Besserer Stoffwechsel durch Optimierung der Darmgesundheit

#1 von ginandjuice , 15.06.2018 23:14

Hallo,

seit einigen Wochen habe ich erhebliche Darmbeschwerden, die sich durch schmieren Stuhl und Unvertraeglichkeit aeussern. NM Unvertr. habe ich nachweislich Gluten, alles andere vertrage ich, soweit ich mich noch an den Befund erinnere, recht gut. Meine endokrinologischen Befunde&B.Werte sind auf normalen Niveau, sprich Spiegel fuer T3 und T4 und v.a. der TSH. Aufgrund meiner schlechten Stresstoleranz, der beschriebenen Darmbeschwerden und insbesondere des schlechten Energielevels ueber den Tag, mir fehlt die Power ganz einfach bin ich der Meinung ich muss wieder etwas "machen".

Als ehemaliger Peater grenze ich schon die PUFA Einnahme in meiner moderaten Diaet ein *bis Dezember moechte ich ca. 10 % KF weg haben" und esse moderat Carbs, niedrig bis moderat Fett und moderat bis viel EW. An zwei Tagen die Woche faste ich (haltet euch fest) aus religioesen Gruenden am Mittwoch und Freitag, dh ich ernaehre mich quasi vegan ab 12:00 h (ich bin christlich orthodox! :)). Kalorien tracke ich erst kommende Woche und wollte zunaechst gesund essen, was mir bis auf Abstrichen auch wunderbar zu gelingen scheint.

Ich stehe morgens um 5 auf, gehe zweimal die Woche schwimmen und ebenso oft in Gym wo ich einen Ganzkoerperplan abarbeite. Ich bin jetzt bei 90 KG und leider ca 25 % KF, vor allem die Rettungsringe sind sehr auffaellig, im Bereich Taille udn Huefte , da sitzt das meiste Fett, Rest Oberschenkel und Po *ich bin M". Spricht auch fuer einen bloeden Fettstoffwechsel, den ich nun trainieren muss. Nun gut, konzentrieren wir uns doch eben auf den Darm udn auf den Stoffwechsel, was konkret kann ich hier tun, damit ich Essen besser verstoffwechsel?

Wenn es auf Fermentierte Lebensmittel hinauslaeuft waeren leichte Anleitungen und Rezepte genau das richtige. Ich moechte nicht die WECK Glaeser ausm Keller holen und 3 Wochen warten bis ich das essen kann o.ae. Demnaechst steht auch ein Termin beim Gastro an, den ich wahrscheinlich um Penecilline bitten werde, glaub einfach mal dass das sein muss und dass ich hinterher den Darm schonend aufbaue ueber Ernaehrung und Prae udn Probiotika, Peat empfiehlt das ja auch stellenweise.
Zwecks Stoffwechsel habe ich ja noch Lugollsche da plus Selen, aber ..ich weiss nicht...ob ich das aufbrauchen soll oder ob es Risiken birgt.

Daneben kaue ich auch bald Nikotinkaugummis in Verb. mit Kaffee&Koffein, erhoehen nachweislich den Stoffwechsel um knapp 10% sodass ich theoretisch ca. 300 kcal pro Tag durch die gums einspare, verrueckt oder :-)...dann muesste ich nur noch 200 kcal einsparen zusaetzlich und hab automatisch IF an zwei Tagen die WOche eingebaut. Ob ich dann noch ne indirekte Kalorimetrie mache um meinen GU nochmal fuer 40 eur und paar zerquetschte zu bestimmen byw meinen respiratorischen Quotienten *d.h. wieviel F und KH ich verbrenne" weiss ich noch nicht , waere aber doch eine brauchbare Option...

Waere fuer eine ganzheitliche Beratung bzw Tipps in Bzg auf Topic sehr dankbar und wuerde mich auch ueber eine Diskussion freuen. Herzlichen Dank und Schoen von euch wieder zu lesen :-)


Mfg,

David.


 
ginandjuice
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RE: Besserer Stoffwechsel durch Optimierung der Darmgesundheit

#2 von Sven90 , 16.06.2018 09:31

Du müsstest vllt schon mal genau sagen was du bisher immer so isst bzw. demnächst essen willst.

Die Umschreibung wie „vegan“ „if“ geben halt keinen konkreten Einblick in die bisherige Ernährung.


