Relevanz einiger Blogposts von Edubily & Co.

#1 von t0my89 , 10.10.2017 18:13

Hey ich bin ein regelmäßiger Leser der Blogs von Edubily, Strength First und ME Improved.
Eine Frage die ich mir seit einiger Zeit immer öfter stelle: Wie relevant sind einige der thematisierten Beobachtungen bzw. Intervention? In welchen Relationen stehen sie?

Nehmen wir das aktuelle Beispiel aus dem Post „Kaffee schaltet Autophagie ein“. Wie sehr kann ich diese erhöhte Autophagie durch 3 Tassen Kaffee am Tag z.B. mit Autophagieprozessen eines 24h Fastentages vergleichen? Ich könnte mir vorstellen das letzteres die Effekte des Kaffes enorm übersteigt und um ein vielfaches mächtiger ist.

Ein anderes Beispiel: BulletProofCoffee (Butterkaffe) am Morgen. Auf jedem der genannten Blogs wird begründet beschrieben wieso ein Löffel Butter am Morgen nicht wünschenswerte Effekte mit sich bringen kann. Die Palmitinsäure wollen wir nicht im Körper haben, sie begünstigt Entzündungen etc.. In der Theorie soweit verständlich. In der Praxis frage ich mich: Kann der Butterkaffe wirklich schlecht sein, wenn selbst meine (fitte!) 90 jährige Oma ihr Leben lang das morgendliche Frühstücksbrot mit ordentlich viel Butter konsumiert (wahrscheinlich deutlich mehr als der durchschnittliche Bulletproofcoffeetrinker)?

Weitere Beispiele:
-In welcher Relation stehen Schwermetalle in der Nahrung (z.B. Reiswaffeln oder Meeresfrüchte) wenn die meisten Menschen in Städten leben und dort massivem Feinstaubbelastungen ausgesetzt sind?
-Verschiedene Supplemente wie Zink können den Testosteronwert etwas steigern, aber bekomme ich nicht einen weitaus höheren Spiegel wenn ich z.B. regelmäßig mit Frauen ins Gespräch komme und Selbstbewusstsein aufbaue?

Was ist Feintuning und was ist ein „gamechanger“? Klar gibt es bestimmte Basics die eingehalten werden sollten, aber teilweise find ich den Übergang von „Information xy ist vernachlässigbar“ und „info xz kann mein Leben sehr positiv beeinflussen“, gar nicht so einfach.
Verlieren wir uns zu sehr in kleinen Details, die nur ein Tropfen auf dem heißen Stein sind?

Viele Grüße
Tomy


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#2 von Zopiclon , 11.10.2017 06:57

Das lässt sich pauschal doch gar nicht beantworten, denn Ernährung ist individuell. Also was gegessen wird und was im Körper ankommt und vor allem was der Körper mit der Nahrung so anfängt..... Genetik. Bewegung, Umwelt etc

Was dem einem sein fein Tuning ist dem anderen ein Gamechanger


Gruss


"You need great passion, because everything you do with great pleasure, you do well." -Juan Manuel Fangio


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#3 von EvPow , 11.10.2017 09:26

So viele Game-Changer gibt es definitionsgemäß nicht. Neben diesen Basics ist es gerade die Summe der vielen kleinen Details, die sich auf Dauer auszahlt - Kleinvieh macht eben doch Mist.

Abgesehen davon muss man natürlich nicht jedes Detail beachten, aber ich finde es gerade bei edubily klasse, zumindest über nahezu alle Möglichkeiten informiert zu werden. Welche ich wann und wie für mich picke, ist eine davon unabhängige Geschichte.



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#4 von Berglöwe , 11.10.2017 09:37

Ich finde es wichtig, sich immer mal wieder vor Augen zu führen, dass es nicht die optimalen NEM, die perfekte Ernährung und den fehlerlosen Lifestyle gibt - wie immer ist das einzig Konstante im Leben die Veränderung und Kontext ist alles. Daumen hoch daher für den Ausgangspost :)

Für mich persönlich waren echte Gamechanger bisher:

# Die Entdeckung des Intermittent Fastings
# Cholin
# Blaulichtfilter fürs Handy und Laptop
# seit neustem: höherer Salzkonsum - der Wahnsinn, was das ausmacht!


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#5 von meise , 11.10.2017 10:15

Gamechanger:
- Optimale Schilddrüsenfunktion
- Gefüllte Glykogenspeicher
- funktionierende Mitochondrien


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#6 von Chris (edubily) , 11.10.2017 10:45

Hey Tomy,

ich finde, du hast mit dem Post den Nagel absolut auf den Kopf getroffen!

