RE: [Blutergebnisse] SHBG erhöht, FAI erniedrigt

#76 von Dominik , 19.04.2018 12:42

Zitat von marcolino im Beitrag #75
Niacin und Q10 deshalb, weil es auf deiner Liste fehlt.
Ich würde das jetzt nicht in erster Linie mit deinem niedrigen Testosteron in Verbindung bringen.

Okay, also einfach so als Ergänzung für die große Auflistung in Beitrag #9 (siehe Thumbnail) und um zu schauen, ob da ggf. ein Mangel besteht?! Also bzgl. allgemeine Gesundheit und nicht explizit auf den Faktor "Testosteron" bezogen, korrekt?


 
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RE: [Blutergebnisse] SHBG erhöht, FAI erniedrigt

#77 von marcolino , 19.04.2018 18:31

Ganz genau...und ich würde nicht bis zum Sommer warten mit dem DHEA-S.


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RE: [Blutergebnisse] SHBG erhöht, FAI erniedrigt

#78 von Dominik , 19.04.2018 18:55

Warum? Also die nächste Blutuntersuchung wäre im Juli. Da es mir anderweitig gesundheitlich gut geht und ich im Grunde genommen nur einen Grund für mein niedriges Testosteron (gesamt & frei) suche... eilt das doch nicht?


 
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RE: [Blutergebnisse] SHBG erhöht, FAI erniedrigt

#79 von Marie , 19.04.2018 19:25

Hi Dominik!

Wie jfi schon schrieb:

Normwerte sind in den seltensten Fällen Gesundheitswerte!
Das gilt in hohem Mass auch für die Schilddrüse.

Mit Deinen Werten mag es Dir vielleicht noch gut gehen, aber es ist nicht gesund!

Warum? Weil Du, im Bild gesprochen, Deinen Stoffwechsel mit angezogener Handbremse fährst.
Das ist sehr ungünstig, weil die Versorgung nicht ausreicht.

Das magst Du jetzt glauben oder nicht, aber ein fT3 von 2,6 pg/ml ist alles andere als gesund!!!

Ich bin nicht überzeugt, dass dieses Kapitel bei Dir ausreichend durchleuchtet wurde.
Wie waren denn die genauen Ergebnisse der Sonographie?
Fatalerweise gibt es da z.B. keine Untergrenze!
Also ist alles, was nicht zu groß ist, ok.

Auch Dein Selen ist zu niedrig.
Serumwert sollte bei mindestens 170µg/l liegen.
Dann ist es einigermaßen ok.
Selen wird für die Umwandlung von T4 in T3 gebraucht.

T3 zuführen käme erst mal sowieso nicht in frage, weil man ein Haus ja auch am Fundament anfängt zu bauen.
Also erst mal sämtliche Zubringer angucken etc. dann eventuell mit T4 starten, falls sinnvoll.

Dein mangelndes Testo sehe ich als Folge von Ungleichgewichten.
Sich darauf zu fixieren, macht nicht wirklich Sinn.


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RE: [Blutergebnisse] SHBG erhöht, FAI erniedrigt

#80 von Dominik , 19.04.2018 21:26

Ähm... Marie, ich hoffe du weißt, wer ich bin? Kleiner Tipp, schau mal auf die erste Seite dieses Threads. Wir zwei hatten schon die Ehre.

Dementsprechend liegen all die Antworten auf deine Fragen schon vor. Per PM und Mail hatten wir uns ja auch schon ausgetauscht. Aber falls du noch irgendwelche Tipps in dieser Richtung haben solltest, so kannst du selbstverständlich gerne einmal deine Ergänzungsvorschläge mit einbringen.



 
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RE: [Blutergebnisse] SHBG erhöht, FAI erniedrigt

#81 von Marie , 20.04.2018 07:12

Ich weiß!
An Alzheimer leide ich noch nicht, zum Glück

Trotzdem bleib ich dabei, dass mir Deine Schilddrüsenwerte nicht gefallen und man da nach der Ursache suchen muss.

Testo niedrig ist oft ein Ergebnis von Unterfunktion!
Und die sollte sauber abgeklärt werden!


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RE: [Blutergebnisse] SHBG erhöht, FAI erniedrigt

#82 von Dominik , 08.05.2018 15:27

Statusupdate für meine Mitleser:

Im Juli steht dies nächste umfangreiche Blutuntersuchung an. Sobald mir die Ergebnisse dazu vorliegen, werde ich diese hier posten.