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RE: Besserer Stoffwechsel durch Optimierung der Darmgesundheit

#3 von takko456 , 16.06.2018 11:15

Da gibt es jetzt sicherlich viele mögliche Maßnahmen. Ich möchte als einen Ansatzpunkt einfach mal auf diesen Artikel von Chris verweisen. Seit ca. zwei Wochen führe ich ein Vielfaches meiner bisherigen Ballaststoffmenge zu und seitdem ist mein Nachmittagstief nicht mehr vorhanden. Konkrete Änderungen waren bei mir die Einnahme von 30 g Kartoffelmehl (Stichwort resistente Stärke) und 500 g Gemüse pro Tag.


Sagt der Arzt zum Patienten: "Da sind Sie ja gerade noch rechtzeitig hergekommen. Morgen wäre es von allein geheilt."


 
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RE: Besserer Stoffwechsel durch Optimierung der Darmgesundheit

#4 von ChristineH , 16.06.2018 14:10

Hallo David,

für mich liest sich das sehr zwanghaft (und bitte, ich esse seit fast 6 Jahren "seltsam", ich habe Verständnis für spezielle Ernährungsweisen).

Du willst Dich unbedingt zwingen. Nicht, um gesund zu werden/zu sein, sondern um Körperfett zu verlieren. Dazu machst Du Sachen ohne Rücksicht darauf, wie Du das verträgst. Was Peat sagt, muss ja noch lange nicht auf Dich zutreffen, jeder Mensch ist anders. Penicillin, glaubst Du, muss einfach sein. Egal, ob die Behandlung wirklich notwendig ist. Nikotin willst Du Dir reinhauen, um abzunehmen. Koffein obendrauf.

Zitat von ginandjuice im Beitrag #1

Wenn es auf Fermentierte Lebensmittel hinauslaeuft waeren leichte Anleitungen und Rezepte genau das richtige. Ich moechte nicht die WECK Glaeser ausm Keller holen und 3 Wochen warten bis ich das essen kann o.ae.


Ich denke, wer langfristig gesund werden will, dem machen 7 Tage Wartezeit nichts aus. Die Fermente sollen doch Dein restliches Leben lang auf Deinem Speisezettel stehen?

Zitat von ginandjuice im Beitrag #1
Daneben kaue ich auch bald Nikotinkaugummis in Verb. mit Kaffee&Koffein, erhoehen nachweislich den Stoffwechsel um knapp 10% sodass ich theoretisch ca. 300 kcal pro Tag durch die gums einspare, verrueckt oder :-)...dann muesste ich nur noch 200 kcal einsparen zusaetzlich und hab automatisch IF an zwei Tagen die WOche eingebaut. Ob ich dann noch ne indirekte Kalorimetrie mache um meinen GU nochmal fuer 40 eur und paar zerquetschte zu bestimmen byw meinen respiratorischen Quotienten *d.h. wieviel F und KH ich verbrenne" weiss ich noch nicht


Ich weiß nicht, ob Du das selbst bemerkst, aber das liest sich unglaublich getrieben, fast verzweifelt. Dein Körper ist keine Maschine, aus der man jetzt mal noch die letzten PS rausquetschen muss. Ich finde, hier muss erst mal im Kopf ein Umdenken stattfinden.



 
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RE: Besserer Stoffwechsel durch Optimierung der Darmgesundheit

#5 von ginandjuice , 17.06.2018 01:03

kann erst morgen drauf antworten, danke bis hierhin - koennt gern nachlegen, dachte hier gibt es einige biohacker (ich bin zB ein ehemaliger, grins)


Mfg,

David.


 
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RE: Besserer Stoffwechsel durch Optimierung der Darmgesundheit

#6 von 3eich03 , 18.06.2018 08:51

Hallo David,

glaube über die letzten Jahre nun schon in mehreren Foren (andro, peat !?) Beiträge von Dir gelesen zu haben.

Bitte denke doch mal genau darüber nach, was Christine geschrieben hat. Auch für mich wirkt das alles sehr krampfhaft.

