die NEM's und Eiweiß. Ich supplementiere das ganze Programm, Ernährung auf Low Carb / Moderate Carb umgestellt. Spürbar leichter geworden ist es nirgends.

Wenn ich das innerliche Pushen rausnehme, geht alles in den Keller. Das macht dann alles keinen Spaß mehr.

Insofern, sei froh, dass Du schon jetzt bemerkt hast, dass das so nicht ok ist. Wäre schön, wenn Du den Hebel umlegen kannst.

Grüße,
Mario


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RE: Log: Mein Weg zu einem neuen (normalen) Leben

#3 von Mo , 19.06.2018 11:08

gesamteiweiß unbedingt messen
ebenso einen hormoncheck machen lassen


wie sieht es mit Protein bei dir aus?
wie deckst du deinen bedarf?

wie sieht so ein tag bei dir aus?
essen meine ich


über ein multivitamin nachgedacht?


für den Haarausfall: nimm Vitamin B5
sehr lange


haut: leber essen (dann hättest du auch Kupfer dabei) oder Vitamin A nehmen?


gibt es auch innere bremsen bei dir?
wie gehst du die an?


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RE: Log: Mein Weg zu einem neuen (normalen) Leben

#4 von Markus , 19.06.2018 13:03

d

Zitat
Aus dem Buch heraus würde ich zunächst die folgenden Werte messen lassen und bitte dringend um ergänzende Vorschläge, zugeschnitten auf die beschriebenen Probleme:

◦ Ferritin (und Hämoglobin)
◦ Vitamin D
◦ TSH/T3 (Beide!)
◦ Magnesium
◦ Zink
◦ Selen



Gute Auswahl soweit Nimm noch freies Testosteron und Holo-Trancobalimin sowie Folsäure dazu (alt günstiger Notnagel alternativ Homocystein anstatt Holo-TC und Folsäure).

Geamteiweiß kostet fast nix und wenn noch Luft sein sollte:IGF-1, DHEA-S und Estradiol.

Am Einfachsten wird es sein direkt in einem Labor einen termin zur Blutentnahme auszumachen und sich die Ergbnisse nach Hause schicken zu lassen. Synlab nacht das:
https://www.synlab.de/de/mensch/standorte/


"Also mir gefällt es, wie die Muslime ihre Frauen behandeln. Ich wähle auf keine Fall AfD. Ich finde es viel pikanter, das ganze Gleichstellungs- und Feminismus-Gedöns indirekt anzugreifen, indem ich SPD oder Grüne wähle.".


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RE: Log: Mein Weg zu einem neuen (normalen) Leben

#5 von SecretOfSteel , 19.07.2018 18:52

Danke für die prompten Antworten an Alle! Es kann derzeit etwas dauern, bis ich antworte, weil ich sehr viel für die Uni tun muss und zudem im Moment kein Festnetz habe (alles übers Handy also).

Update: Habe seit einiger Zeit mit kalten Bädern abends begonnen, derzeit ca. 5 bis 6 Minuten. Bin allerdings leider so groß, dass ich nicht ganz in die Wanne passe.

Meditation scheint langsam besser zu funktionieren als bisher und habe mich mit luziden Träumen zu beschäftigen begonnen.


 
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RE: Log: Mein Weg zu einem neuen (normalen) Leben

#6 von SecretOfSteel , 19.07.2018 18:56

Zitat
Hi,
das ist jetzt keine Hilfe für Dich. Aber eine moralische Unterstützung. Ich kenne das auch: Kein Antrieb von innen. Immer nur pushen, pushen, pushen. Auf allen Gebieten. Und jetzt, mit 51, geht mir die Kraft aus.

Ich habe vor 2 Jahren bei Dr. Strunz messen lassen. Kosten so ca. 1700 Eur. Die eigentlichen Kosten kommen danach aber erst, durch die NEM's und Eiweiß. Ich supplementiere das ganze Programm, Ernährung auf Low Carb / Moderate Carb umgestellt. Spürbar leichter geworden ist es nirgends.

Wenn ich das innerliche Pushen rausnehme, geht alles in den Keller. Das macht dann alles keinen Spaß mehr.

Insofern, sei froh, dass Du schon jetzt bemerkt hast, dass das so nicht ok ist. Wäre schön, wenn Du den Hebel umlegen kannst. 

Grüße,
Mario




Moin,

schon in Ordnung, bin für jeden Input und jede Inspiration dankbar!

