RE: [Blutergebnisse] SHBG erhöht, FAI erniedrigt

#31 von Dominik , 23.08.2017 14:14

Tut mir Leid, Tommy, aber zum heutigen Zeitpunkt will ich erstmal die "Basics" perfektionieren, bevor ich mir Gedanken über (in meinen Augen) sekundäre Faktoren wie Blaulichtbestrahlung mache.

(Ganz abgesehen davon, dass ich als IT'ler sowieso täglich vor dem Computerbildschirm sitze und auch im Privatleben nicht auf Unterhaltungselektronik wie z.B. Computer-/Konsolenspiele oder Serien/Filme verzichten möchte.)

Sicherlich mag es langfristig zu kurz gedacht sein, aber für den Moment bin ich zufrieden, wenn ich mich selbst gesund fühle (!) und meine jährlichen Blutbilder mir dies bestätigen.

Zum Thema "Mikrowellen" bin ich gerne bereit, dazuzulernen, auch wenn ich in der Hinsicht sicherlich biased (d.h. "pro" Mikrowellen) bin.

https://www.urgeschmack.de/sind-mikrowellen-sicher/
https://www.urgeschmack.de/sind-mikrowellen-ungesund/


//edit: Nochmal zum Sport:
Ja, abgesehen von den 2 Krafttrainings-Einheiten pro Woche (je 60 min.) mache ich ansonsten keinerlei geplanten Sport.
Deshalb hielt ich es für sinnvoll, täglich im Büro 15-30 Minuten lang etwas für meinen Körper zu tun, indem ich mich bewege. Da bietet sich die Mittagspause an.
Und in welcher Form ich das tue, das sollte doch zweitrangig sein? Mir gefällt langsames Spazieren oder Joggen halt nicht, auch Radfahren ödet mich an.
Warum also nicht ein paar Übungen wie Liegestütze, Kniebeugen etc. im Büro machen?



 
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RE: [Blutergebnisse] SHBG erhöht, FAI erniedrigt

#32 von Tommy , 23.08.2017 15:08

Tut mir leid aber mehr "Basic" als die Einstellung des zirkadianen Rhytmus gibt es wohl nicht :-) und da ist Blaulichtvermeidung/Reduktion an vorderster Front dabei.

Und Du meinst Blaulichtkonsum wirkt sich nur auf die Augen aus? Weit gefehlt. Exzessiver Blaulichtgenuss hat tiefgreifende Folgen auf den ganzen Organismus. Wer 10 Stunden täglich ohne Schutz in den PC starrt auf der Arbeit und bis spät abends vorm Rechner und Handy abhängt. Das ganze noch begleitet durch Kaltes Kunstlicht, bei dem ist es nur die Frage der Zeit bis das System kippt. Vielleicht nicht heute oder morgen aber irgendwann garantiert.

Wenn Du meinst ich übertreibe dann empfehle ich Dir mal die Videos von Alexander Wunsch (praktizierender Arzt und einer DER Lichtforscher in Europa). Oder das Buch better body better brain von anja Leitz. Ich stimme ihr nicht bei allem unbedingt bei aber beim Thema Licht ist auch Sie eine Koryphäe. Licht beeinflusst einfach ALLES im Leben. Positiv wie auch negativ.


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RE: [Blutergebnisse] SHBG erhöht, FAI erniedrigt

#33 von Dominik , 23.08.2017 15:26

Ich denke, ich fange mal mit diesem Artikel von Edubily an und arbeite mich dann langsam in das Thema ein.

http://edubily.de/2016/10/better-body-better-brain/


// edit: Aber ihre (Anja Leitz) negative Einstellung zum Thema Fischölkapseln kann ich nicht nachvollziehen.

Hier ab 47:00 - https://www.youtube.com/watch?v=XoOvMiK4h90

Anja Leitz kannte ich bislang auch noch nicht. Wenn sie eine Expertin ist, warum gibt es dann so unglaublich viele unterschiedliche Empfehlungen?

Sie sagt, Fischölkapseln zu supplementieren ist grundsätzlich "Blödsinn" (ihre Wortwahl), weil es nicht natürlich ist, eine einzige Fettsäure isoliert zu sich zu nehmen.

Aber mal ganz im Ernst, ich nehme die Kapseln ja nicht nüchtern ein, sondern immer mit einer Mahlzeit; somit habe ich doch massenhaft Compounds durch die Nahrung mit drin?

