RE: Bauchspeicheldrüsenkrebs und akute Entzündung bei meiner Oma

#16 von Mothami , 02.09.2017 12:30

Ich denke schon das Oma offen ist für andere Sachen, gerade bei so einer Diagnose, wo selbst Ätzte eigentlich nur OP und Chemo vorschlagen ist man denk ich auch offen für andere Sachen.

Was meint ihr den zu Sachen wie Aminosäuren, R-Alpha-Liponsäure, Ubiquinol Q10 und Kollagen? Bringt das das überhaupt noch was? oder schadet vielleicht sogar weil man dem Krebs vlt mehr Energie gibt?


 
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RE: Bauchspeicheldrüsenkrebs und akute Entzündung bei meiner Oma

#17 von Markus , 02.09.2017 13:40

Eine mögliche Strategie wäre eine OP mit zwei anschliessenden Chemo-Zyklen.

Das Problem bei letzteren sind die Krebs-Stammzellen, denn die erwischt man kaum. Und genau das ist die Krux an der Chemno. Zwei Sachen, diediesen Aspekt aber deutlich verbessern können: fasten kurz vor und während der Chemo (entweder hat sie genug Gewicht und isst gar nichts oder sie ernährt sich solange ketarisch: <5% KH, <15% KH und Protein, Rest Fett, gerne auch viel Kokosöl und MCT). Und dazu viel Gamma-tocotrienol (>= 200 mg) aber möglichst ohne weiteres Vitamin E (wegen der Aufnahme des Gamma-tocotrienols). Google dazu nach Johannes Coy.

Begeleitet durch Vitamin-C-Infusionen mehrmals in der Woche (dies machen auch Heilpraktiker). Zur Not kannst du auch liposomales Vitamin C selber herstellen, so um die 30 bis 60 Gramm am Tag.


Wenn alle "gleich" sein sollen und "gleichgestellt", funktioniert das nur auf dem niedrigsten Niveau. Denn wenn 10 Leute 100m laufen und alle zur gleichen Zeit am Ziel ankommen sollen, dürfen sie alle nur so schnell laufen wie der Langsamste. Nur warum soll der sich dann noch anstrengen, wenn die "Gleichheit" ihn sowieso mit den anderen auf die oberste Stufe des Siegertreppchens stellt? Und was soll das mit der Gesellschaft machen? Kann man sich in jedem (!) sozialistischen Staat anschauen.


 
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RE: Bauchspeicheldrüsenkrebs und akute Entzündung bei meiner Oma

#18 von Tommy , 02.09.2017 18:53

Und was ist mit dem Reverse Wartburg Effekt Markus? Chris hatte doch dazu mal geschrieben... Es ist doch so, dass nicht alle Krebzellen Zucker als Substrat präferieren oder?


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RE: Bauchspeicheldrüsenkrebs und akute Entzündung bei meiner Oma

#19 von Chris (edubily) , 02.09.2017 21:24

Zitat
Und was ist mit dem Reverse Wartburg Effekt Markus? Chris hatte doch dazu mal geschrieben... Es ist doch so, dass nicht alle Krebzellen Zucker als Substrat präferieren oder?



http://lmgtfy.com/?q=cancer+stem+cells+fatty+acid+pubmed

Zitat
These results suggest that the dual blockade of glycolysis and mitochondrial respiration may represent a better way to eradicate CSC heterogeneity than focusing exclusively on glycolysis inhibition or suppression of mitochondrial respiration. Indeed, combined inhibition of glycolysis and mitochondrial respiration has been shown to be effective in suppressing tumour growth and metastasis [71].



https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4879746/

Kurz: Kann funktionieren, kann auch in die Hosen gehen.


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RE: Bauchspeicheldrüsenkrebs und akute Entzündung bei meiner Oma

#20 von marcolino , 02.09.2017 22:07

Der Apple Gründer Steve Jobs oder der Schauspieler Patrick Swayze sind auch an Bauchspeicheldrüsenkrebs verstorben und die hätten sich finanziell alles erdenkliche kaufen können, wenn es irgendein Mittelchen gegeben hätte um ihren Krebs zu besiegen.

Das einzige was anno 2017 wirklich helfen kann ist Methadon in Verbindung mit einer Chemotherapie bei dieser Diagnose und einigen anderen Krebsarten.
Das ist meine persönliche Meinung!

