conn-syndrom

#1 von Schokoladenblume , 02.01.2018 17:54

Dem Team von edubily und allen Mitgliedern zunaechst mal die besten Wuensche fuer 2018!

Lese schon eine Weile mit, moechte auch mein Problem schildern.
Ich habe das Conn-syndrom,d.h. einen gutartigen Tumor an der Nebenniere,der zuviel Aldosteron produziert und dadurch ist mein Blutdruck erhoeht.
Die Diagnose wurde 2006 gestellt, man riet zur Op, was ich damals aber nicht wollte.Spaeter, als ich mich dann zur Op durchgerungen hatte,wurde mir gesagt,dass es besser ist nicht zu operieren.Die Begruendung war, dass die rechte Nebenniere auch ganz kleine Tumore haben koennte,die bildlich noch nicht nachzuweisen sind.In diesem Fall muesste dann irgendwann die 2.Nebenniere auch entfernt werden,was nicht lustig ist.

So nehme ich jetzt schon 11 Jahre 50mg Aldactone, eigentlich eine geringe Dosis,kontrolliere( unregelmaessig ) meinen Blutdruck,mache 2x jaehrlich Ultraschall- die Groesse von ca.2cm bleibt immer gleich. Anfangs machte ich noch diverse andere Blut- und Urinuntersuchungen 2mal jaehrlich .Aber ein Spezialist sagte mir dann,dass dies sinnlos sei,da die Werte durch das Medikament sowieso verfaelscht seien.

Mein Problem ist,dass ich eigentlich morgens schon muede aufstehe.An manchen Tagen habe ich das Gefuehl,als ob ich ueberhaupt keine Energie habe und mich am liebsten verkriechen wuerde.Mache 2x die Woche Pilates und bekomme sehr schnell bei Anstrengung Muskelzittern.
Bin weiblich,60 Jahre alt, ernaehre mich bewusst und versuche moeglichst wenig Kohlenhydrate zu essen.
Hat jemand eine Idee,wo der Tumor herkommt und ob ich das irgendwie in den Griff bekommen kann mit der Muedigkeit,Schwaeche etc
Kann ich das Aldosteron noch anders senken? Ernaehrung,Nems....?

Fuer Hilfe/Ratschlaege bin ich euch dankbar
Liebe Gruesse-Schokoblume


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RE: conn-syndrom

#2 von jfi , 03.01.2018 16:12

Herzlich Willkommen im Forum!

Ersrmal vorab: Ich bin kein Arzt und habe keine Ahnung von Conn-Syndrom.

Aber da dein Problem zu viel Aldosteron ist und das auch Auftritt bei zu wenig Salz in der Ernährung, würde ich mal da Anfangen.

Was auch mnoch dazu passt:
- Der Salzbedarf steigt bei wenig Kohlenhydraten
- Da du dich bewusst ernährst, hängst du bestimmt (wie ich bis vor kurzem) noch der alten und widerlegten Weisheit an, dass wenig Salz gut ist
- (Natur-)Salz nährt die Nebenniere und reguliert deren Hormonproduktion.

LG Jens


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RE: conn-syndrom

#3 von Schokoladenblume , 04.01.2018 16:04

Danke fuer die Antwort.Ja es stimmt,ich meide Salz.Natuerlich weil man sagt, es erhoeht den Blutdruck.Welche Menge sollte ich deiner Meinung taeglich zu mir nehmen?

Liebe Gruesse


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RE: conn-syndrom

#4 von jfi , 04.01.2018 16:17

Dann würde ich da als ersten ansetzen bei deinen Symptomen.

Es gibt ein extrem gutes Buch zu dem Thema (The Salt Fix) und dazu gbt es hier im Forum auch einen Thread, in dem es um dieses Buch geht.

Kollege hans aus dem Forum hat das auf seinem Blog in 2 meiner Meinung nach sehr guten Artikeln zusammengefasst:

Buchkritik
Artikel über Salzzufuhr

Wenn dir die Artikel zu lang sind, kannst du auch nur das Fazit lesen.

Aber unter Strich sind wohl 3-4 gr Natrium (ca. 7,5 - 10 gr Salz) pro Tag optimal für 80% der Menschen.
Faktoren wie Kaffee und Sport (also Schwitzen) und low-carb, sind dabei aber noch nicht eingerechnet

LG Jens


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RE: conn-syndrom

#5 von Schokoladenblume , 04.01.2018 16:24

Danke Jens,werde es mal lesen.

Gibt es vielleicht noch mehr Moeglichkeiten,vielleicht weiss Chris noch was,kann irgendwelche Zusammenhaenge erklaeren?
Liebe Gruesse


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RE: conn-syndrom

#6 von jfi , 04.01.2018 16:34

Sehr gerne!

Ich wünsche dir viel Erfolg dabei, dich bald wieder besser zu fühlen!

LG Jens


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