Ein Alan Aragon, ein Lyle McDonald, ein Kamal Patel (Examine.com) und div. andere Experten sind ja auch "pro" Fischöl und empfehlen durchaus die Supplementierung.

Bspw. hier ab 36:08 - https://www.youtube.com/watch?v=LgATl0YdGvQ

Die meisten empfehlen wirklich 3 Gramm EPA/DHA kombiniert...

Mal sehen, vielleicht steige ich irgendwann doch noch auf Fisch um (muss ja nicht teuer sein: https://www.edeka.de/de/produkte/msc-gut...dische-art-256g) und lasse das mit den Fischölkapseln sein.



 
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RE: [Blutergebnisse] SHBG erhöht, FAI erniedrigt

#34 von hans , 23.08.2017 21:04

Zitat von Dominik im Beitrag #28
Ich möchte dich nicht angreifen, aber ist es nicht ein absoluter Mythos, dass die Mikrowelle gesundheitsschädlich sei oder die Mikronährstoffe unserer Nahrung beeinflusse/zerstöre? Alleine eine Google-Suche nach "microwave myths" oder "microwave health science" bietet mir zahlreiche Treffer. Im Forum finde ich leider nur diesen einen Thread zu dem Thema: Mikrowelle schädlich?


Zur Mikro kann ich nur kurz anmerken, das viele die rein thermische Wirkung ignorieren. Professionelle Mikrowellen im Gastro-Bereich haben mehrere MW-Keulen die sich recht fein steuern lassen, Temp-Messung und Infrarotgrill. Eine einfache MW hat eine Keule & Hot-Spots, wobei versucht wird diese durch den drehenden Teller & Co. zu minimieren. In den Hotspots können sich jedoch sehr hohe Temperaturen entwickeln und dadurch dann Toxine entstehen - z.B. Glykotoxine bei Fett- und Proteinreicher Nahrung.

Nur mal so als Anregung... ich habe danach meine MW entfernt... war mir das Risiko nicht wert - insb. wenn ein Herd und eine Pfanne, ein InstantPot, etc. gleich neben an stehen. Mit den Auswirkungen von Mikrowellen will ich denn auch hier gar nicht anfangen.... denn die thermische Wirkung alleine sollte schon sehr nachvollziehbar sein.

LG
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RE: [Blutergebnisse] SHBG erhöht, FAI erniedrigt

#35 von hans , 23.08.2017 21:27

Zitat von Dominik im Beitrag #33
Mal sehen, vielleicht steige ich irgendwann doch noch auf Fisch um (muss ja nicht teuer sein: https://www.edeka.de/de/produkte/msc-gut...dische-art-256g) und lasse das mit den Fischölkapseln sein.


Die Kritik von Frau A. Leitz verstehe ich in diese Richtung: Fischölkapseln (EPA/DHA) und Oxidation – Gruselig…

Liess es Dir mal durch... gab auch ne lange Diskussion dazu in einem Faden.. und soweit ich mich erinnere sollen LEF und Edubilys dann so weit es geht o.k. sein. Zu den EPA/DHA Algenpräparaten konnte ich leider gar nichts finden... Problematik wird sicher ähnlich sein.. sind ja die gleichen Fette...

Meine Strategie ist Omega-6 reduzieren, Omega-3 ALA zuführen. Fisch suche ich immer noch als TK... muss ich mal wieder schauen.. weil ich sehe das eher funktional wie Du: Brauchen tue ich den nicht.. würde ich nur wegen EPA/DHA essen.

LG
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RE: [Blutergebnisse] SHBG erhöht, FAI erniedrigt

#36 von Dominik , 28.08.2017 07:49

Heute Nachmittag habe ich die SD-Sonographie. Ich melde mich, sobald die Ergebnisse vorliegen.

Bin jetzt übrigens von Fischölkapseln umgestiegen auf 80 g Matjeshering (= 2 Scheiben, diese hier) pro Tag.

Meinen Bedarf an EPA/DHA sollte ich damit gedeckt haben, denn Hering ist ja reich an Omega 3 Fettsäuren.

Quellen
http://www.vitalstoff-lexikon.de/Fettsae...bensmittel.html
http://www.ak-omega-3.de/omega-3-fettsae...euren-enthalten


 
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RE: [Blutergebnisse] SHBG erhöht, FAI erniedrigt

#37 von hans , 28.08.2017 17:01

Zitat von Dominik im Beitrag #36
Bin jetzt übrigens von Fischölkapseln umgestiegen auf 80 g Matjeshering (= 2 Scheiben, diese hier) pro Tag.