Genau DAS ist die Kernfrage und etwas, was auch ich (und natürlich andere Autoren) nicht oft beantworten können und auch, was ab und zu als Vorwurf formuliert wird, je nach Sichtweise natürlich. Man bemüht sich zwar herauszufinden, wie relevant etwas ist, aber es lässt sich oft kaum sagen. Das liegt häufig nicht nur an der Sache an sich, sondern auch an den vielen individuellen Kontexten.

Das nächste Problem ist, dass man für viele Zusammenhänge auch ein Hintergrundwissen braucht. Zum Beispiel, dass bei Wirkungen halt häufig ein U-förmiger Verlauf vorliegt. Würden wir jetzt die Ränder analysieren, käme man zum Schluss, dass etwas schädlich ist. Klassische Beispiele hierfür sind Fruktose oder Palmitinsäure. Der Verlauf an sich aber ist für jeden individuell.

Wenn wir mal die Oma nehmen. Grundsätzlich glaube ich nicht, dass ein mit Butter bestrichenes Brot in der Früh zu gravierende Einflüsse hat, im Gegenteil. Wir beziehen uns dabei ja eher auf die Low-Carb-Fraktion, die es schnell übertreibt - oder auch auf Leute, die einfach zu viel Fett auf den Hüften haben und deshalb konstant zu viel Palmitinsäure im Blutstrom zirkulieren haben. Darüber hinaus kann es sein, dass die Oma immer speziell aktiv war, vielleicht sogar im milden Kaloriendefizit gelebt hat. Das verändert wieder alles.

Im Endeffekt kommt dabei häufig raus, dass wir eine Mischung aus gesundem Menschenverstand und Körpergefühl nutzen müssen. Das, worüber wir schreiben, sind Möglichkeiten. Wie du richtig schreibst, es gibt offensichtliche Game Changer, Sport und so weiter, aber dann können auch vermeintlich kleine oder unwichtige Interventionen zu anderen Zeitpunkten zu richtigen Game Changern werden. Soll heißen: Ich finde, man sollte viele Infos mit einem Augenzwinkern lesen, aufnehmen und ausprobieren. Wenn etwas gut ist, kann man es behalten.

Zitat
Verschiedene Supplemente wie Zink können den Testosteronwert etwas steigern, aber bekomme ich nicht einen weitaus höheren Spiegel wenn ich z.B. regelmäßig mit Frauen ins Gespräch komme und Selbstbewusstsein aufbaue?



Kommt drauf an. Zink hebt den Testo-Wert ja nicht an. Umgekehrt ist Zink unbedingt notwendig für eine ausreichende Testo-Synthese. Der Gedanke wäre: Wenn ich mit Frauen spreche oder selbstbewusst bin, dann steigt mein Testo-Wert ggf. um 20 % an. Die Grundlage dafür aber ist, dass ich keinen Zink-Mangel habe. Wir sprechen also von zwei verschiedenen Arten von Testo-Modulation. Das eine ist eine biochemische Notwendigkeit. Wenn ich nun Testosteron verliere, weil ich zu wenig Zink im Körper habe, dann kann der Unterschied bei Supplementation gravierend sein, ein "Game Changer" -- umgekehrt gibt es Menschen, die darauf überhaupt nicht reagieren.

Wenn du aber noch ein paar konkrete Beispiele hast, dann könnten wir die vielleicht mal für alle besprechen.


Chris Michalk


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RE: Relevanz einiger Blogposts von Edubily & Co.

#7 von hans , 11.10.2017 12:36

Zitat von t0my89 im Beitrag #1
Verlieren wir uns zu sehr in kleinen Details, die nur ein Tropfen auf dem heißen Stein sind?


Ich denke: Ja und nein!

All diese Details verbessern mein Kontextwissen immer mehr. Als ich selber vor 3,5 Jahren angefangen hatte weiter als Keimen, Kornquetsche und selber Brot backen zu schauen gings erst einmal mit dem Makronährstoffen los... hatte ich mich nie mit beschäftigt, dann kamen die Mikros dazu.. das war schon komplizierter. Als ich anf. dieses Jahres 'Das Handbuch' gelesen habe.. auf einmal mTOR, AMPK, etc. pp. - da blicke ich immer noch nicht 'wie selbstverständlich' durch.

Aktuell bin ich dann auch auf Jack Kruse gestoßen.... jetzt macht immer mehr noch mal auf einer anderen Ebene sinn! Nach Chris ist Kruse irgendwo zwischen Wahnsinn und Genie - dem schließe ich mich an, weil seine ewig langen Essays kommen für mich irgendwo nie zum Punkt, haben jedoch ganz viele Implikationen für mein (Nach-)Denken.