Finde einen „natürlichen Weg“ der für dich funktioniert. Man muss nicht alles „kaputt hacken“

VG


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RE: Besserer Stoffwechsel durch Optimierung der Darmgesundheit

#7 von jfi , 18.06.2018 08:56

Zitat von ginandjuice im Beitrag #5
kann erst morgen drauf antworten, danke bis hierhin - koennt gern nachlegen, dachte hier gibt es einige biohacker (ich bin zB ein ehemaliger, grins)


Sorry, aber Nikotinkaugummis zu kauen um abzunehmen hat nix zu tun mit Biohacking!!!!
Ein Biohacker kaut das ab und zu wenn er besondere Kreativität braucht oder an einem Ort arbeitet wo man sich nicht so leicht konzentrieren kann (z.B. im Flugzeug oder wegen der Lautstärke).

Also so verwendet es wenigstens Ben Greenfield, der ungekrönte König der Biohacker.

Du hast mMn einen viel zu engen Fokus aufs Abnehmen und zu wenig auf Gesundheit.
Der Ratschlag zu mehr Gemüse und resistenter Stärke, zusammen mit ein paar anderen Tricks aus dem Blog, gutem Schlaf, deinem Sport weiterhin und vor allem eine GUTEN Ernährung werden dir mehr bringen als irgendein Penicillin- oder NIkotin-Gefummel!

LG Jens


"Don't ask what the world needs. Ask what makes you come alive. Because what the world needs most is more people who have come alive." - Howard Thurman


 
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RE: Besserer Stoffwechsel durch Optimierung der Darmgesundheit