Wenn irgendjemand, irgendjemanden nachweislich kennt, der Bauchspeicheldrüsenkrebs bzw. Krebs generell durch irgendwelche Mittelchen oder irgendeine Ernährungsweise besiegt hat, dann teil es mir bitte bitte hier mit, mit was er dass geschafft hat.

Bin als betroffener sehr daran interessiert. Irgendwann kommt meine unheilbare Form von Lymphdrüsenkrebs (follikuläres Lymphom) zurück...



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RE: Bauchspeicheldrüsenkrebs und akute Entzündung bei meiner Oma

#21 von Bernd , 03.09.2017 10:15

Zitat von marcolino im Beitrag #20
Der Apple Gründer Steve Jobs oder der Schauspieler Patrick Swayze sind auch an Bauchspeicheldrüsenkrebs verstorben und die hätten sich finanziell alles erdenkliche kaufen können, wenn es irgendein Mittelchen gegeben hätte um ihren Krebs zu besiegen.

Das einzige was anno 2017 wirklich helfen kann ist Methadon in Verbindung mit einer Chemotherapie bei dieser Diagnose und einigen anderen Krebsarten.
Das ist meine persönliche Meinung!

Wenn irgendjemand, irgendjemanden nachweislich kennt, der Bauchspeicheldrüsenkrebs bzw. Krebs generell durch irgendwelche Mittelchen oder irgendeine Ernährungsweise besiegt hat, dann teil es mir bitte bitte hier mit, mit was er dass geschafft hat.

Bin als betroffener sehr daran interessiert. Irgendwann kommt meine unheilbare Form von Lymphdrüsenkrebs (follikuläres Lymphom) zurück...



Hallo marcolino,

vielleicht kannst Du bis dahin ja auch schon davon profitieren, auch wenn in D ja leider auch die "Gesundheitsmühlen" vergleichsweise nur langsam arbeiten.

Die US-amerikanische Food and Drug Administration (FDA) genehmigte eine revolutionäre Krebstherapie. Damit ist die erste zellbasierte Gentherapie, in den USA öffentlich zugänglich. Eine Entscheidung, die als eine "historische Aktion" die für immer die Krebsforschung und -behandlung ändern wird, bezeichnet wird.

https://futurism.com/the-u-s-fda-just-ap...o-fight-cancer/

So funktioniert die erste Gentherapie gegen Krebs

Die eigenen Immunzellen so verändern, dass sie gegen den Krebs angehen – das geht jetzt in den USA. Dort wurde die erste derartige Therapie zugelassen. In Europa dürfte es auch bald losgehen.

https://www.welt.de/gesundheit/article16...egen-Krebs.html

Gruß Bernd


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RE: Bauchspeicheldrüsenkrebs und akute Entzündung bei meiner Oma

#22 von marcolino , 03.09.2017 10:56

Hallo Bernd,

habe auch von der neuen Immuntherapie gehört. Steckt zwar noch in den Kinderschuhen, aber es hört sich sehr positiv an.

Ich habe Glück, wenn es bei mir wieder ausbrechen sollte, kann ich mit Methadon und dem Antikörper Rituximab behandelt werden.

Grüßle
marcolino


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#23 von Bernd , 03.09.2017 11:40

Zitat von marcolino im Beitrag #22
Hallo Bernd,

habe auch von der neuen Immuntherapie gehört. Steckt zwar noch in den Kinderschuhen, aber es hört sich sehr positiv an.

Ich habe Glück, wenn es bei mir wieder ausbrechen sollte, kann ich mit Methadon und dem Antikörper Rituximab behandelt werden.

Grüßle
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Hallo marcolino,

das hört sich ja gut an und freut mich sehr für Dich. Ist aber gerade die Anwendung von Methadon zumindest in D nicht auch noch umstritten und vor allem nicht "regulär" bzw. Standard? Ich kann mich an einen Zeitungsartikel erinnern, daß die Pharmalobby da ordentlich Druck auf die Freiburger Uniklinik zur Verweigerung bzw. Verzögerung weiterer notwendiger Studien und gegen eine generelle Zulassung und Anwendung als Therapie macht und das Thema daher erstmal zumindest nicht forciert wird oder ist das nicht richtig?

