RE: Coimbra Protokoll Autoimmunkrankheiten

#91 von wmuees , 30.11.2018 21:27

Ich hatte durch Vitamin D Supplementierung eine deutliche Verringerung meines zu hohen Blutdrucks. Hat man auch deutlich daran gemerkt, dass ich 2 Monate lang mit kleinen Schwindelanfällen zu kämpfen hatte, bis sich mein Körper an den niedrigeren Druck gewöhnt hatte.


 
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RE: Coimbra Protokoll Autoimmunkrankheiten

#92 von wmuees , 01.12.2018 11:21

@ChristineH: Was hast Du gegen Dr. Hollis? Viel mehr Kompetenz Richtung Vitamin D wirst Du nicht finden....

@EvPow: Deine Frage nach dem Abwarten vor der Messung von PTH ist ja im Grunde eine Frage der Halbwertzeiten.
Das Vitamin D selbst hat 24 Stunden, deswegen spürst Du die Wirkung auf das Immunsystem ja auch innerhalb weniger Tage.

Das Calzium-System reagiert ja auf das 25(OH)D, und das hat eine Halbwertzeit von 3 Wochen. Du musst also damit rechnen, dass sich Dein PTH-Spiegel in diesem Zeitraum noch ändert, wenn Du die Dosis geändert hast. Also 2 Wochen würde ich mindestens warten.

PS: Du hast ja Zeit. Im Moment geht es Dir gut.


 
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RE: Coimbra Protokoll Autoimmunkrankheiten

#93 von EvPow , 03.12.2018 11:32

Klasse mit deinem Blutdruck Wolfgang, Vit D ist extrem potent, nur die Dosis sehr individuell.

Also 30.000IE sind zu wenig für mich, da kamen schon am Fr. die Schmerzen zurück. Habe dann direkt noch 50.000IE eingeworfen und voila. Damit habe ich meinen Bedarf jetzt schon recht weit eingegrenzt, denn zwischen 30.000-75.000IE ist überschaubar.

Und da mit 30.000IE bereits nach 3 Tagen die Schmerzen zurückkamen, glaube ich kaum, dass ich mit 40.000IE hinkomme. Letztlich ist das ja auch die seit 2012 niedrigste von allen Coimbra-Patienten weltweit verwendete Dosis. Daher tippe ich eher auf 50-60.000IE als finale Dosis für mich, aber das lässt sich easy und recht recht schnell austesten.

Wenn ich eins in den letzten Monaten gelernt habe: Probieren geht über Studieren.



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RE: Coimbra Protokoll Autoimmunkrankheiten

#94 von EvPow , 06.12.2018 13:40

Nach mittlerweile 3 Monaten seit Start der Remineralisierung meiner Wirbelsäule (begann rund 1 Monat nach CP-Start) scheint auch diese quasi abgeschlossen zu sein, spüre trotz täglich 10min. Rüttelplatte kaum noch was!

Habe durch die Rüttelplatten-Einheiten leider inzwischen Probleme mit dem Hüftbeuger, weil man den offenbar die ganze Zeit isometrisch anspannt während jenen 10min. Hat jemand da ähnliche Erfahrungen oder einen Tipp?


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RE: Coimbra Protokoll Autoimmunkrankheiten

#95 von Zopiclon , 06.12.2018 17:18

Hüftstrecker trainieren und Blackroll nutzen


Gruss


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RE: Coimbra Protokoll Autoimmunkrankheiten

#96 von ChristineH , 07.12.2018 09:04

Oder Minitrampolin?


 
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RE: Coimbra Protokoll Autoimmunkrankheiten

#97 von EvPow , 07.12.2018 11:38

Ich sollte noch präzisieren mit dem Hüftbeuger - der ist bei mir an manchen Tagen offenbar extrem verkürzt/ angespannt, so dass ich mir kaum die Socken anziehen kann, weil es extrem schmerzt, wenn ich mein Knie anhebe. Schätze, ich muss da eher dehnen als trainieren.

Trampolin geht bei mir leider gar nicht, weil das mein Rücken seit >20 Jahren nicht toleriert. Vlt geht das irgendwann mal wieder, wenn die Verwachsungen der WS tatsächlich zurückgehen sollten im Laufe der Zeit.

Jedenfalls bin ich begeistert, dass sich meine WS jetzt nach nur einem Vierteljahr wieder nahezu vollständig remineralisiert hat durch das CP. Will mir auch gar nicht vorstellen, wie das in ein paar Jahren ohne CP ausgegangen wäre...


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RE: Coimbra Protokoll Autoimmunkrankheiten

#98 von EvPow , 10.12.2018 11:32

Falls mal jemand mit Bechterew auch außergewöhnliche Probleme im Coimbra Protokoll haben sollte:

Ich habe die letzte Zeit systematisch Dinge überprüft und kann nun sicher sagen, dass meine seinerzeitige Hypokalzämie auf meine temporäre und Bechterew induzierte Remineralisierung der Wirbelsäule zurückging. Mg hat keinen signifikanten Einfluss auf die aufgenommene/ vertragene Ca-Menge.



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RE: Coimbra Protokoll Autoimmunkrankheiten

#99 von EvPow , 14.12.2018 15:41

Ich bin jetzt den 6. Tag auf nur 40.000IE täglich und bisher alles bestens (mit 30.000IE kamen ja schon am 3. Tag die Entzündungen zurück).

Ich werde, sofern keine Entzündungen kommen, bis zur nächsten Testrunde im Januar mit 40.000IE täglich weitermachen und bin gespannt auf das sich daraus ergebende PTH!

