RE: Erfahrungsbericht Insulinresistenz / Schilddrüse Hashimoto / PCO(?) Einnahme von: DHEA / 5HTP / Thybon

#16 von nextlevel , 16.03.2018 22:48

So, ich mal wieder...
Blutzuckerproblem scheint gelöst zu sein habe die letzten 3 Wochen täglich den Nüchternwert gemessen, immer zwischen 80 und 88.
Vermute Stress senken + moderat Krafttraining + die Kombi aus Vitamin D erhöhen + jeden Abend 200 - 300 mg Magnesium hat geholfen.
Nur einmal 106, aber da habe ich am Tag zuvor 1 volle Stunde nüchtern-Cardio gemacht -> mich danach auch nicht schlecht gefühlt, aber jetzt weiß ich -> setzt wohl einiges an Cortisol frei und am Abend danach hatte ich auch kein Magnesium genommen. Womit ich mir nun sicher bin, dass es ein Problem von zuviel Cortisol / Stresshormonen war, was sich jederzeit wiederholen kann sofern ich da nicht ursächlich dran bleibe.

Esse jeden Tag ausreichend kcal und hab mal 1 Tag (vorletzten Sonntag, nur zuhause, kein Stress) hypokalorisch nur KH (ca 230 g aus 1,5 kg Kartoffeln) gegessen und dies mal ausgemessen:
Nüchternwert 87 + 500 g Kartoffeln -> nach 2 h: 81 -> nach 4 h: 80 + 550 g Kartoffeln -> nach 2 h 110 -> nach 5 h: 61 (?!) aber keine Unterzucker-Symptome, nur ganz leicht kalt und etwas weniger gute Konzentration beim lernen und "könnt-vielleicht-mal-wieder-was-essen"-Gefühl aber kein starker Hunger. Dann 450 g Kartoffeln -> nach 2 h: 75. Dann schlafen gegangen und am nächsten Morgen 82 als Nüchternwert.
Dasselbe interessehalber am letzten Sonntag mit Reis wiederholt. 260 g KH aus 330 g Reis.
Nüchternwert 83 + 110 g Reis (parboiled Reis, frisch gekocht) -> nach 2,5 h: 104. Nach 4 h: 73 -> + 110 g Reis -> nach 2 h: 92 -> nach 3 h (schon wieder Hunger): 80. -> + 110 g Reis nach 2 h: 100. (vorm Schlafen dann noch Porridge gegessen weil nicht ausreichend satt).

Insulin scheint also zu wirken, wobei Kartoffeln (tagesfrisch, nicht über Nacht im Kühlschrank) wohl eine höhere Insulinausschüttung machen als Reis -> weil: zum einen viel länger satt und ziemlich tiefer BZ zwischen den Mahlzeiten.

Seitdem esse ich jetzt täglich um die 200 g KH (dafür Fett auf ca 40 - 60 g reduziert + ausreichend Protein dazu). Gewicht bleibt gleich (zyklusbedingte Wasserschwankungen schon mitberücksichtigt).

Kohlenhydrate an sich sind tatsächlich kein Problem - trotz PCO-Genetik. Hier ists nur wahrscheinlich doppelt wichtig, dass man sich nicht dran überfrisst, vor allem wenn man zugleich noch ne große Menge schlechter Fette draufschmiert.... steht eigentich alles in den Blogs, im Handbuch... manchmal muss mans wohl erst am eigenen Leib austesten, oder zuviel Cortisol vernebelt einem auch das Hirn...


 
nextlevel
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