Gruß Bernd


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#24 von marcolino , 03.09.2017 12:04

Um es abzukürzen, es soll Ärzte geben, die Methadon Krebskranken bei Knochenschmerzen verschreiben!

Und wer bitte kann nachweisen, ob ein Krebskranker wirklich Knochenschmerzen hat oder nicht!

Den Rest musst du dir zusammenreimen...!



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RE: Bauchspeicheldrüsenkrebs und akute Entzündung bei meiner Oma

#25 von Cluhtu , 03.09.2017 12:44

Das aktuelle LEF-Heft behandelt das Thema, soweit ich weiß.


 
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RE: Bauchspeicheldrüsenkrebs und akute Entzündung bei meiner Oma

#26 von Bernd , 03.09.2017 12:56

Zitat von marcolino im Beitrag #24
Um es abzukürzen, es soll Ärzte geben, die Methadon Krebskranken bei Knochenschmerzen verschreiben!

Und wer bitte kann nachweisen, ob ein Krebskranker wirklich Knochenschmerzen hat oder nicht!

Den Rest musst du dir zusammenreimen...!


Alles klar, marcolino, verstehe! ;-)

Gruß Bernd


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RE: Bauchspeicheldrüsenkrebs und akute Entzündung bei meiner Oma

#27 von Mothami , 06.10.2017 10:46

Hallo an alle,

so nun ein paar Updates:

meiner Oma geht es soweit ganz gut, es wurde noch keine Biopsie gemacht, die Ärzte in München würden ganz gerne direkt operieren wenn sie die Biopsie machen und etwas feststellen, meine Familie und Oma wollen die OP jedoch erst mal nicht.

Ihre Tumormarker sind nur bei 8 und bis 40 ist Normalbereich, die Ergebnisse haben wir am Montag bekommen. Also wer weiß ob es überhaupt Krebs ist?
Metastasen hat sie ja auch noch keine. Die Ärzte meinen es könnte auch ein Gastronom sein.
Kennt das jemand?

Ich hab mir jetzt gedacht, dass ich Oma gerne ein paar NEMS schicken würde die ihr helfen, damit vlt der Tumor gar nicht erst bösartig wird, wenn er es noch nicht ist und vor allem, dass auch keine Metastasen gebildet werden.Jedoch hab ich etwas sorgen, da es ja auch Stoffe gibt die den Krebs schneller wachsen lassen. Also was ist nun gut? und was nicht?
Sie nimmt zb. Statine und ich würde ihr gerne Ubiquinol geben, aber ist das JETZT gerade gut? oder Glycin?

Ich werde die Tage mal ein bisschen lesen und dann hier noch mal ein paar NEMS reinstellen die ich so gefunden habe. Aber wenn jemand schon ein paar Tipps hat würde ich mich natürlich auch freuen.

Beste Grüße


 
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RE: Bauchspeicheldrüsenkrebs und akute Entzündung bei meiner Oma

#28 von Mothami , 06.10.2017 15:45

So was ich gefunden habe:

1. Granatapfel, die Frage ist jedoch tut es auch ein guter Granatapfel Muttersaft oder sollte man direkt zu Granatapfelextrakt greifen? http://www.lifeextension.com/Magazine/20...-Cancer/Page-01

2. Curcumin: "Curcumin. Curcumin is extracted from the Indian spice turmeric (Curcuma longa L.). It is one of the most important bioactive anticancer compounds and has been extensively researched for preventing and treating pancreatic cancer.

Curcumin inhibits several signaling pathways in pancreatic cancer cells at multiple levels, such as transcription factors (NF-kB, Notch-1, STAT3, and AP-1) (Lev-Ari 2006; Wang 2006), enzymes (COX-2, MMPs, and 5-LOX), cell cycle growth factors (cyclin D1), proliferation (Ras, EGFR, HER2, and Akt), survival pathways (β-catenin and adhesion molecules), and TNF, prostaglandin E2, and interleukin-8 (Li 2004; Shehzad 2010), ultimately leading to increased pancreatic cancer cell death (Dhillon 2008). In pancreatic cancer studies, curcumin has been used as a bioactive agent in lab, animal, and phase I, II, and III human trials.