#8 von ginandjuice , 18.06.2018 12:38

hi, meine ernährungsweise habe ich in meinem log auf team-andro ein wenig geschildert und versucht auszudifferenzieren, siehe dazu hier (ich hoffe das verlinken ist erlaubt, chrissi):
https://www.team-andro.com/phpBB3/diaetv...209506-300.html
wie man unschwer erkennt, weise ich einige kompetenzen auf dem gebiet der bb-/leistungsernährung auf und habe aufgrund meiner früheren erkrankungshistorie auch etliche gesundungsprogramme ausprobiert und weiß also schon einiges. wenn man die beschriebene ernährungsweise sich überlegt, könnte ich unter ausschluss der aufgezählten tabu-foods und glutenhaltigen substanzen für eine entlastung meiner darmflora sorgen, wenn ich auch balaststoffe in natürlicher form integriere (ich will weg vom früheren supp-zug, ihr versteht...), also raypeatkonforme möhren, kürbisse, kartoffeln, aber auch wildreis (mit schale) < hab ich was vergessen? haferflocken vertrage ich nicht so gut, egal ob gekocht oder pur (liege da bei ca. 100 g), sodass ich da kürzlich auf glutenlose hirseflocken ausgewichen bin. wie ich bereits erzählt habe faste ich aus rel. gründen am mittwoch und freitag und muss hier vor allem zusehen nicht zu viele mehrfachkettige fettsäuren in form von o-6 zu "knallen", sprich nicht so viel tofu und so. wird dann wohl auf lowcarb hinauslaufen, wenn ich mich dann vegan ernähre. heißt bei meiner kaliumlastigen ernährungsweise für die leistungssteigerung die quellen vornehmlich aus hülsenfrüchten wie linsen und kartoffeln zu beziehen, aber auch über orangensaft und so. die proteine wähle ich bei ca. 2300 kcal aufnahme moderat und läge dann bei ca. 1,5 g/KG, fette aufgrund der aneignung von informationen zu studien zur optimierung des bioaktiven testosterons bei verschiedenen prozentualen makroverhältnissen, bei schätzungsweise 25 % (optimal wären ca. 30) mit schwerpunktmäßig einfach-ungesättigten neurtalfetten aus oliven und raps, einigen caps lebertranöl (haben auch retinol) für die omega-3 fs (haben auch prozentual viel dha fürs gehirn) und eben gesättigten fettsäuren, also eier, fleisch, kokosfett (ich brate nur noch damit). bei ca. 70 g fetten beziehe ich dann das meiste über olivenöl, zb über meine salate usw. und habe so auch gute o-9 fs und polyphenole. somit fehlt nur die proteinfraktion, um das gesamtbild zu vervollständigen: sauermolke, soyisolat, reisprotein, kartoffeln und fisch, etwas fleisch und eier, hülsenfrüchten (v.a. an den fastingdays) und "rest". gemüse decke ich größtenteils über schwefelhaltiges wie knoblauch, zwiebeln und wurzelgemüse wie möhren, aber auch kartoffeln, hülsenfrüchten, dunkelgrünes gemüse wie spinat, brokkoli und grünkohl ("kale"), esse aus der obstfraktion viele beeren, und aus der proteinfraktion habe ich magerquark vergessen (aber nicht so viel wie man denken könnte) und fettreduzierten käse/hirtenkäse. meine ernährung protokolliere ich zukünftig über cronometer, um neben makros auch die mikros zu steuern, vor allem mineralien, vitamin b1/c, und spurenelemente wie mangan, selen und iodin... die kalorien sind bei 2000 kcal womöglich etwas zu gering gewählt, wenn man bedenkt, dass ich durch die heute eingetrudelten nicotingums 200-300 kalorien eingespart/verbraucht habe (ich denke in den studien ging mal alle 2 stunden von ner gum aus, glaub 6 gums, wenn ich mich nicht täusche?) - also läge ich bei einer kalorienaufnahme von schätzungsweise 2300 kcal, nun ja. der verbrauch wird sich wohl so bei 2800 - 3000 kcal einpendeln (viermal die woche sport und sporadisches fahrradfahren-und walken, bürojob) . dann komme ich bei meiner zielsetzung tatsächlich auf 500-700 kaloriendefizit pro tag und ungefähr 2-3 cm bauchverlust pro monat, damit dann über 12 cm in der angepeilten zeit von 6 monaten bis zu meinen urlaub im dezember (Israel !).
meine vorgehensweise ist übrigens, wie christiane beschrieben hat, überhaupt nciht zwanghaft. die vorplanung ist durchdacht und akribisch, deswegen entstand bei dir, christiane, höchstwahrscheinlich der eindruck. die parameter meines planes werden aber in automatisierter form integriert, sodass ich daten in 1-3 minuten in meine apps eintrage und fertig bin - ich muss also nur noch essen wiegen, kochen, zu mir nehmen und natürlich zum sport, zweimal wöchentlich früh morgens zwischen 6-7 meine bahnen ziehen und die anderen zwei wochen ins kraftgym meine gewichte heben und in meine redygymapp eintragen. wenn man dann die wöchentlichen updates in meiner log dazudenkt, also gewicht, umfänge und ggfs. schnapper, habe ich ein gesamtplan, der sich sehr leicht in meinen alltag integrieren lässt, sodass ich die restliche zeit aufbringen kann für freunde, hobbies, freundin und familie. wenn du neben dem konkreten tipp des fermentierens (ich glaub wildfermte.de war mal ein früherer ratschlag von dir) und der in deinen zukünftigen postings oder ggfs. pns noch optimierungsvorschläge in bezug auf simplify your diet / train hast, nur zu. in bezug auf penicilline und prä-und probiotica und co höre ich auf die meinung meiner befreundeten ärztin, haben ein gutes verhältnis und nehmen uns viel zeit. sie hat da auch kompetenzen und möchte mir gern weiterhelfen. zukünftig werde ich auch kaum supps zu nehmen, nur die nikotingums, creatin, proteinpulver, mg, zinc, und sehr selten (!) vitamin d, selen/jod, ab und zu dann die lebertranölkapseln. auf so specials wie früher gehandhabt pregnenolon und andere vielversprechende substanzen, die ich mir sofort bestellen würde, wenn ich chris updates alle mal wieder durchlese wie früher (lol), komme ich aufgrund meines neuen jobs nicht.

so, i hope my text has not become to long for you ;)...


Mfg,

David.


 
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RE: Besserer Stoffwechsel durch Optimierung der Darmgesundheit

#9 von Dominik , 18.06.2018 12:48

@ ginandjuice

Eine Bitte: Könntest du bei zukünftigen Beiträgen deine Texte in mehrere Absätze gliedern? Das würde das Lesen ungemein erleichtern. Besten Dank!


Brynhildr, ginandjuice und vera8555 haben sich bedankt!
 
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RE: Besserer Stoffwechsel durch Optimierung der Darmgesundheit

#10 von ginandjuice , 18.06.2018 12:52

tut mir leid - editiere ich jetzt gleich mal. danke für deinen hinweis, finde ihn gut und habe mich bedankt. edit: die funktion ist nicht mehr zu schalten, sollte chris oder phil mal bearbeiten und beim provider fürs board anfragen, oder gleich wechseln. nervt sowas :(


Mfg,

David.


 
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RE: Besserer Stoffwechsel durch Optimierung der Darmgesundheit

#11 von Mo , 18.06.2018 13:18

das liest keiner ;)

kopiere es und setze es nochmal rein MIT vielen Absätzen.