Ohne die vielen "kleinen Details" hier und anderswo.. und auch das Lesen des Handbuchs würde mir viel Kontextwissen fehlen um die Implikationen von z.B. Kruses Essays zu bemerken bzw. zu verstehen. Ggf. würde ich auch alles als viel zu kompliziert und irrelevant weg wischen! Aktuell passiert jedoch das Gegenteil... ich bin angefixt! Wie verrückt! Höre zig Podcasts, mein Bücherstapel wird größer (z.B. Pollack: 4th Phase of Water, Lane: The Vital Question, etc.) und immer mehr kommt zusammen...

Hätte ich vor 5 Jahren gelesen das EMF & Blaulicht krasse Auswirkungen auf die Melatoninproduktion im Gehirn hat (Filmtip: Resonance) - so what? heute ist mir viel mehr klar was das bedeutet.... und was die Implikationen davon sind! Das aber nur, weil ich mich mit den vielen kleinen Tropfen beschäftigt habe - und so mein 'Bauchgefühl' für deren Relevanz & Interaktion gewachsen ist.

So kann ich auch immer besser Erfahrung, Gefühl, Wahrnehmung, Muster & Co. mit möglichen kausalen Ursachen in Beziehung setzten und dann testen.... und das macht bei mir glaube ich gerade ne ganze Menge Dopamin Und wenn alles alleine nur dafür gut ist / war, dann hat es sich gelohnt

LG
Hans

P.S.: Neuste Sachen bei mir wo ich meine etwas zuordnen zu können: Cholin, BlueBlocker Brille, Schädlichkeit Monitorflimmern (PWM-Backlight). Bei Salz weiß ich es noch nicht genau... bin gerade dabei es zu testen. Spannend!



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RE: Relevanz einiger Blogposts von Edubily & Co.

#8 von t0my89 , 11.10.2017 13:18

Danke für die detallierten Antworten!

Ich habe einen verrückten ostdeutschen Freund, 30 Jahre alt, der ernährt sich fast ausschließlich von Nudeln, Bier & Fastfood. Gleichzeitig besitzt er trotz häufigem Schlafdefizit so viel Energie und inneres Feuer, dass ich manchmal vom Glauben abfalle. Da frag ich mich wie das funktionieren kann. Den Typen juckt es nicht die Bohne das es Leute wie uns gibt , die sich täglich mit gesunden Lebensstilen auseinandersetzen. Er strebt einfach nach Dingen die ihn erfüllen, stets mit vollem Enthusiasmus , und der Körper folgt.
Ist Veranlagung + ggf. Erziehung & Kindheit und die daraus resultierende innere Einstellung/Mentalität viel ausschlaggebender als eine bewusste Ernährungsoptimierung?

@hans:
Ich bemerke bei mir, dass es auch seine negativen Seiten haben kann, sich zu sehr in diese Themen reinzusteigern. Es fällt mir z.B. schwerer den Kopf beim Essen abzuschalten und Dinge zu genießen. Z.B. "Ich esse jetzt ne Pizza, das Gluten könnte für meinen Darm problematisch sein"
Auch hier kann die Relevanzfrage gestellt werden. Ist das eine self-fulfilling prophecy, oder eine physiologische Schieflage wenn ich mich etwas später schlecht fühle?



 
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RE: Relevanz einiger Blogposts von Edubily & Co.

#9 von naklar! , 11.10.2017 13:29

Er ist 30 - ich wünsche ihm natürlich(!) alles Gute, aber ab 30 schlagen sich die kleinen Sünden erst langsam nieder.
Der Körper kann viel und lange dagegen halten.

Gruß, Eric


" Ich will mehr Leber, Vater! "


 
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RE: Relevanz einiger Blogposts von Edubily & Co.

#10 von phil (edubily) , 11.10.2017 13:36

Und wer weiß, vielleicht macht er auch ganz viel unbewusst "richtig". Es scheint vielleicht nur so, dass er ungesund lebt.
Andererseits gibt es viele die sich ganz viel bemühen (Ernährung, Sport, Ergänzung) aber irgendwie alles falsch machen. Deswegen ist ja diese Körpergefühl bei uns so oft Thema.


 
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#11 von Sven , 11.10.2017 13:36

Dem Wunsch nach Optimierung liegt ja immer auch eine tiefgreifende psychische Selbstwahrnehmung zu Grunde eben nicht genug zu sein.
Das ist die Krux und auch (oft eine mentale) Handbremse.