Clinical Trials with Curcumin. Phase II clinical trials of curcumin determined that curcumin can be safely taken by cancer patients at oral doses up to 8 grams (g) per day (Johnson 2011). However, results of the most recent clinical trial using curcumin to treat advanced pancreatic cancer patients revealed that the curcumin dose of 8g/d was difficult to tolerate (due to abdominal fullness/discomfort) and the researchers recommended that other formulations of curcumin (with improved systemic bioavailability and therapeutic efficacy) be evaluated for future trials (Epelbaum 2010).

A phase I/II study of 21 gemcitabine-resistant patients with pancreatic cancer receiving 8 g daily of oral curcumin in combination with gemcitabine-based chemotherapy found the combination therapy to be safe, well-tolerated, and feasible. Median survival time after initiation of curcumin was 161 days (109-223 days) and 1-year survival rate was 19% (4.4-41.4%) (Kanai 2011).

Curcumin continues to exhibit promise as an anti-cancer agent, as it is remarkably bioactive but also non-toxic even at high doses. Pilot phase I clinical trials have shown curcumin to be safe even when consumed at a daily dose of 12g for 3 months (Goel 2008). At the 2011 American Society of Clinical Oncology (ASCO) Gastrointestinal Cancers Symposium, preclinical evidence was presented regarding the efficacy of curcumin (Strimpakos 2011 Abstract #222). Please note that the forms of curcumin used in these clinical studies were not the superior absorbing forms of curcumin that are now available over-the-counter. These newer curcumin formulas absorb about seven times better into the bloodstream, thus providing a way for patients to obtain levels of curcurmin that might offer therapeutic efficacy."

--> Problem hierbei ist, 1. welche Mengen und 2. wie sieht es mit der Blutgerinnung aus? Meine Oma nimmt soviel ich weiß Medikamente für die Blutgerinnung.

3.Genistein. Genistein, an isoflavone extracted from soybeans, has been widely studied in pancreatic cancer. Genistein inhibits pancreatic cancer progression at the genetic, cellular, and physiological level.

At the genetic level, genistein prevents pancreatic cancer growth via targeted inhibition of Ras (Berner 2010), NFkB (Jotooru 2010), EGFR (McIntyre 1998), HER2 (Wang 2010), STAT3 (Huang 2011) and activation of p53 (Lian 1999). At the cellular level, genistein regulates glucose metabolism (Boros 2001). At the physiological level, genistein exerts potent antiangiogenic and anti-metastatic activities by impairing the activation of hypoxia inducible factor-1 (HIF-1) and suppressing VEGF (in vivo) (Buchler 2004). Intratumoral hypoxia is known to lead to increased tumor aggressiveness and distant metastasis and genistein prevents this occurrence.

Clinical Trials with Genistein. A phase II clinical trial on the use of genistein in combination with gemcitabine and erlotinib to treat patients with advanced or metastatic pancreatic cancer was performed. Genistein in the form of soy isoflavones at a dose of 531 mg twice daily was taken by pancreatic cancer patients. The trial showed that the addition of soy isoflavones to gemcitabine and erlotinib did not increase the survival of advanced pancreatic cancer patients (El-Rayes 2011). The researchers speculate that the benefit of adding soy isoflavones may be limited to patients whose tumors overexpress NF-kB, thus emphasizing the urgent need for individualized treatment plans.

As of September 2011, there is a phase I/II clinical trial investigating the effect of a crystalline form of genistein (AXP107-11) alone, and in combination with gemcitabine, in patients with advanced or metastatic cancer of the pancreas (www.clinicaltrials.gov).

The suggested dose of genistein is approximately 500 mg daily, which requires the swallowing of about five soy isoflavone concentrated capsules (3,500 mg soy extract daily flavones). This should be taken in two daily doses, each consisting of about 1,750 mg of soy isoflavone extract (to provide a total daily intake of 3,500 mg) (Miltyk 2003; Takimoto 2003).

--> davon hab ich noch nichts gehört. Vielleicht mal einen Versuch wert? Ob es wohl auch ohne die anderen Medikamente hilfreich ist?

4. Omega 3, wäre das gut? Wenn ja in welchen Dosen und gibt es Nebenwirkungen mit Medikamenten? Blutgerinnung?

5. Vitamin D3, ich kann mir nicht vorstellen, das meine Oma ausreichend mit Vitamin D3 versorgt ist. Außerdem: Vitamin D3 has multiple protective effects against pancreatic cancer including anti-angiogenic, anti-metastatic, anti-inflammatory, and immunomodulatory effects (Hung Pham 2011; Bulathsinghala 2010).
--> Frage ist wieder welche Dosis und eventuelle Nebenwirkungen? K2 dazu?