Waldmops und vera8555 haben sich bedankt!
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RE: Besserer Stoffwechsel durch Optimierung der Darmgesundheit

#12 von ginandjuice , 18.06.2018 16:29

so nochmal reingesetzt mit "vielen" absätzen und schriftformatierung zur besseren lesbarkeit, wie gewünscht & der text ist noch ein stückchen länger geworden, weil er ergänzt wurde:




meine ernährungsweise habe ich in meinem log auf team-andro ein wenig geschildert und versucht auszudifferenzieren, siehe dazu hier (ich hoffe das verlinken ist erlaubt, chrissi):
Logbuch von Teamandro (User Tcrazyjam alias ginandjuice von Edubily)- wie man unschwer erkennt, weise ich einige kompetenzen auf dem gebiet der bb-/leistungsernährung auf und habe aufgrund meiner früheren erkrankungshistorie auch etliche gesundungsprogramme ausprobiert und weiß also schon einiges.


wenn man die beschriebene ernährungsweise sich überlegt, könnte ich unter ausschluss der aufgezählten tabu-foods und glutenhaltigen substanzen für eine entlastung meiner darmflora sorgen, wenn ich auch balaststoffe in natürlicher form integriere (ich will weg vom früheren supp-zug, ihr versteht...), also raypeatkonforme möhren, kürbisse, kartoffeln, aber auch wildreis (mit schale) < hab ich was vergessen? haferflocken vertrage ich nicht so gut, egal ob gekocht oder pur (liege da bei ca. 100 g), sodass ich da kürzlich auf glutenlose hirseflocken ausgewichen bin.


wie ich bereits erzählt habe faste ich aus rel. gründen am mittwoch und freitag und muss hier vor allem zusehen nicht zu viele mehrfachkettige fettsäuren in form von o-6 zu "knallen", sprich nicht so viel tofu und so. wird dann wohl auf lowcarb hinauslaufen, wenn ich mich dann vegan ernähre. heißt bei meiner kaliumlastigen ernährungsweise für die leistungssteigerung die quellen vornehmlich aus hülsenfrüchten wie linsen und kartoffeln zu beziehen, aber auch über orangensaft und so. die proteine wähle ich bei ca. 2300 kcal aufnahme moderat und läge dann bei ca. 1,5 g/KG,


...fette aufgrund der aneignung von informationen zu studien zur optimierung des bioaktiven testosterons bei verschiedenen prozentualen makroverhältnissen, bei schätzungsweise 25 % (optimal wären ca. 30) mit schwerpunktmäßig einfach-ungesättigten neurtalfetten aus oliven und raps, einigen caps lebertranöl (haben auch retinol) für die omega-3 fs (haben auch prozentual viel dha fürs gehirn) und eben gesättigten fettsäuren, also eier, fleisch, kokosfett (ich brate nur noch damit). bei ca. 70 g fetten beziehe ich dann das meiste über olivenöl, zb über meine salate usw. und habe so auch gute o-9 fs und polyphenole.


somit fehlt nur die proteinfraktion, um das gesamtbild zu vervollständigen: sauermolke, soyisolat, reisprotein, kartoffeln und fisch, etwas fleisch und eier, hülsenfrüchten (v.a. an den fastingdays) und "rest". gemüse decke ich größtenteils über schwefelhaltiges wie knoblauch, zwiebeln und wurzelgemüse wie möhren, aber auch kartoffeln, hülsenfrüchten, dunkelgrünes gemüse wie spinat, brokkoli und grünkohl ("kale"), esse aus der obstfraktion viele beeren, und aus der proteinfraktion habe ich magerquark vergessen (aber nicht so viel wie man denken könnte) und fettreduzierten käse/hirtenkäse. meine ernährung protokolliere ich zukünftig über cronometer, um neben makros auch die mikros zu steuern, vor allem mineralien, vitamin b1/c, und spurenelemente wie mangan, selen und iodin...