Ah, schön wenn andere den gleichen Gedanken haben - hatte ich auch bis vor kurzem so gehandhabt.

Das Problem was ich dann aber gesehen habe: Der Mattjeshering wird ein mal im Jahr gefangen und dann wohl TK gelagert bei -40C - alles soweit o.k. Dann wird er jedoch aufgetaut und zu "Mattjes" mit dieser elenden Brühe verarbeitet und braucht ein paar Tage bis zum Frische-Regal.. ist ja nicht mehr TK.. wo er dann ein Rest-MHD von ca. 3 Wochen hat.

Wie gut tut das den Omega-3 und den restlichen Inhaltsstoffen?

Ich probiere gerade TK-Sardinen (ganz mit Kopf, etc.) aus - die kann ich dann selber ausnehmen und entgräten. Habe da irgendwie ein besseres Gefühl mit... keine Zusatzstoffe, komplette TK-Kette ohne Unterbrechung - und ich nehme den Fisch selber aus - schließe also zusätzliche Verunreinigungen durch die Verarbeitung aus.

Auch gefällt mir nicht das der abgepackte Hering in Plaste ist und auf einem Plaste-Fliess liegt. Da wird unnötig viel Östrogen wirkender Plastekrams in den Fisch abgegeben... Würde mich freuen, wenn ich etwas Feedback zu meinen Gedankengängen bzw. Alternativen bekommen könnte.

LG
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RE: [Blutergebnisse] SHBG erhöht, FAI erniedrigt

#38 von Dominik , 28.08.2017 18:57

Kurze Info an alle Mitleser:

Habe die SD-Sonographie hinter mir, den ausführlichen Befund erhalte ich in den kommenden Tagen per Post.

Mündlich sagte der Arzt mir aber schon mal, die Schilddrüse sei unauffällig, also "normale Größe" und "echonormal".

Sobald ich den Befund vor mir habe, poste ich noch einmal die genauen Ergebnisse.

//edit:

@ hans
Magst recht haben, aber irgendwo muss man sich ja entscheiden. Ich habe mich jetzt für die Matjesfilets aus der eingeschweißten Verpackung entschieden und entgehe somit zumindest dem Vitamin E, was in den Fischölkapseln ja auch wieder suboptimal sein soll. Ich könnte natürlich auch TK-Lachsfilets kaufen, aber für 250 Gramm zahlt man selbst bei den günstigen Eigenmarken (wie z.B. Gut & Günstig) zwischen 4 und 5€ pro Packung! Und dann wird täglicher Fischgenuss echt teuer.



 
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RE: [Blutergebnisse] SHBG erhöht, FAI erniedrigt

#39 von hans , 28.08.2017 20:43

Zitat von Dominik im Beitrag #38
Ich könnte natürlich auch TK-Lachsfilets kaufen, aber für 250 Gramm zahlt man selbst bei den günstigen Eigenmarken (wie z.B. Gut & Günstig) zwischen 4 und 5€ pro Packung! Und dann wird täglicher Fischgenuss echt teuer.


Hmmm.. warum muss es täglich sein? Nur für Omega-3 EPA/DHA? Hatte das selber mal überschlagen.. und ich bin bei ca. 250g Hering die Woche und dann komprimiert an zwei Tagen gelandet!?!?

Nehme ja auch noch Leinsamen ALA, etc. pp. Zum Fisch: Bei Edeka kostet das halbe Kilo TK-Sardinen auch nur ca. 3,40€. Wobei ich da noch mehr suchen werde, weil mir das Fanggebiet nicht gefällt. Bin mit Fisch noch am Anfang und habe mir deswegen auch schon das Buch 'Better Body - Better Brain' bestellt... mal sehen was die Leitz so schreibt. Fisch & Co. ist in dem Buch ja ein Schwerpunkt.

Aktuell lese ich Gundry 'Plant Paradox' - steile These ala 'Lektine' sind verantwortlich für all unsere Probleme, inkl. Diabetis, Übergewicht, faktisch alle Autoimmunerkrankungen, Alzheimer & Co., Herzkrankheiten, das man keine Muskeln aufbauen kann, etc. pp. Allein bei den Sachen die für mich plausibel erscheinen mir wird gerade ganz, ganz, ganz, ganz viel klar... das könnte auch viele Deiner Probleme beantworten - echt ein Kauftip. Nicht unbedingt sein Ernährungsvorschlag bzw. was er daraus folgert... da schießt er meiner Ansicht nach übers Ziel hinaus... aber bis dahin ist es sehr gut.