6. Vitamin A: Vitamin A & Derivat (Retinsäure)
Reduziert CaMa-15 (Epithelzellen) Tumore um 45%, Retinsäure um 50% (Wetheral, 1984). Reduziert dosis-abhängig das Wachstum von Brust-Tumorzellen (Fraker, 1984).
An overview of 14 randomized trials (with a total of 170,525 patients) showed significant effects of supplementation with beta-carotene, vitamins A, C, E, and selenium (alone or in combination) versus placebo on pancreatic cancer incidence (Bjelakovic 2004).Retinoic acid slows pancreatic tumor progression and reduces motility of pancreatic stellate cells (PSCs) (Froeling 2011).

7. Was ist mit Vitamin C? Vielleicht sogar Liposomales Vitamin C? Welche Dosis?

8. Vitamin E soll auch gut sein. Laut Studien wohl hauptsächlich gamma – und delta-Tocopherol.

9. Melatonin: Vor kurzem wurde festgestellt, dass Melatonin die Bauchspeicheldrüsen-Zell-Lebensfähigkeit durch Veränderung der mitochondrialen Physiologie reduziert (Gonzalez 2011). Darüber hinaus haben fortgeschrittene pankreatische Krebspatienten abnormale zirkadiane Schwankungen im Melatoninspiegel (Muc-Wierzgon 2003), die durch Melatonin-Supplementierung korrigiert werden sollten, da selbst niedrige (physiologisch normale) Konzentrationen von Melatonin eine pro-apoptotische Wirkung auf Bauchspeicheldrüsenkrebszellen haben, die zu Tumoren führen Zelltod (Leja-Szpak 2010).
-> Hat dazu schon mal jemand was gehört? Sollte man das mal dazu nehmen?

10. Selen: High-selenium yeast was shown to reduce cancer risk in an intervention trial (Clark 1996). Patients with previous skin cancer were supplemented with 200 mcg of selenium or placebo daily for an average of 4.5 years. At a 6-year follow up, it was found that those in the selenium group had a significant reduction in total cancer mortality, total cancer incidence, and incidences of lung, colorectal, and prostate cancers. Additional studies utilizing selenium supplementation have shown benefit in prostate and lung cancer (Combs 1997; Meyer 2005).
Selenium and beta-carotene were found to restrain the growth of pancreatic tumors caused by carcinogen exposure in mice (Appel 1996). In another preclinical study, a diet high in selenium reduced the number of carcinogen-induced pancreatic cancers significantly (Kise 1990).– Selen zeigt anti-kanzerogene Eigenschaften hinsichtlich Funktion als Antioxidanz, als Beseitiger von Kanzerogenen, auch via gesteigerter Immunokompetenz, Hemmung der Zell-Proliferation, Hemmung der Infiltration und der Angiogenese (Zeng, 2008).
Selen zeigt anti-proliferative Wirkung auf Leberkrebs-Zellen, wohl aufgrund der Modulation des Glutathion-Haushalts (LeBoeuf, 1985).

--> 200mcg pro Tag dürften also nicht Schaden oder?

11. Grüner Tee, wurde viel erforscht und viel positives dazu gesagt. Aber nun meine Frage, lieber 5 Tassen grüner Tee am Tag oder Kapseln?
Wenn grüner Tee als Tee, könnt ihr einen besonders guten empfehlen? und was ist mit weißen Tee?
Weißer Tee, ein völlig umgängliches Produkt, senkt die Kollagenase-Aktivität um fast 90%. schreibt ja Edubily.
Also vielleicht auch ein paar Tassen davon am Tag?