die kalorien sind bei 2000 kcal womöglich etwas zu gering gewählt, wenn man bedenkt, dass ich durch die heute eingetrudelten nicotingums 200-300 kalorien eingespart/verbraucht habe (ich denke in den studien ging mal alle 2 stunden von ner gum aus, glaub 6 gums, wenn ich mich nicht täusche?) - also läge ich bei einer kalorienaufnahme von schätzungsweise 2300 kcal, nun ja. der verbrauch wird sich wohl so bei 2800 - 3000 kcal einpendeln (viermal die woche sport und sporadisches fahrradfahren-und walken, bürojob) . dann komme ich bei meiner zielsetzung tatsächlich auf 500-700 kaloriendefizit pro tag und ungefähr 2-3 cm bauchverlust pro monat, damit dann über 12 cm in der angepeilten zeit von 6 monaten bis zu meinen urlaub im dezember (Israel !).


meine vorgehensweise ist übrigens, wie christiane beschrieben hat, überhaupt nciht zwanghaft. die vorplanung ist durchdacht und akribisch, deswegen entstand bei dir, christiane, höchstwahrscheinlich der eindruck. die parameter meines planes werden aber in automatisierter form integriert, sodass ich daten in 1-3 minuten in meine apps eintrage und fertig bin - ich muss also nur noch essen wiegen, kochen, zu mir nehmen und natürlich zum sport, zweimal wöchentlich früh morgens zwischen 6-7 meine bahnen ziehen und die anderen zwei wochen ins kraftgym meine gewichte heben und in meine redygymapp eintragen.


wenn man dann die wöchentlichen updates in meiner log dazudenkt, also gewicht, umfänge und ggfs. schnapper, habe ich ein gesamtplan, der sich sehr leicht in meinen alltag integrieren lässt, sodass ich die restliche zeit aufbringen kann für freunde, hobbies, freundin und familie. wenn du neben dem konkreten tipp des fermentierens (ich glaub wildfermte.de war mal ein früherer ratschlag von dir) und der in deinen zukünftigen postings oder ggfs. pns noch optimierungsvorschläge in bezug auf simplify your diet / train hast, nur zu.
in bezug auf penicilline und prä-und probiotica und co höre ich auf die meinung meiner befreundeten ärztin, haben ein gutes verhältnis und nehmen uns viel zeit.


sie hat da auch kompetenzen und möchte mir gern weiterhelfen. zukünftig werde ich auch kaum supps zu nehmen, nur die nikotingums, creatin, proteinpulver, mg, zinc, und sehr selten (!) vitamin d, selen/jod, ab und zu dann die lebertranölkapseln. auf so specials wie früher gehandhabt pregnenolon und andere vielversprechende substanzen, die ich mir sofort bestellen würde, wenn ich chris updates alle mal wieder durchlese wie früher (lol), komme ich aufgrund meines neuen jobs nicht.


bezugnehmend auf die balaststoffgeschichte über kartoffelmehl/res.dextrin, habe ich im theoretischen kontext die erkenntnis gewonnen balaststoffquellen zu mixen/rotieren, d.h. neben den erwähnten gramm kartoffelmehl ruhig noch inulin und FOS (Fructooligosaccharide) wie man sie auf bestimmten shop-portalen zu joghurtferments und so (spinnrad?) leicht bekommen kann. Komplexe naturstoffe/lebensmittel bieten diese bestandteile aber auch for free und micros on top < rosinen, trocken-fruit wie z.B. Datteln und Feigen. Vor allem die Datteln passen wunderbar in meinen Plan rein, da sie in den Top 5 der kaliumreichsten lebensmitteln vertreten sind und mir spürbar gut-tun.


somit könnte man den kartoffelmehlanteil halbieren, tl. Inulin und tl. fos hinzufügen und hätte die balaststoffgabe breiter gestreut (therapeutische "breite") - das wären dann die prÄbiotika; und man benötigt aber auch milchsäurebakterien in relativ natürlicher form (also keine kapselprodukte?): hier im haushalt ist noch n verstaubter rosenstein joghurtbereiter, den ich über bio-joghurt und milch füllen könnte, für nen daily joggi. noch ein paar beeren dazu, die lebertranölkaps und oder leinöl, hirseflocken, den balaststoffpulvern und etwas mehr ew in form von acidwheypulver von myprotein und ich hätte doch ein vollwertiges sehr gesundes breakfast. das wäre aber anti-peat, da dieser aufgrund der endotoxine (ausscheidungen der darmflorabakterien) anti pro-und präbiotika ist.


ja, tatsächlich, empfiehlt er sogar gemüse einzuschränken usw. aber gottseidank, bin ich nicht mehr so dogmatisch und sehe diesen punkt inzwischen sehr kritisch bei dr. genius peat. auf anderen feldern ist er aber einfach nur krass, siehe pufas beispielsweise, der empfohlenen mengen carbhohydrates und fetten/kokosfett, teilweise auch zu komplexer fructose (also säfte und obst) und auch im bereich der hormongesundheit hat er phänomenale teilweise aber schwer-verständliche artikel auf seiner seite www.raypeat.com verfasst. ist aber aufgrund seiner hippie-anhängerschaft aus den staaten in meinen augen ziemlich in verruf geraten, er selber (ein sehr bescheidener mensch) gibt jedoch anderslautende empfehlungen als seine fans laut rausposaunen.


