Livestock: On our plates or eating at our table? A new analysis of the feed/food debate

#1 von Markus , 26.09.2017 16:37

Highlights

86% of the global livestock feed intake in dry matter consists of feed materials that are not currently edible for humans

Contrary to commonly cited figures, 1 kg of meat requires 2.8 kg of human-edible feed for ruminants and 3.2 for monogastrics

Livestock consume one third of global cereal production and uses about 40% of global arable land

Livestock use 2 billion ha of grasslands, of which about 700 million could be used as cropland

Modest improvements in feed conversion ratios can prevent further expansion of arable land dedicated to feed production.

http://www.sciencedirect.com/science/art...0013?via%3Dihub


"Also mir gefällt es, wie die Muslime ihre Frauen behandeln. Ich wähle auf keine Fall AfD. Ich finde es viel pikanter, das ganze Gleichstellungs- und Feminismus-Gedöns indirekt anzugreifen, indem ich SPD oder Grüne wähle.".


 
Markus
Beiträge: 2.718
Registriert am: 28.05.2014


RE: Livestock: On our plates or eating at our table? A new analysis of the feed/food debate

#2 von hans , 26.09.2017 17:10

Zitat von Markus im Beitrag #1
86% of the global livestock feed intake in dry matter consists of feed materials that are not currently edible for humans


Jetzt müsste man noch an den Volltext kommen

Wobei das Problem ist, das das was viele Tiere als Futter bekommen nicht mit Ihrer natürlichen Ernährung zu tun hat. Weiterhin gibt es auch Futter-Mais und Futter-Getreide das eine Qualität hat es dann nicht mehr "edible for humans" macht. Was Graslands heißt kann man in Irland gut beobachten - da sind die Schafe überall in den Steinhaufen unterwegs. Allerdings sieht es deswegen auch überall so aus, also ob da gerade einer mit dem Rasenmäher war. Bäume wachsen so keine mehr... es ist also eine Entscheidung wie wir Flächen nutzen wollen.... so könnte man auch den Amazonas abholzen und daraus Weideland machen (nicht das das nicht schon passiert)... nur hat das Folgen für Klima, Wetter, etc. pp!

Das Bild ist sicher differenzierter als diese Key Facts der Studie. Interessant fand ich in dem Zusammenhang auch das Buch von Gudry 'Plant Paradox', was auch (leider nur kurz) auf die Auswirkung von "Mais, Getreide und Soja"-Mast auf das allergene Potential von dem so erzeugten Fleisch eingeht. Es scheint das bestimmte Pflanzen-Proteine dann auch im Fleisch sind.... so zumindest Dr. Gundry in Bezug zu Beobachtungen bei seinen Patienten. Deswegen die Frage: Wie viel Fleisch können wir im natürlichen bzw. artgerechten Sinne erzeugen?

Kernproblem sehe ich jedoch in der wachsenden Menge der Menschen - welche inkl. Ihrer domestizierten Tiere ca. 97% der Landsäugetieremasse (basierend auf Vaclav Smil) stellen. Das ist es absolut krasses Missverhältnis und zeigt auch auf, das wir mit 7m,5 Millarden Menschen & tierischem Anhängsel nicht mehr viel Raum haben weiter zu expandieren.... den Wüsten, Grönland und Antarktis sind kaum eine Option.

LG
Hans


 
hans
Beiträge: 765
Registriert am: 17.05.2017


RE: Livestock: On our plates or eating at our table? A new analysis of the feed/food debate

#3 von Markus , 26.09.2017 17:33

biite sehr!


"Also mir gefällt es, wie die Muslime ihre Frauen behandeln. Ich wähle auf keine Fall AfD. Ich finde es viel pikanter, das ganze Gleichstellungs- und Feminismus-Gedöns indirekt anzugreifen, indem ich SPD oder Grüne wähle.".

Dateianlage:
mottet2017.pdf

 
Markus
Beiträge: 2.718
Registriert am: 28.05.2014

zuletzt bearbeitet 26.09.2017 | Top

RE: Livestock: On our plates or eating at our table? A new analysis of the feed/food debate

#4 von Markus , 26.09.2017 17:38

Zitat
Kernproblem sehe ich jedoch in der wachsenden Menge der Menschen - welche inkl. Ihrer domestizierten Tiere ca. 97% der Landsäugetieremasse (basierend auf Vaclav Smil) stellen.
[Das ist es absolut krasses Missverhältnis und zeigt auch auf, das wir mit 7m,5 Millarden Menschen & tierischem Anhängsel nicht mehr viel Raum haben weiter zu expandieren./quote]


Richtig- diese simple Wahrheit traut sich nur keiner auszusprechen....

Zitat
... den Wüsten, Grönland und Antarktis sind kaum eine Option.



Also laut Al Gore und Grünen arbeiten wir doch gerade mit Hochdruck daran, Grönland, Sibirien und die Artkis bewohnbar zu machen *duckundwech*


"Also mir gefällt es, wie die Muslime ihre Frauen behandeln. Ich wähle auf keine Fall AfD. Ich finde es viel pikanter, das ganze Gleichstellungs- und Feminismus-Gedöns indirekt anzugreifen, indem ich SPD oder Grüne wähle.".


 
Markus
Beiträge: 2.718
Registriert am: 28.05.2014


RE: Livestock: On our plates or eating at our table? A new analysis of the feed/food debate

#5 von Pilki , 27.09.2017 14:31

Danke für die Argumentationshilfe.

Ich sagte es sowieso schon bei jeder Gelegenheit wenn mir mal wieder ein Vegetarier oder Veganer unterkommt, der oder die mir erklären wollen, dass man mehr Menschen mit Pflanzen ernähren kann.

Wofür?
Wozu braucht es noch mehr von uns?
In welcher Qualität ernähren?

Das sind nochmal neue Argumente...


"Long term consistency trumps short term intensity"


 
Pilki
Beiträge: 181
Registriert am: 30.10.2014

zuletzt bearbeitet 27.09.2017 | Top

RE: Livestock: On our plates or eating at our table? A new analysis of the feed/food debate

#6 von hans , 27.09.2017 15:10

Zitat von Pilki im Beitrag #5
Ich sagte es sowieso schon bei jeder Gelegenheit wenn mir mal wieder ein Vegetarier oder Veganer unterkommt, der oder die mir erklären wollen, dass man mehr Menschen mit Pflanzen ernähren kann.


Wenn Dir einer mit solchen "Argumenten" kommt, halte denen mal den 100%-Vollreflektionsspiegel vor: http://limitstogrowth.de/2016/06/25/fern...zentrale-frage/ - da ist ein Teaser von der BBC Fernseserie Utopia (Folge 6, Staffel 2) drin... der bringt die "zentrale Frage" noch besser auf den Punkt!

LG
Hans


 
hans
Beiträge: 765
Registriert am: 17.05.2017


   

Plastic fibres found in tap water around the world, study reveals
Stone Tool Use: Monkeys overharvest shellfish

disconnected Foren-Chat Mitglieder Online 0
Xobor Einfach ein eigenes Forum erstellen