12. Zink
Zink hemmt die Tumorigenese aufgrund seiner cytotoxischen Eigenschaften (nicht bei normalen Zellen) (Costello, 2012) und Hemmung von NF-kappa B (Prasad, 2009).
Zink moduliert die Funktion des Tumor-Suppressor Gens p53 – die Krebszelle wird dadurch u.a. wieder ansprechbar bzgl. Krebsmedikamenten (Givol, 2011).
Adäquate Zink-Werte werden benötigt, um oxidativen Stress, DNA Mutationen und somit Krebs zu verhindern (Ho, 2004)

13.L-Carnitin
– LC hemmt selektiv die Proliferation von Krebszellen. LC ist wohl ein potenter HDAC I/II Inhibitor (Huang, 2012). HDAC (Histon-Deacetylasen) wird in diversen Krebsarten stark exprimiert. Neuere Forschungen zielen darauf ab, Inhibitoren zu finden und zu untersuchen.

14. Alpha Liponsäure, hat dazu jemand Infos? Ich hab folgendes gefunden:
Alpha-Lipoic Acid / Low-Dose Naltrexone (ALA/N)
The Integrative Medical Center of New Mexico, (located in Las Cruces) previously reported the long-term survival of a male patient with pancreatic cancer metastasized to the liver, treated with intravenous alpha-lipoid acid and oral low-dose naltrexone (ALA/N) (and a healthy lifestyle program) without any toxic adverse effects. The man was alive and well 78 months after initial treatment (Berkson 2006) even though he was told by a reputable oncology center in October 2002 that there was little hope for his survival.

Clinical Studies with ALA/N
Recently three new patients with metastatic pancreatic cancer were treated with the ALA/N protocol at the same center. In 2010, it was reported that the first patient is alive and well 39 months after presenting with pancreatic adenocarcinoma with metastases to the liver. The second patient, also with pancreatic adenocarcinoma with metastases to the liver, was treated with the ALA/N protocol and after 5 months of therapy, PET scan showed no evidence of disease. The third patient, in addition to his pancreatic cancer with liver and retroperitoneal metastases, has a history of B-cell lymphoma and prostate adenocarcinoma. After 4 months of the ALA/N protocol his PET scan showed no evidence of cancer. ALA/N exerts multiple anti-cancer effects including reducing oxidative stress, stabilizing NFkB, stimulating apoptosis, inhibiting tumor cell proliferation and modulating an immune response (Berkson 2009)
Berkson and colleagues (2009) believe that the results from their ALA/N integrative protocol warrant clinical trials, stating that “given its lack of toxicity at levels reported it may have the possibility of extending the life of a patient who would be customarily considered to be terminal.”
The ALA-LDN protocol comprises alpha-lipoic acid (ALA) (300 to 600 mg intravenously twice weekly), low-dose naltrexone (Vivitrol™) (3 to 4.5 mg at bedtime), and orally, ALA (300 mg twice daily), selenium (200 micrograms twice daily), silymarin (300 mg four times daily), and vitamin B complex (3 high-dose capsules daily). In addition, a strict dietary regimen, stress-reduction and exercise program, and a healthy lifestyle are essential.

15. Garlic has long been known to have anti-cancer properties (Das S 2002; Khanum F et al 2004) due to its ability to disrupt the function of cancer-causing agents (Das S 2002).
Garlic consumption lowers the risk of developing a range of cancers, including those of the stomach, colon, mammary glands, cervix (Khanum F et al 2004; Sengupta A et al 2004), and prostate (Hsing AW et al 2002). Garlic-derived allitridum, taken in combination with selenium, protects against the development of gastric cancer (Li H et al 2004).
Various other garlic extracts, including aged garlic extract, allicin, and ajoene, have a range of cancer-preventive and therapeutic capabilities (Oommen S et al 2004; Tanaka S et al 2004; Xu B et al 2004).

16. Carotenoids. Clinical studies have found that supplementing with lycopene, a carotenoid that is abundant in tomatoes and tomato-based products, can protect against cancers of the prostate (Campbell JK et al 2004; Jian L et al 2005; Kucuk O et al 2002), colon (Nair S et al 2001), pancreas (Nkondjock A et al 2005), ovaries (Huncharek M et al 2001), breast (Toniolo P et al 2001), and bladder (Schabath MB et al 2004).
--> Wie siehts außerdem aus mit Sachen wie Astaxanthin?