Mit Strunz habe ich mich vor vielen, vielen Jahren mal beschäftigt, tatsächlich war er sogar mein allererster zaghafter Einstieg in die Welt von Gesundheit, Fitness, Ernährung… dank ihm hab ich mir ein paar Laufschuhe gekauft und bin mit dem Laufen angefangen.
Die Messung liegt aber völlig jenseits meiner finanziellen Möglichkeiten, erst recht wenn danach keine Garantie für Besserung gegeben ist…

Das mit dem innerlichen Gas geben ist bei mir sehr ähnlich. Mental versuche ich da auch schon viel zu machen (Meditation, Atemübungen, Wim Hof, Motivationsvideos jeden Morgen, Erfolgstagebuch, Affirmationen,…), aber irgendwie fehlt einfach der Treibstoff. Fühlt sich schon sehr ungerecht an, wenn man sich anguckt wer mit täglich Fastfood ganz anders im Leben unterwegs ist. Aber Vergleiche machen bekanntlich unglücklich. ;)

Danke für Deine Antwort!
Hendrik


 
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RE: Log: Mein Weg zu einem neuen (normalen) Leben

#7 von SecretOfSteel , 19.07.2018 19:04

Zitat
gesamteiweiß unbedingt messen
ebenso einen hormoncheck machen lassen


wie sieht es mit Protein bei dir aus?
wie deckst du deinen bedarf?

wie sieht so ein tag bei dir aus?
essen meine ich


über ein multivitamin nachgedacht?


für den Haarausfall: nimm Vitamin B5
sehr lange


haut: leber essen (dann hättest du auch Kupfer dabei) oder Vitamin A nehmen?


gibt es auch innere bremsen bei dir?
wie gehst du die an?



Hi,

Gesamteiweiß nehme ich ins Programm auf, danke! Beim Plasma/Blut spenden wird ja das Hämoglobin gemessen, das liegt derzeit so um die 14 glaube ich .

Proteinabdeckung / typischer Tag :

Fasten bis ca. 11 / 12
1. Mahlzeit ca. 12:00 derzeit: Reiswaffeln mit Magerquark, Banane, Zimt (früher Rührei)
2. Mahlzeit ca. 15:00: großer Salat mit Proteinquellen wie Eiern, Hüttenkäse, Hirtenkäse, Mozzarella
3. Mahlzeit ca. 18/19:00: Tierisches Protein (Hack, Hähnchenschenkel, Lachs, Hähnchenbrust, Thunfisch) + viel Gemüse was grad da ist + meistens Wildreis

An Trainingstagen, manchmal auch so, vor dem Schlafen (zwischen 20 und 21:30) ca. 400g Magerquark + 1 Banane + Haferflocken + Fettquelle (Nüsse, Erdnussbutter,…)

Zwischendurch auch mal Snacks wie Nüsse, Quark , ….

Leider ist das Fleisch nicht immer (oder selten) das hochwertigste, frage mich manchmal auch ob da vielleicht das Hauptproblem liegt (Stichwort Antibiotika?)

Als Multivitamin habe ich einige Zeit AlphaMen von Myprotein genommen, aber nicht viel gemerkt. Das ist allgemein so ne Sache: Ich habe das Gefühl, dass Dinge die ich zu mir nehme einfach nicht wirken / andocken. Habe schon mal über ein Leaky Gut Syndrom nachgedacht, zumal ein Kumpel meinte, damit könnten auch „Anxieties“ zu tun haben.

Habe jetzt angefangen, so einen B-Komplex zu nehmen, den ich noch von Primalstate übrig hatte.

Leber werde ich weiterhin versuchen, fällt mir aber zugegebenermaßen schon schwer.

Was genau meinst Du mir inneren Bremsen?


 
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RE: Log: Mein Weg zu einem neuen (normalen) Leben

#8 von SecretOfSteel , 19.07.2018 19:06

Zitat

Gute Auswahl soweit Nimm noch freies Testosteron und Holo-Trancobalimin sowie Folsäure dazu (alt günstiger Notnagel alternativ Homocystein anstatt Holo-TC und Folsäure).

Geamteiweiß kostet fast nix und wenn noch Luft sein sollte:IGF-1, DHEA-S und Estradiol. 

Am Einfachsten wird es sein direkt in einem Labor einen termin zur Blutentnahme auszumachen und sich die Ergbnisse nach Hause schicken zu lassen. Synlab nacht das:
https://www.synlab.de/de/mensch/standorte/



Alles klar, kommen mit rein, dank Dir!

Wo genau besteht der Unterschied zwischen Labor und einfach zum Arzt gehen? Gibt es auch Preisunterschiede


 
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RE: Log: Mein Weg zu einem neuen (normalen) Leben

#9 von SecretOfSteel , 19.07.2018 19:14

Ach ja und was genau ist ein Hormoncheck und wo macht man das ? Ich mein hier sind ja schon Hormone bei , da gibt's noch mal nen Unterschied?


 
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RE: Log: Mein Weg zu einem neuen (normalen) Leben

#10 von SecretOfSteel , 19.07.2018 19:36

Noch etwas : wo kann ich denn direkt Beiträge zitieren bzw auf selbige antworten ? Nicjt dass die Angesprochenen jetzt meine Antwort gar nicht mitbekommen.


 
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RE: Log: Mein Weg zu einem neuen (normalen) Leben

#11 von SecretOfSteel , 07.08.2018 11:51

... noch eine Chance auf Antwort hier?


