RE: Nahrung: Frisch oder verpackt? Bio oder konventionell?

#16 von hans , 19.06.2018 14:26

Zitat von Marie im Beitrag #14
Ich glaube, viele stellen sich gesunde Ernährung einfach zu aufwändig vor.


Ich denke Gesund, Gemüse ist mit langweilig assoziiert in einer reizüberfluteten Gesellschaft. Außerdem ist Frisch eben etwas mehr Aufwand als Dose, Tüte, Schachtel oder TK. Ich erlebe viele Menschen die keinen Bock auf Kochen, Zubereiten, etc. pp haben. Und ich meine Koche & Zubereiten - nicht erwärmen von Speisen

LG
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RE: Nahrung: Frisch oder verpackt? Bio oder konventionell?

#17 von Mo , 19.06.2018 15:53


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RE: Nahrung: Frisch oder verpackt? Bio oder konventionell?

#18 von Marie , 19.06.2018 18:20

Zitat
..... sowohl liebevoll als auch vernünftig mit mir umzugehen.



Hier möchte ich noch ergänzen:

Auch mit meiner Umwelt, dem Lebensraum, der mir zur Verfügung steht und der gesamten Natur!
Soweit es in meinen Möglichkeiten steht.

Heutzutage ist nicht mehr alles möglich, was eigentlich nötig wäre.
Völlig ohne Plastik zu leben erfordert einen Aufwand, den kaum jemand stemmen kann.
Auch Autoverzicht ist nicht für alle möglich.
Seltene Metalle in der Technik, Entsorgung von dem Technikmüll, Elektrosmog,.....
Eine unendliche Geschichte!

Aber, weil wir es hier auch über Verpackungen haben, nicht nur aus direkt gesundheitlichen Gründen macht es Sinn, sich Alternativen zu überlegen, sondern auch der Umwelt zuliebe. Was wiederum auf unsere Gesundheit zurück schlägt.
Unsere Kinder und Kindeskinder werden es uns danken.

Oje, das Thema ist ein Fass ohne Boden
Aber wichtig, es sich immer mal wieder ins Gedächtnis zu rufen.


 
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RE: Nahrung: Frisch oder verpackt? Bio oder konventionell?

#19 von hans , 19.06.2018 20:52

Zitat von Marie im Beitrag #18
Oje, das Thema ist ein Fass ohne Boden
Aber wichtig, es sich immer mal wieder ins Gedächtnis zu rufen.


Ja, und wenn es nur um den unmittelbaren Selbstschutz geht. Plaste & Elaste sind in der Wirkung Krass - und ich kann es an der Kasse z.B. nicht oft genug Sagen warum ich keine Bon haben möchte.... nur das die Kassierereinnen nie nachfragen oder reagieren - und die fassen sowas den ganzen Tag an...

Wer PET-Flaschen, Tupper & Co., Plaste, Folien, etc. pp. für seine Essensaufbewahrung nutzt... der hat wirklich einen ganz gewichtigen Punkt nicht mitbekommen. Gerade zu Plastik nur mal eine krasse Statistik:

Zitat
Spannend auch eine Folie bei min, 11:30 die Zeit wie viel Plastik pro Jahr seit 1950 pro Jahr produziert wurde – eine exponentielle Kurve:
1950: 1,3 Millionen Tonnen
1970: ca. 30 Millionen Tonnen
1990: ca. 100 Millionen Tonnen
2002: ca. 200 Millionen Tonnen



Wie viel es heute sind weiss ich leider nicht.... 500 Millionen Tonnen?

LG
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RE: Nahrung: Frisch oder verpackt? Bio oder konventionell?

