Frage zum Training im Low Glycogen Intensity Protocol

#1 von mario.neudeck , 07.03.2018 08:34

Hallo Chris,
hast Du nur Bergsprints Rad und Sprints Bahn + Maximalkrafttraining gemacht? (lt. Stoffwechsel-Buch)
Und komplett auf die langen Lauf- bzw. Radeinheiten verzichtet?
Low Glycogen ist klar.

Bin selbst >50 und über 20 Jahre im Triathlon.
Ich bin mir bezüglich des Weglassens der langen Einheiten ziemlich unsicher und würde gerne etwas von Deiner Erfahrung profitieren.
Würde das schon gerne mal so durchziehen, will aber auch nicht beim nächsten Marathon/Triathlon einbrechen.

Gibt es eventuell eine Quelle wo Du noch mehr dazu geschrieben hast?

Danke,
Mario


 
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RE: Frage zum Training im Low Glycogen Intensity Protocol

#2 von Chris (edubily) , 08.03.2018 14:04

Hey Mario,

es kommt natürlich auch ein bisschen auf die angestrebte Distanz an. Lange Einheiten kann man natürlich nicht ganz weglassen! Geht es um Langdistanzen?

LG Chris


Chris Michalk


 
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RE: Frage zum Training im Low Glycogen Intensity Protocol

#3 von mario.neudeck , 08.03.2018 14:27

Hi Chris,
ja, es geht um Langdistanz bzw. Marathon.

Joe Friel schreibt in "Fast After 50" auch, dass es vorallem auf Intensitäten ankommt, wenn man seine Leistungsfähigkeit im "Alter" erhalten will.
Es drückt aber wenigstens das schlechte Gewissen, wenn man die langen Läufe/Radfahrten nicht macht. Wöchentlich. Ich gehöre wohl auch zur Gruppe dieser "verbissenen Triathleten"
So richtig vorstellen, dass es mit weniger funktioniert kann ich es mir nicht. Deshalb die Frage nach Deinen Erfahrungen.
Ich hatte im letzten Jahr in der Spitze 25h die Woche für den IM Kopenhagen. Kein Profi. Das war schon echt die Grenze.
Kenne aber auch die Aussagen, dass die Leute mit 12-15h Spitze nach Hawaii sind (STAPS).

Kannst Du Dich noch erinnern, wie Du das bei Dir getaktet hattest? Unter 10h ist ja echt gut.

Danke,
Mario


 
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RE: Frage zum Training im Low Glycogen Intensity Protocol

#4 von Chris (edubily) , 08.03.2018 14:44

Hey, du kannst mir mal eine Mail schreiben, dann können wir bisschen sprechen deswegen. chris@edubily.de LG


Chris Michalk


mario.neudeck hat sich bedankt!
 
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RE: Frage zum Training im Low Glycogen Intensity Protocol

#5 von mario.neudeck , 14.03.2018 07:36

Hi Chris,
hab ich gemacht. Schau mal bitte in Deine E-Mail.
Grüße,
Mario


 
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RE: Frage zum Training im Low Glycogen Intensity Protocol

#6 von tomilla , 12.04.2018 12:31

Die Ergebnisse eures Gesprächs würden mich sehr interessieren. Beim Alter bin ich noch weit weg aber >25h/Woche sind's bei mir auch in der Vorbereitung für eine LD. Danke und Gruß Tom


tomilla  
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RE: Frage zum Training im Low Glycogen Intensity Protocol

#7 von mario.neudeck , 12.04.2018 12:37

Habe leider noch keine Antwort von Chris. Vielleicht wird es ja noch.
25h sind heftig.
Lesenswert Joe Friel "Fast after 50", die Quintessenz ist, vorallem Intervalle (Aeorbe Kapazität, Anaerobe Schwelle). Das ist aber dann richtig schlimm. Geht in Chris' Richtung.
Und niemals nicht am Schlaf kürzen.


 
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RE: Frage zum Training im Low Glycogen Intensity Protocol

#8 von tomilla , 12.04.2018 12:44

Schlaf ist super wichtig. Eher kürze ich an Arbeit.
Mit 33 fällt es mir ggf noch etwas leichter. Richtig lang sind ja auch eigentlich nur die Radeinheiten. Da kommen die Woche schnell 15h und mehr zusammen. 3mal schwimmen je 70min. 4-5mal laufen 6-7h. Athletik 1-1,5h. So in etwa sehen die kommenden Monate aus.