Letztlich geht es für mich inzwischen nur noch darum (alle weiteren NEMs & Maßnahmen stehen bereits), zu ermitteln, ob ich 40.000, 50.000 oder 60.000IE täglich benötige und das werde ich spätestens in H1 2019 wissen. Heißt, dass ich in deutlich weniger als 1 Jahr ab Coimbra Protokoll Start alles final haben werde, die Schmerzen/ Entzündungen bin ich ja schon lange los


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RE: Coimbra Protokoll Autoimmunkrankheiten

#100 von EvPow , 17.12.2018 12:20

40.000IE sind auch aus dem Rennen, bekam gestern Entzündungen. War aber erwartet, denn da diese mit 30.000IE nach nur 3 Tagen kamen, war es quasi ausgeschlossen, dass 40.000IE reichen würden. Da es hiermit auch nur rund 1 Woche dauerte, werden auch 50.000IE dauerhaft kaum reichen. Zumal die 10.000IE, die ich gestern nachgelegt habe, die Schmerzen nicht ganz haben verschwinden lassen. Als ich seinerzeit 50.000IE auf die 30.000IE nachgelegt hatte als die Schmerzen zurückkamen, waren diese nach 2h komplett weg.

Ich finde es faszinierend zu sehen, wie der Körper letztlich so exakt funktioniert und berechenbar ist - wenn man die wahre Ursache erst einmal gefunden hat! Läuft regelrecht wie ein Uhrwerk und ich kann sehr genaue Vorhersagen treffen. Das ist absolut genial, weil ich mich zuvor Jahrzehnte im Kreis drehte und nie verstehen konnte, wieso die Schmerzen regelrecht zufällig kamen und gingen. Bis auf deren Amplitude war ich letztlich machtlos, obwohl ich wirklich alles getestet hatte.

Ich teste noch heute und max. morgen 50.000IE, aber eher aus Prinzip, weil die Schmerzen noch immer leicht spürbar sind. Sowohl die 30.000IE als auch die 40.000IE habe ich ausgehend von 75.000IE gestestet. Die 50.000IE nun "von unten" also nur 40.000IE, daher gebe ich dem Ganzen noch etwas Zeit. Aber selbst wenn die Schmerzen damit doch noch weggehen sollten, wäre das einfach zu nah an der Schmerzgrenze, um damit dauerhaft zu fahren.

Letztlich werde ich also doch bei mind. 60.000IE landen, ggf. sogar max. 70.000IE. Als zu viel stehen 75.000IE absolut fest, weil ich damit letztens eine 2. Hyperkalzämie bekam, obwohl ich an dem Tag eher unterdurchschnittlich viel Ca konsumiert habe - allerdings Weihnachtsmarkt bedingt weniger getrunken hatte als üblich (keinen Alkohol). Da ich selbst damit jedoch noch immer weit über der Coimbra geforderten 2,5l Trinkmenge lag (trinke typischerweise um die 3,75l täglich), ist die einzige Erklärung jener Hyperkalzämie ein Absinken des PTHs unter die Untergrenze.

Somit habe ich meine finale tägliche Vit D Menge bereits weiter auf nun 60.000-70.000IE eingrenzen können und stehe damit kurz vor dem Ende meiner Odyssee.



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RE: Coimbra Protokoll Autoimmunkrankheiten

#101 von EvPow , 18.12.2018 19:02

Frage zu Vitamin K2.

Gesetzt den Fall, dass sich meine Wirbelsäule wieder entwachsen kann (also die vorliegenden Verwachsungen der einzelnen Wirbel auflösen) - wäre hierfür theoretisch gar kein Vit K2, mittelmäßig viel oder viel K2 am besten, um diesen Vorgang zu unterstützen/ beschleunigen?


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RE: Coimbra Protokoll Autoimmunkrankheiten

#102 von EvPow , 02.01.2019 11:47

Noch eine Frage zu Calcium. Wenn sich meine Wirbelverwachsungen auflösen sollten, wird dabei letztlich Calcium freigesetzt.

Wird das zunächst im Blut gelöst und darüber dann letztlich via Urin ausgeschieden? Habe Angst, dass ich dadurch in eine Hyperkalzämie komme.


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RE: Coimbra Protokoll Autoimmunkrankheiten

#103 von ChristineH , 02.01.2019 20:01

Hast Du schon mal erlebt, wie lange es dauert, einen Knochensplitter im Körper abzubauen?

Ich glaube nicht, dass Deine Frage in der Praxis eine Rolle spielt - das geht nicht so schnell, wie Du Dir das vorstellst ...


 
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RE: Coimbra Protokoll Autoimmunkrankheiten

#104 von EvPow , 03.01.2019 12:06

Nein, habe ich noch nicht erlebt, aber nach meinen Erfahrungen mit der Remineralisierung und der daraus resultierenden Hypokalzämie...und da ich einen Bechterew-Fall kenne, der durch Coimbra binnen 1 Jahr seine eine Wirbelverwachsung komplett losgeworden ist, und meine WS deutlich stärker verwachsen ist, könnte das durchaus relevant werden. Wäre natürlich ein Luxusproblem, aber umso besser, wenn das eher unwahrscheinlich ist.



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RE: Coimbra Protokoll Autoimmunkrankheiten

#105 von Taren , 04.01.2019 13:44

Die Remineralisierung hast Du wie gemessen?


ToddyKra hat sich bedankt!
 
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