Bis dahin: Habt alle eine schöne Frühlingszeit!


 
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RE: [Blutergebnisse] SHBG erhöht, FAI erniedrigt

#83 von ginandjuice , 06.07.2018 14:57

So jetzt, hab nur noch 3 1/2 min.: Du hast deine Achse von Mitte 17 bis jetzt durch irgendwas zerschossen. Da du nur 1800 kcal pro Tag aufnimmst, weil du denkst es seien deine Erhaltungskalorien (mach mal für ca. 50 eine indirekte Kalorimetrie und miss deinen GU), würde ich das vermuten. Dein Cortisol ist gepeakt, Testo in den Keller gesunken und deine SD-Werte (wobei diese noch nicht so besorgniserregend aussehen). Desweiteren würde ich nicht nur die BW begutachten lassen (ihr betreibt echt nur BW-Sammeln, bullshit), sondern internistisch schauen, ob eine organische Erkrankung vorliegt - ggfs. über Abtasten der Hoden, Ultraschall und vor allem bei vorliegenden Symptomen usw. auch mehrere MRTs, bis man die Strukturen deutlich erkennt (sprich Neurochirurgie). Da ich weiß dass die meisten Endos fürn Arsch sind, mach 2-4 Termine klar und versuche dich mit deinem aktuellen über Wasser zu halten, vor allem aber deine Erährung testosteronfreundlich zu gestalten (wenn ich Zeit habe und du es noch nicht weißt, führe ich es aus), das Training durchdachter (Cortisolärmer zu egstalten) und deinen GU festzustellen - das ist jetzt kein so großer finanzieller und zeitlicher Aufwand, bringt dich jedoch erheblich weiter. Wenn das alles gefixt ist, könnte man weiter BW durchsuchen und zum Thema Supps zu sprechen kommen (hierbei wohl eher a la Strunz gucken, was mit den Mikros so im Blut ist), da gibts aber nicht so viel zu holen.

Glaub da hast du schon alles was du wissen musst mE, hätte da aber noch mehr Tipps (aber keine Zeit jetz ciao)


Dominik hat sich bedankt!
 
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RE: [Blutergebnisse] SHBG erhöht, FAI erniedrigt

#84 von ginandjuice , 06.07.2018 15:10

Unterwegs bissl überflogen alles (sehr viele Postings....): Wenn du schon ein budget von knapp 1000 e fürs blut hast, dann gehen auch ganz andere dinge


Dominik hat sich bedankt!
 
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RE: [Blutergebnisse] SHBG erhöht, FAI erniedrigt

#85 von jfi , 06.07.2018 15:11

Bei Blutwerten nicht so viel zu holen? Ist das dein Ernst?
Ersrtmal muss der Chemiebaukasten stimmen, dass der Mensch funktionieren kann.

Aber bezüglich der Kalorien hast du definitiv recht, denke dass daher ein großteil deines Problems kommt, denn 1800 kcal zur Erhalötung ist für einen Mann extrem wenig und wenn zu wenig Energie da, dann erhöht sich Cortisol und Testo sinkt durch eine Deregulation der regulativen Achse(also dein Körper hat quasi keine Lust mehr auf fiki fiki und Fortpflanzung weil er eine Nahrungsknappheit vermutet)

Wie ieht denn dein Kaffee-und Koffein-Konsum aus? Also Kaffe, grüner Tee, Schwarztee und dunkle Schoki?

Ansonsten solltest du wohl über langsames reverse dieting versuchen, deinen Stoffwechsel wieder hochzufahren. Hör hierzu mal bei MindPump in den Podcast rein, die haben da oft darüber gesprochen in diversen Folgen, da sie dieses Problem des häufigeren bei Kunden hatten und erfolgreich gelöst haben. (Über die kostenlose MindPump-App kannst auch nach Themen suchen)

LG Jens


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RE: [Blutergebnisse] SHBG erhöht, FAI erniedrigt

