RE: Kuhmilchallergie und Autoimmunerkrankung?

#16 von wmuees , 01.05.2018 13:31

@Don90
Eine Autoimmunerkrankung rührt nicht von einer bestimmten Ernährung her. Bestimmte Nahrungsmittel können sie aber triggern, d.h. das Immunsystem wendet sich dagegen.

Wenn ich die Wahl hätte, würde ich immer ZUERST versuchen, das Immunsystem wieder gerade zu rücken. Das geht m.E. nach sehr gut mit dem Coimbra Protokoll. Sobald Dein Immunsystem wieder normal funktioniert, verschwinden in der Regel auch die Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten. Das liest man immer wieder.

Ich denke, Du treibst Dich z.Z. auf einem Nebenkriegsschauplatz rum. Ob Dir das auf Dauer hilft?


 
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RE: Kuhmilchallergie und Autoimmunerkrankung?

#17 von Don90 , 01.05.2018 15:30

Dass Autoimmunerkrankungen von Nahrungsmitteln getriggert aber auch eine Teilursache (sowie Genetik und Umweltfaktoren) sind, ist bewiesen.
Dazu darfst du gerne Dr. Loren Cordain, Dr. Weston Price, Dr. Alessio Fasano und Dr. Tom O Bryan googeln.
Nebenbei ist zu erwähnen dass ich seit ca 5 Jahren damit sehr gute Erfahrungen mache wie du in meinem Erfahrungsbericht dazu auch lesen kannst hier im Forum.
Vitamin D als beinahe einzige Ursache (neben zu viel Calcium) anzusehen ist meiner Meinung nach sehr naiv.
120000 iE täglich an Vitamin D halte ich zusätzlich für mehr als bedenklich nach meinem derzeitigen Wissensstand. Chris hat zu Vitamin D auch einige gute Beiträge im Blog.

Mehr weiß ich zum Coimbra Protokoll nicht, die kurze Recherche hingegen hat mich aber vorerst nicht überzeugt Wenn du dazu seriöse Quellen hast mit evtl Studien lasse ich mich aber gerne eines besseren belehren. Ich behalte es jedenfalls im Auge.

Vitamin D ist definitiv ein Teilfaktor den ich auch beachte aber so enorme Dosen???

LG


 
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RE: Kuhmilchallergie und Autoimmunerkrankung?

#18 von Zopiclon , 01.05.2018 16:40

Ich bin auch autoimmun (juckende Haut) und es ist definitiv kein zuviel an Calcium der Auslöser und schon gar nicht der Grund.
Ich versuche so viel Calcium rein zu bekommen wie möglich, denn dann verringert sich das jucken.

Vitamin D hilft tatsächlich. Bin ich den ganzen Tag in der vollen Sonne, so verschwindet das jucken. Also die maximale Tagesdosis Cholecalciferol macht mich gesund.
Nur wieviel Vitamin D muss man oral zuführen, um die Haut damit zu sättigen und welche Nebenwirkungen fängt man sich damit ein.
Bisher geht es noch so, aber bevor ich mir meine Haut an den entsprechenden Stellen gänzlich ab gekratzt habe, werde ich das Coimbra Protokoll bemühen .


Gruss


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RE: Kuhmilchallergie und Autoimmunerkrankung?

#19 von Don90 , 01.05.2018 17:06

Hast du dich Mal bzgl Leaky Gut informiert?


 
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RE: Kuhmilchallergie und Autoimmunerkrankung?

#20 von Taek , 01.05.2018 17:36

Ich habe ja auch die gleiche Autoimmunerkrankung wie du, bei mir wurden auch als Kind die Mandeln entfernt. Ich vertrage Milch auch nicht gut. In der TCM macht Milch zu viel Feuchtigkeit.
Alle Autoimmungeschehen sind Feuchte Hitze Symptome. Ich habe 3 Monate auf Milchprodukte verzichtet.Seit dem geht es mir besser.
Ich kann jetzt ab und zu Käse oder Joghurt essen ohne das es mir etwas ausmacht. Als Shake benutzte ich Ziegenwhey.


Es gibt zwei Tage, um die Du Dich nicht zu kümmern brauchst: um den Tag, der noch nicht gekommen, und den, der vergangen ist.

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RE: Kuhmilchallergie und Autoimmunerkrankung?

#21 von Don90 , 01.05.2018 18:41

Kannst du das Produkt Mal hier Posten welches du benutzt?


 
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RE: Kuhmilchallergie und Autoimmunerkrankung?