 
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RE: Log: Mein Weg zu einem neuen (normalen) Leben

#12 von Brynhildr , 07.08.2018 13:58

Zitat von SecretOfSteel im Beitrag #10
wo kann ich denn direkt Beiträge zitieren bzw auf selbige antworten

Hi ,
du markierst, was Du zitieren möchtest, klickst dann rechts oben auf "Zitat vormerken" in dem Beitrag, den Du meinst,
dann auf antworten...
Da ist dann unten unter dem Textfeld ein Rahmen, mit "alle löschen - alle einfügen - Zitate anzeigen"

Hier aussuchen was Du möchtest, anklicken, Deine Bemerkung Drumherum tippen, abschicken.

Die meisten haben "automatische Benachrichtigung bei Antwort" bei sich aktiv, werden also automatisch benachrichtigt.

Zusätzlich kann man in vielen Foren sie mit @ und dem Namen @SecretOfSteel ohne Leerzeichen und ohne Doppelpunkt oft noch benachrichtigen lassen,
dann würde derjenige mit 2 Nachrichten beglückt. Hier hat das eben nicht funktioniert

Einfach mal mit herumprobieren, dann klappt das irgendwann....
Grüßle


 
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RE: Log: Mein Weg zu einem neuen (normalen) Leben

#13 von Brynhildr , 07.08.2018 14:03

hi,

Zitat von SecretOfSteel im Beitrag #9
was genau ist ein Hormoncheck und wo macht man das

ganz sicher weiss ich das nicht - es gibt gewiss viele Möglichkeiten.

Jetzt im September werden im Rahmen des jährlichen Checks wieder per Blutprobe beim Nuklearmediziner meine Schilddrüsenhormone gecheckt,
und die Schilddrüse per Ultraschall angesehen. Wenn die seit Jahren beobachteten Knoten sich wieder nicht verändert haben, und die Werte weiterhin denen als OK erscheinen, geschieht nix, ausser daß mir und meinem überweisenden Hausarzt die Ergebnisse schriftlich zukommen.

Für meine "frauenspezifischen" Hormone wurde mir beim Heilpraktiker ein Umschlag mit 2 Röhrchen mitgegeben,
da hab ich dann morgens 2 Speichelproben a 3 ml reingesabbert.... und eingeschickt, mit dem Laborumschlag.

Ein paar Tage später hatte dann der Heilpraktiker das Ergebnis und hat es mit mir besprochen.

Gruß!



 
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RE: Log: Mein Weg zu einem neuen (normalen) Leben

#14 von Brynhildr , 07.08.2018 14:08

ah, wenn Du nur übers händi unterwegs bist, ist es mit markieren und klicken natürlich schwieriger, .... sorry....


 
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RE: Log: Mein Weg zu einem neuen (normalen) Leben

#15 von phil , 17.08.2018 22:18

Zitat von SecretOfSteel im Beitrag #8

Zitat

Gute Auswahl soweit Nimm noch freies Testosteron und Holo-Trancobalimin sowie Folsäure dazu (alt günstiger Notnagel alternativ Homocystein anstatt Holo-TC und Folsäure).

Geamteiweiß kostet fast nix und wenn noch Luft sein sollte:IGF-1, DHEA-S und Estradiol. 

Am Einfachsten wird es sein direkt in einem Labor einen termin zur Blutentnahme auszumachen und sich die Ergbnisse nach Hause schicken zu lassen. Synlab nacht das:
https://www.synlab.de/de/mensch/standorte/


Alles klar, kommen mit rein, dank Dir!

Wo genau besteht der Unterschied zwischen Labor und einfach zum Arzt gehen? Gibt es auch Preisunterschiede



Ich berichte mal kurz von meinem letzten Arztbesuch bei dem ich ein paar speziellere Werte messen lassen wollte:
- erst lange Diskussion darüber wie sinnlos der ein oder andere Wert wäre und das man besser erstmal den einen und dann evtl. den anderen misst
- dann selbst nach Übernahme der kosten erneute Diskussionsrunde, der Arzt könnte die Blutwerte nicht deuten da er kein Spezialist ist
- dann hat er noch meinen "alternativen Arzt" schlecht gemacht. Private Ärzte oder Heilpraktiker wären ja alle Geldgeier (es gibt wirklich viel Murks, das muss man selber etwas deuten können ob einem da geholfen wird)
- dann Einverständnis
- dann hat sich herausgestellt das das Labor quasi nur das große Blutbild messen konnte und alles andere ginge nicht...
- hab dann eine Überweisung zum Endo bekommen...

Kurz gefasst: "Ärzte" übernehmen die kosten sowieso nicht, sind oftmals nicht fähig Blutwerte vernünftig zu deuten (solange alles im Referenzwert ist, ist alles gut), evtl. ist das Labor des Arztes genauso unfähig wie der Arzt selbst... gilt natürlich nicht für alle Ärzte, aber ich gehe für meine nächste Blutuntersuchung zu einem Labor oder rufe den Endo an und frage ob die Wert XY messen lassen können...


 
phil
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