RE: Fasten

#16 von jfi , 23.03.2018 09:11

Zitat von Mandy Roenckendorf im Beitrag #14
Ich bin davon ausgegangen, dass Onkologen sich auch mit Biochemie auseinandersetzen. Allein die Entstehung von Zellentartung, zellvermehrung und deren Auflösung unterliegt biochemischen Prozessen, so dachte ich. Liege ich hier falsch?


Du liegst damit richtig, dass die Zellentartung und Vermehrung ein biochemischer Prozess ist, aber ALLES was in uns passiert ist ein biochemischer Prozess und ein Onkologe kennt sich eben in einem engen Feld aus.
Die meisten von denen wissen noch nicht mal, dass Chemo und Bestrahlung die Überlebenswahrscheinlichkeit kaum erhöhen. Es wurde vom NIH schon vor ca. 40 Jahren bewiesen, dass eine Hochdosis-Vitamin C-Infusion besser wirkt als JEDES bekannte Chemotherapeutikum! Man denke nur mal an Linus Pauling mit seinen 2 Nobelpreisen.
Um deiner Frage eine Antwort vorweg zu schieben: Ja, die meisten Onkologen wissen das nicht und Big Pharma gibt Millionen im Jahr aus, damit das nicht zur Allgemeinheit durchsickert...den das würde die Milliarden im Jahr kosten.

Zitat von Mandy Roenckendorf im Beitrag #14
Liebe Christine, Deinen Ausführungen zu Folge hältst Du ein überwiegend basisches Milieu für Unsinn? Habe ich das richzig verstanden? Magen, genitale schleimheute, etc bedürfen saures Milieu, das ist mir klar, nur dachte ich, das regelt der Körper selbst? Ich trinke kein Natron standardisiert, ich ernähre mich von allem, was in seiner verstoffwechslung basisch wirkt plus gesunder fette. Sollte das tatsächlich krankmachend wirken? ...


Krankmachend wirkt das nur dann, wenn du dadurch zu wenig Eiweiß zu dir nimmst, denn dein Immunsystem besteht zu 100% aus Eiweißstrukturen (ca. 1,5-2kg) und das Immunsystem ist auch das System, was täglich gegen entartete Zellen kämpft.

Aber mal generell: eine basische Ernährung ist nichts anderes als Voodoo und ein absoluter Irrglaube.

Denn dein Körper reguliert den ph-Wert im Körper selbst und das in einem SEHR engen Rahmen. Wenn dein Körper es zulassen würde, dass du nach 1kg Steak (Soll ja sauer wirken) ein zu saures Milieu im Körper hättest, wärst du SOFORT tot.
Das liegt daran, dass in jeder Sekunde enzymatische Prozesse ablaufen, die dich am Leben halten und diese Enzyme würden sofort auseinanderfallen wenn sich der ph-Wert drastisch ändert.
Darum solltest du es so halten wie (wahrscheinlich) die meisten im Forum: sobald jemand anfängt von einer "basischen Ernährung" zu reden nicht mehr zuhören und am besten das Gespräch abbrechen und weglaufen.

LG Jens


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RE: Fasten

#17 von Tommy , 23.03.2018 09:21

Mit Sicherheit kennen sich onkologen in ihrem Fachgebiet mit Zellentartung, Vermehrung etc aus. Aber eben nur im Kontext der Ihres Fachgebietes. Die „klassische Biochemie“ - nämlich wie wirken einzelne essentielle Stoffe im Körper, wie beeinflusst sich x und y gegenseitig etc., davon haben die in der Regel nicht den blassesten Schimmer. Biochemie ist m.W auch kein Fach im Rahmen des Medizinstudiums bzw wenn doch dann nur sehr untergeordnet. Die Aussage „essen Sie vegan, das wirkt basisch und ist daher gesund“ ist daher sehr fragwürdig und zeugt nicht unbedingt bin Kompetenz in Sachen Ernährungslehre und/oder Biochemie.

Hier sind Ansätze von z.B Chris Kresser, Ben Greenfield etc und vor allem hier bei edubily um Welten besser. Und du wirst hier nicht hören, dass Du täglich kiloweise Fleisch essen musst für die Gesunderhaltung. Aber eine gewisse Balance zwischen tierischen und pflanzlichen Lebensmitteln sollte schon sein.


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RE: Fasten

#18 von marcolino , 23.03.2018 10:12

Ich möchte den Olivenblatt-Extrakt in den Raum werfen bei Schilddrüsenprobleme.

http://edubily.de/2017/02/olivenblatt-extrakt-msm/


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#19 von ChristineH , 23.03.2018 10:19

marcolino, sie hat keine Schilddrüsenprobleme, sie hat gar keine Schilddrüse mehr ...


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RE: Fasten

#20 von wmuees , 23.03.2018 10:29

Was Deine Schilddrüsenhormone angeht und Deine Fragen dazu: bitte die Antworten genau untersuchen. Einigen Antwortgebern ist offensichtlich nicht klar, dass Du keine Schilddrüse mehr hast und dass die normalen Regeln, denen diese Hormone unterworfen sind, für Dich gar nicht mehr gelten.