Auch sehr gut ist Chris Masterjohn mit dem ich früher korrespondiert habe und der aus meiner sicht, den besten artikel über pufa-schädlichkeit verfasst habe, den ich je in meinem leben im netz finden konnte (noch besser scheinen seine käuflich zu erwerbenden pufa-reports zu sein, der erwähnte artikel (zuvor) ist kostenfrei und kann ich ggfs. verlinken, er hatte damals in sehr jungen jahren (ich glaube mit deutlich unter 30 Jahren) eine professur in ny (brooklyn college) im fachbereich "health and nutrition sciences" und ernährt sich derzeit wie folgt , link zu seiner hp: https://chrismasterjohnphd.com/2017/08/14/what-i-eat/


Somit ist unschwer zu erraten wie ich darauf gekommen bin meine kaliummenge annähernd zu verdoppeln - es hat bisweilen auch spürbar auswirkungen auf meine leistungsfähigkeit, ich fühle mich deutlich besser. Der verrückte Chris (M., nicht unser) frisst tatsächlich 8 g Potassium über natürliche quellen, 4x so viel wie der Durchschnittsbürger (2 g ist die DGE-Empfehlung) und nochmal doppelt so viel wie ich - einfach nur krass - ich glaube selbst unsere nati, die aktuell gegen mexiko abgeloost hat, kommt auf diese werte...


last but not least, wegen meinem angestrebten hohen kaliumkonsum esse ich überdurchschnittlich viele kartoffeln und suche nach der verträglichsten form der zubereitung/aufnahme für den darm: dampfgarer, bratkartoffeln, ofenkartoffeln? wie sind die kartoffeln in größeren mengen am besten zu vertragen? den verlinkten tp auf der seite oben, werde ich nochmal überarbeiten, da die heutige physiositzungen ergeben hat, dass ich auf druckübungen weitesgehend verzichten soll, dafür einbindung von schulterdehnübungen und als einzige brustübung crossover am kabel mit bestimmter griffstellung, später mehr!


so, i hope my text has not become to long for you ;).. ich hoffe, der text ist nun lesbarer durch die absätze und kursivschrift, und ihr könnt mir noch weiteren input geben, um meine problematik noch besser zu lösen. denn angeschlagene darm und der verringerte energiehaushalt führen auch zu entsprechender stresssymptomatik und einem nicht so geregelten nachtschlaf usw.
- lieben dank und schöne grüße aus dem verregneten norden! euer ginandjuice.


Mfg,

David.


 
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RE: Besserer Stoffwechsel durch Optimierung der Darmgesundheit

#13 von ChristineH , 18.06.2018 18:24

Lass einfach erst mal den Orangensaft weg, dann geht es Deinen Zähnen, der Leber, dem Darm und der Umwelt besser :-) Außerdem fallen damit Kalorien weg (Du willst ja abnehmen), die null Sättigung bewirken.


Brynhildr hat sich bedankt!
 
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RE: Besserer Stoffwechsel durch Optimierung der Darmgesundheit

#14 von hisairness , 18.06.2018 20:35

Ehrlich gesagt Frage ich mich, warum du um Rat hier fragst. Dann geben dir einige User Anhaltspunkte und du rechtfertigst dein Plan / Vorhaben durch deine Argumente. Was ja grundsätzlich in Ordnung ist, aber warum fragst du dann?


hisairness  
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RE: Besserer Stoffwechsel durch Optimierung der Darmgesundheit

#15 von Mo , 19.06.2018 08:47

KEINE Farben

überschriften - wenn man schon alles kleinschreibt

WAS ist für dich ein besserer Stoffwechsel?
was ist dein ziel?
erkennbar und messbar?


vera8555 hat sich bedankt!
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