#20 von Laurita , 14.08.2018 18:53

Ich wollte die Frage ob Bio oder konventionell auch stellen. Ich ernähre mich seit ein paar Jahren ausschließlich von biologisch-dynamisch
angebauten Lebensmitteln. Wenn über einzelne Themen wie beispielsweise "Bio" geredet wird, wird meiner Meinung nach oft das "große ganze"
vergessen. Das Thema wird in einzelne Unterpunkte aufgeteilt, über die dann jahrelang diskutiert wird, während die ganzheitliche Betrachtungsweise
mehr und mehr in den Hintergrund tritt. "Bio" ist meiner Meinung nach eine Einstellung die von Gesundheit, Nachhaltigkeit und der Liebe zur
Natur geprägt wird und vor allem gelebt wird. Betrachtet man den Aspekt Gesundheit, kann ich stark verarbeitete Bio-Produkte welche beispielsweise
aus Auszugsmehl hergestellt oder Rohrohrzucker enthalten, persönlich nicht als Bio bezeichnen. Solche Produkte bringen mir keinen gesundheitlichen Mehrwert,
da macht es auch keinen großen Unterschied diese in "konventionell" zu konsumieren. Betrachtet man den Aspekt "Nachhaltigkeit", kann ich in Plastik
verpackte Bio-Produkte aus Spanien, persönlich nicht als Bio bezeichnen. Plastik, spanische Anbauwüsten und Umweltverschmutzung durch Transport, wurden
ja bereits erwähnt. Betrachtet man den Aspekt "Liebe zur Natur", scheiden sich wahrscheinlich die Meinungen, da jeder darunter etwas anderes versteht.
Für mich ist der Begriff "ganzheitlich" von starker Bedeutung. Ich betrachte diese Welt seit einigen Jahren nicht mehr vollständig als Individuum, welches ich bin,
sondern als Teil eines Ganzen. Biologische Landwirtschaft erhält fruchtbare Böden, verwendet kein monotones und überzüchtetes Saatgut. Außerdem wird durch die
Verwendung von wenigen bis keinen biologisch abbaubaren Pestiziden auf Kupfer- oder Schwefelbasis das Grundwasser nicht belastet. Jemand der sich für die
biologische Landwirtschaft ausspricht könnte noch weitere Gründe nennen, sowie jemand der die konventionelle vertritt bestimmt auch Argumente für seine Meinung
findet. Ich bin jedenfalls der Meinung, dass wenn ich auf Naturbelassenheit achte, der Natur weniger Schaden zufüge und die oben genannte "Liebe zur Natur"
authentisch vertreten kann.

Das Problem an der ganzen Sache ist allerdings das "Bio" längst zum Business geworden ist, sowie alles andere wofür es eine gewisse Nachfrage gibt auch. So findet man
in den gängigen Supermärkten lediglich Produkte, welche die Kriterien der EG-Öko-Verordnung erfüllen. Das sind alle Produkte und Lebensmittel mit dem Bio-Siegel der
EU. Die Kriterien kann man nicht mit den Bio-Siegeln von Demeter, Naturland oder dem Bio-Bauern von nebenan vergleichen. Ein guter Freund von mir ist Filialleiter bei
Rewe. Gemeinsam mit anderen Filialleitern hat er die Traubenfelder an der Mosel besucht, von wo Rewe anscheinend auch Trauben bezieht. Er hat gesagt, dass die Reihe
mit den Biotrauben zwei Meter von der Reihe mit den konventionellen Trauben entfernt ist. Das Pflanzenschutzmittel wird dort mit einem Flugzeug verteilt und es könnte
niemals gewährleistet werden, dass die Biotrauben nichts davon abbekommen. Das ist ein Beispiel von vielen. Beim Anbau bzw. den verwendeten Mitteln hört es mit "Bio"
aber nicht auf. Echtes "Bio" achtet auf Nachhaltigkeit in der gesamten Wertschöpfungskette. Lediglich den Mindestanforderungen eines bereits abgespeckten Siegels zu
entsprechen, ist nicht der Grund warum Bauern in den 1920er Jahren begonnen haben Anbauverbände zu gründen oder warum in den 70er Jahren Reformhäuser entstanden
sind.

Der Trend und die Nachfrage wurde von den Supermärkten erkannt, die EU macht es ihnen einfacher diese für relativ günstig zu produzieren und für viel Geld zu verkaufen.
So funktioniert aber unser ganzes System, beeinflussen können wir es wirklich nur durch unsere eigenen Einkäufe, welche wiederum von Lobbies und guter Werbung beeinflusst
werden

Auf die ganzen Argumente, ob gesünder oder nährstoffreicher etc. bin ich nicht eingegangen, da ich meine Überzeugungen nicht von den am Anfang erwähnten Unterpunkten
beeinflussen lasse. Nicht weil ich auf diese keinen Wert lege, im Gegenteil, von diesen Argumenten habe ich einige auf Lager. Vielmehr werden meine Überzeugungen von meiner
Weltanschauung gestützt, was dem Thema für mich eine ganz andere Basis verleit. Ich weiß das viele anderer Meinung sind als ich, deshalb möchte ich keine Diskussion starten.
Wie Marie bereits gesagt hat, das ganze Thema ist ein Fass ohne Boden (noch).


So jetzt muss ich aber los zu Rewe. Bio-Kiwis aus Neuseeland sind im Angebot


Viele Grüße


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RE: Nahrung: Frisch oder verpackt? Bio oder konventionell?