#86 von ginandjuice , 06.07.2018 15:13

Ne ich flax nur weil karneval ist, mein ernst ja. man kann auch zu viel chemiebaukasten betreiben, und so funzt der körper nicht (wert x, wert y und dann --> ... -> )/ das ist komplexer. schonmal biochemie gepaukt (gene und epigentik/umwelt kommt noch dazu....)? im übrigen wären wir, wenn es so ginge, ziemlich dumme maschinen und schon längst ausgestorben, wenn es der weisheit letzter schluss wäre lol. bei dem sachverhalt mit den ganzen werterelationen kaffee, schoki, gr. tee zu hinterfragen, find ich auch hirnrissig bzw. ziemlich süß - no offense . Testo ficki ficki und fortpflanzung, oh weia



 
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RE: [Blutergebnisse] SHBG erhöht, FAI erniedrigt

#87 von ginandjuice , 06.07.2018 15:22

und rd wird garnicht gebraucht, einfach mit kalorien bissl unterhalb seiner erhaltung gehen, weiter sport machen, keinen mist essen und kalorien auf bissl + pushen - und du unterstellst mir ich wäre zu pseudowissenschaftlich (oder der andere heini da). das ist soooo einfach. chrissi hatte doch was zur einfachheit geschrieben, irgendwas mentales. liest keiner mehr die artikel, weil er/sie denkt experte zu sein (siehe testo = ficki ficki hormon/ schoki (kakao?) streichen).dominik, wenn du testo werte über 5 hast, sei zufrieden, da du keine unmittelbaren negativen symptome hattest (schriebst du ja) - so ist es mit allen hormonen und blutwerten. bekräftigt auch meinen post drüber mit chemiebaukasten argument und meinem vorposter (=will dich nicht fertig machen, sry). demnach dominik, bräuchtest du keine reverse dieting, sondern reversing testo-geschichte - damit einhergehend ursachenforschung, was 5-2017 bis 2018 passiert ist, dass deine achse kaputt ging. Neben kalorien vermute ich noch etwas anderes, da der körper das bis zu einem gewissen grad kompensieren kann (es sei denn du machst 6 mon psmf mit 800 kcal), sprich trainingsstress vermute ich mal (und kein koffein oder gr. tee (dass unsignifikant auf sd wirkt bei hohen konsum, nicht drüber nachdenken!). hoffe du hast die mainpoints verstanden und hältst dich an das paretoprinzip 80-20, dann wird alles wieder gut. 100 erreicht niemand, niemand. und wer es erreichen will, erreicht die 70-80 bestenfalls, die ein zweiter mit wesenlich weniger aufwand und cortisol erreicht hat, bedeutet so viel wie: atme dieses pareto, setz GU messung, kalorienanhebung und trainpausen um (+ endo termine), ggfs ernährungsumstellung. Ganz pragmatisch. und dann streich alle pseudoexpertenseiten, sodass du deutlich mehr zeit für andere dinge hast un dmental hygiene betreibst. du musst es jetzt nur noch umsetzen, dauert mE keine 30 min. effekte dürften binnen 8 wochen zu erzielen sein, mit tweaks in der hälfte der zeit aus meiner sicht. wie gesagt organisches muss ausgeschlossen werden, d.h. eine andere unterschwellige erkrankung, und dazu gehört vertrauen und eine gute medizinische abteilung/arzt. damit hab ich dir mE zu 100% helfen können und würde mich freuen, wenn du mir in einigen monaten eine pn zukommen lässt, damit ich deine erfolge bestaunen kann.



 
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RE: [Blutergebnisse] SHBG erhöht, FAI erniedrigt

#88 von Dominik , 06.07.2018 15:37

Vorab erst einmal danke dafür, dass du dir die Zeit genommen hast.

Wenn du irgendwann mal mehr Lust und Zeit hast, wäre es vielleicht sinnvoll, wenn du dir die ganzen Beiträge auf S. 1 ff. durchlesen würdest.

Dann hast du sicherlich ein besseres/genaueres Bild von meiner Situation und weißt, was wir bereits alles unter die Lupe genommen haben.

Ich gehe mal häppchenweise auf deine Punkte ein, das erleichtert uns allen die Übersicht:

Zitat von ginandjuice im Beitrag #83
Du hast deine Achse von Mitte 17 bis jetzt durch irgendwas zerschossen.