Du nimmst 100% Deines T4 über orale Einnahme auf. Das bedeutet, dass die Funktion Deines Darms das Einzige ist, was darüber entscheidet, wieviel T4 Du im Blut hast.
Normalerweise ist es so, dass die Einnahme eines Medikaments zusammen mit reichlich Nahrung dafür sorgt, dass der Übergang ins Blut allmählich vonstatten geht.
Beim Fasten wirst Du dann wahrscheinlich einen schnelleren Übergang ins Blut haben, verbunden mit größeren Schwankungen des Blutspiegels.

Dein TSH kann im Körper nichts mehr bewirken, der Wert kann Dir also eigentlich egal sein. Er eignet sich wahrscheinlich noch zur Dosiseinstellung Deines T4, aber das war es dann auch.

T4 wird umgewandelt in T3 und in rT3. Die Umwandlung in T3 willst Du haben, die in rT3 nicht. Fasten wird sicherlich das Verhältnis dieser beiden Hormone ändern, aber ich bin nicht kompetent genug, um hier eine Voraussage zu machen.

Unabhängig von Deinen Fragen zu den Schilddrüsenhormonen würde ich an Deiner Stelle Maßnahmen ergreifen, die verhindern, dass der Krebs wiederkommt.
Da gibt es einige NEMs, die man dafür nehmen kann. Ich denke da z.B. an Vitamin D3, Vitamin A(Retinol), Vitamin K2 MK7 all-trans, Coenzym Q10.
Schaue mal unter lifeextension.com unter "Health Protocolls". Ohne dem Krebs ein paar Barrieren entgegen zu setzen, würde ich mich sehr unwohl fühlen.


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#21 von Cluhtu , 23.03.2018 10:51

Also meines Wissens nach ist der TSH-Wert nicht egal, da er für die Natrium-Jod-Symporter in den Zellen zuständig ist, welche wiederum dafür zuständig sind, dass Jod in die Zellen gelangt. Für Frauen dürfte das auch noch wichtiger sein, da diese in den Brüsten und Eierstöcken vermehrt vorkommen.


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RE: Fasten

#22 von wmuees , 23.03.2018 11:49

"Der Natrium-Iodid-Symporter kann durch verschiedene Verbindungen inhibiert werden, darunter z.B. Dysidenin, ein Toxin aus einem Salzwasserschwamm. Abgesehen von der direkten molekularen Regulation wird die Expression von NIS auf transkriptioneller und posttranslationaler Ebene reguliert. Hohe Level von Iodid hemmen die Expression, wohingegen eine niedrige TSH-Konzentration sie aktiviert."
http://flexikon.doccheck.com/de/Natrium-Iodid-Symporter

Hast Recht. Ist nicht egal. Niedrig ist besser!


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#23 von Anna , 23.03.2018 13:42

Hast Du die Möglichkeit, Dein TSH jede Woche zu testen? Dann musst Du nicht mehr rätseln, was wohl passiert.

Ich drücke Dir den Daumen, dass Dein Krebs nicht wieder zurückkehrt. Das muss ja gar nicht lustig gewesen sein.


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RE: Fasten

#24 von Mandy Roenckendorf , 23.03.2018 15:35

Ich bedanke mich nochmals für Eure Beiträge und werde in die Empfehlungen rein lesen.

Vielleicht noch zum Verständnis: für die Nuklearmediziner ist der TSH Wert und auch t3 t4 entscheidend. Ich werde mit 0,4- 0,7 TSH in einer leichten unterfunktion gehalten. DIE schulmedizinische Auffassung, dass eine Unterdrückung des TSH ein Rezediv unterbinden kann, ist fraglich, ist aber therapeutisch der einzige Ansatz, der derzeit praktiziert wird. Steigt der TSH erhöht sich, laut Nuklear, die Wahrscheinlichkeit, dass verbleibende Zellreste stimmuliert werden.Deshalb die Frage nach dem TSH Verhalten.

Was mich ein bisschen stutzig macht, ist die Empfehlung auf D3, welches ich ohne Nebenschilddrüen garnicht Verstoffwechseln kann. Ich nehem Rocaltrol als verstoffwechselte Form. Ob zusätzlich vitamin D3 genommen werden muss, darüber ist man sich unter den Ärzten nicht einig. Dass K2 dazu von Nöten wäre, weiß ich , aber die Uni meint Rocaltrol reicht. Wisst Ihr da mehr dazu-?

Ich bekam bei puttich Hochdosen Vitamin C, Amygdalin und Hochdosen Enzyme. MEINE Immunisierung lag, in der global Diagnostik gemessen, dannach bei 98%. Seither nehme ich brommelin und papain regelmäßig.