#21 von Marie , 14.08.2018 19:59

Na, hast Du noch ein paar Kiwis vom anderen Ende der Welt ergattert?
Lasse sie Dir schmecken, haha!

Ja, Bio ohne die Einstellung zur Ganzheitlichkeit ist im Grunde für die Tonne!
Da gebe ich Dir völlig Recht.
Allein aus egozentrischen Gründen würde sich die Sache letztendlich nicht rechnen.
Das bisschen Mehrwert wäre schnell von anderen Gesundheitsfressern aufgebraucht.

Reformhäuser gibts übrigens schon länger
1927 wurde, glaub ich, diese Idee geboren.
Also schon echt lange und genau in diesem Sinn: den Menschen als Ganzheit betrachtend.

Zu den vertrauenswürdigen Anbauverbänden gehört meiner Meinung nach noch Bioland.
Und der eigene Garten, wenn irgend möglich.
Aber dazu gehört schon etwas Idealismus, diese Nummer durchzuziehen, da ruft im Sommer ununterbrochen die Arbeit.
Was ganz schön nerven kann

Mir wäre da eigentlich noch wichtig, nicht allein beim Essen stehen zu bleiben.
Wenn ich dran denke, dass die Haut unser größtes Organ ist und ich dann mal so grob betrachte, was manch einer drauf schmiert oder anzieht.....
Ui, da rieselt es mir auch etwas frisch den Rücken runter.

Oder die unendlichen Themen, die hc in seinem Blog beschreibt.
Alles Mosaiksteinchen zu einem gesunden Dasein und teilweise kläglich vernachlässigt.

Allein mit Nems, Sport und einigermaßen gutem Essen werden wir es nicht schaffen, gesund alt zu werden.
Dazu greifen mittlerweile zu viele Schwachpunkte in unser Leben ein, denen wir uns teilweise wirklich entziehen sollten, zumindest teilweise und zeitweise.

Wir sind halt kein Automat, sondern ein ausgeklügeltes System, welches gut gepflegt und umsorgt werden muss.
Lebendige Menschen eben

Übrigens, das macht durchaus Spaß!
Erst denken manche nur an Verzicht, aber das stimmt so nicht.
Der Gewinn ist langfristig ungleich höher, die Phantasie wird angeregt, der Geist geschult und der Körper dankt es mit Fitness!

LG Marie


 
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RE: Nahrung: Frisch oder verpackt? Bio oder konventionell?

#22 von hans , 14.08.2018 21:02

Zitat von Marie im Beitrag #21
Allein mit Nems, Sport und einigermaßen gutem Essen werden wir es nicht schaffen, gesund alt zu werden.
Dazu greifen mittlerweile zu viele Schwachpunkte in unser Leben ein, denen wir uns teilweise wirklich entziehen sollten, zumindest teilweise und zeitweise.


Dazu hatte ich letztens auch einen Podcast mit Dr. J. Mutter gehört. Er geht davon aus das die Lebenserwartung aktuell schon im freien Fall ist. Die, die jetzt 100 sind, sind fast noch ohne Strom, Elektrosmog, Kunstlicht, Amalgam, Imfpungen, Pille & Co. aufgewachsen. Alles ab den Baby-Boomern hat schon die voll Drönung abbekommen und meldet sich doch schon recht häuft ab.... wenn ich Schwimmen und Sauna gehe sehe ich immer mehr metabolische Unfälle... so war das vor 20-30 Jahren noch nicht.

Alleine das Thema EMF (https://hcfricke.com/emf/) hat keiner so richtig auf dem Schirm... weil wenn man da was tun will _ dann muss man selber erst einmal den Sendemasten in der Hosentasche und dem eigenen Haus abschalten. Auch Licht sehe ich ganz kritisch... habe ich mal einen riesigen Artikel zu geschrieben....

LG
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zuletzt bearbeitet 14.08.2018 | Top

RE: Nahrung: Frisch oder verpackt? Bio oder konventionell?

#23 von Marie , 14.08.2018 21:09

Haha, metabolische Unfälle, das Wort gefällt mir.

Allerdings muss man aufpassen, nicht ungerecht zu werden, weil es tatsächlich auch sein kann, dass Menschen unverschuldet in diese Situation geraten.
Nur, war erst das Ei oder erst das Huhn da.
So genau kann man das nicht immer trennen.

