Belastung beim Radfahren; Erklärung benötigt

#1 von ToddyKra , 23.09.2017 21:38

Hi!

Ich fahre per Ebike seit einem Jahr zur Arbeit. 27km mal 2. Knapp über der Motorabschaltung, deshalb unter 30km/h im großen Anteil. Bei leichten Steigungen schaltet der Motor dazu, so dass in Summe die Kennlinie der Gschwindigkeit schön glatt ist. Moderate Bewegung. Hin Rück knapp 60km. Rückweg eine längere Serpentine als Steigung. Ebike hier ca. 8 Minuten Zeitgewinn.
Seit jetzt ca. einem Jahr fahre ich die Strecke. Anfänger im Radfahren. Alter, fast 50 :-) . In zwei Jahren von 98 auf 86 Kilo reduziert, kein Jojo durch geeignete Mischkist (keine Diet) und Kalorien in Relation zum Bedarf (bei moderatem Sport 4xWoche)

Statt Joggen und Crosstrainer, jetzt auch und vermehrt per Rad. Arbeitsweg zweckmäßig genutzt. Radfahren macht Spaß. Nun Ergänzung: Fitnessbike. Kein Motor. Mehr Speed. Schönes Treten. Waldstrecke. Ein Gedicht. Klasse Sport. Aber: Fordernd, so wie Sport ja auch sein soll. Aber mehrfach in der Woche diese Belastung? Trainierbar?

Auf dem Bild ist der Vergleich von heute; erste Testfahrt. Oberer Anteil Fitnessbike. Darunter Ebike.


(Oberes Farbschema Pulsbereiche, auffällig rechts oben 40% hoher Puls statt quasi 0% bei Ebike (jeweils gelbe Markierung))


Per Ebike mit viel Fahrtanteil über der Motoabschaltung schaffe ich morgens und abends die fast 30km recht gut. Puls im Schnitt bei 115. Auswertung von Polar meint "Basistraining" (1).
Per Fitnessbike ... erstens: Puls bei 140 im Mittel, Polar meint "Tempotraining" (2); zweitens: Beim Rückweg muss ich echt buckeln. Da ist zwar noch nicht der wahre Schweinehund, aber doch der kleine Bruder. Heute bin ich Hin und Rück mit einer Stunde Pause am Wendepunkt gefahren. Ok, da war kaum Erholung. Sonst würde es werktags ca. 8 bis 10 Stunden Unterbrechung sein und ordentlich futtern währenddessen.


Nun die Frage:
Ich möchte es nicht übertreiben. Ich habe in der Haut mit der Neigung zu oxidativem Stress zu kämpfen. Vitiligo nennt sich das. Nach Anpassung in diversen Disziplinen wie Umweltgifte, Ernährung, Bewegung, Sonne etc. scheint das jetzt nachhaltig stabil. Ich kann aber nicht einschätzen, was noch 'gut fordernd' ist und was 'falsch übertrieben' wäre. Zwar ist Sport an der Grenze eine geile Sache, aber das will trainiert sein. Und dazu fehlen mir Basiscs, um diese Basics dann auch auf diese konkrete Situation Arbeitsweg 'x mal Ebike' und 'y mal Fitnessbike' zu legen.

Eine Option: Fitnessbike-Tage nur eine Strecke, mal Hinweg mit der Serpentine bergab, dann bergauf an anderen Tagen; zweite Tagesstrecke per ÖPNV oder Auto. Fitnessbike Tage zunächst einmal in der Woche, dann Steigerung.
Wird sich das steigern lassen?


Ich danke für Meinungen oder eigene Erfahrungen,
:-) Thorsten


****************************
Fußnoten
(1) "Dieses Training hat deine allgemeine Grundlage und deine aerobe Ausdauer verbessert sowie deinen Stoffwechsel gefördert. Dadurch wurde die Fähigkeit deines Körpers gesteigert, Sauerstoff in den Muskeln effektiver zu verwerten. Fette sind die Hauptenergiequelle, die dein Körper bei dieser Trainingsintensität verwendet, sodass deine Glukosereserven geschont werden."

(2) "Dieses Training hat deine anaerobe Toleranz sowie deine maximale Sauerstoffaufnahme (VO2max) und Effizienz verbessert. Es hat außerdem die Geschwindigkeit gesteigert, die du halten kannst, ohne zu übersäuern (Laktat-Steady-State). Die Trainingsdauer war lang genug, um die Widerstandsfähigkeit gegen Ermüdung bei der trainierten Geschwindigkeit zu erhöhen. Kohlenhydrate sind die Hauptenergiequelle, die dein Körper bei dieser Trainingsintensität verwendet."


 
ToddyKra
Beiträge: 66
Registriert am: 09.11.2016


RE: Belastung beim Radfahren; Erklärung benötigt

#2 von ToddyKra , 25.09.2017 20:55

Frage bzgl Mitochondrien und kohlenhydrat-arm ...

Hintergrund:
Vitiligo International Symposium Dez 2016 http://www.vis2016.org/, Fachvortrag ... diese Folie


Dann lese ich hier über Mitochondrien
http://edubily.de/2015/03/wie-bilde-ich-...-mitochondrien/
ebenso im Stoffwechselbuch (was ich bisher daraus verstehen konnte ... puh)

und lese woanders ... "Allerdings entstehen bei der „Glukoseoxidation“, also der Verbrennung von Glukose, mehr freie Radikale als bei der Fettverbrennung." ... worüber ich im Buch "Stoffwechsel beschleunigen" keine Aussage fand.

Also bringe ich jetzt meine Radfahrerei ggf auf den Punkt, morgens leer an Kohlehydraten zu fahren und nach Ankunft die Kohlenhydrate aufzunehmen. Die Rückfahrt ist dann nicht mit leeren Glukose-Status, um es nicht zu übertreiben.

Und die Mitochondrien werden mehr und lassen den Mist mit den Sauerstoffradikalen mal sein ...

Möglich?



 
ToddyKra
Beiträge: 66
Registriert am: 09.11.2016

zuletzt bearbeitet 25.09.2017 | Top

   

Empfehlenswerte YoutuberIN gesucht
Tracking Armband

disconnected Foren-Chat Mitglieder Online 2
Xobor Einfach ein eigenes Forum erstellen