RE: Coimbra Protokoll Autoimmunkrankheiten

#121 von wmuees , 11.04.2019 14:18

Dr Retzek weiß nicht, ob K2 für die Hypercalcämien verantwortlich ist. Aber er lässt es weg, weil er einen Einfluss ausschließen möchte.


 
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RE: Coimbra Protokoll Autoimmunkrankheiten

#122 von ToddyKra , 11.04.2019 15:12

und wenn ich diese Studie lese, ist die Einschätzung von Dr Retzek bei calciumarmer Ernährung keine schlechte, auch mit Perspektive Knochensubstanz

Ganz im Sinne Edubily: Pauschalieren hilft nicht. Es kommt darauf an.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15886487


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RE: Coimbra Protokoll Autoimmunkrankheiten

#123 von EvPow , 11.04.2019 15:35

Coimbra selbst hat bei tausenden seiner Patienten in Jahrzehnten keine Hyperkalzämien. Deutsche Protokollärzte mit viel weniger Patienten und Historie hingegen einige. Unterschied: Letztere weichen vom originalen CP ab, indem sie u. a. K2 empfehlen. Habe auch schon von Problemen gehört, wo der Protokollarzt letztlich zugab, dass er kein Selen empfohlen hatte, weil er meinte, die Versorgung in Österreich würde ausreichen.

Kann sich jetzt jeder seine eigenen Schlüsse draus ziehen. Ich habe das vor einigen Monaten getan - glücklicherweise deckt sich mein Körpergefühl (Praxis) mit der Theorie.


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RE: Coimbra Protokoll Autoimmunkrankheiten

#124 von wmuees , 05.05.2019 20:23

Aktuelle Information aus der Coimbra-Facebook-Gruppe:

Zitat
Zwei deutsche Protokollärzte haben im vergangenen Jahr mit Vitamin K2 / MK7 experimentiert: Eine Coimbraprotokoll-Patientengruppe nahm auf eigenen Wunsch täglich 100 - 200 mcg ein. Es konnten bisher (ca. ein Jahr Beobachtungszeitraum) keinerlei Auswirkungen beobachtet werden in Blutwerten oder Knochendichte. Einzelne Patienten mit sehr hohen Calciumwerten zeigten einen minimalen Abfall von Calcium.

Die zweite Patientengruppe nahm je 10.000 ie Vitamin D 100 mcg Vitamin K2 / MK7 ein. In Abhängigkeit von der Vitamin D Tagesdosis kamen 400 - 1800 mcg K2 zum Einsatz. Dieser Versuch musste abgebrochen werden, da alle Patienten mit Vitamin K2 > 500 mcg eine beginnende Hypercalcämie zeigten.



Das sind doch wenigstens Daten, mit denen man was anfangen kann!


 
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RE: Coimbra Protokoll Autoimmunkrankheiten

#125 von Django , 06.05.2019 15:14

Ergeben sich daraus auch Konsequenzen für "normale" (also nicht autoimmunkranke) Konsumenten von Vitamin D und K2?


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RE: Coimbra Protokoll Autoimmunkrankheiten

#126 von Sven , 06.05.2019 15:36

Zitat von wmuees im Beitrag #124
In Abhängigkeit von der Vitamin D Tagesdosis kamen 400 - 1800 mcg K2 zum Einsatz


Würde das so verstehen nicht mehr als 50.000 IE Vit D zu nehmen. In der Größenordnung kann wohl auch das Vit K nichts mehr reißen.


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RE: Coimbra Protokoll Autoimmunkrankheiten

#127 von wmuees , 07.05.2019 14:52

Zitat von Sven im Beitrag #126
In der Größenordnung kann wohl auch das Vit K nichts mehr reißen.


Vitamin K "reißt" sowieso nichts. Wenn Du mit "reißen" meinst, es würde keine Hypercalzämie geben. Das kann Vitamin K2 nämlich nicht.


 
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RE: Coimbra Protokoll Autoimmunkrankheiten

#128 von Dominik , 07.05.2019 14:56

Verstehe ich es richtig, dass ich (als gesunder Normalo) mir also keine Sorgen machen muss, wenn ich täglich 3.000 IU Vitamin D3 + 100 mcg Vitamin K2 MK7 supplementiere?

Das ist ja die Dosis bei 1 Kapsel des LEF Produktes.

// edit: Hier schriebst du ja schon:
"Wenn man kein Coimbra-Protokoll macht, kommt man aber anscheinend nicht in diese Regionen."



 
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RE: Coimbra Protokoll Autoimmunkrankheiten

#129 von Pintsize , 08.05.2019 11:21

Beim Coimbra-Protokoll wird vor allem der Vitamin D Wert ans Limit getrieben, zuzüglich weiterer Vitamine/Mineralstoffe, welche auf sich abgestimmt werden.
Der Umstand mit K2 ist also auf dieses Protokoll bezogen.

Wenn man einfach nur einen höheren/stabilen Vitamin D Wert anstrebt, ist der Nutzen von K2 nicht so eingeschränkt, ebenso die Kalziumzufuhr.


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