Darf ich fragen, wie du a.) auf die Angabe des Alters (mit Mitte 17 die Achse zerschossen) kommst und b.) wie man sich seine "Achse zerschießt"?
Habe in meiner Kindheit/Jugend keine Dummheiten (Alkohol o.Ä.) angestellt. Das Einzige, was ich rückblickend feststelle, ist, dass ich schon als Kind immer etwas pummelig war.
Das wurde erst im Laufe der Jugend (16 und älter) besser und als ich dann (mit ca. 17/18 Jahren) mit Kraftsport begonnen (und dies ununterbrochen bis heute durchgeführt) habe.

Zitat von ginandjuice im Beitrag #83
Da du nur 1800 kcal pro Tag aufnimmst, weil du denkst es seien deine Erhaltungskalorien (mach mal für ca. 50 eine indirekte Kalorimetrie und miss deinen GU), würde ich das vermuten.

Ich "denke" nicht nur, dass 1850 kcal meine Erhaltungskalorien bei 63 kg Körpergewicht sind, sondern ich weiß es, weil ich meine tägliche Kalorienzufuhr (sowie Makro- und Mikronährstoffe) kenne und daher weiß: Wenn mein Körpergewicht über Wochen und Monate stabil bleibt, kann es keine negative oder positive Energiebilanz (= Kaloriendefizit oder Kalorienüberschuss) geben. Sondern dann esse ich faktisch isokalorisch. Anderenfalls würde sich mein Körpergewicht langfristig ja nach oben (bei Kalorienüberschuss) oder nach unten (bei Kaloriendefizit) bewegen müssen. Daher: Meine Erhaltungskalorien liegen nachgewiesenermaßen (= in der Praxis durch tägliches Wiegen über Wochen und Monate dokumentiert - und dann auch noch gemessen per Atemgasanalyse, wobei ich nicht weiß, ob die Methode valide ist oder genauso unpräzise wie etwa BIA-Messungen zur KFA-Bestimmung) bei 1850 kcal, wenn ich 63 kg wiege. Und das skaliert auch recht gut nach oben: Denn jetzt mit 70 kg brauche ich 2150 kcal zum Halten meines Körpergewichts, sprich ich darf mal eben satte 300 kcal mehr essen, um mein Gewicht zu halten.

Frage: Ist die Ruheumsatzmessung via Atemgasanalyse (erwähnte ich oben, habe ich gemacht) auch eine Methode der indirekten Kalorimetrie? Oder zählen dazu andere Verfahren, die ich ggf. noch nicht auf dem Schirm hatte? Wenn es noch andere Untersuchungsmethoden gibt, die präziser/aussagekräftiger sind, als die Ruheumsatzmessung die ich bereits hinter mir habe, dann bin ich gerne bereit, dies nachzuholen.

Zitat von ginandjuice im Beitrag #83
Dein Cortisol ist gepeakt, Testo in den Keller gesunken und deine SD-Werte (wobei diese noch nicht so besorgniserregend aussehen).

Das wundert mich. Du sagst, mein Cortisol ist gepeakt, während Marie sagt, mein Cortisol sei auffällig niedrig. Was denn nun?

Testosteron kratzt an der unteren Normgrenze, das sehe ich wie du.

Und bei den SD-Werten ging ich immer davon aus, dass ein TSH unter 2,5 immer gut ist und dass bei mir lediglich fT3 und fT4 etwas höher sein könnten.

Zitat von ginandjuice im Beitrag #83
Desweiteren würde ich nicht nur die BW begutachten lassen (ihr betreibt echt nur BW-Sammeln, bullshit)


Da hast du wohl Recht. Neben den umfangreichen und zahlreichen Blutuntersuchungen, die ich schon hinter mir habe (und am Mi. 11.07. steht die nächste an, ich poste die Ergebnisse dann hier) habe ich nur eine Schilddrüsensonographie machen lassen. Ergebnis: Schilddrüse absolut unauffällig. Wenn du willst, suche ich dir den Beitrag zum Ergebnisbefund heraus, der steckt auch irgendwo in diesem Thread vergraben.

Zitat von ginandjuice im Beitrag #83
sondern internistisch schauen, ob eine organische Erkrankung vorliegt - ggfs. über Abtasten der Hoden, Ultraschall und vor allem bei vorliegenden Symptomen usw. auch mehrere MRTs, bis man die Strukturen deutlich erkennt (sprich Neurochirurgie).