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RE: Frage zum Training im Low Glycogen Intensity Protocol

#9 von mario.neudeck , 12.04.2018 12:56

Ich hatte im Maximum 25h/Woche. Also in ein/zwei Wochen der Vorbereitung. Nicht ständig. Das hätte ich nicht durchgehalten.

Das Ding ist vorallem, dass man nicht zuviel in diesem Graubereich ist. Harte Einheiten sollen hart sein, Leichte wirklich leicht.
Beim "Fast after 50" sieht eine Trainingswoche in der Base/Build-Periode so aus:

Mo Kraft (Muckibude)
Di Aerobe Kapazität (Anstrengung bis zum Anschlag)
Mi Reovery
Do Laktat Schwelle (entspr. leichter als Di)
Fr Recovery oder Kraft
Sa Aerobe Ausdauer (lange Läufe, Radfahrten)
So Recovery

Ich muss sagen, mir hilft da echt die Pro-Version von Trainingpeaks. Vlt. kennst Du das von Lionel Sanders. Der hatte seine Hawaii-Daten veröffentlicht.


 
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RE: Frage zum Training im Low Glycogen Intensity Protocol

#10 von tomilla , 12.04.2018 13:01

Ja ich kenn die Zahlen von ihm.
Bei mir erfolgt die Steuerung über einen Trainer (Mario Schmidt Wendling von sisu-training.de), der sehr an Brett Sutton hängt. Gefällt mir grundsätzlich gut. Körperlich hab ich es bisher gut weggesteckt die letzten beiden Jahre. Dieses Jahr soll es 2 LDs geben. Ich bin gespannt. Bisher steht für Roth 2017 die 9:50 als PB mit der schweren Laufstrecke. Ziel ist < 9:30.


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RE: Frage zum Training im Low Glycogen Intensity Protocol

#11 von mario.neudeck , 12.04.2018 13:18

Trainer wollte ich nach Copenhagen nicht mehr.
Du bist ständig angebunden. Da habe ich mich dann diesen Winter entschieden, dass selbst zu machen. Und konnte mir auch nicht vorstellen, bis ins hohe Rentenalter ständig Rechenschaft ablegen, wie war das Training, ständige Abstimmung,...
So 100%ig nach Plan (dass ich jetzt schon genau weiß, was nächste Woche ansteht) trainiere ich nicht, Ist eher so, dass ich schaue, wie es mir aktuell geht. Der Rahmen wird aber vom Plan gegeben.

Brett Sutton hatte vor kurzem was auf Twitter: Um beim Radfahren schneller zu werden, heisst es vorallem, mit der Trittfrequenz runter. So 70-75 bei LD.

Momentan mache ich das Rad nur auf dem Indoor-Trainer (Wahoo Kickr). Da lassen sich die Intervalle richtig gut steuern. Geht draußen nicht.


 
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RE: Frage zum Training im Low Glycogen Intensity Protocol

#12 von tomilla , 12.04.2018 13:23

Zitat von mario.neudeck im Beitrag #11
Momentan mache ich das Rad nur auf dem Indoor-Trainer (Wahoo Kickr). Da lassen sich die Intervalle richtig gut steuern. Geht draußen nicht.


Ist richtig aber für meinen Kopf völlige Grütze. Ich muss raus in die Natur und fahr nur wenn es draußen gar nicht geht im Winter drin oder eben Intervalle im Winter drin. Ansonsten raus.

Zitat von mario.neudeck im Beitrag #11
Brett Sutton hatte vor kurzem was auf Twitter: Um beim Radfahren schneller zu werden, heisst es vorallem, mit der Trittfrequenz runter. So 70-75 bei LD.


Ich bin bei 80 auf der LD. Ziel ist klar - andere Muskelfasern und Schonung für den Lauf.


Find es gut, dass du eher nach Lust trainierst und den Körper entscheiden lässt. Ich kann mir auch nicht vorstellen auf Ewigkeiten mit einem Trainer unterwegs zu sein.


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RE: Frage zum Training im Low Glycogen Intensity Protocol

#13 von mario.neudeck , 12.04.2018 13:35

Und, die obligatorische Frage: Hawaii Quali ist drin?


 
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RE: Frage zum Training im Low Glycogen Intensity Protocol

#14 von tomilla , 12.04.2018 14:09

Wird mit der Standardantwort beantwortet ;)

Na klar! 2019 die Quali für '19 oder '20 wäre geil. Dafür muss es aber unter 9:20 gehen



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zuletzt bearbeitet 12.04.2018 | Top

RE: Frage zum Training im Low Glycogen Intensity Protocol

#15 von mario.neudeck , 12.04.2018 14:29

Habe bei Chris nochmal per PN nachgefragt.


 
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