"Free your mind and your ass will follow!"


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RE: Relevanz einiger Blogposts von Edubily & Co.

#12 von hans , 11.10.2017 13:40

Zitat von t0my89 im Beitrag #8
@hans:
Ich bemerke bei mir, dass es auch seine negativen Seiten haben kann, sich zu sehr in diese Themen reinzusteigern. Es fällt mir z.B. schwerer den Kopf beim Essen abzuschalten und Dinge zu genießen. Z.B. "Ich esse jetzt ne Pizza, das Gluten könnte für meinen Darm problematisch sein"


Ich kann dem sehr gut folgen - bei allem was mich gerade beschäftigt geht da immer ne Menge im Kopf ab. Das wo ich es krass gemerkt habe, war als ich mich sehr mit (Rad-)Verkehrsrecht & Gestaltung auseinandergesetzt hatte. Da war mein Verstand & Auge so trainiert auf diese Sache das ich nicht mehr 'unbelastet' durch eine Stadt fahren konnte.... so viel Mist habe ich da sofort gesehen. Heute habe ich auf andere Weise damit meinen Frieden gemacht und einiges über mich gelernt.

Bei der Ernährung merke ich gerade, das ich dort auch (wieder) gelassener werde... Nur qualitativer Mist - das geht bei mir gar nicht mehr... wenn, dann richtig & immer mit Genuss und Freude!

Letztendlich hat alles Vor- und Nachteile.... Bloß was würde ich ohne dieses Feuer, die überschwengende Begeisterung für ein Thema das mich gerade beschäftigt machen? Ich denke, das ist es was mich in meinem Leben weiter bringt und (u.a.) das Leben lebenswert macht - und ich merke, wenn andere Menschen auch ein Feuer haben.. für etwas was Sie gerade komplett fasziniert & begeistert. Es scheint mir jedoch das dieses Feuer bei vielen Menschen oft nur noch ein Teelicht ist... schade... dann doch lieber eine Fackel die ab und zu lodernd brennt



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#13 von saian , 13.10.2017 13:59

Zitat von t0my89 im Beitrag #8
Den Typen juckt es nicht die Bohne das es Leute wie uns gibt , die sich täglich mit gesunden Lebensstilen auseinandersetzen. Er strebt einfach nach Dingen die ihn erfüllen, stets mit vollem Enthusiasmus , und der Körper folgt.


Genau das ist doch der Witz.
99% der Threads hier handeln von Ernährung oder Training.

Dann kommen so Threads wie:
"Ich tracke jedes Mikrogramm meiner Ernährung, trainiere exakt 1,28h pro Tag, warum fühle ich mich immer scheiße?
Achso, an meinem Job, bei dem ich 10h unterfordert am Fließband stehe, kann es nicht liegen!!!"

Also ob Ernährung, Supplemente (hahaha) und Training den Großteil eines gesunden Lebensstil ausmachen würde.

Ich tracke nicht mehr. Gar nichts mehr.
Einzige Regel: jeden Tag mein halbes Kilo Gemüse und meine 15min Beugen und Drücken.


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RE: Relevanz einiger Blogposts von Edubily & Co.

#14 von Chris (edubily) , 13.10.2017 17:45

Zitat
Den Typen juckt es nicht die Bohne das es Leute wie uns gibt , die sich täglich mit gesunden Lebensstilen auseinandersetzen. Er strebt einfach nach Dingen die ihn erfüllen, stets mit vollem Enthusiasmus , und der Körper folgt.



Hat mein Vater auch so gemacht. Das funktioniert ja auch, wir leben nicht im Kongo und ein gesunder Körper kann a) vieles kompensieren und b) weiß oft ziemlich genau, was er braucht. Die Rechnung allerdings geht spätestens ab 50 nicht mehr auf.

Dass man sich mal ein bisschen zurücklehnen sollte, genießen sollte, statt immer im Hau-Drauf-Verfahren zu leben, dürfte klar sein. Ernährung, Training und Supplemente (nix hahaha) werden parallel zum steigenden Alter wichtiger - aber wer kein lebenswertes Gesamtkonstrukt hat (Freunde, Arbeitsleben, gesunde Beziehung(en) usw.), der kann auch mit ganz toller Ernährung nicht viel erreichen, ist doch klar.


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RE: Relevanz einiger Blogposts von Edubily & Co.

#15 von Dominik , 13.10.2017 20:42

Finde diesen Beitrag von dir sehr treffend, Chris.


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