Was wären denn noch sinnvolle Untersuchungsmethoden, neben der bereits durchgeführten SD-Sonographie? Wenn man als gesunder junger Mann beim Arzt ist, dann werden einem ja keine Untersuchungen empfohlen. Denn solange ich mich vital fühle (was der Fall ist) und mein einziges Leid der bescheidene Testosteronwert ist, wird mich ja kein Arzt von sich aus therapieren. Da muss man als Patient dann schon sehr viel Wissen über die existenten Untersuchungsmethoden besitzen, sodass man die Ärzte proaktiv auf gewünschte Untersuchungen ansprechen kann. Marie (auch hier im Forum aktiv, hat sich auch an meinem Thread beteiligt) hatte mir dankenswerterweise mal eine SD-Sonographie empfohlen, um abzuklären, ob die SD-Größe, das SD-Gewebe etc. alles unauffällig ist. Vorher wusste ich gar nicht, dass eine SD-Sonographie sinnvoll sein kann, wenn man auf dem Papier nur einen niedrigen Testosteronspiegel sieht.

Zitat von ginandjuice im Beitrag #83
Da ich weiß dass die meisten Endos fürn Arsch sind, mach 2-4 Termine klar

Kann ich gerne in Angriff nehmen, aber dann muss ich vorher wissen, auf welche Untersuchungsmethoden ich die Endokrinologen ansprechen soll. Was gibt es denn da an Methoden? Und da ich vermutlich alles selbst bezahlen muss als IGeL (bin laut Arztmeinung ja gesund...) -> was kosten die einzelnen Methoden so circa?

Zitat von ginandjuice im Beitrag #83
und versuche dich mit deinem aktuellen über Wasser zu halten

"über Wasser zu halten" klingt etwas dramatisch. Ist ja nicht so, als würde ich mich nicht super gut fühlen. Ich bin absolut glücklich, sowohl privat (Frau, Sohn, Hobbies) als auch beruflich. Ich bin fit, mir geht es gut, also soweit alles super. Lediglich der verhältnismäßig niedrige Testosteronwert nervt mich. Kann mir nicht vorstellen, dass ein Wert von 3,71 ng/ml im Alter von 27 Jahren und bei guter Ernährung und Krafttraining wirklich normal (weil, Aussage der Labormediziner, O-Ton: "Ist ja in der Norm, also normal!") sein soll.

Zitat von ginandjuice im Beitrag #83
vor allem aber deine Erährung testosteronfreundlich zu gestalten (wenn ich Zeit habe und du es noch nicht weißt, führe ich es aus), das Training durchdachter (Cortisolärmer zu egstalten) und deinen GU festzustellen

Mir ist bislang nur bekannt, dass zu wenig Protein, zu wenig Kohlenhydrate und zu wenig Fette in der Ernährung eine Senkung des Gesamttestosterons begünstigen können. Oder ganz salopp ausgedrückt auf oberster Ebene natürlich eine neg. Energiebilanz, sprich ein Kaloriendefizit. Das wurde ja nicht umsonst mehrfach durch Experten wie Lyle McDonald oder durch Natural Bodybuilder und Coaches wie Eric Helms von Team3DMJ belegt. Helms hat zig Profis gecoacht und gerade bei Wettkampfathleten sieht man immer wieder, wie sich die ganzen Hormone (Schilddrüse, Steroidhormone, etc.) mit zunehmender Nähe zum Wettkampftag immer weiter verabschieden und fast ins Bodenlose absinken.

Und was Training betrifft, habe ich schon sehr viel durchprobiert seit 2010: Ganzkörpertraining 2x/Woche, Ganzkörpertraining 3x/Woche, Starting Strength, 5x5 StrongLifts, 5/3/1 nach Jim Wendler, Push/Pull-Splits, Upper/Lower-Splits (z.B. Lyle McDonald's Bulking Routine), mal eher kürzere Trainingseinheiten (45-60 min.) mal eher längere Trainingseinheiten (90 min.) und so weiter und so fort. Aber im Kern natürlich immer die Basics: Schwere Grundübungen (Kniebeugen, Bankdrücken, Kreuzheben, Klimmzüge, Dips, Rudern, usw.) und mit Fokus auf Progression, d.h. Monat für Monat immer stärker zu werden.