Wenn ich es durch habe, dann schreibe ich hier im Forum ggf. ein paar Zeilen dazu.

LG
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RE: [Blutergebnisse] SHBG erhöht, FAI erniedrigt

#40 von Dominik , 28.08.2017 22:07

Ich dachte bislang immer, dass ALA aufgrund der geringen Umwandlungsrate in EPA/DHA in der Praxis absolut zu vernachlässigen ist und nicht wirklich etwas zu der Versorgung mit EPA/DHA beisteuert?!

Zitat von vitalstoff-lexikon.de:

"Achtung!
Wegen der suboptimalen Enzymausstattung des Menschen, das heißt der eingeschränkten Fähigkeit der Umwandlung der Alpha-Linolensäure in EPA, müssen circa 20 g reine Alpha-Linolensäure – das entspricht circa 40 g Leinöl – zugeführt werden, um die erforderliche Menge von 1 g EPA zu erreichen. Dieses ist eine Menge, die nicht praktikabel ist. Nur die Zufuhr von Hochseefisch-reicher Ernährung gewährleistet optimale Konzentrationen von EPA und DHA im menschlichen Körper."


Quelle: http://www.vitalstoff-lexikon.de/Fettsae...-3-Fettsaeuren/

Und zum Thema Fisch:

In unserem großen E-Center gibt es bei den Tiefkühlprodukten leider nur Norwegische Lachsfilets als fetten Seefisch. Ansonsten nur fettarmen Fisch wie z.B. Alaska-Seelachsfilets in diversen Variationen (pur, paniert, als Fischstäbchen) sowie Pangasius, Kabeljau und Scholle. Keine Sardinen oder andere fette Seefische.

Und bei den gekühlten Produkten gibt es die besagten Matjesfilets sowie darüber hinaus noch solche Dinge wie Räucherlachs oder Bismarckhering/Rollmaps im Glas.

In der Konservenabteilung gibt es Sardinen in Sonnenblumenöl, wäre das noch eine Alternative zu den Matjesfilets? Rein vom EPA/DHA-Gehalt toppt das den Hering ja sogar noch mal, siehe hier. Gefällt mir aber nicht, dass in einer Konserve nur 75% Sardinen, aber dafür satte 25% Sonnenblumenöl sind... ist bei den Heringsfilets in den Konserven ja genauso doof mit den ganzen Saucen, die da drin sind. In einer Konserve hat man nur 60% Hering, der Rest ist quasi unbrauchbar.


 
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RE: [Blutergebnisse] SHBG erhöht, FAI erniedrigt

#41 von hans , 28.08.2017 22:34

Zitat von Dominik im Beitrag #40
Ich dachte bislang immer, dass ALA aufgrund der geringen Umwandlungsrate in EPA/DHA in der Praxis absolut zu vernachlässigen ist und nicht wirklich etwas zu der Versorgung mit EPA/DHA beisteuert?!


Dem ist nicht so. Das Problem ist wohl, das viel Omega-6 die Umwandlung bremst... Hintergrund: um Omega 3 und 6 Fettsäuren im Körper weiter 'zu verarbeiten' wird das gleiche Enzym (Delta-6- als auch Delta-5-Desaturase) benötigt... natürlich müssen die Co-Faktoren auch stimmen: Magnesium, Calcium, Vitamin B6, Biotin und Zink.

Deswegen versuche ich auch nicht schlechter als 1:3 zu essen (Omega3:6) und achte auf die Co-Faktoren.

Zitat von Dominik im Beitrag #40
Gefällt mir aber nicht, dass in einer Konserve nur 75% Sardinen, aber dafür satte 25% Sonnenblumenöl sind


Konserven sind meines erachtens Kritisch... u.a. wegen Plastik-Inliner und dem Fett was die hormonaktiven Substanzen da schön rauslöst. Was da in Bezug auf Oxidation läuft/lief... Verarbeitung.... Lagerung bei Raumtemperatur... das ist mir auch nicht klar. Schüttel....

LG
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RE: [Blutergebnisse] SHBG erhöht, FAI erniedrigt

#42 von Dominik , 31.08.2017 09:33

Eben, deshalb bleibe ich erstmal bei den Matjesfilets.

Klar ist das nicht optimal, weil der Fisch nicht "fangfrisch" ist, sondern in Plastik eingeschweißt, wie fast alle Produkte aus der Kühltheke.