Deshalb ist es verdammt notwendig, sich weiter zu bilden und zu informieren.
Sehr vieles ist vermeidbar, wenn man sich den Schuh anzieht und die Konsequenzen aus dem Gelernten zieht.
In Kurzform: Eigenverantwortung übernehmen


 
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RE: Nahrung: Frisch oder verpackt? Bio oder konventionell?

#24 von Dominik , 14.08.2018 21:12

Zitat von Marie im Beitrag #21
Allein mit Nems, Sport und einigermaßen gutem Essen werden wir es nicht schaffen, gesund alt zu werden.
Dazu greifen mittlerweile zu viele Schwachpunkte in unser Leben ein, denen wir uns teilweise wirklich entziehen sollten, zumindest teilweise und zeitweise.

Mal ganz frech gefragt: Wie kann es sein, dass diese ganzen Faktoren, die hans unter anderem auch in seinem Blog anspricht, von der Medizin gar nicht berücksichtigt werden?

Denn mal ganz ehrlich: Welcher Mensch wird von seinem Arzt schon darüber aufgeklärt, dass solche Faktoren wie Elektro-Magnetische-Felder (in dem Umfang, wie wir ihnen heute begegnen) potenziell gesundheitsgefährdend sein könnten?

Und ich glaube, da reden wir nicht nur von der Medizin in Deutschland, sondern von einem internationalen Phänomen. Die Ärzte von heute empfehlen doch nach wie vor die klassischen Handlungsanweisungen wie: Reduziere dein (Über-)Gewicht, reduziere deinen Alkoholgenuss, reduziere das Rauchen bzw. stelle es idealerweise vollständig ein, achte auf eine gesunde Ernährung, bewege dich ausreichend und regelmäßig, führe ein glückliches Leben... und so weiter. Diese Empfehlungen haben allesamt Hand und Fuß und wirken sich definitiv positiv auf die Lebenserwartung aus. Das ist unstrittig.

Aber wie lange wird es dauern, bis die Ärzte nicht nur das oben genannte "Standard-Bla" herunterbeten, sondern darüber hinaus auch Faktoren miteinbeziehen, die jetzt nur ganz vereinzelt von irgendwelchen "Koryphäen" erkannt werden? Beim Thema BPA hat es ja auch eine gefühlte Ewigkeit gedauert, bis das mal in der Öffentlichkeit angekommen ist, wodurch jeder Mensch zumindest mal aufmerksam darauf gemacht wurde. Was dann jeder in seinem Leben daraus macht, muss jeder Einzelne für sich entscheiden.


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RE: Nahrung: Frisch oder verpackt? Bio oder konventionell?

#25 von Marie , 14.08.2018 21:19

Riesen Thema!

Ja, selbst Ärzte gucken einem ziemlich schräg an, wenn man solch ein Thema aufs Parkett bringt!

Ich denke, da gibt es viel Faktoren, u.a. auch große finanzielle Interessen bei den entsprechenden Firmen.

Mal ehrlich:
Welcher Patient würde seinen Handkonsum wenigsten auf die Hälfte reduzieren wenn ihm das der Doc rät?
Ich kenne da nur extrem vereinzelt Leute, die das machen.
Selbst, wenn sie eigentlich schon auf dem Zahnfleisch kriechen.

Klappt ja noch nicht mal bei der Ernährung, geschweige denn bei solchen Sachen.

Ist ja im Grunde auch hier im Forum noch nicht wirklich ein Thema, obwohl es eine Ballung von gesundheitsberußten Menschen ist.
Vielleicht können wir da ja was anregen, wäre super!


 
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RE: Nahrung: Frisch oder verpackt? Bio oder konventionell?

#26 von hans , 14.08.2018 21:31

Zitat von Dominik im Beitrag #24
Denn mal ganz ehrlich: Welcher Mensch wird von seinem Arzt schon darüber aufgeklärt, dass solche Faktoren wie Elektro-Magnetische-Felder (in dem Umfang, wie wir ihnen heute begegnen) potenziell gesundheitsgefährdend sein könnten?


Das ist bei denen doch nicht mal angekommen. Und wenn, dann setzten die es selber nicht um bez. schätzen es als eher unwesentlich ein....

Durch meine Infos im Blog hat sicher auch noch keiner mit seinem Smartphone-Konsum aufgehört (wie ich) oder schreibt abends etwas mit 1200K Farbtemperatur am PC neben dem Kernzenschein (wie ich). Ansonsten habe ich hier abends nur Rot/IR (>600nm) und 660nm LED-Licht. Das stellt einfach zu viel in Frage und bricht mit zu vielen Gewohnheiten... denn dafür muss man echt aktiv werden - bzw. weniger aktiv mit dem Smartphone. Ich kenne aktuell keinen anderen Menschen der das so 'krass' handhabt - nicht mal Dr. Kruse.... denn der nutzt noch nen Smartphone...