17. DIM/I3C/Sulforaphan
DIM (Diindolylmethan) hemmt die Entwicklung des Ovarial -, Brust – und Magenkarzinoms u.a. via Modulation des Östrogen-Haushalts (Kandala, 2012; Jin, 2011; Li, 2013).
I3C (Indol-3-Carbinol) & DIM hemmen Tumore via Apoptose, anti-proliferativer und anti-östrogener Eigenschaften (Mulvey, 2007).
I3C hemmt das Wachstum von Prostatakrebs, wohl auch via Akt-Hemmung (Chinni, 2001).
I3C hemmt das Wachstum von Gebärmutterhalskrebs via Hemmung der von Östrogen induzierten Onkogene (Yuan, 1999).
Sulforaphan wirkt wohl direkt gegen Krebstammzellen diverserer Arten (Li, 2013).
Sulforaphan ist ein HDAC Inhibitor (siehe L-Carnitin), beschrieben an Prostata – und Darmkrebs (Ho, 2009).
Sulforaphan schützt die DNA vor Karzinogenen, induziert Apoptose und hemmt die Proliferation von Krebszellen (Fimognarci, 2007).
--> welche Quellen gibt es dafür und wie hoch muss die Dosierung sein?

So und jetzt noch eine große extra Frage: Wie sollte ein gesunder Lebensstil und eine gesunde Ernährung für eine 80 jährige Dame mit dieser Diagnose aussehen?
Meine Oma hatte ihr Leben lang einen Hof und immer viel gearbeitet auch jetzt arbeitet sie täglich noch viel und ist von nichts aufzuhalten auch wenn man ihr das Alter schon anmerkt und auch das Herz nicht mehr so stark ist wie es sein sollte.

So Ich bin gespannt ob jemand mir noch genauer helfen kann, damit ich ganz genau weiß was ich meiner Oma jetzt am besten geben soll und in welchen Dosen.

Liebe Grüße


 
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RE: Bauchspeicheldrüsenkrebs und akute Entzündung bei meiner Oma

#29 von Bernd , 06.10.2017 15:45

Hallo Mothami,

ob Tumor oder nicht, Sulforaphan könnte Deiner Omas BSD sicher generell nützlich sein.

https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/f...n.111688.0.html

Entsprechende NEM findet man sehr viele, bei Amazon & Co.

Gruß Bernd


Bernd  
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RE: Bauchspeicheldrüsenkrebs und akute Entzündung bei meiner Oma

#30 von hans , 06.10.2017 17:04

Zitat von Mothami im Beitrag #28
So was ich gefunden habe:


Upps.... zu Sulphoraphane gibts ein geniales Video von Dr. Rhonda Patrick - Im Link dann auch Vids dazu von Nutritionfacts. Ist wohl der biggest-bang-for-the-buck. Falls du selber keimen willst: Anleitung. Ansonsten sicher Kapseln.

Bei Kurkumin soll BCM95 gut sein. Vit A - ist ein Antagonist zu K - beachten! D3 ist sicher nicht verkehrt (5000 I.E.).. ansonsten ists eine riesige Liste... würde versuchen das zu prorisieren und ggf. erst einmal zu schauen was man aktuell weg lassen kann von dem was Sie isst... oft wird mit dem Weglassen schon mal mehr erreicht als mit dem supplementieren, weil sich da so viel gegenseitig beeinflusst - insb. bei hohen Dosen.

Ggf. auch mal komplettes Blutwerte, inkl. Mineralien, Spurenelemente, (A/B/D-)Vitamine, insb. B12, Q10 (!), bestimmte (Entzündungs-)marker (CRP, Homocystein, etc.) etc. pp. Dann lässt sich da auch gezielter priorisieren mit der supplementation. Wo was komplett zu niedrig ist sollten Supps ja nicht gerade schaden. Denke da gerade auch an B12.. ist bei meinem altem Herren auch sehr miess gewesen....

Zitat von Mothami im Beitrag #28
So und jetzt noch eine große extra Frage: Wie sollte ein gesunder Lebensstil und eine gesunde Ernährung für eine 80 jährige Dame mit dieser Diagnose aussehen?


Sonnenlicht!!! und Raus so viel es geht. Blaulicht (LED-Licht, Energiesparlicht, Monitore, Leuchtstoffröhren, etc. pp) meiden so gut es geht. Ggf. ist auch UV & Rotlicht/IR-Therapie ein interessanter Aspekt zum recherchieren. IR-Licht gegen Sonnenuntergang. UV zur Mittagszeit... also in Einklang mit dem natürlichen Auftreten.

LG
Hans


 
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