#22 von Taek , 01.05.2018 18:58


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RE: Kuhmilchallergie und Autoimmunerkrankung?

#23 von Zopiclon , 01.05.2018 20:20

Im Thema Ernährung hab ich alles ausprobiert. Angefangen mit einer Eliminationsdiät und bald hab ich alle essentiellen NEM durch.
Seit einer Leaky Gut These und einigen versuchen deswegen , vertrage ich kein Getreide mehr. OK, gut war deren konsum eh nie, aber nun Darm Probleme zu haben ...... da hätt ich mir auch gleich selber die Hantel auf den Kopf schlagen können, das wäre besser gewesen.

Zitat

LSP Goat Whey


kannst du einen Vergleich mit Sauermolke ziehen?



Gruss


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RE: Kuhmilchallergie und Autoimmunerkrankung?

#24 von Taek , 01.05.2018 20:43

Nein, hab ich noch nicht probiert.
Zu Leaky Gut habe immer wieder etwas über Vita Biosa gelesen. Weiss aber nicht wie gut das wirkt.


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RE: Kuhmilchallergie und Autoimmunerkrankung?

#25 von wmuees , 02.05.2018 11:56

Natürlich kannst Du die autoimmune Reaktion unterdrücken, indem Du allergisch wirkende Stoffe von Dir fernhälst. Damit hast Du aber nicht Dein Immunsystem wieder ins Lot gebracht. Es ruht nur (so gut Du es eben hinbekommst). Ich bezweifel ja gar nicht, dass Du so besser lebst als vorher, aber es ist nur ein Teilerfolg.

[quote]Vitamin D als beinahe einzige Ursache (neben zu viel Calcium) anzusehen ist meiner Meinung nach sehr naiv./quote]
Calzium spielt keine Rolle im autoimmunen Prozess. Eine Minimierung der Zuführung ist nur erforderlich, um die Gefahr einer Hyperkalzämie zu bannen.
Was das Adjektiv "naiv" angeht, handelt es sich um eine gefühlsmäßige Bewertung. Da halte ich mich lieber an Tatsachen.

Es gibt zum Coimbra Protokoll einiges an Studien. Coimbra selbst hat inzwischen 5.000 Patienten behandelt. Ein paar Links finden sich hier:
http://coimbraprotokoll.de/weiterfuehrende-links/
Die Veröffentlichung seiner Ergebnisse bei der Behandlung von MS wurden ihm von der Etikkommission ohne Angabe von Gründen verwehrt. (Big Pharma ist an einem billigen MS-Medikament nicht wirklich interessiert...) Die entsprechenden Studien werden dann wohl in Deutschland laufen...

Ich habe inzwischen recht viele Patientenberichte in Blogs und Foren gelesen. Die meisten sind sehr positiv. Das schlechteste Ergebnis ist, wenn ein Patient mit jahrzentelangen Schäden durch die Erkrankung zwar den weiteren Verlauf stoppen kann, aber die Schäden sich als bleibend herausstellen.

Ich bin Ingenieur und logisches und kritisches Denken gewohnt. Wenn ich an Deiner Stelle wäre, würde ich Coimbra ausprobieren. Was gibt es schon zu verlieren? Es ist noch keiner dabei zu Schaden gekommen. Und die andere Alternative - den Rest des Lebens mit einem hyperaktiven Immunsystem rumlaufen - würde ich versuchen zu vermeiden.


 
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RE: Kuhmilchallergie und Autoimmunerkrankung?

#26 von naklar! , 02.05.2018 12:58

Wolfgang, MS in diesem Fall Multible Sklerose?


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RE: Kuhmilchallergie und Autoimmunerkrankung?

#27 von wmuees , 02.05.2018 14:37

Ja. Multiple Sklerose ist wohl die Erkrankung mit den höchsten Fallzahlen im Coimbra-Protokoll. Wenn man früh anfängt, kann man in der Regel ein ziemlich beschwerdefreies Leben führen.

Autoimmune Prozesse scheinen "unter der Oberfläche" auch bei einigen anderen Krankheiten, bei denen die Autoimmunreaktion nicht nachgewiesen wurde, eine wichtige Rolle zu spielen. Coimbra hat schon Parkinson, Autismus und CFS mit gutem Erfolg behandelt. Das sind aber jeweils nur wenige Fälle gewesen, weil der Schwerpunkt erst einmal auf etablierten Autoimmun-Erkrankungen liegt.


naklar! hat sich bedankt!
 
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