So jetzt PC aus und ins Bett

LG
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RE: Nahrung: Frisch oder verpackt? Bio oder konventionell?

#27 von Dominik , 14.08.2018 21:43

Zitat von hans im Beitrag #26
Zitat von Dominik im Beitrag #24
Denn mal ganz ehrlich: Welcher Mensch wird von seinem Arzt schon darüber aufgeklärt, dass solche Faktoren wie Elektro-Magnetische-Felder (in dem Umfang, wie wir ihnen heute begegnen) potenziell gesundheitsgefährdend sein könnten?


Das ist bei denen doch nicht mal angekommen. Und wenn, dann setzten die es selber nicht um bez. schätzen es als eher unwesentlich ein....

Durch meine Infos im Blog hat sicher auch noch keiner mit seinem Smartphone-Konsum aufgehört (wie ich) oder schreibt abends etwas mit 1200K Farbtemperatur am PC neben dem Kernzenschein (wie ich).

Man kann ja auch mit kleinen Schritten anfangen.

Beispielsweise der Installation entsprechender Software, die das Farbspektrum am Display einschränkt. Also etwa f.lux am PC oder Twilight am Smartphone.

D.h. ab Sonnenuntergang bzw. zeitnah vor dem Zu-Bett-Gehen läuft f.lux bei mir mit 1900K "Candle" (1200 K ist mir dann doch noch zu krass) und Twilight werkelt am Smartphone.

Und dann kann man ja Stück für Stück weitere kleine Schritte gehen, die einen im Alltag vielleicht gar nicht so stören, wenn man sie erst einmal etabliert hat.

Aber klar, manche Dinge wären auch für mich heutzutage nicht vorstellbar: Für mich muss ein Mobiltelefon von morgens bis abends in der Hosentasche sein, für permanente Erreichbarkeit. Kann ja immer mal sein, dass Sohnemann (schon oft genug passiert!) von der Bettkante abspringt, weil er meint, der Laminatboden wäre ja nicht so hart. Tja, bumms, ab ins Krankenhaus. Ohne Mobiltelefon hätte ich erst abends nach Feierabend davon erfahren... von daher gebe ich bestimmte Gewohnheiten auch nicht auf, wenn ich der Meinung bin, dass sie für mich unentbehrlich sind.


jfi hat sich bedankt!
 
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RE: Nahrung: Frisch oder verpackt? Bio oder konventionell?

#28 von H_D , 15.08.2018 08:42

Kann zu Bio oder nicht den Podcast mit Frank Taeger bei Smart Fitness empfehlen.
Fazit: macht keinen Unterschied, höchstens bei der Tierhaltung und dem Gewinn der ganzen Lieferkette


H_D  
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RE: Nahrung: Frisch oder verpackt? Bio oder konventionell?

#29 von ChristineH , 15.08.2018 10:02

Zitat von H_D im Beitrag #28
Kann zu Bio oder nicht den Podcast mit Frank Taeger bei Smart Fitness empfehlen.
Fazit: macht keinen Unterschied, höchstens bei der Tierhaltung und dem Gewinn der ganzen Lieferkette


Ohne die Postcasts gehört zu haben:
Was heißt das "höchstens bei der Tierhaltung und dem Gewinn"?

Das sind doch zwei extrem wichtige Punkte.
Wenn das Tier artgerecht gefüttert wird und nicht industriell aufgezogen, dann hat das Auswirkung auf a) das Fleisch b) den verantwortungsvollen Umgang mit meinen Mitgeschöpfen (aka Tierwohl) und c) unterstützt es den Landwirt vor Ort und macht nicht Familie Aldi noch reicher, entlastet auch die Transportwege und spart Verpackung.

Das EU-Bio leider fast völlig versagt, ist klar, damit verändern wir nicht die Welt. Ich kaufe bspw. Bio-Bananen nicht, wenn sie in Plastik eingepackt sind.



 
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zuletzt bearbeitet 15.08.2018 | Top

RE: Nahrung: Frisch oder verpackt? Bio oder konventionell?

#30 von Dominik , 15.08.2018 10:12

Ich glaube, H_D meinte mit seiner Aussage ("macht keinen Unterschied"), dass es keinen Unterschied in Bezug auf die menschliche Gesundheit macht.


 
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