Aber sicherlich bieten mir die 2 Scheiben Matjeshering pro Tag (= 80 g) mehr Vorteile für meine Gesundheit, als täglich 10 Fischölkapseln (pro Kapsel: 180 mg EPA / 120 mg DHA) zu schlucken.

Denn in dem ganzen Fisch habe ich ja nicht nur die wertvollen Omega 3s inkl. EPA/DHA, sondern darüber hinaus noch Jod, Selen und viele weitere tolle Dinge.

Klar, das potenzielle Risiko mit den Schwermetallen bleibt auch beim Matjeshering bestehen.

Die zahlreichen Vorteile (EPA, DHA, Jod, Selen, etc.) dürften hier aber überwiegen.

PS: Der schriftliche Befund der SD-Sonographie liegt mir noch nicht vor. Vielleicht ist heute oder morgen ein Brief im Briefkasten. Ich melde mich dann.


 
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RE: [Blutergebnisse] SHBG erhöht, FAI erniedrigt

#43 von Dominik , 07.09.2017 12:27

Die Befunde der Schilddrüsensonographie liegen bei meinem Hausarzt.

Ich hole den Ausdruck heute Nachmittag ab und poste dann die genauen Ergebnisse.


 
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RE: [Blutergebnisse] SHBG erhöht, FAI erniedrigt

#44 von Dominik , 07.09.2017 17:04

Hier das Ergebnis:



Laut Beurteilung des Arztes ist alles in Ordnung.

Allerdings weicht mein Schilddrüsenvolumen deutlich von den Werten ab, die im Allgemeinen als "gesund" bezeichnet werden.

So heißt es, Zitat:

"Das Volumen einer gesunden Schilddrüse beträgt ca. 18-25 ml."
Quelle: https://www.uniklinikum-dresden.de/de/da...gen/schilddruse

Und diese Werte hat Marie mir auch genannt.

Mein Volumen liegt jedoch nur bei 6,7 ml rechts und 9,9 ml links.

Das ist ja deutlich niedriger!

Deshalb verstehe ich auch nicht, warum der Arzt schreibt: "bei grenzwertig großem Schilddrüsenvolumen links [...]" -> seit wann ist 9,9 ml "grenzwertig groß" ? Ich dachte, man sollte zwischen 18-25 ml liegen?

Was bedeutet das nun für mich bzw. für meine Schilddrüse?

Denn wie der Arzt schreibt, sind meine Blutwerte ja nicht auffällig, bis auf das Anti-Tg (oder "TG-AK"), welches im Juli 2017 bei 6,0 IU/ml und im Sommer 2016 bei 3,3 IU/ml (Referenz: < 4,1) lag.

Anti-TPO und TRAK waren bei mir immer bei < 1,0.

Alles nachzulesen in diesem Beitrag: [Blutergebnisse] SHBG erhöht, FAI erniedrigt

Dann schreibt der Arzt noch, dass meine "freien Hormone im unteren Normbereich" sind. Das hat er wohl deshalb mit in den Befund geschrieben, weil ich ihm vor der SD-Sonographie meine Blutwerte gezeigt habe; mit dem Hinweis, dass mein Gesamttestosteron mit 3,71 ng/ml sich recht weit unten im Referenzbereich befindet. Und, dass mein SHBG über Norm liegt und dementsprechend mein FAI sowie mein freies & bioverfügbares Testosteron erniedrigt sind.

Allerdings spricht er als Empfehlung nur aus, alle 2 Jahre die Schilddrüse zu kontrollieren und auf meine Jodzufuhr zu achten.

Das tue ich aber bereits seit Jahren, d.h. durch Ernährung sowie Supplemente komme ich täglich auf 350 mcg Jod.

Ist das zu wenig?

Und wenn ja, darf ich Jodsalz verwenden, um dort noch weitere 100-200 mcg draufzuschlagen? Oder bringt das Jod im Jodsalz aus irgendeinem Grund nichts für den Körper?

Aktuell komme ich jeden Tag auf 200 mcg Jod über meine Nahrungsmittel (Spinat, Matjeshering, etc.) und 150 mcg über die 2 Kapseln Two-Per-Day.


 
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RE: [Blutergebnisse] SHBG erhöht, FAI erniedrigt

#45 von Tommy , 07.09.2017 17:43

Zum Thema Jod hast Du doch hier schon einige Meinungen und Empfehlungen gehört inkl der Aussage das Jodsalz f die Tonne ist :-)


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