Zitat von ginandjuice im Beitrag #83
das ist jetzt kein so großer finanzieller und zeitlicher Aufwand, bringt dich jedoch erheblich weiter. Wenn das alles gefixt ist, könnte man weiter BW durchsuchen und zum Thema Supps zu sprechen kommen (hierbei wohl eher a la Strunz gucken, was mit den Mikros so im Blut ist), da gibts aber nicht so viel zu holen.

Finanziell nehme ich das Ganze gern in Kauf, habe inzwischen schon mehr als 1000€ für Blutuntersuchungen ausgegeben. Zeitlich auch machbar, schließlich kann man sich ja auch mal Urlaub für Arzttermine nehmen.

Bezüglich Supps nehme ich schon die Two-Per-Day von Life Extension (2x/Tag) sowie die Magnesium Caps von Life Extension (1x/Tag) und natürlich Vitamin D3 (5000 IU / Tag), Vitamin K2 (200 mcg / Tag) und Omega 3 (1420 mg EPA und 960 mg DHA pro Tag). Die Blutergebnisse (habe alle Vitamine und Mineralstoffe checken lassen, teils im Serum, teils im Vollblut) sind auch alle in der Norm, kratzen teilweise am oberen Referenzbereichen.

Aber wenn du da noch Ideen hast, immer her damit.

Danke schon mal bis hierhin!


 
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RE: [Blutergebnisse] SHBG erhöht, FAI erniedrigt

#89 von Dominik , 06.07.2018 15:42

Ui, danke für die Beiträge. Ich gehe mal der Reihe nach auf eure Postings ein.

Zitat von ginandjuice im Beitrag #84
Unterwegs bissl überflogen alles (sehr viele Postings....): Wenn du schon ein budget von knapp 1000 e fürs blut hast, dann gehen auch ganz andere dinge

Worauf spielst du an?

Falls du eine Testosteronersatztherapie meinst:

Eine TRT kommt für mich (noch) nicht in Frage, obwohl ich das Thema sogar schon mal beim Andrologen angesprochen hatte.

Denn dafür, dass es mir gesundheitlich bestens geht, nehme ich die Risiken einer TRT definitiv nicht in Kauf. Hatte auf Fitness-Experts schon das hier dazu geschrieben.

Nur, weil ich dann mehr Muskelaufbaupotenzial hätte (siehe Interview von Gannikus mit Christian Wolf, der offiziell auf TRT ist) ist das noch kein Grund, meine gute Gesundheit auf's Spiel zu setzen.


 
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RE: [Blutergebnisse] SHBG erhöht, FAI erniedrigt

#90 von jfi , 06.07.2018 15:58

Zitat von ginandjuice im Beitrag #87
und rd wird garnicht gebraucht, einfach mit kalorien bissl unterhalb seiner erhaltung gehen, weiter sport machen, keinen mist essen und kalorien auf bissl + pushen - und du unterstellst mir ich wäre zu pseudowissenschaftlich (oder der andere heini da).


Hast du denn schon 1000 Leute gecoached wie die drei Hosts von MindPump?!
Wenn nicht dann hör mal auf so groß die Klappe aufzureissen, denn Evidenz aus Erfahrung von efolgreichen Trainern ist sehr viel Wert und die reproduktive Achse (wichtigster Bestandteil = Testo) reagiert nunmal empfndlich auf die Kalorienbilanz.
Dass der Körper puffern kann ist klar, aber eben jeder Körper ein bissl anders, je nach Vorgeschichte und Gesundheit sonstiger Systeme.

Und ja, ich lese die Artikel, aber ich stelle mich hier nicht als Experte dar, das machst du gerade, vor allem durch die Art und Weise wie du auf meine Posts antwortest. Du fühlst dich direkt auf den Schlips getretenund greifst mich an, das ist nicht so cool.

Und dass Koffein keinen Einfluss hat sollte hier auch keiner mehr schreiben nach den vielen Kaffee-Sensibilisierenden Artikeln von Chris.
Dazu gabs hier demletzt nochmal einen vom Krisso Eikelmeier, der das ganze etwas kürzer und umgangssprachlicher beschreibt: https://www.strengthfirst.de/kaeffchen/

Und ganz ehrlich ginandjuice, wenn du Kris Eikelmeier Unwissenschaftlichkeit vorwirfst dann kannst du auch gleich Chris hier als Pseudowissenschaftler bezeichnen denn die beiden dürften auf einem ähnlich (extrem guten!) Niveau unterwegs sein.

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