Was den Nobelpreis betrifft, was soll ich sagen, den gab es in den 30igern für die basenthese ebenfalls. SCHWIERIG für mich, das als Blödsinn abzutun. Ich belese mich aber in Euren Verweisen der genannten Wissenschaftler. Mal schauen, was ich dazulernen kann. Im übrigen habe ich auch Hochdosen Basen bekommen per Infussion, mein TSH wert rutschte da auf 0,05 ab, mit Ansage seitens der ganz.med. Sie vertreten die Auffassung, dass die Hirnanhangdrüse samt hypophyse durch hohe Medizugabe in Aufruhr geraten und die Medis auf lange Frist in den Dosen die steuerungsachse beeinträchtigen und leberschädigend sind. Deshalb die Basen, um stoffwechselvorgänge zu optimieren und das Medikament besser wirken zu lassen, damit es reduziert werden kann. Ich hoffe, ich drücke mich verständlich aus.


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RE: Fasten

#25 von ChristineH , 23.03.2018 16:43

Zitat von Mandy Roenckendorf im Beitrag #24
für die Nuklearmediziner ist der TSH Wert und auch t3 t4 entscheidend. Ich werde mit 0,4- 0,7 TSH in einer leichten unterfunktion gehalten. DIE schulmedizinische Auffassung, dass eine Unterdrückung des TSH ein Rezediv unterbinden kann, ist fraglich, ist aber therapeutisch der einzige Ansatz, der derzeit praktiziert wird. Steigt der TSH erhöht sich, laut Nuklear, die Wahrscheinlichkeit, dass verbleibende Zellreste stimmuliert werden.Deshalb die Frage nach dem TSH Verhalten.


Okay, das ist jetzt mal eine Basis, auf der man diskutieren kann.


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RE: Fasten

#26 von Tommy , 23.03.2018 18:23

worum geht bei der basischen Ernährung? Um die Einteilung in saure und basisch zu verstoffwechselnde Lebensmittel. Im Endeffekt geht es darum deutlich mehr basische als saure Lebensmittel zu verzehren. Das sind vorwiegend Obst und Gemüse. Das ist super und gerade Gemüse sollte bei jeder Ernährungsform eine gewisse Dominanz haben. Aber es spricht überhaupt nichts dagegen einen Berg Gemüse mit einem guten Stück Fleisch oder Fisch zu kombinieren. Dann kombinierst Du die Vorteile von Gemüse mit denen von tierischen Produkten. Und außerdem produziert Zb Sport ebenso Säuren und das mitunter massiv und deutlich mehr als lächerliche 200 Gramm Fleisch. Das wird aber komischerweise in dem Kontext nie genannt. Wenn ich daher lese dass das Übel aller Krankheiten durch eine rein basische Ernährung behoben werden kann und dann noch auf vegan propagiert wird, stellen sich mir die Nackenhaare auf. Daher: viel Gemüse ja. Aber basisch-vegan No! Bringt dir keine Vorteile. Zumal eine Vegane Ernährung mit massig Getreide (wie es üblicherweise der Hippe Veganer praktiziert) in dem Kontext auch nicht zu einer basischen Ernährung zählen dürfte. Zumal Jens natürlich mit der ausbalancierung des PH Wertes im Körper natürlich völlig recht hat. Vielleicht wusste man das auch vor 90 Jahren einfach noch nicht ;-)


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RE: Fasten

#27 von Mandy Roenckendorf , 23.03.2018 19:06

Ich verstehe nicht ganz, warum jetzt erst eine Basis für Diskussion da ist.

Ich habe eine Frage zum TSH Verhalten beim Fasten gestellt. Darauf wollte ich gern eine Antwort. Mehr nicht.

Um eine Debatte über Krebs, Basen und Veganismus geht es mir nicht. TROTZDEM Danke für Eure Antworten und Euer Engagemnt.

Ich lese noch in die Empfehlungen und dann bin ich raus.

Ich wünsche Euch Alles Gute und bleibt schön gesund.

Bye bye


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RE: Fasten

#28 von ChristineH , 23.03.2018 20:06

Zitat von Mandy Roenckendorf im Beitrag #27
Ich verstehe nicht ganz, warum jetzt erst eine Basis für Diskussion da ist.


Damit wollte ich nicht sagen, dass ich vorher nicht mit Dir diskutieren könnte/wollte. Sondern, dass jetzt Punkte in die Diskussion einflossen, die wichtig sind und uns deutlicher machen, weshalb Deine Ärzte den TSH niedrig halten wollen.

Wenn Du jetzt sauer bist, kann ich's leider nicht ändern.

Dir alles Gute auf Deinem Weg.


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RE: Fasten

#29 von Mandy Roenckendorf , 23.03.2018 22:55

Liebe Christine,

Ich bin auf keinen Fall sauer. Ich schreibe es so, wie ich denke, ohne Zwischentöne.

Ich bin doch dankbar, dass es Foren, wie diese gibt.

Hier komme ich aber so erst mal nicht weiter. Mehr wollte ich nicht sagen damit.

Schlaf schön


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